Wiederholung von "Malvina, Diaa und die Liebe" war aber für den 14.1. angekündigt

KiKA-Sprecherin: „Nochmalige Ausstrahlung war nicht geplant“

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Die Wellen um die KiKA-Kuppelsendung „Malvina, Diaa und die Liebe“ schlagen immer höher. Nach der umfangreichen PI-NEWS-Berichterstattung (Sonntag, Montag und Dienstag) sind immer mehr Mainstream-Medien aufgesprungen. Die BILD hat es jetzt auch mitbekommen, dass der Name des Syrers von Mohammed auf „Diaa“ umfrisiert wurde, da sich das für die rührselige Love-Story einfach schöner anhört und „Mohammed“ unerwünschte Assoziationen zum Propheten des Islams auslöst.

Es ist allgemein bekannt, dass der 50-jährige Mohammed die sechsjährige Aisha heiratete und die Ehe auch sexuell vollzog, als die Bedauernswerte ihren neunten Geburtstag „feierte“. Zynischerweise könnte man meinen, dass das ja genau das KiKA-Zielpublikum trifft. Doch soweit will der Kuppelsender dann doch (noch) nicht gehen, um so etwas anzupreisen. Aber in unserer Islam-willkommenskulturbesoffenen linksgestörten Gesellschaft ist selbst das schon nicht mehr auszuschließen.

Noch ticken manche der sogenannten „Eliten“ wertkonservativ. So geben nun auch die ersten Altparteien-Politiker kritische Statements ab: In der Jungen Freiheit meint der CSU-Bundestagsabgeordnete und Rechtsexperte Alexander Hoffmann, dass dieser Dokumentationsfilm ein Zerrbild einer angeblichen Integration zeichne. Zudem schreibt er den Machern einen hohen Grad an Naivität zu, dass sie die Altersangaben des Syrers glauben, ohne diese nachzuprüfen. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Alexander Krauß forderte via JF, dass der Film nicht mehr ausgestrahlt und gezeigt werden sollte, da er pädagogisch nicht geeignet sei, vor allem nicht für den Kinderkanal.

Das schien Wirkung gezeigt zu haben, denn auf einmal entfernte der auch schon in der Vergangenheit durch verlogene und faktisch falsche Islam-Sendungen äußerst unangenehm aufgefallene GEZ-Kinderfunk sein Programm am 14. Januar um. Statt der Wiederholung des Skandalstreifens ist nun am 14. Januar eine andere Folge mit dem Titel „Phil und das Traurigsein“ zu sehen.

Nun könnte sich KiKA rein theoretisch herausreden, dass es sich mit der „nächsten Ausstrahlung“ um eine neue Folge der Serie „Schau in meine Welt“ gehandelt hätte. Aber dann hätte man auch ankündigen müssen „neue Folge“ und nicht „nächste Ausstrahlung“, da dies eben eine erneute Sendung dieser Folge bedeutet. Ob hier die Wiederholung vertuscht und damit dreist gelogen wurde oder ob sich KiKA einfach nur falsch ausdrückte, werden wir vermutlich nie erfahren.

Dreist gelogen wurde aber in jedem Fall bei dem Namen des „Flüchtlings“, was die Motivation der Filmemacher rund um den Autor Marco Giacopuzzi erkennbar werden lässt: Hier sollte eine Werbung für eine „interkulturelle“ Beziehung zwischen einem deutschen christlichen Mädchen und einem Moslem-„Flüchtling“ in die Kinderköpfe hineingefunkt werden, um sie volkserzieherisch auf Spur zu trimmen: Völlig berechtigte und geradezu zum gesunden Selbsterhaltungstrieb gehörende „Vor“-Urteile abzubauen und den männlichen Moslem als begehrenswertes Beziehungssubjekt darzustellen. Dazu griff man tief in die Mottenkiste der Filmbranchen-Tricks: Untermalende romantische Musik, weichgezeichnete Aufnahmen beim Lesen von Liebesbriefen

tiefe verliebte Blicke

verträumte Bilder im Wald vom turtelnden Paar

und romantische Spaziergänge am Abend mit Hund. Man ahnt die Regieanweisungen der Volkserzieher: „So, jetzt geht ein Stück die Straße runter und umarmt Euch dann an der Stelle mit dem Laternenlicht“. Ich möchte nicht wissen, wie oft die Szene wiederholt wurde, bis sie den Filmfritzen genau passte:

