Kein Aufschrei der üblichen Rassismus-Riecher

Saarbrücken: Syrer stechen Weihnachtsmarktbesucher ab

Saarbrücken: Am Samstag, 16.12.2017, 22:30 Uhr, wurde der Polizei in Saarbrücken eine Schlägerei zwischen mehreren Personen unter Verwendung von Waffen gemeldet. Eine Person liege mit Stichverletzungen in der Bahnhofstraße, die Tätergruppe sei geflüchtet. Nach ersten Ermittlungen war der Geschädigte mit mehreren Bekannten (weiblich und männlich) im Zug unterwegs von Homburg nach Saarbrücken. Im Zug sei es zu einem verbalen Streit mit einer Personengruppe arabischen Phänotyps, wie später festgestellt syrische Zuwanderer, gekommen. Es sei jedoch bis Saarbrücken bei einer verbalen Auseinandersetzung geblieben. In Saarbrücken begab sich die Gruppe um den Geschädigten dann durch die Bahnhofstraße in Richtung St. Johanner Markt.

Hier habe ihnen die syrische Gruppe zwischen den Weihnachtsmarktbuden aufgelauert, verbal bedroht und beleidigt sowie mit gezogenen Waffen zumindest den verletzten Geschädigten angegriffen. Laut Angaben von Zeugen hätten die Täter Schlagstock, ein Karambit (Sichelmesser), ein Wurfmesser und eine Kettenpeitsche in den Händen gehalten. Erst durch das Hinzukommen weiterer Personen und die offensichtliche Verständigung der Polizei, hätten die Täter  vom Geschädigten abgelassen und seien in verschiedene Richtungen geflüchtet. Nach zunächst erfolglosen Fahndungsmaßnahmen konnten die Tatverdächtigen 3 Stunden später im Zug nach Homburg in St. Ingbert vorläufig festgenommen werden.

Es handelte sich um drei syrische Zuwanderer im Alter von 17, 19 und 20 Jahren. Alle standen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Durch die Tat wurde das Opfer leicht verletzt (Stichverletzung im Schulterbereich, Schnittverletzung an der Schläfe) und konnte später wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu der Tat oder zu der vorangegangenen Auseinandersetzung im Zug von Homburg nach Saarbrücken machen können. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Saarbrücken-St. Johann, Karcherstraße 5, 66111 Saarbrücken, Telefon: 0681/9321230.

Nachfolgend wieder eine kleine Auswahl weiterer gewalttätiger „Bereicherungen“ der letzten Zeit, die bei einer umgekehrten Täter/Opfer-Konstellation Lichterketten-Alarm und Rassismus-Gedöns von Garmisch bis Flensburg ausgelöst hätten.

Köln: Nach Bitte um Ruhe, trat und schlug der Täter mehrfach zu. Mit einem Bild aus einer Überwachungskamera fahndet die Polizei Köln nach einem etwa 16 Jahre alten Jugendlichen. Dem Gesuchten wird vorgeworfen, am Montagnachmittag (2. Oktober) einen Kölner (52) in einem Linienbus im Stadtteil Marienburg geschlagen und getreten zu haben. Der 52-Jährige erlitt durch einen Tritt ins Gesicht eine Platzwunde und eine Zahnverletzung. Die Kripo Köln bittet um Zeugenhinweise. Gegen 15.40 Uhr stiegen mehrere Jugendliche auf der Bonner Straße in einen Linienbus in Richtung Meschenich ein (Linie 132). „Die haben sich in die letzte Reihe gesetzt, waren sehr laut und haben sich einfach ungebührlich verhalten“, erklärte eine Zeugin (67) bei der Anzeigenaufnahme. Auf die Bitte der 67-Jährigen, etwas leiser zu sein, reagierte die Gruppe nicht. Als der Kölner die Jugendlichen ebenfalls um Ruhe bat, hagelte es sofort wilde Beleidigungen. Der auf dem https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/3818371″ target=“_blank“ rel=“noopener“> Fahndungsbildern Gezeigte (siehe nachfolgendes Foto) stand kurz vor der Haltestelle „Arnoldshöhe“ auf, ging auf den Geschädigten zu und trat ihm unvermittelt gegen die Brust und ins Gesicht. Als der Busfahrer an der nächsten Haltestelle die Fahrt stoppte und die Türen öffnete, schlug der Täter dem durch die Tritte bereits Verletzten noch einmal ins Gesicht. Danach rannte er mit seinen Begleitern in Richtung einer Grünfläche weg. Die Kripo Köln fragt: Wer kennt den auf den Bildern gezeigten Jugendlichen? Wer kann Angaben zu seiner Identität oder seinem Aufenthaltsort machen? Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat 46, Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de.

