Polizei unternahm nichts gegen Punkband- und Vuvuzela-Getöse

Video: Linksgestörter Lärmterror gegen Pegida Fürth

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Bei Pegida Fürth kam es am Freitag Abend zu einem unerhörten Eklat: Mit einer dröhnenden vierköpfigen Punkband, die ihre Verstärkerboxen voll aufdrehte, und ohrenbetäubendem Vuvuzela-Getröte versuchten linksgestörte Gegendemonstranten die Kundgebung auf dem Obstmarkt zu übertönen.

Teilweise konnten die Patrioten ihre eigenen Worte nicht mehr verstehen. Die polizeiliche Einsatzleitung unternahm trotz mehrfacher Aufforderung durch Versammlungsleiter Gernot Tegetmeyer nichts gegen das antidemokratische Treiben der Meinungsfaschisten.

Der linke Straßenterror gegen Pegida scheint also durchaus im Sinne der Fürther Polizeiführung zu sein, die womöglich dem dunkelroten Oberbürgermeister Thomas Jung, einem erklärten Pegida-Gegner, der schon mehrfach bei den Gegendemos auftrat, zuarbeitet.

Auf meiner Facebookseite habe ich ein Live-Video des Lärmterrors gesendet, bei dem man einen Eindruck von den unerträglichen Zuständen vor Ort bekommt. Was am Freitag Abend in Fürth ablief, war die Vorstufe von Gewaltexzessen: Wer fanatisch auf eine Gitarre eindrischt, um den Gegner mundtot zu machen, ist nicht mehr weit davon entfernt, auf den Kontrahenten direkt einzuschlagen. Wer mit geradezu wahnsinniger Inbrunst in eine Tröte reinbläst, damit man den Andersdenkenden nicht mehr hören kann, ist auch nicht mehr weit davon entfernt, ihm aufs Maul zu hauen.

Den friedlichen Spaziergängern von Pegida schlug zwei Tage vor Weihnachten abgrundtiefer Hass entgegen. Von Menschen, die gar nicht an argumentativer Auseinandersetzung interessiert sind, da sie keinerlei faktische Argumente entgegenhalten können. Die nur das Bekämpfen im Sinne haben. Die andere mit einer abweichenden nicht-linken Meinung ausgrenzen, stigmatisieren, mit Lärm übertönen und in feuchten Träumen vermutlich auch am liebsten physisch verstummen lassen wollen. Es ist dieser abgrundtiefe Hass, der sie immer wieder den in Bezug zu Pegida völlig idiotischen „Nazis raus“-Slogan schreien lässt, obwohl sie ganz genau wissen, dass bei Pegida Fürth kein einziger National-Sozialist zu finden ist. Sie hassen uns, weil sie wohl unbewusst wissen, dass uns die Realität Recht gibt und ihr linkes utopisches Weltbild langsam einzubrechen droht.

Nach dem Ende der Pegida-Kundgebung, bei der auch der AfD-Landtagsabgeordnete Stefan Räpple aus Baden-Württemberg und Siegfried Daebritz von Pegida Dresden sprachen, interviewte ich einige der linken Gegendemonstranten:

Wir waren zwar wieder nur etwa 40 Pegidianer, aber den Livestream von Pegida Nürnberg auf Facebook verfolgten knapp zehntausend Personen. Bis die sich alle auf die Straße trauen, wird wohl noch etwas Zeit vergehen. Bis dahin können linke Gegner wie der Antifa-Fotograf Roland Sauer im Internet jubilieren. Fotos:

In den nächsten Tagen folgen die Videos der Reden.