AfD “siegt” auf breiter Front in Jamaika

Ach, wie gut, dass jeder weiß, wie das Rumpelstilzchen heißt

Von PETER BARTELS | Haare-Mann ging frech voran … Es ist vollbracht … Der Kelch ist an Deutschland vorübergegangen … Und schon heulen in Merkels Haram-Harem wieder die Eunuchen. Und die ewigen Nickesel von CDU bis CSU, die Medien-Meute von BILD bis Spiegel. Hätte, hätte Fahrradkette …

Und dabei hatten die GRÜNEN doch längst heimlich bei AMAZON nach einem schicken, neuen Klappfahrrad geluschert, für den großen Kofferraum ihrer Staatskarrosse von Daimler, BMW oder Audi …Die abgebrochene Pastorstudentin Göring-Eckhardt hatte sich extra in ihr Minister-kompatibles Schlauchkleidchen gequält … Der GRÜNE Türke Özi suchte und fand im deutschen (!!) Duden sogar die „Patriotismus“-Keule, während die „Schweinedeutsche“ Claudia Roth im Hintergrund finstere Miene zum GRÜNEN Heuchel-Bekenntnis machte; die Staatsknete-Möpsin mag ruhig sein: Wenn’s um Ungläubige geht, darf man lügen ..

Und dabei hatte der früher blauweiße Drehhofer doch bis zum Schluss Merkels schwarzgrünen Tango geschwoft und gedreht, bis auch dem letzten Bayern schwindlig wurde. Nicht mal mehr die Polka-Pauke zwischendurch von Dobrindt konnte ihn aus dem Takt bringen – der „Horscht“ keuchte bei jeder Verschnaufpause in die barmenden Mikrophone: Hichach …Hichach … Hichach! Was sich für jeden aufrechten Bayern wie Hohnlachen anhören mußte.

Und dann kam, sah und sagte wie immer nix, Merkel. Die Watschelente setzte ihren betröppelten Flunsch auf, machte die Raute und lispelte beifallsheischend, wie seit Schröders Elefantenrunde, zur Seite: Ich bleibe Kanzlerin, äh, geschäftsführende Kanzlerin! Die Dame mit der Kiste im mattgrauen Jäckchen, hatte, wie immer, „viel erreicht“ in den letzten vier Wochen in “Sachen Wirtschaft, Klima, Soziales!” Deutsch: Also wiedermal nix. Nix Offene Grenzen. Nix Migranten. Nix, was die früheren CDU-Wähler bei der Wahl in Scharen zur AfD getrieben hatte.

Neben Moslem-Merkel, in Schwarz, mit Silberkrawatte und Silberzunge, Drehhofer: Wir haben vier Wochen hart gearbeitet … Wir haben Bemerkenswertes erreicht für die … auch Bio-Landwirtschaft … Es war für mich eine persönliche Bereicherung!! Weiter weg von ihm CSU-Drummerboy Dobrindt mit verschränkten Armen und lauerndem Blick. Klar, da laberte einer wie Flasche leeres seine vorletzten Worte in die Berliner Luft, Luft, Luft … Geduld, ihr Bayern, er kommt scho noch hoam …

Weiter hinten Kauder, der sich augenscheinlich schon das nächste Kauderwelsch für unvermeidliche ARD-, ZDF- und/oder PHOENIX-Kameras zurecht schwäbelte. Auch die graue Bürste Hermann Gröhe (Wer?? Der Dösi-Mops, der nach der letzten Wahl ungewollt mit einem Deutschlandfähnchen vor aller Augen Merkels Deutschen-Hass entlarvte). Etwas links versetzt, Kita-Verteidigungsschnepfe von der Leyen. Sie schien zu grübeln, ob sie Merkel gleich wegbeissen sollte, oder erstmal ihre perioralen Oberlippenfältchen mit einer Hyaluronsäure-Kur behandeln, oder gleich Botox spritzen lassen sollte; nur: Einmal Botox, immer Botox. Immerhin, frau wäre nicht mehr so auf die Talkshow-Maskenbildnerin oder den Kamera-Weichzeichner angewiesen.

