Eskalation befürchtet

Bundesregierung warnt Lufthansa-Piloten vor Korea-Kim

Von THOMAS MORES | Es wird eng und eisglatt für die alte und die neue Bundesregierung auf dem internationalen Parkett. Die Nachrichtendienste der Weltmächte reden jetzt Tacheles und informieren ihre Verbündeten. Und es ist klar: die internationalen Konflikte in Syrien und Korea stehen vor einer unmittelbaren Eskalation.

Erste Anzeichen: Der internationale Luftverkehr wird in Kriegsgebieten verstärkt vor Angriffen gewarnt. Überflogverbote für die zivile Luftfahrt! Seit dem 13. Oktober 2017, 12:33 MEZ, warnt beispielsweise die Bundesregierung die Piloten der zivilen Luftfahrt mit einer eiligen Mitteilung vor überraschenden ballistischen Raketen in Nordkorea und Umgebung.

Ein wenig spät – der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Un ist ja eigentlich bekannt dafür das er nicht nur Feuerwerkskörper abbrennt. Brisant ist diesmal allerdings, dass die siebte Flotte der amerikanischen Seestreitkräfte gleichzeitig eines der größten Seemanöver mit den südkoreanischen Freunden im Meer vor Korea unternimmt. Und dort landeten bisher die Raketen von Kim.

Man darf also gespannt sein, wie die Streitkräfte reagieren. US-Außeminister Rex Tillerson setzt ja noch immer auf Dialog. Wie aber entscheidet der Kapitän des Flugzeugträgers „USS Ronald Reagan“, wenn die Rakete auf ihn zufliegt? Und wie verhält sich dann die Nato? Schließlich sind die 8.000 Kilometer bis Berlin für Kims Interkontinentalrakete kein Problem …

Hier die brandneue Mitteilung an die Zivil-Piloten:

FEDERAL REPUBLIC OF GERMANY ADVISES GERMAN OPERATORS NOT TO PLAN AND
CONDUCT FLIGHTS WITHIN FIR PYONGYANG (ZKKP) INCLUDING TAKE OFF AND
LANDINGS AT ALL AIRPORTS. POTENTIAL RISK TO AVIATION FROM DEDICATED
GROUND TO GROUND BALLISTIC WEAPONRY TEST FIRINGS WITHOUT PRIOR
NOTICE.

AFFECTED AREA: FIR PYONGYANG (ZKKP).

FROM: 13 Oct 2017 12:33 GMT (14:33 CEST)
TO: 13 Apr 2018 08:15 GMT (10:15 CEST

Und im Falle Syrien könnten sich die Pforten der Hölle auch wieder öffnen. Bisher war die Hauptstadt Damaskus ja ohne nennenswerten Schaden im jahrelangen Konflikt davongekommen. Jedenfalls war wenig zu bemerken vom grausamen Krieg in bestimmten Gebieten des Landes.
Jetzt aber summen auch hier „leise“ die internationalen Alarmglocken. Und auch hier werden als erstes die Piloten der zivilen Luftfahrt gewarnt, um einen Abschuss der Passagiermaschinen zu verhindern, wie es im russisch-ukrainischen Fall ja geschah.

Mit Datum vom 13. Oktober 2017, 11:02 MEZ, veröffentlichte das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) eine Warnung für alle Flugzeuge, dass sie sich einer potentiellen Gefahr im Luftraum von Damaskus aussetzen und lediglich in Notfällen den Luftraum nutzen dürfen. Und weil man das nicht geheim halten wollte, wurde es dann auch gleich auf den Internetseiten des BMVI veröffentlicht.

Ein weiterer Beweis, wie gefährlich es eigentlich auch noch in Damaskus ist, jederzeit zu werden droht? Jedenfalls könnten Merkel, die GRÜNEN und jene „Flüchtlinge“ aus der bisher ruhigen Region um die syrische Hauptstadt einerseits „Rückführung“ in die Heimat verbieten, andererseits vorsorgliche „Flucht“ Richtung Germoney begründen…