Fotocollage (kleines Bild: Andrea Backhaus).

Journalistin Andrea Backhaus: Islam "der falsche Feind"

Gefährliche Islam-Verharmlosung in der ZEIT

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Die Versuche der Mainstream-Medien hören nicht auf, den Islam zu verharmlosen und die Bevölkerung zu einer Akzeptanz der mohammedanischen Flüchtlings-Invasion zu bewegen. Andrea Backhaus (Foto) ist eine von jenen gutmenschlich verseuchten Journalistinnen, die ihre subjektive Bewertung von „netten“ und nicht ganz so radikalen Moslems auf die Ideologie des Islams projiziert. Es ist mehr als bezeichnend, dass der Taqiyya-Fachmann und Obermoslem Aiman Mazyek ihren Zeit-Artikel fleißig per Twitter weiterverbreitet:

So kann Mazyek den Islam wieder von der Täter- in die Opferrolle schieben, was in der mohammedanischen Verschleierungstaktik eine ganz zentrale Rolle spielt. Was Backhaus von sich gibt, ist ganz im Sinne des Moslem-Zentralratsvorsitzenden:

Es gibt Muslime, die sich streng an die Gebote des Koran halten, und andere, die den Koran noch nie gelesen haben. Sie alle verstehen ihre Religion auf unterschiedliche Weise. Doch in Deutschland wird es immer schwieriger, differenziert über die vielen Facetten des Islam, die Abgrenzung zu Islamismus und Dschihadismus zu diskutieren. Der Ton ist schriller geworden, die Debatten sind vergiftet.

Diese „Religion“ ist nur als totalitäre Ideologie zu verstehen, wenn man sich intensiv mit ihr befasst. Gott sei Dank tun dass nicht alle der 1,4 Milliarden Moslems, sonst würde unser Planet noch mehr brennen. Viele beten lediglich zu ihrem Allah und hoffen, dass sie ins Paradies kommen. Aber das heißt noch lange nicht, dass der Islam verschieden zu verstehen sei. „Islam ist Islam, und damit hat es sich“, wie schon Islamfaschist Erdogan sagte. „Islamismus“ ist ein erfundener Kunstbegriff. Es gibt nur DEN ISLAM, eindeutig definiert durch den Koran, die Hadithe und das Vorbild des „Propheten“. Der Dschihad ist integraler Bestandteil dieser auf Macht und Eroberung ausgerichteten Ideologie.

Die 57 islamischen Länder sind zwar nicht alle so fundamental geprägt wie der Islamische Staat, Saudi-Arabien, Afghanistan, Pakistan, Iran, Somalia und Jemen, um nur einige zu nennen. Aber dass es in anderen Ländern wie Tunesien oder Marokko etwas weniger brutal zugeht, bedeutet nur, dass der Islam dort nicht in vollem Umfang ausgeführt wird, was von dem jeweiligen Diktator abhängt. Das kann sich aber durch Scharfmacher jederzeit ändern.

100% Islam sehen wir im Zweiten Islamischen Staat. Dort richten sich die Moslems komplett an die Vorgaben der Schriften und ihres zeitlos gültigen Vorbilds Mohammed, der den Ersten Islamischen Staat auf dem Gebiet des heutigen Saudi-Arabiens gründete. Und dort gibt es heute den fast-100%-Islam. Backhaus erlaubt sich, obwohl sie ganz offensichtlich nicht mal ansatzweise die Kenntnisse eines Hamed Abdel-Samad über den Islam besitzt, ihn und auch Necla Kelek zu kritisieren:

Diese Autoren unterscheiden nicht zwischen der Religion und ihrer politischen Zweckentfremdung. Damit haben sie Erfolg. Sie haben sich mit ihrer sogenannten Islamkritik ein Geschäftsfeld erkämpft – und gehören heute zu den am meisten zitierten „Islamexperten“ Deutschlands, obwohl sie sich gar nicht theologisch mit dem Islam befassen, sondern ihn nur pauschal aburteilen.

Der Islam ist durch und durch politisch. Von Anfang an. Mohammed war Religionsstifter, Gesetzgeber, Staatsführer und Kriegsfürst in einem. Daher ist der Islam als ein allumfassendes Gesellschaftsmodell mit eigenem Rechtssystem konzipiert. Hamed Abdel-Samad kennt sich in den originalen arabischen Primärquellen, der Geschichte des Islams und der Biographie des „Propheten“ wie kein zweiter aus. Er nimmt keine „pauschale Aburteilung“ vor, sondern beweist seine Kritik faktisch. Aber Backhaus versucht sich an ihm abzuarbeiten:

Abdel-Samad wiederholt stetig, dass der Islam immun gegen Reformen sei – obwohl es seit Jahrhunderten islamische Reformbewegungen gibt.

Die wenigen „Reformer“, die versuchten, den Islam zu entschärfen, endeten entweder unter einem Steinehaufen oder an einem Mast. Weiter in der Backhausschen Märchenstunde:

Natürlich gibt es Ereignisse, bei denen die Akteure sich auf den Islam berufen, die Ängste auslösen: Terroranschläge, Gewaltakte gegen Nicht-Muslime, Hasspredigten. Es gibt Ehrenmorde, Zwangsehen und sexuelle Gewalt. Das ist nicht hinnehmbar. Doch folgt in der Diskussion darüber meist nicht die Einsicht, dass von islamistischem Terror zumeist Muslime betroffen sind und auch keine Kritik der patriarchalischen Strukturen, denen Frauen überall begegnen.

