„Wenn ich durchfalle, töte ich erst den Prüfer, dann Dich und zuletzt mich.“

Landshut: Syrer nach Morddrohung an Fahrlehrer vor Gericht

Von EUGEN PRINZ | Seit Anfang November wissen wir, dass Merkel dafür zuständig ist, syrische Flüchtlinge kostenlos mit nagelneuen Limousinen der Marke Audi auszustatten. Nachzulesen hier. Was wir nicht wußten ist, dass unsere allseits geschätzte Kanzlerin auch dafür sorgen muss, dass die syrischen Flüchtlinge ihren Führerschein bekommen, und zwar pronto! Kein Wunder, dass sie sich bei all dem Stress die Nägel bis zu den Handwurzelknochen abkaut.

Potentieller Gefährder in der Fahrschule

Doch alles der Reihe nach: Ein 25jähriger Syrer, der bereits als Gefährder geprüft wurde und jetzt den Führerschein macht (ja, liebe Leser, das, was Sie jetzt denken, ging auch dem Autor des Berichts durch den Kopf), hatte kürzlich damit gedroht, erst den Prüfer, dann den Fahrlehrer und zuletzt sich selbst zu töten, falls er bei der Fahrprüfung durchfällt.

Dies brachte Merkels Muster-Fahrschüler eine Anzeige wegen Bedrohung ein, die jetzt vor dem Amtsgericht im niederbayerischen Landshut verhandelt wurde. Was die Prozessbeteiligten in der Hauptverhandlung zu hören bekamen, war Realsatire vom Feinsten, die bestimmt am laufenden Band Lacher produziert hätte, wenn das ganze nicht so traurig wäre.

Eigentlich kann sich der Syrer Wail I. nicht beklagen, denn in Deutschland läuft es nicht schlecht für ihn. Er wird als Flüchtling anerkannt, hat im niederbayerischen Landshut eine Arbeitsstelle gefunden und man bezahlt ihm sogar der Führerschein. Schon beim 4. Versuch schafft er die schriftliche Prüfung, allerdings hapert es beim praktischen Fahren. Nach fünf Fahrstunden habe der Syrer immer noch keinerlei Fortschritte gemacht, so der Fahrlehrer als Zeuge vor Gericht.

Ich kann fahren, ich bin Wail

Hinweise, dass man sich in Deutschland an die Straßenverkehrsordnung halten müsse, wischte der Syrer bockig und uneinsichtig (O-Ton Fahrlehrer) mit dem Hinweis weg, „ich kann fahren“, ich bin Wail.“ Dies war übrigens seine Standardantwort auf alle Belehrungen des Fahrlehrers. So oft, dass der Fahrlehrer diesen Satz schon singen kann. Als dieser den Syrer darüber informierte, dass man bei der Prüfung Sachverhalte auch auf Deutsch benennen müsse, kam die klare Auskunft von Merkels Fahrschüler, er werde kein Deutsch sprechen. Und: „Frau Merkel hat uns gerufen, dann soll sie auch schauen, wie wir den Führerschein bekommen.“ Für den Fall, dass dem nicht so ist, hatte Wail I. auch eine Lösung parat: „Wenn ich durchfalle, töte ich erst den Prüfer, dann Dich und zuletzt mich.“ Diese Ansage untermalte er mit einer entsprechenden Schussgeste mittels Daumen und Zeigefinger in Richtung Rücksitz, Beifahrersitz und zum Schluss an seine Schläfe.

Deutschlands Haltung zu Flüchtlingen Stressfaktor

Das wurde dem Fahrlehrer dann doch zu viel und er erstattete nach Rücksprache mit seiner Chefin Strafanzeige gegen den Syrer. Dessen Verteidiger Florian Drechsler machte bei seinem Mandaten grundsätzliche Probleme geltend. „Herr I. hat kein Verständnis dafür, dass hier alles so lange dauert.“ Aha. Sein Mandant sei der Meinung, damit vertreibe der Staat die Leute wieder. Wail I. kritisierte auch die grundsätzliche Haltung Deutschlands zu Flüchtlingen. Das stresse ihn alles so sehr, dass er wegen der Probleme schon an Selbstmord gedacht habe. Dies habe er dem Fahrlehrer durch die Schussgeste an seine Schläfe verdeutlichen wollen, so seine Ausrede, die ihm aber niemand abnahm.

Da muss eine Freiheisstrafe her

Staatsanwalt Kinsky beantragte eine Bewährungsstrafe von zwei Monaten für Wail I. Nur mit einer Freiheitsstrafe könne man dem 25-Jährigen den Ernst der Lage verdeutlichen, so der Staatsanwalt. Zudem sei eine Bedrohung heute aufgrund der geänderten Sicherheitslage anders zu werten als vor etwa zehn Jahren. Richterin Görgner folgte Kinsky sowohl was seinen Antrag, als auch seine Argumentation betraf und verurteilte den Syrer zu zwei Monaten auf Bewährung.

Höchststrafe Deutschkurs

An dieser Stelle sei erwähnt, dass vor einigen Tagen ein Jugendrichter des Amtsgerichts Landshut den Rädelsführer einer Gruppe von Syrern, die einen Afghanen gestiefelt hatten, neben 14 Tagen Dauerarrest zu einem Deutschkurs von mindestens sechs Monaten verurteilt hatte. Diese Strafe hat bei der Urteilsverkündung beim Angeklagten blankes Entsetzen ausgelöst. Und nein, das ist jetzt kein Witz. Der Syrer war tatsächlich wegen des Deutschkurses am Boden zerstört. Muß schlimm sein, die Sprache des Landes zu erlernen, in dem man Neurochirurg werden will.