Wehrt sich vehement gegen falsche Meldungen - AfD-chef Jörg Meuthen.

"Schmierenjournalismus" gegen AfD

Meuthen stemmt sich gegen Fakenews

Von MAJESTIX | Wenn es um das politische Ansehen der AfD geht, verdrehen manche Kartell-Medien die Wahrheit in einem Maße, dass sich die Balken biegen.

So berichtet die Hannoversche Allgemeine in ihrer Printausgabe am Mittwoch, dass in der AfD ein neuer Machtkampf beginnt. Parteichef Jörg Meuthen habe sich gegenüber dem Redaktions-Netzwerk Deutschland dagegen ausgesprochen, den Fraktionsvorsitzenden Alice Weidel und Alexander Gauland eine führende Rolle im Bundesvorstand zu geben. Diese Fakenews hatte Meuthen schon einen Tag vorher als „gezielte Falschmeldung“ bloß gestellt.

Der starke Presse-Tobak basiert auf folgender Einlassung Meuthens: „Die Arbeit im Bundestag ist immer aufwendig. Wir haben viele gute Leute. Ich fände es grundsätzlich richtig, die vielen Aufgaben auf die vielen guten Leute zu verteilen“, sagte der AfD-Chef und ergänzte klipp und klar: Eine institutionelle Trennung von Amt und Mandat wolle er aber nicht festschreiben.

Copy & Paste-Journallie im Sinne der Propaganda

Geht`s noch klarer? Sicher nicht! Was die HAZ-Verdreher aber nicht hinderte, mit einer fetten Schlagzeile Sand ins AfD-Getriebe zu streuen. Hauptsache, einen Keil in die noch junge Partei im Bundestag zu treiben.

Was die Berichterstattung vom 4. Oktober aber richtig skandalträchtig macht, ist die Tatsache, dass sich der gelinkte Meuthen schon einen Tag vorher, am Dienstag, 3. Oktober, via Facebook empört zu einer Vorabmeldung  gleichen Inhalts im „Focus“ gemeldet hatte. Darin bezog er gegen die „offenkundig bewusste und gezielte Falschmeldung“ Stellung:

Liebe Leser, als ich heute früh aufstand und meine Mails durchsah, glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen. Im Maileingang fand ich eine besorgte Nachricht mit einem Link zu einem Focus Online-Artikel, der wie folgt übertitelt war: „Neuer Machtkampf in der AfD – Meuthen lehnt Kandidatur von Alice Weidel für Doppel-Parteispitze ab“

Hierzu stelle ich fest:

1. Dies ist eine offenkundig bewusste und gezielte Falschmeldung, die nun bereits überall kursiert. Ich habe nichts dergleichen gesagt. Dies belegen im Übrigen auch die tatsächlichen Zitate im Text des Artikels, die aber bei solch einer Überschrift niemanden mehr interessieren (genau das ist das regelmäßig aufgehende Kalkül derer, die solche Artikel in perfidester Absicht konstruieren).

2. Ich bin heilfroh, dass die Zeit der Ränkespiele und Machtkämpfe auf der Führungsebene der Partei ausgestanden ist. Nichts, wirklich nichts läge mir ferner, als in erneute Machtkämpfe einzutreten. Ich hoffe und bin auch absolut sicher, dass nicht nur ich das so sehe. Wir haben eine große politische Aufgabe, auf die wir uns konzentrieren müssen. Machtkämpfe auf der Führungsebene stören da massiv, und ich habe noch nie eine so gute Chance gesehen, dass diese nun endlich der Vergangenheit angehören.

3. Ich lehne die Kandidatur von niemandem für die Parteispitze oder welche Aufgabe auch immer im Bundesvorstand ab. Ich werde mich weder gegen noch für die Kandidatur von wem auch immer aussprechen. Das gilt für Alice Weidel – in dem Interview ging es auch an gar keiner Stelle um sie speziell, um so empörender, was daraus gemacht wurde – wie für alle anderen. Ich hatte schon vor längerem angekündigt, selbst erneut zu kandidieren, und dabei lediglich eine – inzwischen ja auch obsolete – weitere Zusammenarbeit mit Frauke Petry aus guten und mittlerweile allseits bekannten Gründen ausgeschlossen. Weitere Äußerungen dazu wird es von mir nicht geben.

Lassen Sie sich also nicht irritieren von diesem jedes Berufsethos vermissen lassenden Schmierenjournalismus (ein Begriff, mit dem ich bekanntermaßen nicht inflationär umgehe). Die Wahrheit ist: Es gibt keinen neuen Streit oder Machtkampf in der Parteispitze. Das Gegenteil ist richtig!

Diese Überschrift, die sich nun bereits überall wie von den Verursachern dieser Infamie beabsichtigt im Netz verbreitet, ist eine reine mediale Konstruktion, aus einer völlig harmlosen, differenzierten Äußerung heraus gezielt verdrehend herbeifabuliert, ohne realen Gehalt, aber mit der nur allzu durchschaubaren Absicht, uns auseinanderzudividieren. Das wird misslingen, seien Sie versichert! Wir stehen geschlossen!

Ihr Jörg Meuthen

Wir halten fest: Jörg Meuthen hat bereits am 3. Oktober die im Focus verbreitete Nachricht als Falschmeldung zurückgewiesen. Die Hannoversche Allgemeine scherte sich einen journalistischen Dreck darum und übernahm einen Tag später die Falschmeldung aufs Neue in ihrer Printausgabe.  Wir schließen uns Meuthen an: Das ist „Schmierenjournalismus“ vom Feinsten.