Harry Ebert (2.v.l.) im Kreise seiner neuen Parteifreunde Hans Peter Stauch (MdL, l.), AfD-Landessprecher Ralf Özkara (2.v.r.) und Stefan Herre (MdL, r.).
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Die AfD in Baden-Württemberg kann sich über ein ganz besonderes Etappenziel freuen. Zum ersten Mal in der Geschichte des Landes stellt die Partei nun einen Bürgermeister.

Der Landessprecher der AfD in Baden-Württemberg, Ralf Özkara, schreibt dazu auf seiner Facebook-Seite:

Gestern war ein historischer Tag für unseren AfD-Landesverband: Mit Harry Ebert trat der Bürgermeister von Burladingen unserer Partei bei. Damit ist er der erste Bürgermeister in Baden-Württemberg, der unserer Partei angehört.

Dieser Schritt von Harry Ebert ist mutig und für unsere Partei ein großer Gewinn. Unsere kommunalpolitische Kompetenz wird dadurch gestärkt. Harry Ebert ist ein freiheitlich, wertkonservativ und inländerfreundlich eingestellter Mensch. Damit passt er wunderbar ins Profil unserer Partei.

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58 KOMMENTARE

  1. …einer, der in eine türk. Venusfalle tappte u. dann auch noch das Preisschild übernahm!

  2. Schön, fragt sich nur wie schnell die Gutmenschenkamerilla einen Bürgerentscheid anleiern um diesen aufrichtigen Mann aus dem Amt zu jagen. Zutrauen würde ich denen das.

  3. Toll, so kann es weiter gehen❗ 😎
    EU-Grenzen kontrollieren, 1 Kind-Politik für Afrika mit Anhang ❗ 😎

  4. Ganz wichtig. Die AfD muss auch in der Fläche, auf den platten Land präsent sein.

    Kleines Beispiel: Bei uns im Ort haben die Linken ein Großraum-„Bürgerbüro“, obwohl die weder im Landtag von NRW sitzen und im Ort irgendwas um die 5% geholt haben. Die AfD dagegen bei uns im Ort bei 15% … und kein einziges Büro, nicht mal ne Besenkammer. Es ist einfach nichts da.

  5. Herzlichen Glückwunsch !
    Immer mehr normale Menschen wechseln zur AfD.
    Es werden immer mehr…und das ist gut so !

  6. Also, wenn man bei welt.de nur einmal reinschaut und die einzelnen Berichte überfliegt, man glaubt wirklich in einer anderen Welt zu sein. Wie heißt es doch mache mir die welt.de wie sie mir gefällt.
    Schlimmer wie alle Neues Deutschland zusammen aus meiner ehemaligen DDR!
    https://www.welt.de/

  7. Man kann gespannt sein, was der Herr Bürgermeister fähig sein wird umzusetzen. Burladingen – die Hauptstadt der T-Shirts von Trigema. Die Firma, die mit dem Affen wirbt Hat sich Herr Krupp, Chef von Trigema und Herr der 1000 Näherinnen schon zum Thema geäußert? Bin mal gespannt! Krupp war, soweit ich mich erinnere, Fan der Zuwanderung. Niedrige Löhne durch schwarzafrikanische Näherinnen.

  8. GRATULATION!

    Das ich DAS noch erlebe… hätte ich bei der LETZTEN Bundestagswahl nicht gedacht… als ich mir blaue Finger vom Verteilen der Flyer für die AfD geholt habe (als NICHT Parteimitglied…)!

  9. in Konstanz wird in 2 Jahren neu gewählt
    der CDU Bürgermeister ist ein Windbeutel und längst nicht mehr fest im Sattel

  10. @ D Mark

    Ich kenne Krupp seit mehr als 30 Jahren! Ein grandioser, eitler Selbstdarsteller in seinen Maßanzügen vom chinesischen Starschneider Tsu-Eng.