Dabei wusste das Team vom produzierenden Hessischen Rundfunk ganz genau, dass es sich hier um einen strenggläubigen Mohammedaner handelt, der auch gar nicht hinter dem Berg hält, wie er sich die Beziehung vorstellt: Schon vor der Heirat gibt es klare Ansagen zu Kleidung, Kopftuch, Umgang mit anderen Männern, Konversion zum Islam und Besitzanspruch. Man kann den GEZ-Filmern zugute halten, dass sie die kritischen Aussagen von Malvina und die Bedenken der Eltern nicht herausschnitten, denn das wäre dem Staatsfunk auch sofort zuzutrauen. Aber soviel Fälschung haben sie sich dann wohl doch nicht getraut.

Trotzdem: Hier geht es um Leben und Tod. Mohammed ist ein tiefgläubiger Moslem, kommt noch dazu aus dem Dschihad-verseuchten Aleppo, betet inbrünstig und malt stolz die syrische Flagge in seiner Selbstvorstellung, was auf eine Anti-Assad-Haltung hinweist, denn sonst hätten er und seine Familie nur ein paar Kilometer von Ost-Aleppo nach West-Aleppo rüberwandern müssen, wo die Lage auch schon vor zwei Jahren unter Kontrolle des säkularen Regierungschefs war und sich selbst Christen dort sicher fühlten.

Wenn so einer von seiner Freundin / Frau verlassen wird, dann ist Alarmstufe Dunkelrot: Da ist nicht nur die Ehre des orientalischen Machos zutiefst gekränkt, da ist gleichzeitig auch der Islam beleidigt, denn dort ist eine Trennung seitens der Frau eigentlich nicht vorgesehen. Sie ist der Besitz des Mannes, hat zu gehorchen, sexuell jederzeit zu Willen zu sein und falls nicht, gibts Schläge. Daher kann dieses Bild, das in diesem Moment zwar (noch) eine Umarmung bedeutet, ganz schnell einen ganz anderen brutalen Zusammenhang bekommen:

Der Syrer hat nicht nur einen anderen Namen, sondern scheint auch über sein Alter dreist zu lügen, was auch der BILD auffiel:

Inzwischen hat der KiKa dazu Stellung bezogen: „Entschuldigen wollen wir uns für einen Fehler in Bildunterschriften: Im Film wird über das Malvinas Alter (zum Zeitpunkt des Drehs 16 Jahre) gesprochen, nicht aber über Diaas. Recherche und Drehbeginn für die Dokumentation lagen am Beginn 2017. Diaa war zu der Zeit 19 Jahre alt. Als er und Malvina sich kennen lernten, war er 17 Jahre alt. Dass dieses Alter dann in Bildunterschriften auftauchte, ist irreführend, wir haben das mittlerweile korrigiert.“

Merkwürdig aber: In der KiKa-Sendung „Kummerkasten“ vom 26. November 2017, in der Malvina und Diaa ebenfalls zu Gast waren, erklärt Diaa: „Ich heiße Mohamed Diayadi. Ich bin 18 Jahre alt.“ Das Video wurde am Dienstagnachmittag von KiKA entfernt.

