Nach einer Diffamierungskampagne verzichtet Henryk M. Broder auf die Verleihung des Johann Heinrich Voß-Preises (Bild l.: Voß-Gemälde von Georg Friedrich Adolph Schöner, 1797).
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Von BEOBACHTER | Der Publizist und WELT-Autor Henryk M. Broder verzichtet auf den Johann-Heinrich-Voß-Preis für Literatur und Politik, mit dem das Nordseebad Otterndorf an der Niederelbe alle drei Jahre Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ehrt.

Kleinkariert, provinziell, partiell hinterfotzig: So kann man die Kampagne aus Kreisen von SPD und Grünen im Kreis Cuxhaven bezeichnen, die Broder in den vergangenen Wochen seit Bekanntgabe seiner Nominierung in die rechte Ecke stellten, um ihr fragwürdiges Ziel der Ablehnung zu erreichen. Die Grünen fühlten sich erinnert an die auf Bundesebene geführte Debatte um den Echo-Preis, der vor kurzem zwei Rappern mit antisemitischen Texten verliehen wurde. Ferner nahmen sie Bezug auf die „Gemeinsame Erklärung 2018“, die von Broder mitunterzeichnet wurde und als Petition am Mittwoch erfolgreich an die Bundestagsverwaltung übergeben.

Ein SPD-Mitglied des Stadtrats von Otterndorf sagte laut NDR: „Broder ist ein Brandstifter und er spaltet die Gesellschaft. Und das ist nicht im Sinne von Johann Heinrich Voß. Er lässt nahezu an keinem Menschen etwas Gutes. Das ist dermaßen verletzend! Er entblößt Menschen und verletzt sie. Das kann ich nicht gutheißen. Das hat auch nichts mit einem Voß-Preis zu tun.“

Zu guter Letzt mischte auch noch die Weser-Elbe-Sparkasse mit, die den mit 10.000 Euro dotierten Preis bisher unterstützt hatte, jedoch dieses Mal nicht. Deshalb musste Otterndorf für das Preisgeld selbst aufkommen.

Broder selbst reagierte auf die Anfeindungen konsequent und ehrenhaft. Er wolle sich keiner Kampagne aussetzen, gegen die er sich nicht wehren könne, sagte er der Cuxhavener Zeitung.

Charakter und Haltung zeigten nach Broders Verzicht auch der WELT-Herausgeber Stefan Aust, zugleich Jury-Sprecher des Voß-Preises, und der Otterndorfer Stadtdirektor Harald Zahrte. Aust: „Ich habe großes Verständnis für seine Entscheidung und finde es zugleich bedauerlich, dass ein kritischer Journalist derartig diffamiert wird.“ Auch Zahrte zeigte Haltung für Broders Entscheidung. «Wir respektieren es sehr, dass er durch sein Handeln einen Schaden von dem Voß-Preis abgewendet hat.» Die Entscheidung für Broder bereue er nicht. Auch Johann Heinrich Voß sei ein streitbarer Schriftsteller gewesen und habe provoziert.

Michael Klonovsky, Vera Lengsfeld und Henryk M. Broder am Mittwoch bei der Übergabe der Petition „Erklärung 2018“ an den Deutschen Bundestag.

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird seit 2000 alle drei Jahre verliehen. Er ist nach dem Dichter Johann Heinrich Voß (1751–1826) benannt, der sich als Übersetzer der homerischen Epen „Ilias“ und „Odyssee“ einen Namen machte. 2015 war er an den damaligen Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble gegangen.

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75 KOMMENTARE

  1. Ein kleiner weiser Mann mit Rückgrat. Und die rotgrünen Genossen entlarven sich wieder mal selbst.
    Glückwunsch Herr Broder!
    Ich bleibe Ihr begeisterter Leser….

  2. Sie wird auch weiterhin mit allen Mitteln gegen Kritiker kämpfen, obwohl die SPD-Hetzpartei immer tiefer fällt. Erst, wenn es für sie nichts mehr zu verteilen gibt, wird sie im dunklen Morast der Stegners etc. aufwachen. Anderen Beleidigung vorwerfen und selber mit allen verbalen Granaten schießen, Menschen als Pack bezeichnen und ihnen den Stinkfeiner vorhalten, widerlicher geht es nicht. Demokratische Kritik im Sozialismus scheint nicht erlaubt, er zeigt hier sein immer gleiches, hässliches Gesicht. Broder hat so mehr erreicht und seine Plattform achgut ist das neue Vorwärts ebenso wie PI-News und andere.

  3. Ich würde mich in Grund und Boden schämen von solchen Faschisten ausgezeichnet zu werden. Einfach ekelhaft…

  4. 2015 war er an den damaligen Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble gegangen.
    ==================================
    Für was?

