Polizei wurde bei Einsatz wegen "Familienstreitigkeiten" angegriffen

Velbert: Warnschuss wegen türkisch-nordafrikanischer Folklore

Velbert: Am Mittwochabend des 3.1.2018, gegen 18 Uhr, riefen Zeugen über Notruf die Velberter Polizei zur Von-Humboldt-Straße in Velbert-Mitte, weil dort zwei Gruppen von insgesamt ca. 20 bis 30 Personen in Streit geraten waren und sich auf offener Straße bereits körperlich auseinandersetzten. Dabei sollten nach Angaben der Zeugen auch schon Messer und Schlagstöcke gesehen worden sein. Aufgrund dieser Hinweise wurden gleich mehrere Velberter Streifenwagen zum Einsatzort entsandt, weitere Unterstützungskräfte aus dem Kreisgebiet alarmiert.

Sofort mit dem zeitnahen Eintreffen erster Einsatzkräfte bestätigten sich die Angaben der Zeugen zur Großschlägerei. Nach dem Stand erster Erkenntnisse wurden dort drei Männer einer türkischstämmigen Familie von einer Vielzahl anderer Männer mit überwiegend türkischem und nordafrikanischem Migrationshintergrund massiv angegriffen und bedroht. Als deshalb die ersteingetroffenen Polizeikräfte zum sofortigen Eingreifen gezwungen waren und in deutlicher Unterzahl versuchten die Streitenden zu trennen und zu beruhigen, wurden auch sie massiv bedrängt und sogar körperlich angegriffen. Daraufhin gab einer der eingesetzten Beamten einen Warnschuss in die Luft ab, welcher für die gewünschte Aufmerksamkeit aller Beteiligten sorgte und die brisante Tumult-Situation zumindest für kurze Zeit etwas beruhigte. Erst aber mit der schnellen Unterstützung weiterer Einsatzkräfte – insgesamt waren letztlich mehr als zehn Einsatzfahrzeuge und ein Diensthund aus dem ganzen Kreisgebiet im Einsatz – konnten die weiterhin streitenden Parteien endgültig getrennt, erste Befragungen durchgeführt und Strafverfahren eingeleitet werden. Mehrere Beteiligte und Zeugen der Schlägerei entfernten sich aber auch sofort vom Ereignisort und konnten darum noch nicht identifiziert und befragt werden. Waffen wurden von der Polizei nicht vorgefunden. Zwei bei der Schlägerei leicht verletzte Beteiligte wurden mit angeforderten Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht, ein weiterer Verletzter wollte sich eigenständig in ärztliche Behandlung begeben. Nach Abschluss von Identitätsfeststellungen und Erstbefragungen abschließend ausgesprochene Platzverweise an verbliebene Beteiligte wurden scheinbar beachtet.

Um 19.38 Uhr kam es aber im Bereich Poststraße / Nedderstraße zu einer erneuten Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern, die auch schon an der ersten Schlägerei beteiligt waren und erneut aufeinander getroffen waren. Wieder waren insgesamt 20 bis 30 Personen beteiligt, von denen viele beim schnellen Eintreffen der Polizei sofort flüchteten. Auch diese erneute Auseinandersetzung konnte mit starken Einsatzkräften der Polizei beendet werden. Erneut wurden Personalien festgestellt, Befragungen durchgeführt, Anzeigen erstattet und Platzverweise ausgesprochen, denen alle Angetroffenen wiederum nachkamen. Ein verletzter Beteiligter dieser Schlägerei musste zur ambulanten ärztlichen Behandlung ein Krankenhaus aufsuchen.

Bis in die frühen Nachtstunden zeigte die Velberter Polizei, zur Nachaufsicht mit starken Kräften, deutliche Präsenz im Velberter Innenstadtbereich. Zu weiteren Ausschreitungen und Schlägereien kam es nicht.

