Tödliche „Verwerfungen“

Großbrand in Leipzig: Syrischer Feuerteufel festgenommen, ein Toter

Von JOHANNES DANIELS | Während die Kanzlerin auf La Gomera „die Seele baumeln“ lässt, baumelten Menschen in der Nacht zum Karfreitag in Todesangst an Mauervorsprüngen und erlitten teils schwerste Verbrennungen und Verletzungen. Ein Mensch starb bei dem Brandanschlag.

Ein Bewohner des zerstörten Mietshauses in Leipzig, ein 32-jähriger Syrer, wurde inzwischen festgenommen. Gegen ihn wird wegen schwerer Brandstiftung und – zunächst – Mordes ermittelt, wie die Staatsanwaltschaft Leipzig mitteilte.

In einer dramatischen Rettungsaktion wurden mehrere Hausbewohner über Drehleitern in Sicherheit gebracht. Zwei Hausbewohner sprangen vom über 15 Meter hohen Hausdach im sechsten Stock in ein bereitgestelltes Polster der Feuerwehr – sie erlitten mehrfache Knochenbrüche. Mütter reichten panisch ihre Babys aus dem Fenster, damit die Retter sie greifen können. Insgesamt 34 Personen, zwischen acht Monaten und 79 Jahren alt, konnten die Retter evakuieren, mehrere Bewohner zogen sich dabei schwerste Verbrennungen zu, insgesamt wurden 16 Menschen durch Brandwunden und Rauchgasvergiftungen verletzt. Auch mehrere Haustiere sind in den Flammen verendet. Das zuvor für einige Millionen komplett sanierte Wohnhaus ist teilweise eingestürzt und ist abbruchreif.

„Ein Brandstifter“

In der Nacht zum Freitag legte „ein Brandstifter“ (ARD, ZDF) Feuer im Treppenhaus, innerhalb kürzester Zeit stand das Gebäude in Flammen. Verzweifelte Schreie zerschnitten die nächtliche Ruhe im Stadtteil Volkmarsdorf – nachdem der Brand um 22.44 Uhr im Treppenhaus ausgebrochen war, dauerte es nicht lange, bis dichter Rauch das Treppenhaus unpassierbar machte. Laut Zeugen brannte eine Mülltonne im Treppenhaus, außerdem soll der Fluchtweg durch einen großen Gegenstand absichtlich blockiert worden sein.

Einige Hausbewohner hatten sich vor Rauch und Flammen aus dem Fenster gerettet, klammerten sich an schmalen Absätzen an der Fassade fest, zwei Bewohner harrten auf dem Dach des Fünfgeschossers aus, während hinter ihnen schon die Flammen aus dem Dachstuhl loderten. Insgesamt waren 60 Feuerwehrleute mit 26 Fahrzeugen, 25 Sanitäter und 60 Polizisten in dem Mietshaus an der Wurzner Straße im Einsatz und brachten 34 von 36 Bewohnern des Hauses in Sicherheit.

Schwerste Verbrennungen

Weitere Entscheidung über den festgenommenen tatverdächtigen 32 Jahre alten Syrer werde erst am Samstag mit der Staatsanwaltschaft getroffen werden. In den Wohnungen lebten überwiegend Ausländer und Asylsuchende. In „ARD und ZDF“ wurde über ein Obdachlosenasyl berichtet, die Herkunft des mutmaßlichen Tatverdächtigen wurde verschwiegen.

Eine weitere Person kämpft derzeit noch um ihr Leben. Ein Mann befinde sich in kritischem Zustand. „Er liegt mit schwersten Verbrennungen in einer Leipziger Klinik“, sagte Polizeisprecher Uwe Voigt.

„Das Haus brannte schon in voller Ausdehnung, es herrschte Panik“, berichtete Voigt, der selbst bis in die frühen Morgenstunden vor Ort war. Zwei Personen hatten sich auf das Dach des Gebäudes gerettet, winkten dort und machten mit einer Handylampe auf sich aufmerksam. Die Feuerwehr habe sofort ein Sprungkissen ausgebreitet. Weitere Mieter retteten die Brandschützer über Leitern aus den Wohnungsfenstern.

Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig. Weil das Treppenhaus bereits komplett brannte und die Flammen auch aus dem Dach schlugen, musste die Feuerwehr große Mengen Wasser in das Haus pumpen. Dadurch habe die Gefahr von einbrechenden Decken bestanden. Gelöscht worden sei deshalb von außen, ein Betreten des Gebäudes sei zu gefährlich gewesen. Die Vorsicht war nicht unbegründet. Am Freitagvormittag stürzte ein Teil des Treppenhauses ein.

Der dramatische Feuerwehreinsatz:

Der Bereitschaftsdienst des Leipziger Sozialamtes war sofort vor Ort, um sich um Hilfe zu kümmern. Die Leipziger Verkehrsbetriebe stellten einen Bus als Notunterkunft zur Verfügung. „Die Menschen sind untergebracht, die Hilfe hat gut funktioniert“, sagt Martina Kador-Probst, die Leiterin des Sozialamtes. „Für die Menschen, die jetzt noch im Krankenhaus sind, halten wir auch Reservewohnungen bereit.“ Der Bereitschaftsdienst habe immer eine Liste mit neuen Unterbringungsmöglichkeiten im Koffer, so Kador-Probst.

In Volkmarsdorf geht inzwischen die Angst um. „In unserem Haus hat vor drei Wochen ein Kinderwagen gebrannt“, sagte Viola Anders von der Hausverwaltung des Nachbargebäudes in der Annenstraße. Sie sollen jetzt auch Rauchmelder in ihrem Treppenhaus erhalten und wenn es die Mieter wünschten auch eine Videoanlage zur Überwachung. Rauchmelder sind seit 1.1.2018 in allen Bundesländern Pflicht, bei schnell sanierten „Flüchtlingsunterkünften“ werden diese behördlichen Auflagen von den Behörden aber großzügig vernachlässigt, sowie allgemeine Brandschutzpflichten, die hier eher als lästig betrachtet werden.

Offene Grenzen – doch die Dankbarkeit der Merkelgäste ist nicht „grenzenlos“

Auch 2016 hatten zwei Gäste der Kanzlerin in einer Flüchtlingsunterkunft in Düsseldorf „gezündelt“ (PI-NEWS berichtete), weil ihnen das Essensbuffet im Ramadan nicht prall genug gefüllt war – auch mangelte es dort an der geliebten „Nutella“ oder Schokopudding. So legten die Schutzsuchenden Adel D. aus Algerien und Mohammed B. aus Marokko, beide 27, in der für Millionen Euro Steuergeld renovierten alten Messehalle ein Feuer, das groß genug war, eine hunderte Meter hohe Rauchsäule über Düsseldorf entstehen zu lassen.

„Auslöser war ein Streit um das Essen im Ramadan“, sagte Dr. Martina Reinartz, Sprecherin des Landgerichts Düsseldorf. 26 Menschen wurden verletzt, es entstanden zehn Millionen Euro Schaden, weil die Halle komplett nieder brannte. Beide Täter hatten eine ellenlange Strafakte und sind bekannte „Intensivtäter“, die gut und gerne in Deutschland leben.

Die Haftbefehle gegen die beiden Düsseldorfer Feuerteufel wurden jedoch – wie üblich – mittlerweile aufgehoben. Wie wird sich wohl die deutsche Justiz im Falle des hitzigen Leipziger „Menschengeschenkes“ wiederum verhalten? Recht sprechen oder Recht brechen?!

PI-NEWS berichtet weiter.