Vertrag im Oktober 2017 unterschrieben

Köln: CDU-Frau verdient an Flüchtlingshotel 32.500 Euro/Monat

Von MARKUS WIENER | 6.720 Euro Monatsmiete zahlt die Stadt Köln derzeit für ein gut 35 Quadratmeter kleines Appartment im „Boarding Home am Schokoladenmuseum“, um darin eine irakische Asylbewerberfamilie unterzubringen. Ein Skandal, über den auch PI-NEWS bereits berichtete. Doch wie jetzt bekannt wurde, ist dieser Fall nur die Spitze eines Eisbergs an Steuergeldverschwendung, an dem in der Klüngelhauptstadt Deutschlands auch führende Politiker der Altparteien kräftig mitverdienen.

Denn noch immer werden Asylbewerber in Köln – trotz gesunkener Neuzugangszahlen – für sündteure Tagessätze in Hotels und Pensionen untergebracht. Eines dieser rund 40 genutzten Objekte ist das „Hotel zum Bahnhof“ in Köln-Dellbrück, das ausgerechnet der Kölner CDU-Vorstandsfrau Andrea Horitzky gehört. Die Lokalpolitikerin, die 2017 noch stolz für die „konservative Volkspartei“ zum Landtag kandidiert hatte, kassiert nach Presseberichten für aktuell 31 im Hotel untergebrachte „Flüchtlinge“ jeden Monat 32.500 Euro von der Stadt Köln. Ein lukratives Geschäftsmodell auf Kosten der Allgemeinheit, das sich offenbar dermaßen lohnt, dass Horitzky inzwischen sogar eine Kapazitätserweiterung  und den Umbau des Restaurants in weitere Unterkünfte beantragt haben soll.

Aber natürlich gibt die gute Christdemokratin Horitzky keinesfalls wegen des schnöden Mammons die barmherzige Herbergsmutter, wie sie äußerst glaubhaft gegenüber dem Kölner Express erklärte:

„Ich hatte früher Gäste aus aller Welt, ich habe heute Gäste aus aller Welt. Das ist meine Privatsache und geht Sie nichts an. Das Hotel ist mein Beruf und damit meine Privatsache. Das andere ist mein ehrenamtliches Engagement in der CDU. Ich will für die Kölner was tun. Ich habe es bestimmt nicht des Geldes wegen gemacht.“

Aber klar doch, Frau Horitzky, glauben wir sofort!

Übrigens: Der Vertrag zwischen der CDU-Vorstandsfrau und den Goldeseln der Stadt Köln kam erst im Oktober 2017 zustande. Also zu einem Zeitpunkt, wo den Bürgern in ganz Deutschland bereits seit vielen Monaten von Altparteien und Lügenpresse eingetrichtert wurde, es gebe gar keine Asylkrise mehr und der Massenansturm wäre längst vorbei.

Die Wahrheit sieht freilich anders aus: Zusätzlich zu den in den letzten Jahren unkontrolliert ins Land geströmten Millionen, kommen auch jetzt noch jährlich rund 200.000 weitere Migranten hinzu – denen nur sehr wenige freiwillige Ausreisen oder Abschiebungen gegenüber stehen. Deswegen erhöht sich immer noch jeden Monat die Gesamtzahl der ungebetenen Armuts- und Wirtschaftsmigranten im Land. Und deshalb werden in Köln und anderswo auch in Zukunft solche teuren Unterkünfte zu Lasten der einheimischen steuerzahlenden Bevölkerung angemietet bleiben. Statt des Endes der Asylkrise erleben wir deren Verstetigung auf hohem Niveau.


Markus Wiener.
Markus Wiener.

PI-NEWS-Autor Markus Wiener schreibt bevorzugt zu Kölner Themen für diesen Blog. Der 41-jährige Politologe und gelernte Journalist ist Mitglied des Kölner Stadtrates und der Bezirksvertretung Chorweiler. Seit über 20 Jahren widmet er sein politisches und publizistisches Engagement der patriotischen Erneuerung Deutschlands. Der gebürtige Bayer und dreifache Familienvater ist über markus.wiener@stadt-koeln.de erreichbar.