  5. Das sind Antisemiten und Rassisten, die finanzieren und fördern den politischen Islam. Mit so einem Dreck würde ich nicht einmal die Straßenseite teilen. 🙂

  6. wir alle können nur hoffen dass es einen Bürgerkrieg gibt und alles zurecht gerückt wird

    gibt es den Krieg nämlich nicht, werden wir durch die mafiöse Strukturen in Politik und Wirtschaft enden wie der Libanon

    einfach nachlesen und dann zur Mistgabel greifen

  7. …ich hätte es genommen und gleich in die RICHTIGE politische Bildung vor Ort investiert.

  8. Ursula Holthausen, SPD-Lokalpolitikerin: „Er entblößt Menschen und verletzt sie.“ Willkommen auf dem SPD-Ponyhof!
    Diese völlig lebensferne Wohlastandsverwarlosung der SPD ist ebenfalls entscheidend mit dafür verantwortlich, dass diese Partei nun endlich untergeht! Danke, Frau Holthausen! 🙂

  9. Mit Orden, Auszeichnungen und Medaillen hatte dieses Land schon immer ein Problem….einfach nur peinlich….es gibt Dinge die ändern sich wirklich nie. 🙂

  10. Wer die Wahrheit nicht hören will, kann sich seine Auszeichnungen
    auf’s Knie nageln ….

    Auch das wird Herr Broder mit einem lächeln noch überstehen!

  11. Johann Heinrich Voß „schätzte das für diese Zeit ungewöhnlich freie und liberale Land Hadeln, dessen Hauptort Otterndorf war und dessen Bewohner schon im Mittelalter Wert auf eine Lateinschule für die Bürger der Stadt und Bauern der Umgebung gelegt hatten.“ (Wiki)

    Mit all dem hat der linksgrüne Geistespöbel nun aber auch gar nichts am Hut. Man sollte diesen Kretins verbieten, Voß` Namen überhaupt in den Mund zu nehmen.

  12. Henryk M. Broder hat es nicht nötig, ein Aal zu sein. Er ist einer der wenigen wirklich freien Schriftsteller und Journalisten in Deutschland, passt in keine Schublade. Er muß nicht gefallen und will es vermutlich auch nicht – bestimmt nicht um jeden Preis.

  13. Voss war nicht nur ein Übersetzer, sondern auch ein gewandter Polemiker (z.B. gegen Friedrich von Stolberg „Wie ward Fritz Stolberg ein Unfreier?“); der Preis hätte zu Broder weit besser gepasst als zu Schäuble.
    Den lokalen SPD-Leuten nehme ich ab, dass sie sich wirklich „verletzt“ fühlen und die Welt nicht mehr verstehen. Sie waren doch immer everybody’s darling und haben es nur gut gemeint („ich liebe euch doch alle“). Wie jemand vor langer Zeit mal sagte: „Sie wissen nicht, was sie tun.“ Oder vor kürzerer Zeit: „They don’t know their mind.“

  14. Ein SPD-Mitglied des Stadtrats von Otterndorf sagte laut NDR: „Broder ist ein Brandstifter und er spaltet die Gesellschaft. Und das ist nicht im Sinne von Johann Heinrich Voß. Er lässt nahezu an keinem Menschen etwas Gutes. Das ist dermaßen verletzend! Er entblößt Menschen und verletzt sie. Das kann ich nicht gutheißen. Das hat auch nichts mit einem Voß-Preis zu tun.“

    Soll das ein Scherz sein? Seit Ende der 60er Jahre schreibt und kommentiert Broder in seiner provokanten Art. Anscheinend sind die meisten zu blöd zu kapieren, welche Agenda Henryk M Broder seit Jahrzehnten verfolgt. Armselige Gestalten wohin man nur schaut…

    Broder selbst reagierte auf die Anfeindungen konsequent und ehrenhaft. Er wolle sich keiner Kampagne aussetzen, gegen die er sich nicht wehren könne, sagte er der Cuxhavener Zeitung.

