Seit zehn Monaten belauern sie das Privatleben des AfD-Politikers

„Künstlergruppe“ errichtet Holocaust-Denkmal vor Höckes Haus

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Die Reaktionen auf diese widerliche Aktion überschlagen sich: Alle großen TV-Medien und Zeitungen berichten. Thüringens CDU-Parlamentspräsident Christian Carius vergleicht diese linksgestörte Bespitzelung mit den Zersetzungsmethoden der Staatssicherheit. Der MDR zeigt auf, dass sich Thüringens linker Ministerpräsident Bodo Ramelow durch eine Weitergabe des Links an der Jagd auf Familie Höcke beteiligt. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Jens Maier erstattete Strafanzeige gegen die Stasi-„Künstler“. Siegfried Daebritz von Pegida Dresden ist nach seinem Arbeitstag noch am Abend nach Thüringen gefahren, hat vor Ort ein kurzes Gespräch mit Björn Höcke aufgenommen und diese Betonklötze gefilmt.

Philipp Ruch (Foto) und seine sogenannte „Künstlergruppe“, die sich ironischerweise „Zentrum für politische Schönheit“ nennt, hatten sich an der Rede von Björn Höcke am 17. Januar im Dresdner Ballhaus gestört. Darin hatte der Geschihctslehrer aber nur wie auch zuvor schon Spiegel-Gründer Rudolf Augstein und Historiker Martin Walser die gigantische Holocaust-Denkstätte in Berlin als „Denkmal der Schande“ bezeichnet. Jeder weiß, wie alle drei das meinten: Kaum ein anderes Volk der Welt pflanzt sich ein solch riesiges Denkmal, das an die eigenen Schande erinnert, mitten in seine Hauptstadt. Und mit der „erinnerungspolitischen Wende“ wollte der Geschichtslehrer Höcke daran appellieren, auch die vielen positiven Ereignisse der deutschen Geschichte in Erinnerung zu rufen und nicht ewig in Schockstarre auf die dunklen 12 national-sozialistischen Jahre zurückzublicken.

Aber diese „Künstler“ halluzinierten wohl, mit Höcke sei nun das personifizierte Vierte Reich auferstanden, und so belauern diese Stasi-Nachkommen seit zehn Monaten sein Haus, beobachten sein Privatleben, machen Fotos, filmen und durchsuchen seine Post. Als Höhepunkt errichteten sie am Mittwoch auch noch eine verkleinerte Ausgabe des Berliner Holocaust-Denkmals in Sichtweite von Höckes Haus, so dass er nun von fast allen Fenstern die 24 Betonblöcke sieht, die exakte Nachbildungen der 2711 symbolischen Sarkophage aus Berlin sind. Der Spiegel meldet:

Zehn Monate haben die Aktivisten nicht nur das Mahnmal geplant, sie haben Höcke auch observiert. Diese Grenzüberschreitung erklärt Ruch so: Weil das (vom NSU-Skandal ohnehin gebeutelte) Amt für Verfassungsschutz in Thüringen trotz evidenter Verbindungen zur NPD keinen Anlass zur Überwachung der AfD sehe, habe ihm das ZPS einen „Zivilgesellschaftlichen Verfassungsschutz“ zur Seite gestellt.
„Wir wissen alles“, sagt Ruch. Wann Höcke sein Holz hackt, welche Verlage ihm Broschüren schicken, wie er auf Reisen mit seinen Anzügen umgeht, wie es seinen Schafen geht, wo er gerne urlaubt. Bei ihrer Schnüffeltätigkeit im „Geheimdienst für Arme“ (Ruch) wollen die Aktivisten sogar bemerkt haben, dass Höcke noch von anderer Seite observiert wurde – noch laienhafter. Von wem? Man weiß es nicht, aber vielleicht hat Björn Höcke ja eine Ahnung.

Die DDR lebt in diesen verachtenswerten Figuren fort. Wie alle Meinungsfaschisten ist diese Stasi 2.0 unterwegs, um ihnen missliebige Personen zu beschatten, zu bedrohen und gesellschaftlich auszugrenzen, möglichst mit dem Ziel der Existenzvernichtung. Aber den Vergleich mit den totalitären Sozialisten der DDR wollen die „Künstler“ auf Spiegel-Nachfrage nicht gelten lassen und fordern auch noch – allen Ernstes – einen Kniefall Höckes vor den Betonklötzen mit Bitte um „Vergebung“:

Den Einwand, das Zentrum ermächtige sich hier selbst zur Verteidung einer liberalen Gesellschaft und wende dabei Stasimethoden an, weist Ruch mit dem Satz von sich: „Gegen Nazis wenden wir nur Nazimethoden an.“ Ihm gehe es „darum, dass Höcke im Januar viel geschichtspolitisches Porzellan zerbrochen hat. Beton ist der bessere Baustoff. Wenn er vor dem Denkmal auf die Knie fällt und für die deutschen Verbrechen im Zweiten Weltkrieg um Vergebung bittet, wollen wir der Ernsthaftigkeit seiner Läuterung glauben. Dann lösen wir den Zivilgesellschaftlichen Verfassungsschutz vorerst wieder auf und veröffentlichen keine pikanten Details aus seinem Leben.“

Blockwart Ruch sieht sich tatsächlich auch noch im Recht mit seinen üblen Methoden. Schließlich läuft das bei linksgestörten Typen wie ihm als unter so etwas wie „heldenhaftem antifaschistischem Widerstand“. Die Ruch-lose Aktion sieht der in der DDR Aufgewachsene als „die aufwendigste Langzeitbeobachtung des Rechtsradikalismus“ in den „braunen Ecken des Landes“. Diese in der politischen Wahrnehmung quasi Hirntoten kommen aus ihrem paranoiden Naziwahn wohl nie raus:

