Paul Hampel, Vorsitzender der AfD-Niedersachsen.

Keine Beweise für falsche Abrechnungen gefunden

Ermittlungen gegen Armin Hampel eingestellt

Es hätte ja so schön sein können: Kurz vor der Wahl werden von der Staatsanwaltschaft eben noch mal Vorwürfe gegen den AfD-Vorsitzenden von Niedersachsen hervorgekramt, die schon seit einem halben Jahr im Raum stehen, aber erst jetzt „zur vollen Entfaltung“ (= zu einem effektiven AfD-Bashing) taugen.

Eine Erklärung der immerhin weisungsgebundenen Staatsanwaltschaft, warum sie gerade so kurz vor der Wahl ihre Ermittlungen aufnahm und mehrere Hausdurchsuchungen erfolgten, gibt es nicht und so besteht weiter Raum für begründete Spekulationen.

Der FOCUS schreibt:

Die Staatsanwaltschaft Lüneburg hat ihre Betrugsermittlungen gegen den niedersächsischen AfD-Landesvorsitzenden Paul Hampel eingestellt. Das bestätigte eine Sprecherin am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Hampel sagte, die Ermittlungen und vor allem die damit verbundene Durchsuchung seines Hauses seien für ihn und seine Familie sehr belastend gewesen.

Die Staatsanwaltschaft war dem Vorwurf nachgegangen, Hampel habe einen Wahlwerbespot gegenüber seiner Partei doppelt abgerechnet.

Ermittlungen eingestellt, Ziel erreicht: Etwas bleibt immer hängen. Man kann nur hoffen, dass immer mehr Niedersachsen diese Ränkespiele durchschauen und mit dem Wahlzettel eine entsprechende Antwort geben!