    Har Har Har, der arme Henryk kan sich nicht wehren. Mir kommen die Tränen! Der wird schon zur gegebenen Zeit eine Antwort geben. Und wenn Herr Broder etwas fordert, dann wird auch sein Wille umgesetzt. So mancher musste in der Vergangenheit seinen Arbeitsplatz räumen, weil ein wenig Druck ausgeübt worden ist…

    Charakter und Haltung zeigten nach Broders Verzicht auch der WELT-Herausgeber Stefan Aust, zugleich Jury-Sprecher des Voß-Preises, und der Otterndorfer Stadtdirektor Harald Zahrte. Aust: „Ich habe großes Verständnis für seine Entscheidung und finde es zugleich bedauerlich, dass ein kritischer Journalist derartig diffamiert wird.“

    Der aalglatte Aust und Charakter und Haltung? Also bitte..! Und was Diffamieren angeht, da kennt sich Herr Broder aber auch gut aus…

  15. Hut ab, für die Entscheidung Broder’s! Sollen sich doch die übrlichen Spacken weiter selbst auf die ausgerenkte linke Schulter klopfen, lange wird es diesen Wahnsinn eh nicht mehr geben. Die Sharia-Partei SPD ist die zukünftige 3-7% Partei, eine Ansammlung von Berufsparteimitgliedern, die nur ihr eigenes Wohl im Auge haben in ihrer eigenen SPD-Welt.

  16. Auch Zahrte zeigte Haltung für Broders Entscheidung. «Wir respektieren es sehr, dass er durch sein Handeln einen Schaden von dem Voß-Preis abgewendet hat.»

    Na ja, allzu viel „Haltung“ kann ich darin aber nicht erkennen. Das läßt auch die Interpretation zu, daß der Preis für Broder nicht angemessen gewesen wäre. „Haltung“ wäre es gewesen, wenn Zahrte den kleinen Kläffern entgegengetreten wäre.

  17. Der Vielvölkische Beobachter meldet aus dem Ankerzentrum Manching:
    „Die ersticken uns hier“, ruft der Nigerianer Awo Stanley. „Die halten mich hier seit neun Monaten fest.“ Er habe sich monatelang nach Deutschland durchgeschlagen. Und jetzt? „Das Essen“, sagt er. „Ich habe nie so ein Essen gesehen.“ Dann die Sicherheitsleute, alle arabisch. „Wir brauchen Freiheit“, rufen die Neger, eine Frau hält außer sich vor Zorn ihr Baby in eine Kamera. „Wir sind keine Sklaven“, schreit sie.
    Man könne nicht zum Doktor, wenn man wolle, schimpft eine andere, „man muss einen Termin buchen“.
    Neger die arabische Sicherheitsleute ablehnen. Wären die Neger weiss, wäre es Rassismus. Die Nahrung stammt nicht wie erwartet vom Viktualienmarkt. Für einen Arztbesuch muss man einen Termin buchen, na wo gibt es sowas in der zivilisierten Welt??? Sklaven die sich monatelang nach Merkeldeutschland durchschlagen um sich hier gegen ihre Abschiebung zu wehren und über die Ebola-freie Nahrung zu mokieren.
    Wem wundert es da, wenn die Frau Froschmaier auf „des Gschwerl“ schimpft, „die gehören nicht her“.
    http://www.sueddeutsche.de/bayern/fluechtlinge-transitzentrum-abschiebung-1.3982007

  18. „Broder ist ein Brandstifter und er spaltet die Gesellschaft.“

    Hahaha, wenn man hört: Brandstifter und Spalter, weiß man sofort, woher der Wind weht. Das ist in diesem erbärmlichen Land mittlerweile eine Auszeichnung. Brandstifter und Spalter Nr. 1 war Thilo Sarrazin, bis heute unerreicht.

  19. Wer die Merkelsche rotgrün versiffte „Flüchtlings“politik nicht gut heisst, ist in deren Augen nun mal ein mieser Hetzer. Kann ich wunderbar mit leben.

  20. Vorsicht….Herr Broder!…Das Zuschütten mit Preisen & Ehrungen ist der neueste Trick Kritiker ruhig zu stellen ….als nächstes bietet man Ihnen noch das Bundesverdienstkreuz an!

  21. Alucard 18. Mai 2018 at 09:53
    Ein SPD-Mitglied des Stadtrats von Otterndorf sagte laut NDR: „Broder ist ein Brandstifter und er spaltet die Gesellschaft. Und das ist nicht im Sinne von Johann Heinrich Voß. Er lässt nahezu an keinem Menschen etwas Gutes. Das ist dermaßen verletzend! Er entblößt Menschen und verletzt sie. Das kann ich nicht gutheißen. Das hat auch nichts mit einem Voß-Preis zu tun.“

    Die SPD stranguliert sich unaufhörlich mit den eigenen Aussagen. Ich fürchte dass Joe Käser/Kaeser bald zur sozialen Abfederung eine Flut von Bewerbern aus dem SPD-Prekariat erwarten kann.

