Miss Irak, Sarah Idan (re.) posierte für ein Foto mit Miss Israel, Adar Gandelsman.

Schönheit versus Nahostkrieg

Foto von Miss-Irak und Miss-Israel verursacht arabischen Shitstorm

Der britische Islamkritiker und Youtuber Pat Condell sagte einmal: „Alles, was man über den Nahost-Konflikt wissen muss ist: Die Juden wollen Frieden, die Araber nicht, weil die Aaraber die Juden aus religiösen Gründen hassen und sie alle tot sehen wollen.“ Wie recht er damit hat, beweisen die Araber immer wieder selber.

Neuester Auslöser für eine Hasswelle sind Bilder der Miss Irak mit ihrer Kollegin aus Israel. Die Frauen trafen im Planet Hollywood Resort in Las Vegas aufeinander, wo sie sich mit anderen auf die am 26. November stattfindende Wahl der Miss Universe vorbereiten. Sarah Idan, die aktuelle Miss Irak, und Adar Gandelsman, die aktuelle Miss Israel aus Ashkelon, posierten auf Initiative von Gandelsman für gemeinsame Fotos und posteten die Bilder in sozialen Medien. Die Israelin schrieb darunter: „Das ist Miss Irak, und sie ist toll“, und Idan aus dem Irak kommentierte ihr Bild: „Frieden und Liebe von Miss Irak und Miss Israel.“

In Israel freute man sich über dieses Signal der beiden Frauen. Premier Benjamin Netanjahu nannte es eine „Hoffnung für die Region“. Es gab viele Likes aus der ganzen Welt für die beiden Frauen.

Anders reagierte die arabische Welt darauf. Asaad Abukhalil, ein libanesischer Politikwissenschaftler twitterte erbost: „Die Schönheitskönigin des Irak posiert fröhlich mit der Schönheitskönigin der Besatzung und Brutalität.“

Ein arabischer Shitstorm und gelebter blanker Judenhass war die Folge. Die schöne Israelin Adar Gandelsman dient als Soldatin der IDF und wird in nicht wenigen Kommentaren als „Mörderin von Palästinensern“ beschimpft.

Für die irakische Schönheitskönigin ist, obwohl sie in den USA lebt, das Pflaster nun also ganz schön gefährlich geworden. Und so ist es nicht verwunderlich, dass sie sich schon bald bei jenen, die sie mit diesem Foto und ihren Worten, die eigentlich dem Frieden dienen sollten, „beleidigt“ fühlten, entschuldigte: „Ich würde mich gerne bei jedem entschuldigen, der das Foto als beleidigend gegenüber den Palästinensern empfunden hat“. Sie habe lediglich ihrer Hoffnung auf Lösung der Krise Ausdruck verleihen wollen, das Post dürfe nicht als Unterstützung für Israel verstanden werden, ruderte die vermutlich nun in Angst lebende Irakerin zurück.

Wir wünschen Sarah Idan, dass sie ihren Mut nun nicht mit dem Leben bezahlen muss. (lsg)