Ingolstadt: Zwei Männer und eine Frau im Alter von 24 und 25 Jahren wurden am Sonntag gegen 4.30 Uhr von noch unbekannten Tätern zusammengeschlagen. Die 3-köpfige Gruppe aus dem Landkreis Eichstätt war auf dem Nachhauseweg, als ihnen in der Harderstraße drei junge Männer entgegentraten. Diese fingen offenbar ohne erkennbaren Grund an, die Gruppe anzupöbeln. Nach einem kurzen Streit wurden die drei Täter handgreiflich und schlugen mit Fäusten und Füßen auf ihre Opfer ein. Die beiden Männer im Alter von 24 und 25 Jahren sowie die 24-jährige Frau erlitten Verletzungen am Kopf und im Gesicht und mussten mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei den flüchtigen Tätern handelt es sich um drei junge Männer, vermutlich türkischer Abstammung. Einer hatte auffallend „wuschelige“ Haare, ein Täter trug ein schwarzes Oberteil mit einem roten Zeichen, der dritte Täter soll einen Schuh verloren haben. Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Ingolstadt unter Tel. 0841/9343-2222

Hamm-Mitte: Ein 17-jähriger wurde am Dienstag, 12. Dezember, gegen 21.10 Uhr, auf dem Ostenwall von einem Unbekannten geschlagen und leicht verletzt. Zuvor wurde der Hammer zusammen mit zwei weiteren Jugendlichen von einer Gruppe von fünf Personen angepöbelt. Es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung und schließlich zu der Körperverletzung. Einer der Unbekannten bedrohte die drei Jugendlichen außerdem mit einer Schere. Anschließend flohen die Täter. Ein Gesuchter ist etwa 16-18 Jahre alt, zirka 1,70 Meter groß, hatte schwarze Haare, war dunkel gekleidet und sprach gebrochen Deutsch. Seine Begleiter waren etwa im selben Alter und ebenfalls dunkel gekleidet.

Salzburg: Der junge Verdächtige rastete am Sonntagabend in einem Obus der Linie 1 aus. Er randalierte gemeinsam mit Freunden im Bus, pöbelte andere Fahrgäste an. Der Chauffeur rief den mobilen Unterstützungsdienst für Obuslenker an und erklärte dem dort Diensthabenden, er werde um 20.12 Uhr von Klessheim kommend den Hanuschplatz erreichen. Der Kollege (53) dieser mobilen Stelle fuhr sofort zum Hanuschplatz und wartete dort auf den Bus. Als Afghane ausstieg, stellte ihn der 53-Jährige zur Rede. Da drehte der Asylwerber durch und schlug mit den Fäusten und einem Gürtel auf den Mann ein. Der Buslenker hatte in der Zwischenzeit die Polizei gerufen. Diese nahm den Afghanen fest.

Osnabrück: Am frühen Samstagmorgen ist ein 33jähriger Mann vor der Diskothek „Kleine Freiheit“ an der Hamburger Straße von mehreren Unbekannten attackiert und schwer verletzt worden. Der Osnabrücker verließ gegen 02.30 Uhr die Lokalität, um eine Zigarette zu rauchen und wurde auf dem dortigen Vorplatz unvermittelt niedergeschlagen. Das Opfer ging dabei zu Boden und wurde von etwa sieben Personen weiter getreten und geschlagen. Danach ließen die Täter von ihrem Opfer ab und entfernten sich in unbekannte Richtung. Mit einem Beinbruch und einem abgebrochenen Zahn musste der Mann ins Krankenhaus gebracht werden. Einer der Täter war etwa 20 Jahre alt, circa 170cm groß und hatte einen dunklen Teint. Der Mann hatte kurze schwarze, nach links gekämmte Haare, die an den Seiten und am Hinterkopf rasiert waren. Zur Tatzeit war die Person mit einem schwarzen Hemd und Jeanshose bekleidet. Zeugen der Tat werden gebeten, sich bei der Polizei in Osnabrück zu melden.

