AfD intensiviert im Zusammenhang mit Wahl von Glaser ihre Islamkritik

Alice Weidel: „Der Islam ist mit dem Grundgesetz unvereinbar“

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Solange Albrecht Glaser nicht als Vizepräsident des Deutschen Bundestages gewählt ist, hat die AfD ein enormes Druckmittel in der Hand, um den Islam über die Medien permanent frontal zu kritisieren. So bekräftigte heute die Fraktionsvorsitzende Alice Weidel, dass der Islam eine politische Ideologie und keine Religion sei. Demzufolge dürfe das Prinzip der Religionsfreiheit nicht für Moslems gelten. Prinzipiell stehe die AfD aber selbstverständlich für dieses grundgesetzlich verbriefte Recht ein, aber eben nicht für eine Ideologie, die unvereinbar mit unserer Verfassung sei. Die Bild berichtet:

Es gehe um die Frage: „Ist der Islam eine Religion, die die Trennung von Staat und Religion akzeptiert und mit unserer Verfassung zu vereinbaren ist? Herr Glaser verneint das. Ich verneine das auch“, sagte Weidel der WELT mit Blick auf eine Äußerung des AfD-Kandidaten für das Amt des Bundestags-Vizepräsidenten, Albrecht Glaser. Glaser hatte erklärt, dass die Religionsfreiheit nicht für Muslime gelte, da der Islam eine politische Ideologie und keine Religion sei. Man könne daher nicht zwischen Muslimen und Islamisten unterscheiden.

Es gibt keinen Unterschied zwischen dem Islam und dem künstlich erfundenen Begriff „Islamismus“, zwischen gläubigen Moslems und „Islamisten“. Diese faktisch begründeten Erkenntnisse, die im Übrigen seit Jahrhunderten bekannt sind und erst seit dem apokalyptischen Terror-Anschlag vom 11. September mit enormem Druck der etablierten Politik und Mainstream-Medien unterdrückt werden, werden jetzt über die Bundestagsabgeordneten der AfD per Massenmedien in die Bevölkerung getragen und sorgen damit für den nötigen öffentlichen Druck, um Bewegung in die erstarrte Diskussion zu bringen. Am Ende wird diese Ideologie tabulos auf den Prüfstand gestellt und die notwendigen Maßnahmen zu ihrer Entschärfung oder eben Entfernung getroffen werden. So stellt Alice Weidel zutreffend fest:

Es müsse jedoch hinterfragt werden, „was hier mitten in Deutschland unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit abläuft“. Sämtliche Islamverbände in Deutschland hätten sich bis heute nicht öffentlich von der Scharia distanziert. „Wo die Scharia praktiziert wird, gibt es keine Trennung von Staat und Religion, keine Gleichberechtigung von Mann und Frau, keine Religionsfreiheit für Nicht-Muslime.“

Das Abschwören auf die Scharia wird der erste Baustein zur Entschärfung des Islams sein. Diese enorm wichtige politische Maßnahme versuchte der alevitische Islamkritiker Dr. Aydin Findikci schon 2010 in der Münchner CSU zu thematisieren, was damals allerdings von den islamophilen „Christ“-Sozialen abgewürgt wurde, die lieber mit dem verfassungsschutzbekannten Imam Bajrambejamin Idriz kollaborierten, um das vom Öl-, Gas- und Dollarschweren Terror-Staat Katar finanzierte Islamzentrum zu realisieren. Im Mai 2013 forderte der bayerische Landesverband der Aleviten dann öffentlich den Scharia-Verzicht, was Imam Idriz umgehend scharf kritisierte.

Solange sich fast alle Bundestagsabgeordneten der Alt-Parteien den Fakten zum Islam verschließen und die Wahl Albrecht Glasers verweigern, offenbaren sie damit nicht nur ihre völlige Unkennntis über diese brandgefährliche totalitäre Ideologie, sondern stellen damit auch ein permanentes Sicherheitsrisiko für unser Land dar. So hat die AfD völlig Recht, weiterhin auf der Wahl von Albrecht Glaser zu beharren, wie es auch das Domradio meldet:

Unterdessen will die AfD-Bundestagsfraktion ihren Kandidaten für das Amt des Bundestagsvizepräsidenten, Albrecht Glaser, im Dezember erneut zur Wahl stellen. Die Fraktionsvorsitzende Alice Weidel sagte dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Rande einer Fraktionssitzung, es sei klar, dass Glaser noch einmal antreten solle. Die AfD-Fraktion muss dafür einen weiteren Wahlgang im Bundestag beantragen, dem alle Fraktionen zustimmen müssen.

So oder so – die Debatte um den Islam nimmt Fahrt auf…


Michael Stürzenberger.
Michael Stürzenberger.
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger ist seit 35 Jahren selbstständiger Journalist, u.a. für das Bayern-Journal auf RTL und SAT.1-Bayern. 2003/2004 arbeitete er als Pressesprecher der CSU-München mit der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier zusammen. Von 2014 bis 2016 war er Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine Videos bei Youtube haben bisher über 19 Millionen Zugriffe. Zu erreichen ist er über seine Facebookseite.