  22. Das beweist wieder einmal, dass Blockwartmentalität und Kapoverhalten bei allen Linken , seien sie national- oder internationalsozialistisch, immer latent vorhanden ist.
    Wer Kritik an ihren Vostellungen von „Fortschritt“ und „Moral“ übt, ist ein „Brandstifter“ und „Menschenfeind“!
    Was für miese verlogene Heuchler, kleinstes wahrnehmbares Pepita

  23. flaschensammler 18. Mai 2018 at 10:11
    „Vorsicht….Herr Broder!…Das Zuschütten mit Preisen & Ehrungen ist der neueste Trick Kritiker ruhig zu stellen ….als nächstes bietet man Ihnen noch das Bundesverdienstkreuz an!“

    oder zur Wiederverwerung das Bayerische Verdienstkreuz von Erika Steinbach.

  24. Großartig, von Henryk Broder! Super! Einen Preis, der einem Gollum (sorry Schäuble) verliehen wurde, braucht ein kritischer Geist wie er nicht anzunehmen.

  25. „Auch Zahrte zeigte Haltung für Broders Entscheidung. «Wir respektieren es sehr, dass er durch sein Handeln einen Schaden von dem Voß-Preis abgewendet hat.» “

    Ähhh… kann ich kein DEUTSCH mehr??? ICH… verstehe das als nachträgliche Schmähung… und keinesfalls als „Würdigung“…

  26. 2015 war er an den damaligen Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble gegangen.

    Diese Presiverleiherei ist ja sowieso albern. Der Preis ist scheiß, sozusagen (Tschuldigung). 2o15 Schäuble, jetzt Broder – ergibt das irgendeinen Sinn? Und wofür hat Schäuble diesen Preis gekriegt? Was hat er mit Voß zu tun? Auch egal.

  27. 1. Marie-Belen 18. Mai 2018 at 09:07
    Das kommt heraus, wenn der Bodensatz eines Landes nach oben gespült wird.
    —————————————
    So wie in Albanien (dem neuen Urlaubsland), die nicht einmal eine Müllentsorgung im Land kennen, wo der Müll nach jedem Hochwasser von den Flüssen überall (bis in die Bäume, Büsche und in allen Naturschutzgebieten…) breitflächig verteilt wird!

    Die „Toskana-Reisenden“ vergessen wo sie herkommen, von der Straße, Pflastersteine aufsammeln und jetzt meinen sie sogar, bei sämtlichen Gattungen der KUNST mitreden zu müssen! –

    Der verblüffte Zuschauer bleibt sprachlos zurück!

  28. Den betreffenden Spezialdemokraten und GrünInnen ist es hingegen völlig Recht, wenn hier „Schutzsuchende“ schon länger hier lebende Menschen im wahrsten Sinne des Wortes entblößen, sie dann verletzen und dafür den mit 20 T€ p.a. dotierten Hartz-4-Preis verliehen bekommen.

    Ein Irrenhaus…

  29. Der „Preis“ ist genauso wertlos, wie es der Friedensnobelpreis geworden ist. Gut so, Broder.

  30. Einen Preis der vorher an den Lügner und Ganoven Schäuble verliehen wurde, kann kein Ehrenmann mehr annehmen!

  31. Ein SPD-Mitglied des Stadtrats von Otterndorf sagte laut NDR: „Broder ist ein Brandstifter und er spaltet die Gesellschaft. Und das ist nicht im Sinne von Johann Heinrich Voß. Er lässt nahezu an keinem Menschen etwas Gutes. Das ist dermaßen verletzend! Er entblößt Menschen und verletzt sie. Das kann ich nicht gutheißen. Das hat auch nichts mit einem Voß-Preis zu tun.“

    Wann legt man den Genossen endlich das Handwerk ❓

    SPD Sendling in braunen Stiefeln unterwegs.

    Freitag, 04.08.2017,

    Anfang Oktober 2015 hat der Wirt des „Casa Mia“, Giovanni Costa, eine Reservierung für Montag abends halb zehn, für 10 bis 20 Leute erhalten. Die selben Gäste kamen anschließend immer wieder, tranken Bier und aßen Pizza – immer montags.

    Bis Ernst Dill (SPD), Beauftragter gegen Rechtsextremismus vom Sendlinger Bezirksausschuss, im Januar 2016 forderte, die Gäste nicht mehr zu bedienen. Grund dafür sei, dass es sich bei ihnen um Pegida-Mitglieder handelte, die nach ihrer Kundgebung in das Restaurant einkehrten. Costa erteilte den Gästen jedoch kein Hausverbot, da es keine politischen Treffen waren, wie er FOCUS Online erklärt. Darum beendeten auch Polizei und Zivilbeamte, die gelegentlich gerufen wurden, die Treffen nicht.
    Hassparolen und beschmierte Hauswände

    Giovanni Costa wirft Dill nun vor, das „Casa Mia“ absichtlich geschädigt zu haben. Laut Costa forderte er Gäste vor dem Lokal dazu auf, es zu boykottieren und drohte dem Wirt mit dem Gesundheitsamt. Später wurde das Lokal auch mit Sprüchen beschmiert: „Nazis verpisst euch“ und „Nationalsozialismus raus aus den Köpfen“ wurden an die Wand gesprüht.

