Die „Entdeckung des Jahres“

Vorbildlicher Arbeitseinsatz von zwei Syrern in Bremerhaven

Wir wollen ja nicht nur immer über negative Dinge berichten, es gibt auch positive. So bereichern, wie von Merkel und ihrer SPD vorausgesagt, die Syrer schon jetzt den deutschen Arbeitsmarkt und besetzen so manche Stelle, die sonst vielleicht vakant bleiben oder von Unqualifizierten übernommen werden müsste.

Beispiel 1 ist die „Entdeckung des Jahres“ Aysar Sabsabi. Er arbeitet nicht nur „hervorragend“ in einem Lokal der Bremerhavener Innenstadt, sondern ist auch noch pünktlich, sehr höflich und hilfsbereit. Er fällt dem Steuerzahler nicht zur Last, wie Nord24 lobend hervorhebt:

Im Caspar David arbeitet Sabsabi in Vollzeit und ist für verschiedenste Aufgaben zuständig: vom Abwasch über die Vorbereitung von Speisen und Unterstützung der Köche. Zusätzlich hilft er auch in der Bodega Nordenham aus. Von seinem Einkommen kann Sabsabi seinen Lebensunterhalt in Bremerhaven selbst finanzieren.

Schade nur, dass seine im September begonnene Arbeit schon nächstes Jahr wieder enden muss, da für Sabsabi Abwasch und Zwiebeln schälen nur den Anfang einer großen Karriere darstellen. Psychologie will er studieren oder Informationstechnologie und muss daher leider nächstes Jahr sein selbst finanziertes Leben vorübergehend wieder aufgeben.

Der 2. Wunderarbeiter ist Mohammed Antakly, der durch seinen Arbeitseinsatz „für Furore sorgt“, wie NORD24 erstaunt bemerkt. Er ist „äußerst“ zuverlässig und „arbeitet sauber“. „Flexibel“ ist er darüber hinaus und „lernfähig“, wenn man einmal von seinem Deutsch absieht, das in dem Lobartikel salomonisch als „ausbaufähig“ bezeichnet wird. Das kommt aber daher, weil er keinen Deutschkurs bekommen hat, weil es Probleme bei den Behörden gab, weil er auf seiner Flucht alles verloren hatte, also auch seinen Ausweis.

Studiert hat Mohammed Antakly zwar nicht, dafür aber in seiner syrischen Heimat eine Tischler-Ausbildung absolviert. Und die kommt dem 27-Jährigen auch in Deutschland zugute: „Herr Antakly besitzt herausragende Fähigkeiten im Baubereich, da kann so mancher deutscher Kollege nicht mithalten“, berichtet Matthias Peters, Geschäftsführer von Nordsee-Bau.

Ob die beiden Bereicherer legal über die bundesdeutsche Grenze gekommen sind, ob sie sich zu Recht in Deutschland aufhalten, ob sie Asyl beantragt und bekommen haben, warum sie das nicht woanders getan haben auf ihrer Reise nach Deutschland, all das erfährt der Leser des Ablegers der Nordsee-Zeitung aus Bremerhaven nicht.

Und soll es wohl auch nicht. Denn es gilt in treuer Pflichterfüllung die Merkelsche Staatsdoktrin umzusetzen. Und die sieht so aus, wie die eben dargelegte Nord24-Berichterstattung.