  11. ===========================================
    a_l_b_e_r_i_c_h 9. März 2018 at 17:41

    Man kann gespannt sein, was der Herr Bürgermeister fähig sein wird umzusetzen…


    ===========================================

    Der wird fast gar nichts ausrichten können. Gemeindevorsteher und Bürgermeister von Kleinstädten stehen am Ende der Nahrungskette und sind in in fast allem abhängig von der Politik im Bundesland. Viel mehr als die propagandistische Wirkung, der erste hauptamtliche AfD-Bürgermeister in Schland zu sein, wird er nicht entfalten können. Aber immerhin weiß schon Wikipedia Bescheid…

    https://de.wikipedia.org/wiki/Burladingen#B%C3%BCrgermeister

  12. “ Harry Ebert ist ein freiheitlich, wertkonservativ und inländerfreundlich eingestellter Mensch. Damit passt er wunderbar ins Profil unserer Partei.“

    „inländerfreundlich“ gefällt mir besser als „ausländerfreundlich“.

  13. Habe gerade gegoogelt, Herr Eber war vorher in der CDU. Die Wahlbeteiligung bei der letzten Bürgermeisterwahl 2015 in Burladingen lag bei rekordverdächtigen 28%.

  14. Bei „Stefan Herre“ bin ich jetzt doch aufgeschreckt. 🙂 Die Schwäbische Alb scheint ja besonders trotzige Menschen hervorzubringen: Claus Schenk Graf von Stauffenberg, Georg Elser – beide Hitler-Attentäter – Erwin Rommel!

  15. aenderung 9. März 2018 at 17:55

    „inländerfreundlich“ gefällt mir besser als „ausländerfreundlich“.

    Ich würde beide Begriffe nicht verwenden. Vermintes Gelände.

  16. schnappatmung!

    „Die AfD-Propaganda für den syrischen Diktator Assad geht weiter.

    Das syrische Staatsfernsehen titelt bereits stolz: „Deutsche Parlamentarier-Delegation aus Aleppo: Die westlichen Medien sagen nicht, was wirklich passiert“. Und das schon, bevor die sieben AfD-Abgeordneten sich selbst zur jüngsten Etappe ihrer „Syrienreise“ durch Assad-Gebiet geäußert haben.“

    https://www.bild.de/politik/ausland/headlines/afd-aleppo-55045374.bild.html

  17. Erstmal Glückwünsche,
    nur bei den Verteilungswohltaten, also der Steuergelder, an Gemeinden von der Landes-Regierung wird jetzt einiger Stress auf den Bürgermeister zukommen….

  18. Eine sehr gute Sache. Es ist sicherlich nötig, dass die AfD auch in der Breite, als auch kommunal, gut aufgestellt ist. Derzeit ist das bei relativ wenigen Mitgliedern leider noch nicht möglich. Aber vielleicht können zumindest einzelne Bundesländer, in denen die AfD besonders stark ist, einen Anfang machen.

  19. Und was sagt Trigema-Chef Wolfgang Grupp dazu, der Merkel wegen ihrer Flüchtlingspolitik kritisiert hat („Hätte die Kanzlerin in der Flüchtlingspolitik früher umgesteuert, hätte die AfD nicht diese Zustimmung erfahren“)? Und seine Tochter Bonita, die gleichzeitig auf Facebook wissen ließ, dass „wir weder auf Facebook noch in unserer Betriebsfamilie Diskriminierung aufgrund von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht oder Religion dulden“?

    Burladingen, sollte man nicht verschweigen, ist eher ein Dorf, 12.157 Einwohner, die „Zeit“ hat schon letztes Jahr AfD-Alarm geschlagen. Nur die Leser sind mal wieder aufsässig und fragen zum Beispiel, woher das wohl kommt und „wo die ZEIT-Reportage über Flüchtlingskriminalität in Sigmaringen“ bleibt:

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-06/afd-burladingen-buergermeister-trigema-ueberland-d17

  20. OT – Don Alphonso (Rainer Meyer) wird übrigens von Sympathiekundgebungen überschwemmt, seit bekannt ist, dass die FAZ seinen Blog einstellen will, 1088 trauernde Leser derzeit:

    http://blogs.faz.net/stuetzen/2018/03/06/feine-leute-von-denen-man-viel-erzaehlt-8802/

    Für Stefan Niggemeier ein „beunruhigendes Zeichen einer immer weiter eskalierenden Hysterisierung“, egal, die „Science Files“ sind ohnehin interessanter (und kostenlos):