    Kaum war der Schaden beseitigt, wurden die Fenster mit Aufklebern beschmutzt. Auch darauf waren wütende Tiraden zu lesen. Das „Casa Mia“ war daraufhin immer schlechter besucht. Da die Gäste ausblieben und immer mehr Stammtische absagten, geriet Costa in Pachtrückstand.
    Schließung des „Casa Mia“ steht kurz bevor

    Am Freitag schließt das italienische Restaurant, der Pachtvertrag Costas wurde nämlich nicht verlängert. Nach 14 Jahren kündigte die Brauerei Anheuser-Busch InBev, die das Lokal mit Bier belieferte, den Kontrakt. Die Entscheidung sei rein wirtschaftlich motiviert und habe keinen politischen Hintergrund, erklärte der Brauerei-Sprecher Oliver Bartelt gegenüber der „Bild“.

    Costa hält dagegen: Die Pachtrückstände seien der Verdienst der Schmutzkampagne, die man gegen ihn gefahren habe. Deshalb sei es natürlich auch eine politische Entscheidung, wie er FOCUS Online sagt.
    Stammgäste kämpfen um Erhalt des Restaurants

    Viele Stammgäste setzen sich nun für den Erhalt des „Casa Mia“ ein, sammeln Unterschriften und appellierten an den Bezirksausschuss und die Brauerei. Ob sie das Restaurant noch retten können, wissen sie nicht.

    https://www.focus.de/regional/muenchen/casa-mia-in-muenchen-vor-dem-aus-pegida-anhaenger-liebten-seine-spaghetti-das-wurde-einem-gastwirt-zum-verhaengnis_id_7427708.html

    SPD vertrieb Casa Mia aus buntem Sendling

    BILD ist den Vorwürfen des Casa-Mia-Wirtes Giovanni Costa im einzelnen nachgegangen und hat die SPD-Blockwarte Ernst Dill und Markus Lutz damit konfrontiert. Sie haben insoweit gute journalistische Arbeit geleistet. Es zeigt sich, dass die SPD eine ganze Reihe von Maßnahmen zur Drangsalierung des Wirtes ergriff, und dass der von der SPD-Stadtgesellschaft und ihrer „Fachstelle für Demokratie“ in den Dienst genommene Brauereikonzern AB InBev die erste Gelegenheit zur Kündigung nützte, die sich daraus ergab.

    https://bayernistfrei.com/2017/08/02/spd-kampagne/

  32. Man muss doch nur wissen, dass Schäuble einer der früheren Preisträger ist. Dann weiss man, dass der Preis ohnehin kompromittiert ist. Den kann man guten Gewissens von vornherein ablehnen. Man muss nicht auf eine Kampagne von Rot / Grün warten.

  33. OT,-

    AfD im Bundestag, gleich gegen 10.52 Uhr redet Prof. D. Axel Gehrke, AfD mit 6 Min. Redezeit zum Thema Gesundheit, hier der Livestream zum Bundestag … … klick !

  34. OT

    Özil – Gündogan – Erdogan

    Didier Marquis

    Die Fußballnationalspieler Marco Reus und Manuel Neuer trafen sich heute mit Björn Höcke im Rahmen einer AfD-Tagung. Dabei überreichten sie dem prominenten Oppositionspolitiker signierte Trikots mit der Aufschrift: ‚Meinem zukünftigen Bundeskanzler.‘
    Bundestrainer Joachim Löw zeigte nun aber auch ein ‚bisschen Verständnis‘ für beide. Trotz der heftigen Kritik an den Spielern, habe er ‚keine Sekunde darüber nachgedacht, die beiden Spieler nicht zu nominieren‘, sagte der Bundestrainer laut WAZ. DFB-Manager Oliver Bierhoff ergänzte: „Man muss dann aber auch verstehen, wie Deutsche in solchen Situationen ticken.“

    https://www.facebook.com/didier.marquis.779/posts/2100771046850916

  35. Wer sich mit Broder anlegt, muss mit Überraschungen rechnen und das ist auch gut so.

    So mag den SED Schergen aus SPD und Grünen in Otterndorf und Umgebung ihr Pyrrhussieg im Halse stecken bleiben. Mögen diese Feinde der Demokratie und des Disputs verrecken an ihrer pluralitätsfeindlichen Gesinnung.

