Bunter Berliner Blödsinn

Gender-Gaga: Die neue Berliner Polizeichef*In ist da!

Seit 1809 ist die offizielle Bezeichnung des Amtes der Berliner Polizei „Der Polizeipräsident in Berlin“. Seit Anfang dieser Woche bekleidet mit Barbara Slowik nun erstmals eine Frau das Amt des Berliner Polizeipräsidenten – und schon entbrennt aus den Reihen linker Mitglieder des Abgeordnetenhauses eine bunte Genderwahndiskussion, Amt und Behörde geschlechterneutral umzubenennen.

Schon vor sechs Jahren hatte der Berliner Senat den „Leitfaden für eine geschlechtergerechte Sprache in der Verwaltung“ aufgelegt, weil man der Meinung ist, dass „das traditionelle Mitgemeintsein von Frauen eine „handfeste Benachteiligung“ sei.

Benedikt Lux vom Bündnis90/Die Blöden Grünen sagt: „Wir halten einen geschlechtsneutralen Behördentitel für praktikabel.“ Der linke Türke Hakan Tas (Die Linke): „Ich schlage vor, dass wir die Behörde in ‚Polizeipräsidium von Berlin‘ umbenennen.“ Auf dem Twitteraccount der Polizei Berlin wurde auch schon mal ein bearbeitetes Bild vom Schriftzug über dem Eingang gepostet. Das griff die türkischstämmige SPD-Politikerin Derya Çaglar sofort auf: „Das Social-Media-Team der Polizei hat einen zukunftsweisenden Vorschlag gemacht: Polizeipräsident*in.“

Dass dieser Vorgang zur Folge hätte, dass neben sämtlichen Schildern am Sitz der Behörde auch alle Briefköpfe, Bußgeldbescheinigungen, Schriftzüge auf bestimmten Einsatzfahrzeugen, Stempel und sonstige Signaturen geändert werden müssten, kümmert linke Steuergeldverschwender nicht.

Polizeisprecher Stefan Petersen dazu: „Allerdings heißt ja nur die Behörde so, nicht eine Person. Deshalb gehe ich davon aus, dass der Name nicht geändert wird.“ Von einer tatsächlichen Umbenennung sei ihm auch noch nichts zu Ohren gekommen.

Der Sprecher der Polizeigewerkschaft (GdP), Benjamin Jendro zeigt sich ebenfalls bunt-aufgeschlossen, dem wehrlosen Steuerzahler für linken Blödsinn in die Tasche zu greifen: „Ich würde eine Umbenennung begrüßen und gehe auch davon aus, dass das passiert. So aufwändig ist das ja nicht“, so Jendro.

Die AfD-Abgeordnete Jeannette Auricht nennt das Ansinnen völlig richtig: „Vollkommen überflüssiges Gender-Gaga.“

Die Polizei Berlin hat mit Sicherheit größere Probleme und könnte so verschwendetes Geld vor allem für eine bessere Sicherheitsausrüstung brauchen und für mehr Personal. Das sieht offiziell auch Barbara Slowik so und sagt zur Diskussion: „Es gibt erst einmal wichtigere Dinge…“

Aber was kümmert’s linke Politiker und ebensolche Gewerkschafter schon, wenn der Bürger den Notruf wählt und wegen Personalmangels alleingelassen wird mit Räubern, Messerstechern und Vergewaltigern oder der kleine Beamte wegen mieser Schutzwesten zu Schaden kommt. Hauptsache in der Beileidsbekundung steht dann auch gendergerecht, dass man den Verlust des/der Kolleg*In sehr bedauere. (lsg)