"Mainz bleibt Mainz" betreibt billige und diffamierende Links-Polit-Propaganda

Mainzer Karneval mit üblem Nazi-Bashing gegen AfD

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Im Karneval wird traditionell mit frecher Zunge „gegen die da oben“ gewettert. Was sich aber Redner Friedrich Hofmann als „Till“ in seinem abartig schlechten Vortrag leistete, ist eine Umkehrung dieses Prinzips. Mit einer ganz üblen Verhetzung der AfD biedert er sich schleimerisch an die derzeit regierenden Altparteien an. Die durch und durch demokratische Alternative sieht er „mit Grausen“ im Reichstag „ganz Rechtsaußen“ und setzt sie allen Ernstes auf eine Stufe mit der NSDAP: „Nach über 70 Jahren, nach Naziterror und Verbrechen, Rechtsradikale wieder sprechen“. Aber die AfD sei ja demokratisch gewählt – „wie Hitler“. Beatrix von Storch und Björn Höcke diffamiert er als „geistige Einzeller“, die „nicht nur Schwätzer, sondern die größten Volksverhetzer“ seien. Alexander Gauland rieche „nach abgestandenem braunen Mief“.

All das ist weder lustig noch geistreich oder gar frech gegen die herrschenden Politik. Ganz im Gegenteil. Es ist billigste Verleumdungs-Propaganda im Sinne der Mächtigen. Aber Autorin Gisela Kirschstein von „Mainz &“ feiert dieses Schandmaul auch noch:

Die Symbolfigur vom MCC ist bissig und spritzig wie lange nicht und redet in geschliffenen Reimen Klartext. In Sachen AfD schreibt der Narr den Protestwählern ins Stammbuch: „Demokratisch gewählt – das war auch Hitler anno 33“, erinnert der „Till“ und warnt vor dem „abgestandenen braunen Mief“ der neuen „Volksverhetzer“ von rechts.

Schleim-Kabarettisten wie Hofmann und die ihnen assistierenden Schreiberlinge wie Kirschstein sind Paradebeispiele für Speichellecker, die sich wohl persönliche Vorteile davon versprechen, den Herrschenden nach dem Maul zu reden. Und die versammelten Klatschpappen im Saal applaudieren diesem verbalen Schmutz wie dressierte Lemminge, da es ja schließlich „in“ ist, gegen die einzige politisch Alternative im Land zu hetzen, die sich gegen den gleichgeschalteten linksgestörten Mainstream stellt. Hofmann hat sich mit dieser unterirdischen und völlig witzfreien Darbietung zum willigen Blöd-Büttel der Mächtigen gemacht. Ein absoluter Tiefpunkt des diesjährigen Karnevals. Sechs Millionen AfD-Wähler dürften sich angesichts dieser abartigen Beleidigungen ihren Teil denken. Solche Drecks-Sendungen wie diese, die am Fastnachtsfreitag im ZDF zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr augestrahlt wurde, sind das beste Argument für die Abschaffung der GEZ-Gebühren.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier. Von 2009 bis 2011 versuchte er im dortigen Integrationsausschuss vergeblich die Islamkritik zu etablieren. Im Mai 2011 wechselte er zur Partei „Die Freiheit“, wo er ab 2012 bayerischer Landesvorsitzender und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender war. Seine Youtube-Videos haben über 20 Millionen Zugriffe. Zu erreichen über Facebook.