KiKA versucht also die Lügen Mohammeds zu vertuschen, indem einfach die entlarvende Sendung gelöscht wird. Wenn Mohammed zum Zeitpunkt des Produktionsbeginns der Doku-Sendung Anfang 2017 bereits 19 Jahre alt war, konnte er bei der „Kummerkasten-Sendung vom 26. November 2017 nicht 18 sein. Zudem ist er der Erstgeborene in der Familiensippe,

die noch zwei Schwestern und zwei Brüder umfasst, die er mittlerweile alle nach Deutschland holte. Jetzt haben wir eine siebenköpfige fundamental orientierte Mohammedanerfamilie an der Backe, die wir nie wieder loswerden, soviel dürfte sicher sein. Und die „next generation“ dürfte nicht lange auf sich warten lassen, so dass aus sieben schnell 27 werden können, mit einem nach oben offenen Ende. Die Schwestern Mohammeds wirken wie 14 und 16

der ältere Bruder 18

demzufolge Mohammed als Erstgeborener mindestens 20 Jahre alt wäre. Im Film sieht er angesichts des dichten langen sowie teilweise schon ergrauten Bartes und der intensiven Brustbehaarung sogar noch älter aus. Im BILD-Bericht bezieht KiKA zu der Kritik an der Sendung Stellung:

„,Schau in meine Welt‘ ist eine Dokumentations-Reihe und erzählt Geschichten konsequent aus der Sicht von Protagonistinnen und Protagonisten. Es geht darum, möglichst authentisch ihre Innensicht zu zeigen und die Welt aus ihrer Sicht zu erzählen. Dieses Genre schließt eine direkte Kommentierung oder Einordnung von außen aus, aber natürlich kann KIKA die Darstellung dieser Geschichte als Innensicht journalistisch vertreten.“

KiKA hat aber nicht nur „dokumentiert“, sondern diese Geschichte erstens frisiert, zweitens filmisch idealisiert und drittens dem blutjungen KiKA-Publikum ohne warnenden Kommentar vorgesetzt. Dies sieht auch der CSU-Bundestagsabgeordnete Alexander Hoffmann so, zitiert von der Jungen Freiheit:

Bei den Machern der Doku hätten spätestens dann die Alarmglocken schrillen müssen, als die 16jährige zugab, ein „mulmiges Gefühl“ zu haben und sich fragte, ob das lediglich „gerade der Anfang“ sei. So aber liefere der KiKa den Kritikern der öffentlich-rechtlichen Medien leider „leichtfertig Munition“, sagte der CSU-Politiker.

Es werden immer mehr kritische Stimmen laut, wie die BILD in einem weiteren Artikel zum Thema „Alter falsch, Name falsch – Experten warnen vor Flüchtlings-Doku auf KiKa“ mitteilt:

Diplom-Psychologin Anke Precht (47, „Einschlafzauber“): „Aus meiner Sicht kann man den Film 12, 13 oder 14-jährigen Kindern in der Schule zeigen, anschließend mit ihnen diskutieren. Für kleinere Kinder ist er absolut ungeeignet und pädagogisch äußerst fragwürdig.“

Mittlerweile gebe es laut BILD auch offizielle Beschwerden beim Rundfunkrat:

Jetzt gibt es dazu offizielle Beschwerden! Beim MDR-Rundfunkrat, der für KiKA zuständig ist, waren bis Mittwochmittag vier Beschwerden dazu eingegangen. Zum Inhalt nahm der Sender aber keine Stellung. Den MDR erreichten ebenfalls Beschwerde-Mails.

Der Focus bringt die klare Stellungnahme des AfD-Bundestagsabgeordneten Dirk Spaniel, ein früherer langjähriger Daimler-Manager, der zusammen mit dem IT-Unternehmer Marc Bernhard auch die baden-württembergische Landesgruppe der AfD im Bundestag führt. Spaniel hatte auf seiner Facebookseite am Montag als erster Politiker das Thema aufgegriffen:

Die Kritik des AfD-Parlamentariers Dirk Spaniel an der Dokumentation des öffentlich-rechtlichen Kinderkanals (Kika) von ARD und ZDF hat hohe Wellen geschlagen. Spaniel hatte den Film über die Liebe eines Mädchens zu einem syrischen Flüchtling, der am 26. November gesendet wurde, in einem Facebook-Beitrag als „Skandal ersten Ranges“ bezeichnet. Er verharmlose die Problematik und suggeriere deutschen Mädchen ein „Happy End“. Spaniel nannte es eine „unerträgliche Propaganda der Staatsmedien“, wie das Mädchen als Vorbild „instrumentalisiert“ werde.