Die Velberter Polizei ermittelt nun gleich in mehreren anlassbezogenen Strafverfahren und ist dabei auch auf Aussagen unbeteiligter Zeugen angewiesen. Zeugenmeldungen und sachdienliche Hinweise zu den beiden Schlägereien nimmt die Polizei in Velbert, Telefon 02051 / 946-6110, auch weiterhin jederzeit entgegen.


WEITERE „BEREICHERUNGEN“ AUS DEM EHEMALIGEN DEUTSCHLAND

31-Jähriger Türke sticht 17-Jährigen bei „Aussprache“ nieder

Ludwigsburg: Nach einer tätlichen Auseinandersetzung am Dienstagabend auf dem Freibadparkplatz in Böblingen, bei der ein 17-Jähriger lebensgefährliche Stichverletzungen erlitt, ermittelt die Kriminalpolizeidirektion Böblingen wegen versuchten Totschlags gegen einen 31-jährigen türkischen Staatsangehörigen.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass der 31-Jährige aufgrund vorausgegangener Streitigkeiten mit dem 17-Jährigen ein Treffen auf dem Parkplatz vereinbart hatte, um die Angelegenheit zu klären. Jeweils in Begleitung mehrerer Personen trafen die Kontrahenten gegen 21:20 Uhr aufeinander, wobei der 31-Jährige unvermittelt auf den 17-Jährigen einstach. Während der Jugendliche von Bekannten ins Krankenhaus gebracht wurde, entfernte sich der Tatverdächtige zu Fuß. Er stellte sich um 03:15 Uhr beim Polizeirevier Böblingen und wurde dort vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart hat eine Haftrichterin beim Amtsgericht Stuttgart am Mittwoch Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen den 31-Jährigen erlassen und ihn in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen.

„Schutzsuchender“ Schwarzfahrer bedrängt Zugbegleiterin

Ganderkesee/Delmenhorst: Ein 19-Jähriger hat gestern eine Zugbegleiterin der NordWestBahn angepöbelt und angespuckt. Bahnreisende schützten die Frau vor seinen streitbaren Begleitern. Nach bisherigen Erkenntnissen der Bundespolizei ereignete sich der Vorfall gegen 18:20 Uhr im Bahnhof Ganderkesee. Offenbar stieg der 19-Jährige zusammen mit weiteren jungen Männern in die abfahrbereite NordWestBahn und blockierte zunächst das Schließen der Zugtüren. Während die 38-jährige Zugbegleiterin wegen eines ungültigen Bahntickets bei dem 19-Jährigen die Personalien aufnahm, wurde der junge Mann zunehmend aggressiv und feindselig. Zudem wurde die Bahnmitarbeiterin aus der Gruppe heraus bedrängt und schließlich durch den 19-Jährigen angespuckt. Am Ende bestürmte die fünf- bis sechsköpfige Personengruppe die Zugbegleiterin so massiv, dass mehrere couragierte Bahnreisende der Zugbegleiterin zur Hilfe kamen um sie vor weiteren Angriffen zu beschützen. Die jungen Männer fuhren noch mit dem Zug bis zum nächsten Bahnhof in Delmenhorst, wo sie unter verbalen Drohungen und sexuellen Beleidigungen gegenüber der Zugbegleiterin den Zug verließen.

Im Hauptbahnhof Bremen erstattete die Zugbegleiterin Anzeige bei der Bundespolizei. Diese wertet nun Videoaufnahmen aus dem Zug aus. Wegen des ungültigen Fahrscheins sind die Personalien des 19-Jährigen syrischen Asylbewerbers der Bundespolizei bekannt. Gegen ihn wurden bereits strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

