Luftaufnahme: Wo Europa auf Afrika trifft.

Identitäre Wege für unterschiedliche Kulturen?

Wie weiter, Afrika und Europa?

Von SELBERDENKER | Anders, als es derzeit vom Mainstream transportiert wird, ist die identitäre Idee eben nicht der Beginn eines neuen Kolonialismus aufgrund kultureller oder nationalistischer Selbsterhöhung über andere Völker, Ethnien und Kulturen. Es geht grundsätzlich um kulturelles Selbstbewußtsein, um den Erhalt, den Schutz und die Wertschätzung der eigenen Identität im eigenen Kulturraum, in der eigenen Kulturregion. Eben dies wird allen zugestanden, was zentral ist und was die identitäre Idee von „Multikulti“ unterscheidet.

Die identitäre Idee ist ein Gegenentwurf zur ideologisch fremd übergestülpten „Multikultur“, die in den meisten Fällen im Endergebnis nichts als Islamisierung bedeutet. Die „Multikultur“ soll zudem nicht allen übergestülpt werden, sondern nur den westlichen Nationen. Das lehnen Identitäre ab. Es geht nicht um Abschottung, es geht auch nicht um pauschale Geringschätzung gegenüber anderen Kulturen, es geht um den Erhalt, die Wertschätzung und den Schutz des Eigenen, des hier Gewachsenen, um Widerstand gegen die wuchernde Beliebigkeit und gegen fremde Okkupation jeder Art.

Als Kind lebte ich einige Jahre mit meinen Eltern in Afrika. Benediktiner hatten auf dem Land im ehemaligen „Deutsch-Ostafrika“ eine Missionsstation errichtet, mit Kirche, Krankenhaus, Werkstätten und sogar mit Landwirtschaft. Meine Eltern waren Idealisten. Der Idealismus hat etwas gelitten, der Bezug zu Afrika ist geblieben. Dieser Text soll kein persönlicher Reisebericht werden, Afrika soll weder verklärt, noch verteufelt werden. Er soll nur subjektive Erfahrungen und Eindrücke wiedergeben, die ich selbst gemacht habe oder in Gesprächen mit kundigeren Menschen gewonnen habe – frei von politischer Korrektheit. Man könnte es ganz kurz machen: Afrikas im Grunde liebenswertes Herz schlägt anders.

Kolonialismus und Entwicklungshilfe

Was macht ein deutscher Entwicklungshelfer mit Bibel (und auch Maobibel) im Schrank im ehemaligen Deutsch-Ostafrika? Sicher möchte er nicht an die deutsche Kolonialgeschichte anknüpfen. Wer über diese Zeit spricht, bekommt mit ziemlicher Sicherheit sehr schnell den „ersten deutschen Sündenfall“ um die Ohren gehauen, die Niederschlagung des Aufstandes der Herero in den Jahren 1904 bis 1908. Den Kolonialisierungsbemühungen sind hier tausende Menschen zum Opfer gefallen, als völlig ungleiche Kulturen aufeinanderprallten. Der Zeitgeist pocht auch hier auf die besondere Schlechtigkeit des deutschen Wesens an sich, was Sack und Asche für alle Deutschen in alle Ewigkeit zu bedeuten hat. Dass die Deutschen, im Vergleich zu anderen ehemaligen europäischen Kolonialmächten, noch einen ausgesprochen guten Ruf in Afrika genießen, ist, angesichts der allseits suggerierten generellen deutschen Schlechtigkeit, zumindest bemerkenswert. Was am Ende von der Anwesenheit Deutschlands in Afrika bleibt, ist der gescheiterte Versuch, gewachsenen Kulturen und Mentalitäten, fremde Kulturen und Mentalitäten einfach überzustülpen. Das Thema Entwicklungshilfe ist ein weites Feld. Zahlreiche Experten sind daran schon verzweifelt, gute Ansätze sind gescheitert. Nur so viel:

Es sind bereits hohe Summen deutscher Spenden- und Steuergelder in Afrika versickert. Das hat mehr zu Abhängigkeitsverhältnissen geführt, als zu Entwicklung. Wenn das Geld aufgebraucht war, wurde neues angefordert. Auch Kleidungs- oder Nahrungsspenden sind nur als kurzfristige Nothilfe sinnvoll. Als Dauereinrichtung zerstören sie die örtliche Nahrungs- und Bekleidungswirtschaft und somit auch gewachsene Kultur. Es hat Versuche gegeben, von außerhalb effizientere lokale Wirtschaftskreisläufe zu etablieren, um sie irgendwann vollständig in die Hände örtlicher Strukturen zu übergeben. Zu viele dieser Versuche sind an Egoismen oder an korrupten Politikern gescheitert. Momentan gewinnt China stark an Einfluß in zahlreichen afrikanischen Ländern. Sie bringen Geld, billige Konsumgüter mit, was kurzfristig Vorteile hat, geben aber auch die Richtung vor. Afrika ist jedoch nicht Europa und auch nicht Asien. Langfristig muß Afrika selbst, aus sich heraus auf einen eigenen Weg finden. Fremde Mächte werden Afrika schnell wieder verlassen, wenn sie dort keine Vorteile mehr für sich sehen. Was viele afrikanische Länder, was die Menschen dort, meiner Ansicht nach, zuerst dringend brauchen, ist nicht immer noch mehr fremdes Spendengeld, sondern patriotische afrikanische Politiker mit Herz, die wieder kulturelles Selbstbewußtsein vermitteln, um gemeinsam das eigene Land nach vorne zu bringen. Es braucht patriotische Afrikaner, die die Dinge selbst organisieren und andere begeistern können. Wenn jemand heute Afrika ausbeutet, dann sind das die eigenen korrupten Politiker im Verbund mit globalen Konzernen. Auch einige afrikanische Länder brauchen heute vielleicht eine Art identitäre Gegenbewegung, die wieder ein gesundes afrikanisches Selbstbewußtsein etabliert, das die Leute aus der ewigen Opferrolle holt und ermöglicht, dass sich das Land langsam selbst aus der Abhängigkeit vom fremden Mächten befreit, die letztlich nur eigene Interessen verfolgen. Breit angelegte Bildung, natürlich auch von Mädchen und Frauen, ist da ein wichtiger Schlüssel. Viele afrikanische Länder sind da auf einem guten Weg – andere noch nicht. Was ich glaube und was kundigere Leute mir auch so gesagt haben: Afrika muß souverän werden, auf selbstbewußten eigenen Beinen stehen – und das kann es letztlich nur aus sich selbst heraus erreichen.

An der wirklichen Armut ändert Merkels „Flüchtlings“-Politik – nichts

Wer als Europäer an Afrika denkt, hat Bilder von schwarzen hungernden Kindern vor Augen, die einen irgendwie vorwurfsvoll aus riesigen Augen ansehen. Diese Bilder sind echt, dieses Leid ist echt. Angesichts dieser Bilder wird es etwas verständlicher, wenn deutsche Tugendengel und Wohlstandsmädchen mit Teddybären am Bahnhof warten, um irgendwelche schwarzen Kerle aus Afrika zu begrüßen. Da kommen die armen Kinder, die nun endlich in Sicherheit sind. Es ist das mögliche Ende des schlechten Gewissens, das einst die Kulleraugen der hungernden schwarzen Kinder bei ihnen erzeugt haben. Endlich! Sie kommen!

