Das Pirinçci-Heft ist ab dem 10. März am Kiosk erhältlich.
Print Friendly, PDF & Email

Von WOLFGANG HÜBNER | Unter denjenigen Deutschen, die Deutschland nicht seinen Abschaffern überlassen wollen, ist Akif Pirinçci vielleicht die faszinierendste Persönlichkeit. Das ist der 59-jährige schon deshalb, weil er längst die am wenigsten zu erwartende Stimme des Widerstands gegen den Irrsinn der Merkel-Demokratur geworden ist: Sohn eines türkischen Gastarbeiters, schlechter Schüler, keine Ausbildung, Verfasser von Katzenkrimis, Bestseller-Millionär, bekennender Bordellbesucher – so stellt sich weder der AfD-wählende Normalpatriot noch die kriminelle „Antifa“ den aggressivsten, formulierungslustigsten und frechsten Kämpfer für ein Land vor, in dem er zwar nicht geboren wurde, das er aber mehr in sein Herz geschlossen hat als Millionen gebürtige Deutsche.

Das monatlich erscheinende „Compact“-Magazin hat Pirinçci nun ein Sonderheft gewidmet, das am Samstag, dem 10. März, im Handel sein wird. Auf der Titelseite ist der Hauptdarsteller des Heftes mit fast abgebrannter Camel-Zigarette zu sehen, dazu die markige Schlagzeile „Schnauze! Jetzt rede ich – Magazin für echte Männer und Frauen“. Im Impressum ist zu lesen, dass weitere Ausgaben von „Compact-Pirincci“ geplant sind. Das erste Heft macht jedenfalls Lust auf mehr, denn fast jeder Text darin hat besten Unterhaltungswert.

„Compact“ Chefredakteur Jürgen Elsässer, der von der „Rückkehr des Verfemten“ spricht, führt zu Beginn ein langes Interview mit Pirinçci, in dem viele bislang unbekannte biographische Stationen des Schriftstellers berührt werden. In mehreren Texten über „Echte Männer“, „Wahre Frauen“ oder „Akifs liebste UfA-Klassiker“ zeigt sich Pirinçci als begeisterter und sehr kundiger Cineast. Neben Filmempfehlungen gibt er auch Literaturtipps, denn der begnadete Polemiker ist ein belesener Mann. Zu seinen Lieblingsbüchern zählen neben Vladimir Nabokovs erotischem Klassiker „Lolita“ und George Orwells Dystopie „1984“ auch Homers „Odyssee“ und Grimmelshausens „Eder abenteuerliche Simplicissimus“.

Das neue Pirinçci-Heft.

Pirinçcis Text „Akif allein im Puff“ wird nicht allen gefallen, ist aber das bewundernswert offenherzige Bekenntnis eines heterosexuellen Mannes, für den Sex und Erotik zu den Kraftquellen des eigenen Schaffens gehörten. Inzwischen, so ist zu lesen, haben sich seine diesbezüglichen Aktivitäten stark minimiert – auch „der kleine Akif“ wird schließlich älter. Es gibt, das sei nicht verschwiegen, durchaus Grenzwertiges von und über Pirinçci in dem Heft zu lesen, 82 Seiten wollen schließlich gefüllt sein. Ob die nicht sehr appetitlichen Betrachtungen Pirinçcis über die Geruchsentwicklung zwischen Paaren abgedruckt werden mussten, darf zumindest bezweifelt werden.
 
Für die vielen Fans des unermüdlichen Vielschreibers und all jene, die es werden wollen, ist die Lektüre von „Compact Pirinçci“ gleichwohl eine viel Spaß verheißende Pflicht. Denn wer schreibt schon so herrlich vernichtende Kritiken über die verlogene Kinoschmonzette „Victoria & Abdul“ oder formuliert so treffend wie erhellend Einsichten wie „Der Steuerzahler ist der ‚Investor‘ der Willkommenskultur“? Wenn es Akif Pirinçci nicht tatsächlich gäbe, müsste er unbedingt erfunden werden. Aber mal ehrlich gesagt: Wer zwischen Flensburg und Konstanz hätte Fantasie und Mut genug dazu, sich ein solches Original und glühenden deutschen Patrioten auszudenken?

Bestellinformation:

» COMPACT-Pirinçci | Magazin für echte Männer und wahre Frauen, 84 Seiten, Extrahochglanz-Umschlag, Rückenbindung, 9,90 Euro (incl. MWSt., zuzüglich Versand). Jetzt hier zu bestellen – ab dem 10. März auch am gut sortierten Kiosk erhältlich. Pirinçci wird das Magazin am 17. März auf der Buchmesse Leipzig (17.30 Uhr, Leseinsel Halle 3, H504, direkt gegenüber vom COMPACT-Stand) vorstellen.


Wolfgang Hübner.
Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der 71-jährige leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.

Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht! Finca Bayano in Panama.

29 KOMMENTARE

  1. das Heft werde ich am WE kaufen um ein bisschen Spaß zu haben. Akif ist hintergründig und direkt und das ist gut so

  2. Man mag seinen Stil oder nicht.
    Ich persönlich nicht.
    Inhaltlich stehe ich trotzdem voll dahinter.
    Er bringt es gut auf den Punkt.

    Das ein Türke es wagt die Heiligen zu kritisieren, ist an sich schon der Super-Gau für die, die Deutschland abschaffen wollen. Keine Nazivergangenheit, dann aus einem für sie heiligen Land kommend.
    Wie soll man den dann richtig fertigmachen.
    Versuchen tun sie es ja sehr fleissig.
    Daher empfinde ich den Mut und die Ausdauer des Herrn Pirincci sehr bewundernswert.
    Möge seine Kraft und Energie für uns alle ein Beispiel sein, sich nicht durch die verlogene Nomenklatura von unserem Weg zur Wiederherstellung früherer Zustände mit Recht, Ordnung und einem Grundgesetz, welches diese Namen auch tragen muß, abbringen zu lassen.
    Wir sehen ja, wie gereizt und nervös die Eliten momentan auf den anschwellenden Protest reagieren.
    Es wird demnächst ein noch massiveres Aufbäumen, Hauen und Stechen des Staates beginnen.
    Danach erfolgt dann der Zusammenbruch dieser abgrundtief deutschfeindlichen Klasse.

  3. Akif ist doch erfrischend anders als der Mainstream Bullshit. Wahlbeben in Italien wurde im BRD Blätter Wald total ausgeblendet. Die Wahrheit muss weh tun, daher Akif weiter so!

  4. Wenn der liebe Akif, den ich als Autor trotz seiner offenbar unbezähmbaren Schwäche für infantile Vulgaritäten sehr schätze, sich nur nicht ständig mit stinkenden Kippen im nicht mehr jugendfrischen, zusätzlich von Hunderttausenden von Zigaretten verwüsteten Gesicht präsentieren würde. Ich weiß, ich weiß, Akif, Nikotin hat einen Suchtfaktor wie Heroin, aber das musst Du nicht auch noch feiern.

  5. Bääätschi, ich habe es schon, sogar mit Autogramm. Für alle die auf Pirincci stehen, ein Leckerbissen.
    Ich jedenfalls, bin bekennender Pirincci Fan.Mit weitem Abstand mein Lieblingsautor.

    Patrioten aller Länder verteidigt euch.

  6. „Bild“ heute gekündigt. Sollen die doch ihre Zeitung an „Flüchtlinge“ verkaufen. „Der kleine Akif“ ist eben so wie er ist. Lasst ihn doch einfach weitermachen.

  7. Danke für die Info ich werde meinen Besuch der Buchmesse um einen Tag vorverlegen um den Herrn Pirincci persönlich zu erleben. 😉

  8. Liebe Leser! Pardon: Liebe Leserinnen und Leser! Liebe LeserInnen! Liebe Leser_innen! Liebe Leser*innen! Liebe Leser/innen! Liebe Leserixe! Liebe Lesa! Liebe Lesende!

    Fühlt sich jetzt jede*r/jedix mit diesen von führenden GenderlinguistInnen empfohlenen, „entpatrifizierten“ Anreden angesprochen? Dann kann ich ja endlich starten mit meiner ganz großen Bitte um ganz viel Geduld für das Nachfolgende. Sie müssen es wirklich geduldig lesen, und Sie müssen jeden Tobsuchtsanfall, auch jeden Lachkrampf gewaltsam unterdrücken, sonst wird Ihnen nicht klar, welche Blüten mittlerweile Deutschlands Bildungs- und Forschungs(un)wesen treibt.

    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/gender-studies-jobwunder-fuer-genderisten-oder-ueberfluessig-wie-ein-kropf/

  9. Akif Pirinçci – sozusagen der CHARLES BUKOWSKI der MURKSEL-Ära und des dunkelgrauen, politischen Mittelmaßes !

    Ehrenbürgerwürde und Bundesverdienstkreuz erster Klasse nach der nächsten (dannn nicht mehr ganz so friedlich ausfallenden) WENDE……….na, aber hallo……. ! 😉

  10. @Mainstream-is-overrated 6. März 2018 at 11:46

    Ups! Ist ja ein halbes Jahr alt, der Artikel. Mein Feed-Reader hat ihn mir als brandneu verkauft.

