SEK-Zugriff an der A14 bei Leipzig

Terror-Syrer planten Raubmord in Magdeburg

Von DAVID DEIMER | In einer spektakulären Aktion hat das sächsische Spezialeinsatzkommando (SEK) am Donnerstagnachmittag auf der A14 bei Leipzig vier mutmaßliche Terror-Syrer festgenommen. 

Mit Sturmgewehren bewaffnete Beamte hatten das Fahrzeug gegen 13 Uhr an der Abfahrt Mügeln gestoppt und die Verdächtigen festgesetzt. Dabei sollen bei den vier Syrern – wie mittlerweile üblich – auch Drogen gefunden worden sein. Nach näherer Recherche kam heraus, dass die Gäste der Kanzlerin auch einen Raubmord in Magdeburg planten, um ihren islamischen Terror zu finanzieren.

Es gebe „Anknüpfungspunkte in Berlin“, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Deswegen sei die Berliner Behörde zuständig. Der Berliner Staatsschutz durchsuchte dazu während der ganztägigen Aktion mehrere Objekte in Sachsen. Die Polizei fahndete mit verdeckten Maßnahmen nach weiteren Verdächtigen und konnte eine fünfte Person am Nachmittag festnehmen.

Generalstaatsanwaltschaft Berlin ermittelt im „islamistischen Milieu“

„Durchsuchungen und Festnahmen in Sachsen wegen Unterstützung des IS in Syrien sind erfolgt. Weitere Auskünfte sind derzeit mit Rücksicht auf die noch andauernden strafprozessualen Maßnahmen nicht möglich“, twitterte die Behörde dazu. Ein Richter hat am Freitag Haftbefehl gegen einen der vier Syrer erlassen, zwei „mutmaßliche“ Komplizen befänden sich noch in Untersuchungshaft.

Zwei der festgenommenen Gefährder wurden wegen „fehlenden Tatverdachts“ bereits wieder freigelassen. Mehr als beruhigend.