Doch sie kommen nicht. Kinder, wie auf solchen Bildern, sind entweder längst tot oder sie sind in Afrika geblieben, weil ihnen das Geld für die Schlepper fehlt. Die wirklich Armen bleiben, wo sie sind und sie werden immer mehr. Dass es den wirklich Armen durch Merkels offene Grenzen kein Stück besser geht, dass kein Problem grundsätzlich gelöst wird und nur massive neue Probleme geschaffen werden, scheint im gesamten Flüchtlingszirkus aber keine Rolle zu spielen. Die unzähligen Kerle aus Afrika, die hier in Deutschland ankommen, verbindet zumeist nichts mit den Ärmsten dieser Welt – außer, dass sie dunkle Haut haben. Dunkle Haut scheint einigen Gutmenschen aber schon zu reichen, um das Opfer zu erkennen. Merkels Kerle gehören zu den eher wohlhabenderen Afrikanern mit dem größten Durchsetzungsvermögen. Sonst hätten sie es bis Deutschland nicht geschafft. Das deutsche Geld wird nur ihnen persönlich und vielleicht zum Teil ihrer Sippe nutzen und nicht den Ärmsten. Die wirklich Notleidenden haben weder die Kraft, noch die Mittel, überhaupt in die Nähe von Merkels irre gewordenem Schlaraffenland zu gelangen.

Die afrikanische Männermentalität – ein Problem nicht mehr nur in Afrika

Solidarität unter Schwarzen aufgrund der Hautfarbe gibt es eben so selten, wie unter Weißen. Afrikaner sehen sich nicht zuerst als Afrikaner, sondern als Kenianer, Kongolesen oder Angolaner. Noch mehr zählt aber der Stamm oder die Sippe, die eigene Familie. In der Regel verrichten die Frauen die meiste Arbeit, kümmern sich um die vielen Kinder. Die Männer zieht es oft in die Städte, wo sie Luxusgütern nachjagen, wie Mobiltelefonen oder Smartphones. In solche Anschaffungen wird die Energie investiert. Die Familie hat von den Statussymbolen der Männer zumeist nichts. Ihre Rechte gegenüber den Vätern können Mütter kaum durchsetzen. Weil es die Männer vom Land oft ohne Familie in die Städte zieht, gedeiht dort die Prostitution. Das fördert ein weiteres großes Problem: AIDS. Afrikanische Männer haben, öfter als Europäer, nicht nur eine Frau, sondern wechselnde Geschlechtspartnerinnen, die wieder Kinder von ihnen bekommen. Das AIDS-Problem und das Problem der Überbevölkerung Afrikas haben sehr stark mit der Mentalität afrikanischer Männer zu tun. Diese Mentalität bringen Merkels, meist männliche Gäste selbstverständlich unverändert mit zu uns nach Deutschland. Solche afrikanischen Kerle, oft berechnende Egoisten auf der Suche nach Sicherung staatlicher Alimentierung, treffen dann hier nicht selten auf leicht naive „weltoffene“ deutsche Frauen, die einen schwarzen Freund für besonders schick halten. Nicht immer hält diese scheinbare „Win- Win- Situation“ sehr lange an. Ausnahmen gibt es natürlich. Spätestens der beabsichtigte Familiennachzug der ersten afrikanischen Ehefrau, die in Afrika mit den Kindern sitzen gelassen wurde, könnte dann zu einem Problem werden. Von afrikanischen Frauen könnte so manche Deutsche allerdings noch einiges lernen. Was den Umgang mit Kindern, was Kinderfreundlichkeit, was Herzlichkeit und Wärme angeht, sind uns insbesondere afrikanische Frauen, meiner persönlichen Erfahrung nach, häufig voraus. Auch wenn wir in Europa derzeit eine eher verweichlichte, zumindest verunsicherte Männerwelt haben – eingewandertes Primitivmachotum bringt uns auch nicht weiter, ist sicher keine Bereicherung.