    Don Alphonso wird ab 31. März keine Blogs mehr für die FAZ betreiben. Allein die Ankündigung hat schon einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Bei den einen. Bei den anderen war es ein Anlass zu unverhohlener Freude. Der Don selbst hat sein Ende als FAZ-Blogger damit erklärt, dass sein Fortbestand immer von Frank Schirrmacher und nach dessen Tod davon gelebt habe, dass der Chef des Digitalressorts an ihm festgehalten habe. Nun ist auch der Ressortchef des Digitalen gegangen und dessen Nachfolger, so Don Alphonso, sehe keine Notwendigkeit für die reichweitenstarken Blogs vom Don.

    https://sciencefiles.org/2018/03/08/don-alphonso-im-belltower-news-von-der-front-der-gehassigen-gutmenschen/

    Stimmt, so einfach ist das, Digitalchef Mathias Müller von Blumencron hat „auf eigenen Wunsch“ die FAZ verlassen und wurde Anfang des Jahres durch Carsten Knop ersetzt, bisher verantwortlicher Redakteur für Unternehmen/Wirtschaft, der wohl keinen Sinn für radfahrende Schöngeister hat.

  21. „aenderung 9. März 2018 at 17:47
    sind es schon 10?

    aber vorsicht vor den…..

    „Der Suhrkamp Verlag distanziert sich von seinem Autor Uwe Tellkamp. Der hatte sich gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung ausgesprochen. Wenn das so weitergeht, ist es mit der Meinungsfreiheit bald vorbei.“

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article174394865/Eklat-um-Uwe-Tellkamp-Suhrkamp-wechselt-ins-Lager-der-Gesinnungspruefer.html

    Der Spiegel behauptet in seinem Gericht, auf der Biúchmasse wäre ein „linksalternativer“ Verleger von einem „Rechten“ angegriffen worden und durch einen Faustschlag verletzt wurden.

    Woher weiss der „Spiegel“ das?
    Der „Schläger“ wurde nie ermittelt.
    Der linksalternative Autor verzichtete auf eine Anzeige.
    Beim Betrachten des Videos sieht die Sache äusserst inszeniert aus, als ob der „linke Verleger“ diesen Schläger extra angeheuert hatte. Der „rechte Schläger“ wirkt so, als hätte er seinen Spruch auswendig gelernt…

    Könntet ihr bitte den Spiegel darauf aufmerksam machen?
    Ich habe es auch schon getan, aber sicherlich besser wenn das Feuer gegen diese „Fake News Verbreiter“ aus verschiedenen Rohren kommt:

    spiegel_online@spiegel.de

  22. Das kam gerade in den SWR Nachrichten im Radio. Der gute Herr Ebert wurde dort als das personifizierte Böse dargestellt! Die Vorsitzenden der dort im Gemeinderat ansässigen CDU- und freie Wähler Fraktion seien daraufhin zurückgetreten! Das Landratsamt hat sogar ein Disziplinarverfahren gegen Ebert eingeleitet!
    Quelle: *https://www.swr.de/swraktuell/bw/burladinger-buergermeister-tritt-in-afd-ein/-/id=1622/did=21308938/nid=1622/1jpcgay/index.html

    Außerdem (OT) wurde ein briutaler Anschlag auf die Bahn verübt! Man hat in den Magazinen des „DB Mobil“ gezielt Werbeflyer der „rechtsgerichteten Zeitung“ ‚Junge Freiheit‘ gelegt! Was für ein Verbrechen!
    Keine Panik

  23. Quelle dazu: *https://www.swr.de/swraktuell/bw/fremdenfeindliche-propaganda-in-zuegen-rechte-flyer-in-bahn-magazine-geschmuggelt/-/id=1622/did=21310308/nid=1622/rid=21310490/ejqnca/index.html

  24. Herzlichen Glückwunsch an die Afd zu ihrem ersten Bürgermeister.
    Burladingen hat nun ein Bürgermeister der auch Burladingen und seine Einwohner vertritt und nicht Syrer, Türken, Griechen, Eritreer… usw.

  25. DER Mann hat Charakter! War sicher keine leichte Entscheidung sich zu „outen“. Der dummdeutsche Schlafmichel hält die AfD, dank ständiger Indoktrination in den „Qualitätsmedien“, ja immer noch für das personifizierte Böse.

    Da kann man sich nur wünschen, dass dieses Beispiel Schule macht und weitere verantwortungsbewusste Bürgermeister/Amtsträger nachziehen.