    Broder bleibt integer und geht gestärkt aus diesem Angriff hervor. Der Versuch einen der wenigen kritischen Geister unserer Zeit mundtot zu machen ist gescheitert.

  36. Preisverzicht scheint ja die neue V-Waffe zu sein. Gucken wir mal, wer als nächster seinen Ehrenkranz vom nachrichtenswerte Haupte schüttelt …

  37. H. Broder ist seit ehedem eine Klasse für sich. Sein Verzicht kann daher gar nicht überraschen, da sie ganz seiner konsequenten Haltung entspricht.

  38. So wird der „gesunde Volkskörper“ gesinnungsmäßig nahtlos durch die „weltoffene Gesellschaft“ ersetzt.
    Schließlich hat man aus der Geschichte „gelernt“! (ha,ha!)
    Es gibt immer Narren, die meinen, es gäbe eine „richtige“ Gesinnung , die man durchsetzen muss!

  39. Es kann eben nicht sein, was nicht sein darf. Ein bürgerlich konservativer Journalist und Buchautor unter all den ganzen linksdrehenden und bis zur totalen Selbstaufgabe politisch korrekten Schreiberlingen? Noch dazu einer der alles kritisch hinterfragt, selbst recherchiert, vor jedem Artikel nachdenkt und sich die eigene Meinung nicht verbieten lässt, statt den DPA Ticker aus dem Kanzleramt eins zu eins abzutippen und seinen Lesern die ewig gleiche linke Propaganda zu servieren? Und dann auch noch ein Jude, der pro-israelisch eingestellt ist und den islamischen Terror tatsächlich als Terror und nicht als bunte Folklore missverstandener und unterdrückter Einzelfallaktivisten ansieht und das auch kundtut? Nein, so einer darf in der bunten Bananenrepublik natürlich keinen Preis bekommen, schließlich könnte sonst der eine oder andere schlafmützige Bürger aufwachen und ins Grübeln kommen, ob er noch die richtige Partei wählt. Also folgen die üblichen Mittel der versammelten linken Kamarilla, geheuchelte Empörung gefolgt von üblen Verleumdungen, maßlosen Übertreibungen und aggressivem Fingerpointing in Richtung des bösen „Rechtspopulisten“, des „Rassisten“, ja sogar des „Nazis“, der sich erdreistet in einem Land, das mal eine freiheitliche liberale Demokratie war, aber schon längst zur Demokratiesimulation mit mannigfaltiger Zensur und jede Menge Bevormundung und Unfreiheiten geworden ist, seine Meinung frei zu äußern. Wo kämen wir denn da hin, wenn er ner sagt und schreibt was er denkt? Womöglich würde sogar eines Tages der Wind drehen und die Regierung wechseln! Das kann und darf natürlich nicht sein, also gibt es so lange Geschrei und Affentheater, bis der Störenfried wieder auf den Platz verwiesen wurde, wo er hingehört, ganz am rechten Rand der Gesellschaft, bei den Nazis mit Springerstiefeln, die alle Gut- und Bessermenschen dringend bekämpfen müssen. Dass Herr Broder Jude ist, nun ja geschenkt, bzw. vermutlich befeuert das die Feindseeligkeiten der linken Blockwarte nur noch, denn der Antisemitismus in der Linken ist ja mittlerweile fast so schlimm wie bei den echten nationalen Sozialisten vor 75 Jahren. Wie furchtbar dieses Land hier doch geworden ist, wie beschämend seine Politiker und deren Hofschranzen aus der Presse agieren und wie sehr man unsere Verfassung und deren Werte doch mittlerweile mit Füßen tritt. Unfassbar!

  40. Eine kleine Randbemerkung zu Henryk Broder.

    Im Lauf seines Lebens wandelte er sich
    vom Linken zum Konservativen.

  41. Von Broder halte ich nicht mehr viel, seitdem ich unter anderem die folgenden Passagen aus Broders Interview mit „tachles“ von Juli 2006 (http://www.hagalil.com/archiv/2006/07/europa.htm) gelesen habe:

    „Europa ist schon dabei, Konzessionen zu machen, mit zehn Prozent Muslimen in Frankreich und fünf Prozent Muslimen in der Bundesrepublik … Im Prinzip habe ich nichts dagegen, dass jetzt Muslime nach Europa kommen, ganz im Gegenteil. (…)

    Was ich völlig im Ernst gut finde, ist, dass diese demografische Struktur Europas nicht mehr zu halten ist. Je eher die Europäer das einsehen, desto besser. Einige Städte sind schon recht farbig und nicht mehr «arisch» weiß, und dagegen kann man überhaupt nichts sagen. (…)

    Persönlich glaube ich, dass Europa am Ende ist, aber weil es so reich ist … (…) Europa wird anders werden, und das ist die einzige Chance, die es überhaupt noch hat: sich mit den Leuten, die es eigentlich gar nicht haben will, zu revitalisieren. Die Frage ist nur, ob es sein politisches System aufgeben will.

