Merkel auch beim EU-Gipfel in Tallinn ausgebuht

Wie weiter, Deutschland?

Von INXI | Von Merkel abgesehen, haben sich viele Bürger diese Frage zu recht gestellt. Wie soll es nach dieser denkwürdigen Bundestagswahl 2017 mit unserer Heimat weitergehen, wer bestimmt die Zukunft unserer Heimat und wie wird diese fürderhin aussehen? Das politische Spektrum der Beliebigkeit in Deutschland hat sich Gott sei Dank verschoben; ein Einheitsbrei scheint nicht mehr möglich. Ursache ist einzig und allein der Einzug der AfD mit knapp 13 Prozent in den Deutschen Bundestag. Allein diese Tatsache führt die Argumentation von Frauke Petry ad absurdum. Man kann ergo durchaus gestalten, ohne sich beim Kartell anzubiedern.

Merkel & Co.

Sie sind, neben der SPD, die eindeutigen Verlierer dieser Wahl. Ohne Wenn und Aber!
Dass Merkel den Zenit überschritten hat, zeigen ihre Aussagen zum Ergebnis: Man habe nichts falsch gemacht und habe den klaren Wählerauftrag zur Regierungsbildung. Was für eine brachiale Fehleinschätzung der Lage, gespeist aus völliger Selbstüberschätzung und Arroganz. Volle 14 Prozent hat ihre Regierungskoalition verloren, Merkel spricht angesichts von 33 Prozent für die Union von einem klaren Wählerauftrag. Zieht man davon noch die 6 Prozent für Drehhofers CSU ab, bleiben für Merkel mickrige 27 Prozent im Bund übrig – exakt das Ergebnis, das die AfD allein in Sachsen errungen hat und damit sensationell stärkste Partei wurde.

Die CDU-Granden stehen neben ihrer Chefin, klatschen und lächeln dümmlich in die Kameras. Keiner von denen hat den Mut, mit der Faust auf den Tisch zu hauen und zu sagen: Bis hierher und nicht weiter, Frau Merkel, Ihre Zeit ist vorbei! Stattdessen geht bereits das Geschacher um Posten und Pöstchen los, obwohl noch kein Gespräch zu Koalitionsverhandlungen stattfand. War damit der Wählerauftrag gemeint?

Die SPD

Mit 20 Prozent der Untergang der ehemaligen, über 100 Jahre alten Volkspartei. Die SPD versinkt in ihrem Filz, weil sie alle Ideale der Sozialdemokratie längst beerdigt hat und diese in unserer Zeit vielleicht auch obsolet sind. Da war auch die billige und proletenhafte Wahlkampfhilfe der Gewerkschaften wenig hilfreich; es ist eben nur noch peinlich, wenn die gut versorgten Genossen und Funktionäre in Maßanzügen gemeinsam die „Internationale“ intonieren.

Noch peinlicher und dümmer war es allerdings, den Raffzahn und Eurokraten Schulz als Kanzlerkandidaten zu nominieren. Den Buchhändler aus Würselen haben selbst ehemalige SPD-Stammwähler durchschaut.

Begriffen hat die SPD selbst allerdings nichts, wie die Wahl des Trampels vom Dienst, Andrea Nahles, zur Fraktionsvorsitzenden offenbart. Die Genossen sollten diese Person zur Vorsitzenden küren, dann wäre bei der nächsten Wahl die 20% ein unerreichbares Traumziel.

Die Grünen

Leider ein Gewinner der Wahl. Warum, ist relativ unklar. Diese Partei steht so gegen ziemlich alles, was unsere Heimat ausmacht. Sollten wirklich 10 Prozent der Wähler ebenso denken? Das urgrüne Klientel dürfte dafür nicht verantwortlich sein, eher die gut situierten Gutmenschen, die in schicken Wohngegenden abseits des deutschen Alltags leben; theoretische Geister, denen das veganische Lebensgefühl und die Klimalüge mehr bedeuten, als politische Realitäten und Gegebenheiten im Hier und Jetzt.

Allerdings ist diese Partei für Deutschland hochgradig gefährlich. Sie steht für ungezügelte Invasion, für eine absurde, sogenannte Energiewende und dem Ende der bezahlbaren Mobilität der Bürger.

Die FDP

Ein Phänomen. Es ist unerklärlich, wie eine Partei mit einem nahezu unverändertem Programm, mit dem man 2013 abgewählt wurde, mit 10 Prozent gewählt wurde. Eine 2-Mann-Partei, bestehend aus Dreitagebart Lindner und dem Ignorant Kubicki. Wer wählt eine Partei, die ihr Fähnchen schon immer nach dem Wind gehangen hat, Mövenpick lässt grüßen? Im Bekanntenkreis des Autors waren es vor allem Selbständige und Unternehmer, denen die Union zu weit links und die AfD zu weit rechts stand. Also Menschen, die wenig bis gar nicht politisch interessiert sind, sondern lediglich ihr Wahlrecht wahrnahmen. Andernfalls hätte ein Blick in die Programme der Parteien genügt, um zu einer anderen Entscheidung zu kommen.

Die Linken

Ohne Kommentar, weil der Autor keinen einzigen Grund für die Existenz der SED 2.0 erkennen kann.

Die CSU

Der größte Verlierer dieser Wahl! Noch vor wenigen Jahren galt Seehofer als Hoffnung für die Konservativen unter den Wählern der Union. Ein Gegenpart zu Merkels Rechtsbrüchen, der mit dem Ende der Koalition und dem Gang vor das Bundesverfassungsgericht drohte, der eine Obergrenze für „Flüchtlinge“ forderte. Nichts davon wurde eingehalten. Leere Worte, mehr nicht. Ein zahnloser Tiger und Blender seiner Wähler in Bayern, ein Angehöriger des Kartells! Die CSU stürzte zurecht auf 38% in Bayern ab. Folgerichtig errang die AfD mit Petr Bystron hervorragende 12 Prozent! Drehhofer dürfte bald Geschichte sein – insbesondere mit Blick auf die Landtagswahlen im nächsten Jahr. Natürlich steht Söder bereits in den Startlöchern, doch der wird sich arg zurückhalten angesichts der Jamaika-Koalitionsvehandlungen. Spätestens dort wird Seehofer sein politisches Ende finden.

Es gibt drei Möglichkeiten:

– Große Koalition
– Jamaika
– Neuwahlen.

Aus Sicht des Kartells soll Deutschland von Jamaika missbraucht werden. Es ist völlig unverständlich, wie CSU und Grüne auf einen gemeinsamen Nenner kommen können. Die beiden Parteien sind ihren Programmen nach so unvereinbar wie Feuer und Wasser; Klimapolitik, Asylkrise, Wirtschaftspolitik.

Die CDU schwebt, zerfasert und beliebig, über den Dingen. Sollte sich wirklich eine solche Koalition bilden, wäre es das Ende der Demokratie und der politischen Willensbildung der Bürger. CSU und Grüne müssten ihre Ideale derart zugunsten der Macht verleugnen, dass der Wählerwille nicht mehr erkennbar ist. Das wäre auch der Suizid der CSU in Bayern!

Eine Koalition der beiden Wahlverlierer CDU und SPD erscheint, nach einer Schamfrist mit Abgang Schulz, eher wahrscheinlich. Also ein unsägliches Bündnis aus linker SPD und handlungsunfähiger CDU.

Beides ist für unsere Heimat der Untergang – es muss Neuwahlen geben!