    Herr Ebert, herzlichen Glückwunsch zu ihrer Entscheidung. Lassen sie sich nicht unterkriegen und zeigen sie weiterhin Stärke!!! Das Land braucht dringend Leute wie Sie.

  26. Muden 9. März 2018 at 18:08: Ralf Özkara? ÖZKARA?!

    Ich darf hier mal den Wikipdia-Eintrag zitieren:

    „Ralf Özkara (* 19. November 1970 in Schramberg als Ralf Helble) ist ein deutscher Politiker der Alternative für Deutschland. Er ist seit März 2017 Co-Landessprecher der AfD Baden-Württemberg.
    Özkara wurde in Schramberg als Ralf Helble geboren und wuchs im Landkreis Rottweil auf. Er ist ein ehemaliger Zeitsoldat und Verwaltungsfachangestellter. Seit Juli 2010 leitet er zusammen mit seiner Frau eine Zeitarbeitsfirma für Pflegekräfte.
    Er ist mit einer türkischstämmigen Unternehmerin verheiratet, deren Nachnamen er annahm. Mit ihr hat er einen Sohn und lebt in Berglen.“

    Falls Ihnen diese Biografie nicht passt: der Mann hat im Gegensatz zu Ihnen viel erreicht und bei der NPD ist bestimmt noch ein Platz für Sie frei…

  27. der bürgermeister ist schon eine ganze weile für seine offen ausdrucksweise bekannt. verfolge ich bereits seit geraumer zeit was da unsere zeitung darüber absondert. sehr gut. weiter so.

  28. Zum Thema Grupp.
    Man kann von diesem Mann halten was man will, aber er
    unterstützt die einheimische Bevölkerung, bietet JEDEM
    seiner Mitarbeiter und deren Verwandten einen sicheren Job.
    Wenn man ihm nicht das Tafelsilber klaut hat man dort einen
    Job auf Lebenszeit, welcher deutsche Unternehmer bietet so
    etwas heute noch an ?
    Da spricht auch wieder irgendwie der Neid, alles was er bestitzt
    hat er sich hart erarbeitet und Trigema vor dem Ruin gerettet,
    als alle anderen ins Ausland abgewandert sind.
    Was seine politische Haltung angeht, hat er ganz klare Prinzipien,
    die sicher eher zur AfD als zur FDP passen, aber was würde denn
    passieren, wenn er sich zur AfD bekennen würde ?
    Die Linke Meute würde durch drehen, seine Läden boykotieren
    und das Thema Trigema wäre ganz schnell durch.
    Ich denke sowas nennt sich dann Unternehmerverantwortung.

  29. Künftige Grundstückspreise in Burladingen ?
    Da wird vermutlich ein Immobilienturbo in Gang kommen.
    Ja doch, kann der Bürgermeister etwas bewirken, dann gehts steil nach oben.

  30. 1. Ebert war schon lange ein selbstdenkender Rechter in der CDU, im Bürgermeisteramt wohl ein bißchen knorrig, ja selbstherrlich. Bei einer früheren Bürgermeisterwahl sorgte er gegen die darob tobende Linke dafür, daß ich bei meiner Kandidatenvorstellung nicht wie andernorts diskriminiert wurde. Auch an der Hetze der Hetz- und Lügenpresse gegen eine rechte Jugendgruppe in Burladingen nahm er nur eingeschränkt teil.

