Beitrag über Lichtermarkt in Elmshorn

NDR giftet gegen PI-NEWS

Von SARAH GOLDMANN | Die Macher vom NDR, offiziell Journalisten, kennen einen Unterschied nicht mehr, der auch ihren antidemokratischen Taktgebern aus der Politik abhanden gekommen ist: Es ist der Unterschied zwischen den Fakten und ihrer Bewertung oder Gewichtung.

Wer nicht im Strom der Zeit mitschwimmt, wer ihre Meinung nicht gehorsamst teilen mag, gilt den Annalenschreibern der Merkel als Fälscher, der neudeutsch „Fake-News“ produziert. Diesen Vorwurf haben sie jetzt PI-NEWS gemacht, weil wir die Trends zu Sternelaufen (Nikolaus), Hasenfesten (Ostern) oder Lichterfesten (Weihnachten) nicht treudoof schlucken und mitmachen, sondern hinterfragen und negativ bewerten. In unserem allgemeinen Beitrag, der neue Entwicklungen zu Weihnachten thematisierte, klang das mit Bezug auf Elmshorn so:

Auch in Elmshorn, einer rund 49.000 Einwohner zählenden Stadt in Schleswig-Holstein, gibt es schon seit Jahren einen „Lichtermarkt“.

Doch die Stadt, die sich offenbar nicht nur christlicher Traditionen, sondern auch ihrer schon länger hier lebenden Einwohner schämt, setzt noch einen drauf. Selbst das einstmals traditionell goldblond gelockte Christkind wurde durch einen kleinen Neger mit braunen Kulleraugen und schwarzem Kraushaar ersetzt.

Sicher, es gibt auch in Afrika viele Christen, nur ist Elsmhorn keine Stadt im Buschland, sondern mitten in Europa. Augenscheinlich halten die Stadtverantwortlichen es für einen Makel, in Deutschland mit Bildnissen, die der angestammten Bevölkerung ähnlich sind, für alte Traditionen zu werben.

So weit der PI-NEWS-Beitrag vom 15. November. Der Elmshorner Bürgermeister Volker Hatje antwortete am Montag in der Nachrichtensendung „NDR//Aktuell“ auf unsere Stellungnahme und auf eine ähnliche frühere von Erika Steinbach, in der auch sie beklagte, Deutschland würde seine Identität zerstören. In dem Fernsehbericht heißt es:

Der Elmshorner Lichermarkt heute am Vormittag, knapp 2 Wochen, nachdem die ehemalige CDU-Politikerin Erika Steinbach mit einem Post eine Hasswelle gegen die Stadt losgetreten hat. Tenor: Deutschland würde seine Identität selbst zerstören.

[Bürgermeister Hatje:]  „Für mich völlig irre und völlig an jeder Realität vorbei. Was mir wirklich Sorgen macht, ist, dass jemand Fake-News verbreiten kann, und dass es so viele Menschen gibt, die diesen Schwachsinn wirklich glauben, ohne sich mal vor Ort zu informieren.

Noch einmal, es geht um zwei Dinge, die Fakten und ihre Bewertung. Das kleine Negerkind mit den Kulleraugen existiert tatsächlich, es wird ja sogar im NDR-Beitrag gezeigt. Dazu muss man sich nicht „vor Ort informieren“. Und auch der Name „Lichtermarkt“ ist weder von Erika Steinbach noch von uns erfunden worden.

Ganz richtig steht auf PI-NEWS, dass der Markt schon seit einigen Jahren „Lichtermarkt“ heißt, keine Erfindung, kein Fake. Als „Reminiszenz an die Geschäftswelt“, die 2007 die Beleuchtung für den Weihnachtsmarkt spendiert hatte, musste die geweihte Nacht verschwinden und dem Marketing weichen. So erklärt der NDR den Namen, kein Fake. Der NDR hat ein Problem damit, dass man nicht kritiklos seine grün-rote, als universell empfundene Wahrheit übernimmt.

Die Hetze des Staatsmediums steht also auf wackligen Füßen und deshalb legt der NDR nach:

Unmittelbar nach dem Post hatte Bürgermeister Volker Hatje eine Stellungnahme geschrieben. Danach tauchte seine Privatadresse mit Foto und Telefonnummer auf einer rechten Fake-News-Internetseite [PI-NEWS] auf und die Hetze begann. Über 100 Mails, Briefe und Anrufe gingen ein …

Also seine Privatadresse wird öffentlich gemacht, ein Einbruch in seine Intimsphäre, so die beabsichtigte Suggestion. Auf seiner Seite „Elmshorn ist mir wichtig“ gibt der Bürgermeister allerdings selbst seine Adresse und seine Telefonnummer (und beides unter seinem Foto) an, vermutlich doch wohl, damit man ihn unter dieser Adresse auch kontaktieren kann. Dass es angeblich Morddrohungen gegen ihn gab, wie der NDR ergänzt, ist natürlich völlig inakzeptabel.

Bei der ganzen Show, die der NDR hier aber mit seinen erlogenen „Fake-News“ und einer öffentlichen „Privatadresse“ etc. abzieht (alles zusammen völliger Unsinn, wie sie natürlich wissen), scheint es nicht ausgeschlossen, dass auch bei den Morddrohungen noch etwas „nachgeholfen“ wurde. Neu wäre so etwas unter Linken nicht.

Eines fehlt noch im NDR-Beitrag, der Beweis, dass hier keine Tradition aufgegeben wird. Dafür haben sie einen älteren Herrn ausfindig gemacht und in Szene gesetzt, der den zehn Jahre jungen Lichtermarkt als „unsere Kultur“ verteidigen muss:

„Das ist unsere Kultur, und das soll auch unsere Kultur bleiben. So seh’ ich das.“ Schließlich heiße der Elmshorner Weihnachtsmarkt seit zehn Jahren Lichtermarkt, eine Marketingentscheidung,

unterstützt der NDR anschließend den Kulturgeschaffenen.

Dass das „Lichterfest“ für einen heute 15-Jährigen, für den NDR und den hier in Szene gesetzten Alten nach zehn Jahren so etwas wie „unsere Kultur“ bedeuten kann, mag sein, heißt aber nicht, dass alle anderen das ebenfalls als „neue Kultur“ begreifen müssen. Andere Meinungen sind nicht gleich falsche Meinungen, auch wenn der NDR sich hier mit seiner Lüge und seiner Propaganda alle Mühe gibt, das so aussehen zu lassen.

Für den NDR-Hetzbeitrag wie für die gesamte Lügenpresse gilt: „Wir können sie nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen. Wir können sie aber dazu zwingen, immer dreister zu lügen.“