Alexander Wallasch hat sich bei „Tichys Einblick“ in einem lesenswerten Artikel ebenfalls kritisch mit dem Skandalfilm beschäftigt:

Eine 16-Jährige, Heirat, Wegsperrung vor fremdmännlicher Umarmung. Also nach der schnellstmöglichen Eheschließung auch keine Klassentreffen mehr, kein unbewachter Ausgang, kein nichts. Kündigt sich dem Zuschauer die Tragödie da bereits an: „Malvina, Diaa und die Hiebe“? Nein, es wäre nicht ungerecht, pessimistisch oder zynisch, mitten hinein in diese deutsche Gegenwartsnaivität Schlimmeres zu befürchten, wenn Malvina irgendwann die Lust am Fremden verliert, wenn ihre unschuldig-naive Neugierde zwischen den Kulturen bald versiegt. Dann eben ein neuer Freund, einfach jemanden Neues ausprobieren? Wie weit ist hier der syrische Weg vom Ertragen des Verlassenwerdens hin zu weiteren Eskalationsstufen? Darf man sich so etwas fragen? Man muss sogar: Die Eltern der ermordeten Mia wissen es heute besser. (..)

Die Empörung entzündete sich besonders daran, dass diese Aussagen und Bilder nicht kommentiert wurden. Haben Deutsche hier zu wenig Vertrauen in die Auffassungsgabe ihre Kinder? Hätte man diese viel zu lange Reihe von sexuellen Übergriffen, von Eifersuchts- und Ehrenmorden von Muslimen an Frauen berichten müssen, anstatt nur eine heile Welt zu zeigen, die doch in den Augen vieler Erwachsener anhand von Diaas Aussagen wie die Stille vor dem Sturm, vor der Katastrophe aussieht? Aber wie soll man das dieser Altersgruppe präsentieren? (..)

Umso mehr ärgert dann tatsächlich die Herangehensweise Giacopuzzis für den Kinderkanal in „Malvina, Diaa und die Liebe“, eine Herangehensweise, die so viele so ungemein empört hatte, diese 25-minütige Liebesgeschichte zwischen einem erwachsenen Syrer und einer minderjährigen Deutschen, die auch die sanfte Gitarrenmusik als Untermalung abliefert.

Bei YouTube wurden die Videos der Skandal-Doku mittlerweile entfernt. Auf der KiKA-Internetseite ist sie noch zu sehen. Es bleibt abzuwarten, was noch alles passiert. Sollte sich in Fulda, wo Malvina lebt, ein zweites Kandel ereignen, was angesichts des tiefgläubigen Mohammedaners nicht allzu schwarzseherisch ist, dürfte bei den Verantwortlichen das schlechte Gewissen angesichts ihrer totalverharmlosenden Liebesschnulze voll durchschlagen. Möglicherweise wird man dann versuchen, alle Spuren zu verwischen.

All dies wollen wir Malvina nicht wünschen. Aber bei entprechender Aufklärung, die es von Medien, Politikern, Kirchenvertretern und Sozialverbänden leider so gut wie nicht gibt, hätte sie sich niemals auf eine solche gefährliche Beziehung eingelassen. Dass derzeit sogar noch eine regelrechte Verharmlosung, Schönfärbung und Anpreisung des Islams erfolgt, ist eine geradezu tödliche Verantwortungslosigkeit. PI bleibt dran.