Vor der Kita-Kämpferin ein gewisser Thomas Strobl, bekannt erst, seit er zum größten CDU-Wahlverlierer von Baden-Württemberg wurde und einen GRÜNEN per Kniefall zum Ministerpräsidenten küren durfte. Ganz hinten, an der Wand, Gröfraz, der größte CDU-Vielfraß aller Zeiten. Sein jahrelanges Pizza-Mampfen mit den GRÜNEN, dahin: Ausser Plautze nichts geblieben. Und dabei hat er seiner Herrin aus der Uckermark doch so sehr die dicken Ärmchen gestützt, die sie vor zwei Jahren an den deutschen Grenzen ausgebreitet hatte, wie einst die Priester die erhobenen Arme des Moses, damit die Wassermassen beim Exodus nicht zu früh zurückschlugen …

Geschichte wiederholt sich, nicht nur in der Bibel. Im ZDF-Zentralkommitee MoMa der unvermeidliche SED-Offizier Bartsch, der treffsicher genau die Themen auflistete, die den LINKEN nicht nur die Mehrheit in Brandenburg und anderswo im Osten, der AfD in die Arme trieb, die DEN Deutschen in Ost und West immer noch am Arsch vorbeigehen: Waffenexporte und „Gerechtigkeit“…

Und die iranisch-katholische Lesbe Dunja Hayali schwang gefühlte Minuten die SED-Frage-Peitsche über Scheuer, der brav aber bescheuert darauf warten mußte, dass endlich die Frage kam. Die war dann unwichtig, die Antwort auch: Natürlich hatte nicht die CSU, die Verhandlungen platzen lassen, die F.D.P. war’s. Je, nun…

Später am Morgen nochmal der FDP-Christian, die immer noch neuen, schönen Haare frisch geföhnt: Steuer, Europa, Einwanderung, Bildung – wir werden unsere Wähler nicht im Stich lassen… Mit knapp elf Prozent kann man nicht allein sagen, wo’s lang geht … Aber, da lag ein Papier voller Widersprüche vor uns … Da wurden Übereinkünfte erkauft mit Geld und Formalkompromissen … Da war keine Bewegung nach vorn, da waren sogar Rückschritte … Wir wissen nicht, was auf Deutschland zukommt … Aber wir sind für eine Trendwende gewählt worden: Bessere Bildung, Steuer-Entlastung (Soli weg!), bessere Einwanderungspolitik … Dann wiederholte Lindner, was er beim High Noon um Mitternacht schon sagte: Besser keine, als eine falsche Regierung… Sieh an, der Krischan!!

Noch später am Morgen schließlich noch ein Unvermeidlicher: CDU-Büttenredner Laschet. Machen wir’s kurz. Er tat, was alle zu kurz Geratenen seit Erich Mielke so gerne tun: Gelb, Grün, Weißblau – “Wir” haben Euch doch alle sooo lieb … “Wir” waren doch schon sooo weit …

Hätte, hätte Fahrradkette!

Im deutschen Wald, auf der Lichtung unter den alten Eichen hüpft ein Männlein im Kreis und jauchzt: Ach, wie schön, dass jeder weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß…“ JEDER, Männeken: AfD!! Gauland und Weidel deuteten es heute morgen im Fernsehen schon an: Wir haben keine Angst vor neuen Wahlen! Warum sollte die AfD auch? Schließlich läuft es jetzt schon für Deutschland so gut, wie lange nicht: Obwohl die AfD noch so gut wie keine Rede im Reichstag gehalten hat, parieren die Herrschafts-Parteien, als hätte die AfD die Mehrheit. Ach, wie schön, dass jeder weiß …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!