„Schutzsuchender“ ersticht „Schutzsuchenden“

Hattersheim: Bei einer Auseinandersetzung in einer Asylbewerberunterkunft in Hattersheim (Main-Taunus-Kreis) ist ein 39 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Man gehe nach derzeitigem Stand der Ermittlungen von einem Gewaltdelikt aus, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag in Wiesbaden. Alarmiert worden seien die Beamten gegen 17.30 Uhr. Nach Angaben der Polizei wurde am Tatort eine leblose Person auf dem Boden liegend gefunden. Der aus Afghanistan stammende Mann sei trotz notfallmedizinischer Behandlung seinen schweren, durch mehrere Messerstiche verursachten Verletzungen erlegen. Am Abend nahmen die Beamten dann ein Tatverdächtiger im Bereich der Unterkunft festgenommen worden. Dabei handelt es sich den Angaben zufolge um einen 26 Jahre alten Bewohner des Asylbewerberheimes aus Syrien. Er soll voraussichtlich am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden. Zwischenzeitlich hatte die Polizei mit einem Großaufgebot inklusive Hubschrauber nach dem Täter gesucht.

„Mobile ethnischen Volksgruppe“ greift Polizei an

Saarbrücken/Jägersfreude: Gegen 02:50 Uhr wurde in der Neujahrsnacht eine größere Schlägerei in einer Gaststätte in Saarbrücken Jägersfreude gemeldet. Die Örtlichkeit wurde von mehreren Kommandos der Polizeiinspektion Sulzbach und der Polizeiinspektion St. Johann aufgesucht. Vor Ort stellte sich die Situation so dar, dass auf einer Hochzeit zwei Parteien in Streit gerieten. Hierbei handelte es sich um eine Feier einer mobilen ethnischen Volksgruppe. Nachdem sich zwei Familienoberhäupter mit abgebrochenen Glasflaschen attackierten, kam es zu größeren Tumulten zwischen den anwesenden Großfamilien. Aufgrund der hohen Aggressivität gegenüber der Polizei und der Größe der Gruppe mussten die eingesetzten Beamten, nachdem sie mehrfach angegriffen und attackiert wurden, die Räumlichkeiten aus Eigensicherungsgründen wieder verlassen. Erst nachdem Verstärkung vieler benachbarter Dienststellen eingetroffen war, konnte die Gaststätte mit ca. 20 Polizeibeamten erneut betreten werden. Da die Lage weiterhin vollkommen unübersichtlich und hochgradig aggressiv war, musste mit starken polizeilichen Kräften das Lokal geräumt werden. In Folge dessen kam es zu einer Vielzahl an Übergriffen gegen die Polizisten. So wurde unter anderem, durch einen eingetretenen Solidarisierungseffekt, versucht, bereits in Gewahrsam genommene Personen wieder mit Gewalt zu befreien. Erst unter Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken gelang es schließlich, die Situation zu kontrollieren und weitere Eskalationen zu verhindern.

An dem Einsatz im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Sulzbach waren mehr als 20 Polizeibeamten und 3 Krankenwagen beteiligt. Fünf Polizisten wurden durch Schläge und Tritte verletzt. Sie erlitten Prellungen und Schürfwunden in Gesichtsbereich und Oberkörper. Alle verletzen Beamten konnten ihren Dienst allerdings fortsetzen.
Gegen die Störer wurde eine Vielzahl an Verfahren eingeleitet. Unter anderem wegen Widerstand gegen Polizeibeamte, versuchter Gefangenenbefreiung und Beleidigung. Die Personen wurden in Gewahrsam genommen und nach erfolgten polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

„Südländische“ Lebensfreude

Leer: Am Montag kam es gegen 00:35 Uhr in der Hauptstraße auf einem Tankstellengelände zu einer Körperverletzung. Ein 48-jähriger Pkw-Fahrer sprach eine Personengruppe an, welche Feuerwerkskörper auf der Fahrbahn zündeten. Eine männliche Person aus dieser Personengruppe schlug dem 48-Jährigen unvermittelt durch die geöffnete Fensterscheibe mit der Faust ins Gesicht und verletzte ihn leicht. Die Personengruppe entkam anschließend in Richtung Friedhofstraße. Der Täter kann wie folgt beschrieben werden: ca. 30 Jahre alt, 175-180 cm groß, normale Statur, südländisches Erscheinungsbild, kurze dunkle Haare, 3-Tage-Bart, bekleidet mit einer dunklen Hose und einer beigefarbenen Jacke.