„Kunst muss wehtun, reizen, Widerstand leisten. Wir sind keine Wohlfühlzone. Wenn die Leute nur klatschen, ist das für uns ein Albtraum. Wir machen aggressiven Humanismus.“
Höcke selbst werde „aufgrund der gesammelten Erkenntnisse des Zivilgesellschaftlichen Verfassungsschutzes wohl nicht gerade gestärkt aus dieser Sache herausgehen“, meint Ruch. Wichtiger als diese Frage sei aber die Debatte, die heute beginnen werde: „Sind wir eine wehrhafte oder eine wehrlose Demokratie? Welche Mittel wenden wir an gegen ihre Feinde? Wie weit können wir gehen?“

Diese „Künstlergruppe“ hat auf ihrer Internetseite ein Aktionsbild veröffentlicht, auf dem sie sich mit ihren Überwachungs- und Belästigungsmethoden, die vor allem auch Höckes Familie bedrohen, „Zivilgesellschaftlicher Verfassungsschutz Landesverband Thüringen“ nennt. Darauf ist Björn Höcke inmitten dieses Stelenfeldes unter dem Motto „Bau das Holocaust-Mahnmal direkt vor Höckes Haus!“ zu sehen. Die AfD Thüringen hat heute in einer Pressekonferenz empört auf dieses „Überschreiten einer Schwelle“ reagiert. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Jens Maier, von Beruf Richter, hat gegen diese illegalen Spionierer Strafanzeige erstattet:

Nach heute veröffentlichten eigenen Angaben wurde das Privathaus von Björn Höcke und seiner Familie von dieser Gruppe über 10 Monate hinweg ausspioniert, die Aktivitäten der Familie wurden observiert und auf der Website der Gruppe ist abgebildet, wie eine Person in Tarnkleidung mit einem Teleobjektiv das Haus der Familie Höcke ins Visier nimmt. Hierbei handelt es sich um einen absolut unvertretbaren Eingriff in das Privatleben. Es ist nun an den Behörden, entsprechende Ermittlungen einzuleiten!
Gleichzeitig möchte ich über eine Anfrage die Bundesregierung befragen, ob diese schäbige Organisation staatliche Fördergelder erhält.
Der selbsternannte Antifaschismus ist pathologischer Sklave der eigenen Obsession. Intrinsisch kriminell, konspirativ, gemeinschaftsfeindlich und hinterhältig gewalttätig. Er braucht immer den Schatten Anderer, um dann im Dunkel dieses Schattens zu wirken. Man überwacht, man heftet ab, man dokumentiert, man spioniert, man archiviert, man infiltriert das Leben des politischen Gegners bis in die letzten Winkel seiner physischen und digitalen Existenz.
Über 10 Monate hinweg wurden Björn Höcke und seine Familie überwacht und bespitzelt, es wurden die Kinder fotografiert, es wurden mit hoher krimineller Energie Bewegungsmuster erstellt, die geistigen Erben der StaSi und der Gestapo schrecken vor NICHTS mehr zurück!

Laut Tagesspiegel wird diese Bespitzelei auch von der CDU in Thüringen kritisiert:

Auch der Präsident des Thüringer Landtags, Christian Carius (CDU), verurteilt die Aktion: „Die Gesamtaktion des ,Zentrums für politische Schönheit‘ hat nichts mit Kunst zu tun. Das Abhören und Ausspionieren von Abgeordneten und ihren Familien gleicht den Zersetzungsmethoden der Staatssicherheit.“

Siegfried Daebritz von Pegida Dresden ist nach seinem Arbeitstag noch am Abend nach Thüringen gefahren, hat vor Ort ein kurzes Gespräch mit Björn Höcke aufgenommen und diese Betonklötze gefilmt. Auf der Facebookseite „Solidarität mit Björn Höcke“ sind der Film und auch weitere Medienreaktionen zu sehen. Der mdr kritisiert in einer Hörfunkreportage, dass sich Thüringens linker Ministerpräsident Bodo Ramelow durch eine Weiterverbreitung des Links der Aktion an der Jagd auf Familie Höcke beteiligt.

Die wohl ziemlich Unterbelichteten dieser „Künstlergruppe“ haben in der Vergangenheit schon des Öfteren völlig wirre Aktionen durchgeführt: So entfernten sie im November 2014 sieben Gedenkkreuze für die DDR-Mauertoten und übergaben sie aktuellen „Flüchtlingen“. Damit schändeten sie zum einen das Gedenken an die Opfer des Sozi-Terrors und stellten zum zweiten eine völlig untaugliche Verbindung zu Versorgungssuchenden her, die absolut nichts mit den Toten eines sozialistischen Verbrechersystems zu tun haben. In der Schweiz riefen sie im September 2015 zur Tötung Roger Köppels auf, was die Neue Zürcher Zeitung mit „Die Idioten kommen“ quittierte. Im März 2016 folgte dann der Aufruf „Schweiz entköppeln!“, was dann von den Schweizer Journalisten folgerichtig als „Der Geist der Dummheit“ bezeichnet wurde.

Kontakt zu diesen dummen Geistern, die in der Tradition der DDR-Stasi agieren:

» contact@politicalbeauty.de


Michael Stürzenberger.
Michael Stürzenberger.

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger ist seit 35 Jahren selbstständiger Journalist, u.a. bis Ende 2008 für das Bayern-Journal auf RTL und SAT.1-Bayern, als dessen Chef Ralph Burkei im Mumbai Opfer eines islamischen Terroranschlages wurde. 2003/2004 arbeitete er als Pressesprecher der CSU-München mit der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier zusammen. Von 2014 bis 2016 war er Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine Videos bei Youtube haben bisher über 19 Millionen Zugriffe. Zu erreichen ist er über seine Facebookseite.