Kein Einzelfall

Ein Asylbetrüger, elf Identitäten, 70.000 Euro Schaden

Wie der NDR aktuell berichtet, hat ein „Asylbewerber“, der wahrscheinlich aus dem Sudan stammt, sich mehrere Identitäten zugelegt haben, um parallel in verschiedenen Orten Unterstützung zu kassieren. Insgesamt rund 70.000 Euro, die ihm nicht zustanden, soll er auf diese Weise den Deutschen weggenommen haben.

Was er mit dem vielen Geld gemacht hat, sagt der NDR nicht, will es vermutlich auch nicht wissen, weil dann wieder eine Gruppe, die der Asyl-Betrüger, stigmatisiert werden könnte. Seit heute muss sich der undankbare „Flüchtling“ vor dem Amtsgericht Nordhorn verantworten.

Besonders bedrückend wird der Fall allerdings noch, wenn man sich vergegenwärtigt, wie seinerzeit mit dem Identitätenbetrug verfahren wurde. Als eine sehr kluge Mitarbeiterin, Nadia Nischk, den Schwindel merkte und zu ihrem Chef ging, wies der sie an, die Akten in den Keller zu bringen. Nur weil sie (hier muss man es mal wirklich so nennen) Zivilcourage bewies und von sich aus zur Polizei ging, kamen die Ermittlungen in etwa 500 Fällen ins Rollen.

Boris Pistorius, Innenminister von Niedersachsen, verhinderte nicht, dass die mutige Frau daraufhin ihren Job verlor. Er befand es nicht einmal für nötig, sich gegen dieses schreiende Unrecht überhaupt auch nur zu äußern (und der NDR hakte natürlich nicht nach). Pistorius, benommen von seiner Menschlichkeit und dabei nicht in der Lage, einen klaren Gedanken zu fassen oder auszusprechen, sah auch nicht ein, dass die massenhaften Betrugsfälle Einfluss auf die Asylverfahren der Betrüger haben sollten. Die CDU hielt ihm das am 10. September (also kurz vor der Wahl am 15.10.) im Niedersächsischen Landtag noch vor.

Jetzt liegt die Merkelpartei mit den Sozialdemokraten und Amtseid-Brechern wie Pistorius im Lotterbette. Es gibt eben wichtigere Dinge als Gerechtigkeit oder das Verhindern von Schaden für das deutsche Volk.