INSA-Meinungstrend SPD: 16,5% - AfD: 15% - Auch CDU mit schmerzhaften Verlusten: 29,5%

Sarrazin auf den Punkt: Die AfD löst die SPD ab!

Von PETER BARTELS | Als Sarrazin warnte “Deutschland schafft sich ab”, ging ein Aufheulen der Wölfe im Schafspelz durchs Land. Inzwischen fällt es selbst dem GEZ-Fernsehen schwer zu verschweigen: CDU/CSU, SPD, GRÜNE und LINKE haben “fast fertig”, Deutschland …

“Immer-noch-Genosse” Sarrazin gibt seiner Partei auf ACHGUT den Blattschuß: “Die AfD ist auf dem besten Weg, die SPD als Partei der kleinen Leute und als Arbeiterpartei abzulösen.” In der Tat, die letzten vier Umfragen stürzten die SPD von 20,5 % (Wahl) auf 19 … 18 … 17 … 16,5 Prozent. Die AfD dagegen liegt laut INSA-Umfrage vom 9.-12.2. bei 15 Prozent.

Dann subsumiert er trocken: Die AfD ist größte Oppositionspartei … Hat das erste Rederecht bei Debatten … Die AfD versteht ihre Profilierungschancen zu nutzen … Sie leitet (schon) den Haushalts -, den Rechtsausschuss … Eine Verteufelung der AfD fällt immer schwerer, so lange sie selbst dazu keinen Anlass gibt … In drei ostdeutschen Bundesländern liegt die AfD … vor der SPD, in Bayern … nur noch knapp von der SPD überflügelt … In Baden-Württemberg mit je 12 Prozent gleichauf…

Um dann herrlich ironisch und treffend zu seufzen: “Noch vor drei Jahren wären solche Ergebnisse unvorstellbar gewesen” … “Martin Schulz führte die SPD in einem panischen Zickzack-Kurs. Er war beleidigt, weil Angela Merkel … der SPD im Wahlkampf (angeblich!) die Themen wegnahm … sie von hinten aufrollte”. Wörtlich: “Mit so fiesen Spielkameraden wollte er nicht länger im selben Sandkasten sitzen. Er warf die Schippe hin und rannte weg.” Dann fassungslos: “Eine Volkspartei, die regieren kann, aber nicht regieren will, weil ihre Eitelkeit gekränkt wurde, macht sich lächerlich.”

Sarrazin entlarvte den eigentlich zur Neutralität verpflichteten, gestern-noch-SPD-Aussenminister, heute Bundespräsident “Laberzunge” Steinmeier als “führenden Parteifreund, der Martin Schulz sanft aber bestimmt zum Sandkasten zurückführte. Dort mußte er sich unter Aufsicht mit Angela Merkel einigen, wie man gemeinsam eine Sandburg baut.”

Aktueller INSA-Meinungstrend im Auftrag der BILD-Zeitung. Die SPD nur noch 1,5% vor der AfD. INSA-Chef Hermann Binkert: „CDU und SPD müssten Neuwahlen fürchten. So unbeliebt war die Groko noch nie.“

Und die zerdepperte der frühere, erfolgreiche Berliner Finanzsenator von der Rente, Altenpflege bis zur Bildung mit einem Wisch, legt den Finger in die eigentliche Wunde aller Fleischtopf-Parteien: “Das offene Scheunentor Asyl bleibt unverändert (offen) … Tatsache ist, dass die Zahl der ABSCHIEBUNGEN fällt, NICHT steigt. Ungeregelt Migration und Zuzug kulturfremder Wirtschaftsmigranten … fortgesetzter Missbrauch des Asylrechts … Folgen für den Arbeitsmarkt, die öffentlichen Kassen, den sozialen Zusammenhalt …“

Thilo Sarrazin: “Die sogenannten kleinen Leute spüren das sehr genau. Sie möchten von der Politik Schutz … wenn sie den nicht bekommen, wenden sie sich ab. Marx hatte Recht: Das SEIN bestimmt das Bewußtsein!” Auf gut Deutsch: Nicht, was die aus den Fleischtöpfen Löffelnden sich wünschen – was der Wähler tagtäglich in der Wirklich erlebt … Bertolt Brecht: Erst das Fressen, dann die Moral!

Schließlich der finale Todestoß: “Als ich die frische, klare Diktion von Sebastian Kurz bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Angela Merkel hörte, mit den Wortgirlanden Merkels verglich, wurde ich wehmütig: Österreich, du hast es besser. Das Politestablishment witterte die Gefahr: Noch nie wurde ein ausländischer Staatsmann und demokratisch gewählter Führer einer befreundeten Nation in einer deutschen Talkshow so herabsetzend behandelt wie Kurz bei Maischberger … Wer 31 Jahre jung ist, kann in Ruhe abwarten, bis die Zeit der Großeltern abgelaufen ist … Angela Merkel und Martin Schulz sind aus der Zeit gefallen, und sie wirken auch so.” Sarrazins Schluß: „Jedes Jahr, das CDU und SPD gemeinsam regieren, ist eine Hypothek für die deutsche Zukunft … Darum werde ich als SPD-Mitglied gegen eine erneute große Koalition stimmen.”

Ene, mene, meck – Martin ist weg. Hoffentlich bald auch: Ene, mene, muh und raus die …!


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!