  11. Im Falle von Rechtschaffenheit gilt die übliche Hackordnung durchaus nicht

    Macht sich ein Ausländer im deutschen Rumpfstaat der Rechtschaffenheit in dem Maße schuldig, daß er sich mit der deutschen Urbevölkerung verbrüdert, dann setzen die Parteiengecken durchaus die übliche Hackordnung im deutschen Rumpfstaat außer Kraft. Wir erinnern uns: Ganz unten steht die deutsche Urbevölkerung, die vogelfrei ist, beliebig beschimpft werden darf und lediglich zum Arbeiten und Steuerzahlen da ist und über kurz oder lang verdrängt und ersetzt werden soll. Über dieser stehen die Asiaten, die als fleißige, unauffällige und höfliche Leute eine ähnlich niedere Stellung innehaben und schon mal auf dem Berliner Alexanderplatz totgetreten werden dürfen. Dann kommen die Neger, die auf Bäume klettern und von den Dächern pinkeln dürften. Über diesen stehen die Mohammedaner, also die Türken und Sarazenen, deren bizarre Religion neuerdings zu Deutschland gehören soll. Ganz oben stehen dann die ganz besonderen Freunde der Parteiengecken, die als heilige Kühe zu verehren sind.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  12. Ist mir persönlich zu vulgär und primitiv geschrieben. Dann immer diese unsäglichen Kippen im Gesicht. Geht gar nicht. Nur weil ein Türke oder Deutscher mit türkischen Wurzeln, nicht erdogankonform ist, muss da nicht jeder pardon Dreck hochgelobt werden. Meine Meinung.

  13. A ssimilierter
    K ater
    I ntimer
    F remdenhäuser ,

    P hantastisch
    I ntellektuellen
    R eichtums ,
    I m
    N ebenberuf
    C harismatischer
    C hronist :
    I nternetkult !

  14. @ Maria-Bernhardine 6. März 2018 at 10:25:
    ::Vladimir Nabokovs erotischem Klassiker „Lolita“:: Der perverse Kinderschänder…

    Naja, Humbert Humbert, 40, lässt sich von „kindlicher Nymphe“, wie es überall heißt, verführen, von durchtriebener Nymphe muss es wohl besser heißen. Unangenehm an dem Roman ist, wie abfällig über erwachsene Frauen hergezogen wird – ist es deshalb so populär? Mann kommt mit Frauen nicht klar und braucht deshalb Kindfrau? Unser Sexprotz Oliver Flesch spricht interessanterweise auch immer von seinen „Mädchen“.

    Das Wort „Kinderschänder“ hat hier nichts zu suchen, Humbert ist vielmehr den Lockungen des Nymphchens verfallen; ich habe hier übrigens eine Ausgabe, die u.a. von Maria Carlsson, Jakob Augsteins Mutter, übersetzt wurde, Dieter E. Zimmer war auch mit von der Partie, bin nie über die ersten hundert Seiten hinausgekommen.

  15. Hatte es mir vor einiger Zeit bestellt und es war zu meiner Freude heute im Briefkasten. Zusätzlich für die schnelle Bestellung, waren noch für zwei Autogrammkarten dabei, eine werde ich rahmen. 😉

  16. … bin nie über die ersten hundert Seiten hinausgekommen.
    @ Heta 6. März 2018 at 13:58

    Ich kann mit Nabokov auch nicht viel anfangen. Bei seinem hochgelobten „Ada“ habe ich auch nach ein paar zig Seiten aufgegeben.

    „Ada oder Das Verlangen“ ist überladen, hektisch, schräg und eigentlich kaum zumutbar. Doch dann leuchtet auch aus diesem kostbar edierten Roman Vladimir Nabokovs das luziferische Licht.
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/belletristik/vladimir-nabokov-ada-oder-das-verlangen-einladung-zur-peepshow-auf-dem-planeten-antiterra-11087148.html

    Das luziferische Licht ging mir offenbar nicht auf. – Das habe ich aber gern gelesen, das ist sowieso meine Lieblingsgattung: Autobiographien kluger Menschen, und da lese ich alles, was ich kriegen kann:
    http://www.rp-online.de/kultur/buch/vladimir-nabokov-erinnerung-sprich-aid-1.1597376

  17. Ich find Piricchis Texte oft witzig
    und meist klug,
    manchmal zu vulgär,
    seine Zuneigung zu unserem Land berührt mich,
    vor allem aber bewundere ich seinen Mut sich gegen „das System“ zu stellen. (Er hätte es finanziell nicht nötig gehabt.)

  18. @Maria.Bernhardine

    Also ich schlage für die nächste Regierung die Schaffung eines neuen Ministeriums für „Überwachung von Sitte und Anstand von Männern“ vor. Es muß auch mal ein Ministerium geben, dass für Männer da ist. Die Leitung übernimmt Maria-Bernhardine. .@Heta übernimmt die wissenschaftliche Beratung.

    PS: Aber ich stimme Maria-Bernhardine im Prinzip schon zu.

  19. Die Romulaner haben Akif Pirinçci als „Nemesis“ aus der DNA von Deniz Yücel geklont!
    :mrgreen:

Comments are closed.