    2. Über Grupp hätte ich gerne, insbesondere wegen seiner gesunden Unternehmersprüche, Ähnliches geschrieben. Aber: Vor Jahren sorgte er mit mehr oder weniger Druck auf seine Mitarbeiter dafür, daß bei den Landtagswahlen 1988 ein Paul-Stefan Mauz aufgestellt wurde. Inwieweit hier Verwandschaft mit der Merkel-Getreuen und neuen Staatsministerin für Integration, Annette Widmann-Mauz, vorliegt, allesamt in und um Burladingen wohnhaft, konnte ich noch nicht herausfinden. Jedenfalls wurde mit Mauz der (vermeintlich) rechte CDU-Abgeordnete Theo Götz (Pfullingen) ausgebootet. Zurück zu Grupp: Er rief bei den letzten Landtagswahlen, mit dem Ergebnis eines Ex-Kommunisten Kretschmann als Ministerpräsident, dazu auf, GRÜNE zu wählen und eine grünschwarze Landesregierung zu bilden: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/das-erste-mal-trigema-chef-wolfgang-grupp-waehlt-gruen-bei-der-landtagswahl-in-baden-wuerttemberg-14101617.html.
    Schon zuvor setzte er sich entgegen dem geltenden Ausländerrecht für eingedrungene Ausländer/Asylanten ein: https://www.merkur.de/wirtschaft/trigema-chef-wolfgang-grupp-stellt-fluechtling-notfalls-eigenes-risiko-zr-5518776.html
    Daß er im Zusammenhang mit den Jamaika-Spekulationen für die FDP Partei ergriff, also eine schwarz-grün-gelbe Koalition, rundet das irrlichternde Bild ab.

  31. @ Axel Heinzmann 9. März 2018 at 19:50
    Danke für die Infos.
    Das sind Details, die ich nicht kannte.
    Trotz all dem ist mir ein konservativer deutscher Unternehmer,
    der deutsche Arbeitsplätze sichert, doch um einiges lieber als
    eine aus dem Ausland geführtes „Hire-and-Fire“ Aktiengesellschaft.
    Naja, und hatten nicht alle bei der CDU ihr kleinen schwarzen Köfferchen ? 😉

  32. Axel Heinzmann 9. März 2018 at 19:50

    Das verstehe ich nicht. In der Wahlkabine habe ich angekreuzt bei wem ich wollte. Das wusste mein Arbeitgeber danach nicht. Ich fühlte mich danach auch berechtigt zu lügen. Zumal Politiker eher Arbeitsplätze vernichten als schaffen. Selbst einem Cousin habe ich meine Stimme nicht gegeben, weil mir dessen politische Ansicht gegen den Strich ging. Wer sich meine Stimme erzwingen will, bekommt sie erst recht nicht.

  33. Keine_Panik 9. März 2018 at 18:28

    Und welche Disziplin hat er nicht befolgt? Meines Wissens werden die Bürgermeister dort von den Bürgern gewählt. Wer vom Souverän direkt gewählt ist, der kann von mir aus nur durch den Bürger abgesetzt werden. Da hat sich das Landratsamt brav hintenan zu stellen.

  34. 14. April ist Nazi-Datum:

    Rechtsextremisten in Dortmund
    Erneut weniger rechts motivierte Straftaten

    Dortmund Die Zahl der von Rechtsextremisten begangenen politisch motivierten Straftaten ist in der Stadt gesunken. Das ist eine gute Nachrichten aber kein Grund zur Entwarnung. Schon im April ist wieder eine große Demonstration geplant.

    Die Zahl der von Neonazis in Dortmund begangenen Straftaten ist seit 2015 weiter gesunken. 2015 bearbeitete die Kriminalpolizei 441 Fälle – im vergangenen Jahr waren es 259. In den meisten Fällen handelte es sich um Propaganda-Delikte wie den Hitlergruß oder um Volksverhetzung.
    Gesunken ist auch die Zahl der Gewalttaten: Von 36 im Jahr 2016 auf 17 im Jahr 2017. Diese Zahlen nannte am Freitag die Polizei, nachdem die NRW-Landtagsfraktion der Grünen am Donnerstag eine Tabelle mit Daten aus dem Innenministerium veröffentlicht und auch Innenminister Herbert Reul die Zahlen kommentiert hat.
    Laut den Grünen steht Dortmund mit 18 antisemitischen Straftaten im NRW-Vergleich an dritter Stelle. An vierter Stelle stehe die Stadt bei „islamfeindlichen“ Straftaten.

    Hasret Karacuban, persönliche Referentin der Landtagsabgeordneten Verena Schäffer aus Witten und wissenschaftliche Mitarbeiterin für Politik gegen Rechtsextremismus, sagte am Freitag, dass Dortmund im NRW-Städtevergleich seit vielen Jahren bei den rechtsextremen Straftaten an erster Stelle stehe.

