Ein Meilenstein in der Frauenbewegung: Marie Theres Kroetz-Relin (Foto r.) bringt Kabuler Gepflogenheiten nach Bayern.

Integration in Deutschland 2017

Maria Schell-Tochter eröffnet erstes Scharia-Kino Deutschlands

Rückschritt ist Fortschritt, Geschlechter-Apartheid ist Integration. So funktioniert offenbar die Logik von Marie Theres Kroetz-Relin, der Tochter von Veit Relin und Maria Schell. Im oberbayerischen Trostberg eröffnete die 51-jährige Schauspielerin nun Deutschlands erstes „Frauenkino“. Als Vorbild diente ihr dabei das Frauenkino im afghanischen Kabul – Integration in Deutschland 2017.

Die Heimatzeitung für den Landkreis Traunstein berichtet:

Das erste Frauenkino: ein geschützter Raum

Die erste Kinovorstellung im Stadtkino nur für Frauen aller Kulturen und Nationen war mit 50 Besucherinnen samt Kindern ein großer Erfolg. Bei einem Zeichentrickfilm hatten sowohl die Kinder als auch die Frauen aus Deutschland, der Schweiz, Afghanistan, Russland, Eritrea, Nigeria, Somalia, Afghanistan, Iran, dem Irak, Pakistan und Bangladesh viel Spaß. Die Idee zu diesem Frauenkino war Marie Theres Kroetz-Relin bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit als Lehrerin in der Brückenschule gekommen. Die Frauengruppe war zum Abschluss des Schuljahres ins Kino eingeladen gewesen. Es kamen nur wenige Frauen. Denn einer afghanischen Frau etwa ist es nicht gestattet, sich mit einem anderen Mann in einem geschlossenen Raum aufzuhalten.

Die Behauptung, dass es einer afghanischen Frau nicht gestattet sei, sich mit einem anderen Mann in einem geschlossenen Raum aufzuhalten, mag vielleicht für islamische Länder zutreffen, in Deutschland widerspricht diese Auffassung jedoch geltendem Recht. Wer in Deutschland einer Frau – und stamme sie auch aus Afghanistan – den Zutritt zu einem Kino verweigern sollte, weil sie eine Frau ist, der macht sich womöglich strafbar.

Weiter heißt es im Artikel:

Das wollte die 51-jährige Schauspielerin nicht so stehen lassen. Ihre Recherche ergab, dass es in Deutschland kein Kino gibt, in dem sich Frauen unter sich treffen können. Vorbild ist für Kroetz-Relin das Frauenkino im afghanischen Kabul. Dort war das Kino in den vergangenen 15 Jahren ausschließlich der männlichen Bevölkerung vorbehalten gewesen. Dies wollte der 34-jährige Abu Bakar Gharzai ändern: Er eröffnete im März dieses Jahres das erste Frauenkino, in dem sich seine eigene Frau weder belästigt noch angegriffen fühlt.

Beim Lesen des ersten Satzes hätte man ja noch aufatmen können. Kroetz-Relin will die Dinge nicht so stehen lassen. Was also tun? Über hiesiges Recht aufklären? Die Frauen emanzipieren? Nein. In ihrer bestechenden Logik importiert die 51-Jährige lieber Kabuler Gepflogenheiten nach Bayern. Sie schafft einen Scharia-konformen Raum, in dem die lüsternen Trostberger Mannsbilder Frauen weder ‚belästigen‘ noch ‚angreifen‘ können. Ein Meilenstein in der Frauenbewegung.

Im letzten Absatz heißt es:

Kroetz-Relin organisiert das Frauenkino aber nicht nur für Geflüchtete. Es spiele keine Rolle, ob eine Besucherin deutsch oder etwa afghanisch, Muslima oder Christin ist, ob sie Kopftuch trägt oder offene Haare. Am letzten Montag eines Monats sollen von nun an alle Frauen, die jeden Euro zweimal umdrehen müssen, kostenlos das Kino besuchen dürfen. „Emanzipation will gelernt sein“, weiß Marie Theres Kroetz-Relin. „Hat man dies verinnerlicht, erreicht jede Frau Selbstbewusstsein. Die Toleranz steigt, und ein Miteinander unter den Kulturkreisen wird möglich“, ist sich die Trostbergerin sicher.

Christinnen sind also auch (noch) erlaubt. Da haben diese ja Glück. Wenigstens so lange, bis einer afghanischen Frau vielleicht einfällt, dass es ihr nicht gestattet ist, sich mit „Ungläubigen“ in einem geschlossenen Raum aufzuhalten. Auch bei der Filmauswahl sollte Frau Kroetz-Relin in Zukunft etwas sensibel sein. Zauberei, wie zum Beispiel bei Harry Potter, soll im Islam ja ein ganz heißes Eisen sein. Integration in Deutschland 2017.

Kontakt:

Marie Theres Kroetz-Relin
Vormarkt 26
D- 83308 Trostberg
Telefon: +49 8621806629
E-Mail: info@marie-theres.com