Schließlich gibt es sexuelle Gewalt in jeder Kultur, in jeder Bildungs- und Einkommensschicht und Frauen müssen überall geschützt werden. Stattdessen heißt es, der Koran sei schuld, weil er Männern erlaube, Frauen zu schlagen und sie zu vergewaltigen. Tun westliche, christliche Männer das Gleiche, wird zumeist ihre soziale Herkunft zur Erklärung der Taten herangezogen: Sie sind eben Alkoholiker, Arbeitslose, oder anders an den Rand Gedrängte. Niemand würde auf die Idee kommen, ihr Verhalten mit Sätzen aus dem Alten Testament zu erklären.

Backhaus, die seit 2013 in Kairo lebt, hat es noch nicht begriffen, dass der Koran im Gegensatz zum Geschichten erzählenden Alten Testament eine Befehlsschrift ist, die die zeitlos gültigen Anordnungen eines „Gottes“ enthält. Deswegen laufen heutzutage auch keine Christen herum, die in der einen Hand die Bibel hochhalten und in der anderen mit einer Kalaschnikow Menschen abmurksen. Es sind eben nur Moslems, die ihre „Heilige Schrift“ als Lizenz zum Töten ansehen. Oder zum Frauenschlagen, wie es der Prügelvers 4:34 klar vorgibt. Backhaus stellt auch völlig falsch fest:

Dabei ist der Islam – wie das Juden- und Christentum – friedvoll und gewaltvoll, vielschichtig und widersprüchlich.

Die Widersprüchlichkeit des Islams ergibt sich aus der Tatsache, dass Mohammed seine Befehle über einen Zeitraum von 23 Jahren gegeben hat. Die ersten zehn Jahre hatte er bekanntlich keinerlei Macht und es folgten ihm nur ein paar Dutzend Leute, hauptsächlich Familienangehörige. Erst als er in Medina zwei verfeindete Stämme befriedete und jene aus Dank dafür den Islam annahmen, besaß er ein Kriegsheer. Ab dem Zeitpunkt hagelte es die Gewalt-, Kampf- und Tötungsbefehle. Das Verhängnisvolle: Aufgrund des Abrogationsprinzips heben diese brutalen Verse die früheren eher harmlosen auf. Weiter bei Backhaus:

Der Koran enthält – wie die Bibel – Passagen, die die Frau dem Mann sowohl gleichberechtigt wie untergeordnet gegenüberstellen, die zu einem friedlichen Miteinander aufrufen wie zum teils gewaltsamen Einsatz für die Sache Gottes. Er ruft die Gläubigen – Männer wie Frauen – zu kritischem Denken auf und keinesfalls zu blindem Gehorsam, wie es Dschihadisten und Islamkritiker glauben machen wollen. Die meisten Muslime, im Nahen Osten wie in Deutschland, folgen weder einer dogmatischen Interpretation des Koran, noch legitimieren sie Terror und Gewalt.

Es gibt im Koran keine Aufforderung zum kritischen Denken gegenüber dem Islam. Die Befehle sind eindeutig und nicht anzuzweifeln. Kritisch denken sollen nur diejenigen, die den Islam noch nicht akzeptiert haben, damit sie treue Rechtgläubige werden. Jeder Moslem kann potentiell durch einen fundamentalen Imam oder sonstigen Fundamentalisten zu einem gefährlichen Dschihadisten und Terroristen erzogen werden. Weiter:

Das ignorieren einige deutsche Politiker bewusst. Nach dem Motto: Ein Terrorist ist einer zu viel, konstruieren sie die Religion als Ursache einer islamspezifischen Gewaltaffinität.

Da wird nichts „konstruiert“, der Koran ist die Lizenz für Gewalt, Terror, Kampf, Krieg und Töten. Backhaus, die Medien- und Kulturwissenschaft studierte und anschließend die Axel Springer-Akademie in Berlin besuchte, hat zudem eine dauerhafte Ansiedlung von mohammedanischen „Flüchtlingen“ im Sinn:

Statt über die wirklichen Probleme zu diskutieren, etwa darüber, wie man Langzeitperspektiven für die Geflüchteten schafft, werden Phantomdebatten geführt, die die Stigmatisierung von Muslimen verschärfen.

Backhaus versucht, den Islam zu verharmlosen, um damit das dauerhafte Verbleiben von Moslems aus dem Nahen Osten zu ermöglichen. Zudem leugnet sie den direkten Zusammenhang zwischen Islam und Terror:

Der Hass, der sich nun Bahn bricht, ist eine Folge dieser Ausgrenzung, die aus der Gleichsetzung der Religion mit Terror, Unterdrückung und Rückständigkeit entsteht.

Der Islam ist mit Terror, Unterdrückung und Rückständigkeit gleichzusetzen. Praktiziert seit 1400 Jahren. Kein Wunder, dass sich Backhaus aufgrund ihrer Islam-Kollaboration hiermit konfrontiert sieht:

Für Journalisten wie mich, die über die arabische Welt schreiben, gehören anonyme Beleidigungen zum Alltag.

Hier der gesamte Artikel von Andrea Backhaus, mit dem sie sich zu einer Kollaborateurin einer faschistischen Ideologie macht und so indirekt dazu beiträgt, den Boden für dessen allmähliche Machtübernahme in Deutschland zu bereiten.

Vergleichbar mit einem Federknecht, der Ende der zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts von „netten Nazis“ geschrieben hätte, um damit zu beweisen, dass der Nationalsozialismus „der falsche Feind“ sei. Damals wie heute ein unverzeihlicher journalistischer Fehler und ein Verrat am Vaterland, was auch klar so angeprangert werden muss. Wer Backhaus aufklären will – nicht beleidigen – kann dies über die Zeitung vornehmen, die ihren faktisch völlig falschen Artikel veröffentlichte:

» kontakt@zeit.de