Die Normalität von Unterschiedlichkeit

Die Menschen sind unterschiedlich – damit muß man umgehen, es wäre schrecklich, wenn wir alle gleich wären. Besitz ist ungleich verteilt, was unterschiedliche Ursachen haben kann. Kein Mensch sollte jedoch hungern müssen und jeder Mensch sollte ein Dach über dem Kopf haben. Viele Deutsche haben dieses Minimum trotzdem nicht. Armut ist relativ. Existenzielle Armut muß bekämpft werden. Relative Armut kann unglücklich machen. Großer Besitz bedeutet aber auch nicht automatisch Glück. Ungleichheit kann ungerecht sein, Unterschiedlichkeit ist schlicht gegeben. Heutige linke Dogmatik unterscheidet aber nicht mehr zwischen Ungleichheit und Unterschiedlichkeit. Deshalb empfindet sie Unterschiedlichkeit als ungerecht und möchte diese möglichst beseitigen. Wie stellt man das an? Man vermischt alle Ethnien, alle gewachsenen Kulturen zu einem homogenen Einheitsmenschen, am liebsten irgendwann unter der roten Flagge einer einzigen Weltregierung. Das wäre auch der Traum der Globalisten – nur dass an der Spitze ein Club aus irgendwelchen superreichen Spitzenbossen sitzen würde. Weltherrschaft strebt auch Islam an, der über alle Völker und Ethnien hinweg auf der Welt herrschen will. Erst die Weltherrschaft bringt irgendwann den islamischen Frieden. Erst dann ist Islam Frieden. Egal, welche edlen Ziele vorgeschoben werden, Weltherrschaft sehr weniger Leute wird angestrebt, die Menschen werden ihrer Kulturen und Eigenheiten und damit ihrer Würde als Menschen beraubt, die Völker verlieren ihre Souveränität und irgendjemand sagt diesen bereinigten, entmachteten Menschen dann, was sie zu tun, wo sie zu arbeiten und was sie zu denken haben. Ein Narr, wer sich nicht dagegen wehrt.

Identitäre aller Länder vereinigt Euch!

Heutige Linke reden, ebenso gerne wie hochmütig, permanent von Menschenrechten. Wessen Menschenrechte? Sie wollen die wahllos eingedrungenen Männer aus dem Norden und dem Rest Afrikas dauerhaft auf Kosten der Deutschen und anderer Europäer alimentieren und zur Belohnung noch ihre Familien, darunter ganze arabisch/ islamische Clanstrukturen, in unsere Länder nachholen. Die polizeilichen Erfahrungen mit nordafrikanischen Clans, die Ereignisse von Silvester, die Messerangriffe, „Ehrenmorde“ und Vergewaltigungen lassen diese Linken völlig unbeeindruckt. Noch unbeeindruckter scheinen sie von der gewaltigen Zahl der wirklich Hilfsbedürftigen zu sein, die die lange Reise überhaupt nicht antreten können. Auch dass die Bevölkerung Afrikas weiter zunimmt, selbst wenn Europa jetzt so viele Afrikaner aufnehmen würde, dass unser Sozialsystem zusammenbräche, ist nicht Thema. Würden solche linken Träume wahr, wäre Europa recht schnell auch dritte Welt und an den Problemen Afrikas würde das nicht ansatzweise etwas ändern. Im Gegenteil, Europa könnte recht bald keine Hilfsgelder mehr erwirtschaften, Betriebe würden abwandern. Nothilfe kann vielfach effektiver und sinnvoller vor Ort geleistet werden. Der Ansatz der Masseneinwanderung ist falsch und zerstörerisch. Die offenen Grenzen müssen dringend wieder gesichert werden! Wenn wir Afrika von Europa aus überhaupt helfen können, dann nur mit der Unterstützung massiver Bildungs- und Ausbildungsbemühungen vor Ort. Es muß noch mehr Aufklärung über die Folgen der Überbevölkerung und über Empfängnisverhütung geben. In Europa können in diesem Sinne geeignete Afrikaner und Afrikanerinnen ausgebildet werden, die dann in ihrer Heimat für ihre Heimat wirken können: Lehrer, Handwerker, Landwirte, medizinische Berufe. Dafür geeignet oder willens sind aber weniger die fordernden Glücksritter und dreisten Sozialtouristen, die wir massenhaft weiterhin anlocken und die wir kaum wieder loswerden, sondern echte Patrioten aus afrikanischen Ländern, mit Respekt für unsere Kultur, die ihr eigenes Land aus der Fremdbestimmung führen und weiterbringen wollen, weil sie es lieben und in seiner Einzigartigkeit lebenswert erhalten wollen, so wie wir es auch für unser eigenes Land wollen. So was ist verantwortungsvoll, sinnvoll und zudem auch im Sinne der identitären Idee, wie ich sie verstehe.