Johanniterkrankenhaus in Bonn (kleines Bild: Krätzebefall).

Wir bekommen Krankheiten geschenkt!

Krätze in Bonn: Klinik muss ganze Station schließen

Von L.S.GABRIEL | Seit Angela Merkel das Elend der Welt zu uns gebeten hat, bekommen wir mit selbigem, nicht nur zur Freude von Katrin Göring-Eckardt „Menschen geschenkt“, sondern mit ihnen auch Terror, Gewalt und bei uns schon lange besiegte und als ausgerottet geltende Krankheiten. Eine davon ist die sogenannte „Krätze“. Korrekt heißt diese durch den Befall von Milben ausgelöste Hautkrankheit Skabies (lat. scabere: kratzen).

Schon seit einiger Zeit ist besonders NRW vom Befall der Parasiten betroffen. Nun hat es das Johanniter-Krankenhaus in Bonn so schwer getroffen, dass, nachdem mehrere Patienten und Pflegekräfte befallen wurden, die gesamte Station 1A geschlossen werden musste.

Krankenhauschef Marc Heiderhoff erklärt: „Die Schließung der Station 1A im Johanniter-Krankenhaus ist eine reine Vorsichtsmaßnahme, die wir in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Bonn vorgenommen haben.“

Krätze wird durch Hautkontakt mit den Befallenen oder von ihnen genutzten Textilien übertragen. Die Milben bohren sich in die Haut und legen dort ihre Eier ab. Die Folgen sind Pusteln und extremer Juckreiz. Durch das Kratzen der juckenden Stellen entstehen zusätzliche schmerzhafte Entzündungen der Haut.

Überraschung! Besonders betroffen sind Asylunterkünfte

Die Leiterin des Gesundheitsamtes in Köln, Anne Bunte muss zugeben, dass der größte Zuwachs dieser Erkrankung in den vergangenen beiden Jahren in Flüchtlingsunterkünften zu verzeichnen sei. Grund zur Besorgnis sieht die „Bunte“ allerdings nicht. Auch Kitas und Grundschulen sind vermehrt betroffen. Kein Wunder, werden unsere Kinder dort doch seit zwei Jahren zwangsbereichert.

Die Krätze wird mit Tabletten und Salben behandelt und die Patienten müssen äußerst auf Hygiene achten. Nicht nur die des eigenen Körpers auch alle betroffenen Kleidungsstücke, Bettwäsche und Handtücher müssen besonders gereinigt und desinfiziert werden.

Alleine an diesen Maßnahmen wird der Kampf gegen die Parasiten bei den Eindringlingen scheitern. Zusätzlich sind die die Heilung unterstützenden Tabletten in Deutschland nicht lieferbar, der Hersteller spricht von „Lieferengpass“. Bisher gab es bei uns ja auch kaum die Notwendigkeit einer größeren Menge des Medikaments.

Wir dürfen uns also freuen, Merkels Gäste kommen nicht allein, sie haben uns auch etwas mitgebracht.

Auch die Pest ist wieder Erstarken

Derweil ist Madagaskar schon einen Schritt weiter, dort sterben Menschen derzeit wieder vermehrt an der Pest. Seitens des Gesundheitsministeriums spricht man von einer „außergewöhnliche Epidemie“ zurzeit.

Es handelt sich in der Hauptsache um die sogenannte Lungenpest und die Beulenpest. Aktuell werden rund 450 Erkrankungen und 50 Todesfälle gemeldet. Die Regierung hat einen Notfallplan erarbeitet. In der Hauptstadt wurden alle öffentlichen Veranstaltungen verboten, in vielen Städten bleiben die Schulen geschlossen. In ganzen Vierteln, öffentlichen Verkehrsmitteln und Gebäuden wird Desinfektionsmittel versprüht. Aufklärungskampagnen sollen die Menschen dazu bringen, bei ersten Symptomen ein Krankenhaus aufzusuchen, Schutzmasken werden abgegeben.

Auch bei dieser tödlichen Erkrankung ist Hygiene unerlässlich. Pest ist heute in einem frühen Stadium mit Antibiotika heilbar. Die Gefahr besteht vor allem in Neuansteckungen und wenn Menschen nicht sofort behandelt werden.

Das Pest-Bakterium „Yersinia pestis“ wird meist durch Rattenflöhe übertragen. Schon im Mittelalter kam mit den Ratten die Pest. Die Inkubationszeit beträgt etwa sieben Tage. Danach entstehen grippeähnliche Symptome und die Lymphknoten schwellen zu großen Beulen an. Schreitet die sogenannte Beulenpest unbehandelt fort kann infolge die gefährliche Lungenpest entstehen. Diese ist nicht nur wegen ihrer leichten Übertragung durch Tröpfcheninfektion so gefährlich, sondern auch weil sie in weniger als 24 Stunden zum Tod führen kann.

In den Jahren 1347 bis 1353 raffte die Pest etwa ein Drittel der Bevölkerung Europas hinweg.

Experten zufolge wäre das derzeit „beunruhigendste Szenario“, würde die Pest Städte auf dem afrikanischen Festland erreichen, etwa durch die direkten Flugverbindungen dahin, denn dort würde es sich mehr als schwierig gestalten die Todesseuche unter Kontrolle zu bringen.