    Ich würde gerne das weiße Europa aufgeben, aber ich würde ungern das demokratische Europa aufgeben. (…)“

    Hinter Broders üblen Aversionen gegen die Europäer und noch mehr die Deutschen stecken wohl diese seltsamen Unterstellungen:

    „Andererseits bin ich überzeugt davon, dass vor allem Europa sich «wünscht», dass der Konflikt im Nahen Osten mit einer zweiten Endlösung enden möge – nicht auf der bewussten, sondern auf der unbewussten Ebene. Wenn der Konflikt dort mit einer zweiten Endlösung endet und die Araber die Israeli ins Meer treiben, wird die erste Endlösung, die in Europa stattgefunden hat, im Abgrund der Geschichte verschwinden. Europas schlechtes Gewissen gegenüber den Juden, das es zweifelsohne gibt, könnte nur geheilt werden durch eine zweite Katastrophe, für die Europa nicht verantwortlich ist.“

    Die beschwichtigenden und relativierenden Interviewpassagen und die mit typischem Linksaktivisten-Geschnatter (hier brach bei Broder wieder der alte Marxist durch) habe ich ganz bewusst weggelassen, denn mehr muss man von diesem hochintelligenten und überaus geschmeidigen Scharlatan im Grunde nicht wissen.

    Die Roten und Grünen sollten ihren Mitstreiter Broder, der ideologisch bei Multikulti und Masseneinwanderung tüchtig mithalf, also eigentlich sehr mögen 😉

  42. „Unerbittlich suchen die Preise ihre Träger“, meinte Gerhard Polt und eine NDR-Kundin ergänzt aktuell: „Es entsteht der Eindruck, dass in Deutschland jede Stadt, jedes Dorf, jeder Flecken irgendeinen Preis, eine Medaille oder Königswürde zu vergeben hat.“ Wieso muss ein Kaff wie Otterndorf (7238 Einw.), die sog. „Grüne Stadt am Meer“, sich auch noch mit so einem Ding schmücken?

    Aber gut, dass PI auch noch die Otterndorfer SPD als Broder-Gegnerin entdeckt hat, letzten Monat wurden hier nämlich nur die Cuxhavener Grünen verkloppt. Das hier ist die Otterndorfer SPD-Stadtratsfraktion, die Person, die wusste, dass Broder ein „Brandstifter“ ist, der „die Gesellschaft spaltet“, heißt Ursula Holthausen, erste Reihe gelbes Jackett; Holthausen ist Mitglied im Kulturausschuss:

    https://spd-land-hadeln.de/content/104473.php

    Und auch hier wird den Otterndorfern ordentlich die Meinung gegeigt:

    https://www.ndr.de/kultur/Henryk-M-Broder-soll-Johann-Heinrich-Voss-Preis-erhalten,vosspreis100.html

  43. Auf den „Johann-Heinrich-Voss-Preis“ kann Herr Broder locker verzichten.
    Schlussendlich wird der „Johann-Heinrich-Voss-Preis“ durch diese Volks-Zensurmeister (politisch korrekt) noch beschädigt.

  44. solid-arisch 18. Mai 2018 at 09:31
    Orden und Bomben treffen immer die falschen.
    ——–
    Stimmt, und darum hat HMB verzichtet Diese Regel wäre sonst gebrochen worden.

    Wie wäre es stattdessen mit Navid Kermani, Jakob Augstein, Patrick Bahners, Hermann Dierkes, Bajrambejamin Idriz et al.?

  45. @ Biloxi 18. Mai 2018 at 10:26

    Und wofür hat Schäuble diesen Preis gekriegt?

    Haben Sie schon einmal 100.000 DM erinnerungslos und straffrei zur Seite gebracht? Na, also!

    Don Andres

  46. Wem kann man es verdenken, nicht einen „Preis“ erhalten zu wollen, den auch bereits ein Schäuble bekommen hat? Ein Preis für Systemlinge, welche die Realität scheuen, aber sich so gerne feiern, das ist wirklich nichts für einen unverbogenen Broder, der diesen Gestalten so gerne den Spiegel vorhält und ihnen die böse Realität um die Ohren haut.

