Stand an Stand auf der Frankfurter Buchmesse vom 11.-15.10.

Amadeu Antonio Stiftung gegen Verlag Antaios – Ein Offener Brief

Der Verlag Antaios – betrieben vom Verlegerehepaar Kubitschek/Kositza – ist in der kommenden Woche auf der Frankfurter Buchmesse mit einem Stand präsent (Halle 3.1 G82). Außerdem hat der Verlag vier Veranstaltungen auf dem »Forum Wissenschaft und Bildung« angemeldet. Akif Pirincci wird ebenso auftreten wie Martin Sellner und Mario Müller (Identitäre Bewegung) oder Martin Lichtmesz und Caroline Sommerfeld (mit ihrem neuen Buch »Mit Linken leben«).

Die Buchmessenleitung hat nun – bedacht darauf, im Kampf gegen Rechts nicht zu versagen – schräg gegenüber von Antaios die Amadeu Antonio Stiftung platziert. Verlegerin Ellen Kositza hat darauf mit einem »Offenen Brief« an die Stiftung reagiert:

Sehr geehrter Robert Lüdecke,

als Pressesprecher der Amadeu Antonio Stiftung sind Sie der richtige Empfänger für meinen „offenen Brief“.

Es ist so: Ich kenne Sie gar nicht, niemand aus unserem Verlag kennt Sie, Sie aber behaupten, uns zu kennen. Deshalb wollen Sie auf der Frankfurter Buchmesse gegen uns Stellung beziehen, konkret: den Stand schräg gegenüber betreiben.

Zwei, drei Dinge, die wir von Ihnen wissen: Sie zeigen Zähne und „berichten“ (so steht’s!) in Ihrer Funktion als Pressesprecher Ihrer Chefin Anetta Kahane, die wiederum die Gründerin der Amadeu Antonio  Stiftung ist.

Frau Kahane nun (Sie wissen das ja, aber ich schreib’s trotzdem auf, ist ja ein offener Brief) hat von 1974 bis 1982 unter dem Decknamen „Victoria“ dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der DDR als Inoffizielle Mitarbeiterin (IM) zugearbeitet.

(Weiterlesen auf sezession.de)