München: Ein 49-Jähriger Togolese geriet gegen 13:10 Uhr aus unbekannter Ursache am Hauptbahnhof mit einem 81-jährigen Deutschen aneinander. Während der verbalen Auseinandersetzung versuchte der Westafrikaner dem Mann aus Grassau im Landkreis Traunstein den Gehstock wegzunehmen. Dabei verdrehte sich der 81-Jährige im Gerangel das Handgelenk und klagte anschließend über Schmerzen. Zusätzlich beleidigte der Togolese, bei dem ein Atemalkohol von 3,34 Promille gemessen wurde, den Grassauer verbal. Ein Datenabgleich ergab, dass der Westafrikaner bereits 1992 in die Bundesrepublik eingereist war und eine gültige Aufenthaltserlaubnis besitzt.

Wiesbaden: Am Samstagabend kam es in einem Schnellrestaurant in der Kirchgasse zu einer gefährlichen Körperverletzung, bei der ein 19-jähriger Wiesbadener durch einen unbekannten Täter durch Schläge und Tritte verletzt wurde. Nach Angaben des Opfers sei es gegen 23:50 Uhr plötzlich und grundlos zu dem Übergriff gekommen. Der Täter sei circa 16 Jahre alt, circa 1,60 Meter groß, von schlanker Statur und habe kurze, schwarze, an den Seiten abrasierte Haare getragen. Der Angegriffene beschrieb den Täter als „südländisch aussehend“. Das Wiesbadener Haus des Jugendrechts hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Ravensburg: Wie jetzt erst angezeigt wurde, haben zwei unbekannte Täter in der Nacht zum vergangenen Samstag, gegen 03.00 Uhr, einen 26-Jährigen in einer Diskothek in der Schubertstraße geschlagen und getreten. Der Angegriffene erlitt hierbei nicht unerhebliche Kopfverletzungen, die später im Krankenhaus behandelt werden mussten. Die beiden Täter, vermutlich türkischer Abstammung, sollen 20 bis 24 Jahre alt sein und schwarze Haare haben. Einer soll 180 bis 185 cm, der andere etwa 175 cm groß sein. Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zu den beiden Männern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ravensburg, Tel. 0751-803-3333, zu melden.

Bielefeld: Die Polizei sucht derzeit Augenzeugen einer brutalen Tat in der Nacht auf Sonntag. Ein Fahrgast (40) hatte in der Stadtbahn der Linie 2 einen auffallend aggressiven Mann bemerkt. Als er andere Fahrgäste vor dem Unbekannten beschützen will, setzte es für ihn Schläge und Tritte. Nach Angaben der Polizei erlitt der 40-Jährige dabei Prellungen und einen Jochbeinbruch. Was war passiert? Gegen Mitternacht war der 40-Jährige am Jahnplatz in die Stadtbahnlinie 2 in Richtung Altenhagen eingestiegen. Dort fiel ihm ein Mann auf, der sich sehr aggressiv verhielt und dem Bielefelder mit Gesten drohte. Als der auffällige Mann in Höhe der Haltestelle Stadtheider Straße plötzlich einem bisher unbeteiligten Fahrgast die Brille von der Nase schlug, forderte der mutige 40-Jährige den Mann auf, damit aufzuhören. Dieser holte sofort aus und versuchte den Bielefelder zu schlagen. Es entstand ein Gerangel, in dessen Verlauf der 40-Jährige zu Boden ging. Der Täter trat ihn daraufhin mehrfach ins Gesicht und flüchtete an der Haltestelle Ziegelstraße mit einer Frau aus der Bahn. Nach ambulanter Behandlung im Krankenhaus erstattete der Verletzte bei der Polizei Anzeige. Der Täter hat ein arabisches Tattoo-Schriftzeichen am Hals. Der Schläger (1,78 Meter, 17 bis 25 Jahre, kurze, schwarze Haare, Drei-Tage Bart, arabisches Aussehen) hat auf der linken Seite seines Halses ein Tattoo, bei dem es sich um arabische Schriftzeichen handeln soll.