    Rechte Szene habe sich „festgesetzt“

    Polizeipräsident Gregor Lange bewertet die Zahlen so: „Wir setzen unseren polizeilichen Auftrag erfolgreich um, um Straf- und Gewalttaten von Rechtsextremisten zu verhindern und aufzuklären. Das erreichen wir durch einen permanent hohen polizeilichen Strafverfolgungsdruck auf die rechte Szene in Dortmund.“ Über etliche Monate hatte die Polizei die Neonazi-Szene in Unterdorstfeld nahezu rund um die Uhr überwacht.

    Gregor Lange warnt vor falschen Schlüssen. Die Szene habe sich „festgesetzt“. Menschenverachtendes und fremdenfeindliches Gedankengut sei weiter vorhanden. Das zu bekämpfen sei nicht allein eine Aufgabe der Polizei, sondern „eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe“.

    Veranstaltung im April referenziert Nazi-Propaganda

    Tatsächlich ist es um die Dortmunder Neonazi-Szene stiller geworden. Was kein Zeichen für politische Inaktivität ist. Im Gegenteil. In den wenigen „braunen Häusern“ mit Neonazis als Mietern haben sich extremistische Köpfe einquartiert, die intensive ideologische Arbeit betreiben.

    Für den 14. April 2018 organisiert die Szene eine Demonstration mit dem Titel „Europa erwache“. Die Parole „Deutschland erwache“ war eine Textpassage in einem „Sturmlied“ der nationalsozialistischen Propaganda.

    Dass die Demonstration am 14. April 2018 stattfinden soll, wird kein Zufall sein: Die 14 steht für die „14 words“, ein aus 14 Wörtern bestehender Satz, der die weiße Rasse beschwört. Die 18 in der Jahreszahl ist ein Zahlencode für für Adolf Hitler, dessen Initialen auf den Position 1 und 8 im Alphabet stehen.

    „Überraschungen“ geplant

    Als Redner führen die Organisatoren Aktivisten aus eigenen Reihen und ein NPD-Mitglied ins Feld. In den vergangnen Monaten nutzten Dortmunder Nazis Kontakte zu Rechtsextremisten im europäischen Ausland, um am 14. April in der Innenstadt möglichst hohe Teilnehmerzahlen erzielen zu können. Die Demonstration soll um 13 Uhr am Bahnhof Stadthaus beginnen. Besucher der Innenstadt und des Saarlandstraßenviertels müssen an dem Tag schon vormittags mit Einschränkungen rechnen.

    Das Dortmunder Blockado-Bündnis ruft zu Protest auf und bereitet „Überraschungen“ vor.

    https://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/Dortmund/Erneut-weniger-rechts-motivierte-Straftaten-1264201.html

  35. Stellt sich für mich nur die Frage wie lange er noch Bürgermeister bleibt? Wir kennen doch unser System oder etwa nicht? Aufrechte Deutsche bzw. die Antifanten werden sich schon etwas einfallen lassen.

  36. nur_meine_Meinung 9. März 2018 at 19:07

    Ich darf hier mal den Wikipdia-Eintrag zitieren:

    „Ralf Özkara (* 19. November 1970 in Schramberg als Ralf Helble) ist ein deutscher Politiker der Alternative für Deutschland. Er ist seit März 2017 Co-Landessprecher der AfD Baden-Württemberg.
    Özkara wurde in Schramberg als Ralf Helble geboren und wuchs im Landkreis Rottweil auf. Er ist ein ehemaliger Zeitsoldat und Verwaltungsfachangestellter. Seit Juli 2010 leitet er zusammen mit seiner Frau eine Zeitarbeitsfirma für Pflegekräfte.
    Er ist mit einer türkischstämmigen Unternehmerin verheiratet, deren Nachnamen er annahm. Mit ihr hat er einen Sohn und lebt in Berglen.“

    ____________
    Da wird einer mit so einem schönen schwäbischen Namen geboren und nennt sich dann lieber Özkara.
    Zumindest seltsam darf man das schon finden.
    Cem Özdemir hat sich schon des Öfteren beklagt, welche Nachteile er darin sieht, dass man ihn schon am Namen als Türken erkennt.

  37. Integration ist dann gelungen, wenn die Eingewanderten ihren Kindern heimische Namen geben. Das sieht man ganz deutlich in den USA – falls man mal nach Little Italy in NY oder Chinatown in San Francisco schaut. Da gibt es dann die James Macerato oder Johnny Lee.

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