  47. Herr Broder ist ein Weltmann und hat was von der Welt gesehen. Die Otterndorfer sind elende Provinznestler. Aber sie haben eines geschafft, nämlich den – scheinbar noch dooferen – dafür zuständigen Stellen zu verkaufen, sie seien ein Nordseeheilbad oder Luftkurort. Wo bitte schön liegt Otterndorf an der Nordsee?

    Nee von solchen Provinzidioten würde ich mir an Herrn Broders Stelle auch nüscht verleihen lassen….

  48. Johann Heinrich Voß hätte den Preis sicher lieber an einen Türken verliehen.
    Denn die von ihm übersetzte Geschichte spielt ja überwiegend in der Türkei und die Türken waren bekanntlich schon immer Mohammedaner. Und weithin berühmt, den Türken Nikolaus, ein frommer Rechtgläubiger, kennt jedes Kind.

    Aber wir wollen ja nicht nationalistisch sein wie die Deutschen. Darum wär auch einer aus türkischer Nachbarschaft denkbar, etwa der Syrer Ayman Mazyek.

    Denkbar als würdige Preisträgerin wäre auch Brettkopf-Stroh. Sie mit ihrer markanten Brille ist seit des respektvollen Besuchs der seit mindestens hunderttausend Jahren mohammedanischen Anhöhe in Al-Quds Ehrenmohammedanerin.

  49. Herr Broder,mir geht immer das Herz auf,wenn ich Ihre wunderbar bissigen,auf den Punkt gebrachten Beiträge (Spieglein-Kurzfilme und Artikel in diversen Foren) genießen darf.
    Die widerwärtige Arroganz der Leute aus Politik und Medien ist unfaßbar.
    Für mich und viele Andere sind Sie auch ohne derartige dubiose Preise der Beste!

  50. 18_1968 18. Mai 2018 at 15:12
    Johann Heinrich Voß hätte den Preis sicher lieber an einen Türken verliehen.

    Aber wir wollen ja nicht nationalistisch sein wie die Deutschen. Darum wär auch einer aus türkischer Nachbarschaft denkbar, etwa der Syrer Ayman Mazyek.
    ——-
    Was soll das denn heißen? Syrien ist türkischer Besitz wie Palästina alias Südtürkei.

  51. @Moralist:
    „Auch Zahrte zeigte Haltung für Broders Entscheidung. «Wir respektieren es sehr, dass er durch sein Handeln einen Schaden von dem Voß-Preis abgewendet hat.» “
    Ähhh… kann ich kein DEUTSCH mehr??? ICH… verstehe das als nachträgliche Schmähung… und keinesfalls als „Würdigung“…
    Sehe ich wie Sie, das „Schmuddelkind“ Broder soll nach Auffassung von Herrn Direktor den Preis nicht beschädigen.
    Meine Hochachtung für Herrn Broder, der es nicht nötig hat, seinen guten Ruf als Publizist mit solchen Kleingeistern zu beschädigen! Die sollen das Preisgeld in eine gute Schule, guten Deutsch- und Fremdsprachenunterricht in Otterndorf investieren, ganz im Sinne des Namenspatrons Johann Heinrich Voß. Das rotgrünversiffte Gutmenschentum dieser Preisverleiher kann man denen getrost dahin schieben, wo es schön feucht, warm und dunkel ist.

  52. Thomasz Gorzowski 18. Mai 2018 at 14:39
    Herr Broder ist ein Weltmann und hat was von der Welt gesehen. Die Otterndorfer sind elende Provinznestler. Aber sie haben eines geschafft, nämlich den – scheinbar noch dooferen – dafür zuständigen Stellen zu verkaufen, sie seien ein Nordseeheilbad oder Luftkurort. Wo bitte schön liegt Otterndorf an der Nordsee?

    Nee von solchen Provinzidioten würde ich mir an Herrn Broders Stelle auch nüscht verleihen lassen….
    ———————–

    Als ehemaliger Abgänger der damaligen Johann Heinrich Voß-Schule in Otterndorf fühle ich mich verpflichtet, Ihr extrem undurchdachtes Pauschalurteil zurückzuweisen!
    Provinzlinke unterscheiden sich in ihrer ideologischen Verirrung in keiner Weise von den Großstädtischen. Die Gehirnwäsche der 68er – die ja in den „weltklugen“ Großstädten erfunden wurde – hat eben Zeit gehabt, in 50 Jahren bis in die entlegenste Provinz zu penetrieren, und mithin auch die Merkelsche Invasorenplage.

  53. Als Hanseat der alten Schule: Diese ganzen Ordensverleihungen dienen dazu, nicht den Kandidaten zu ehren, sondern das Gremium und die Verleiher mit dem Preisträger zu schmücken. Widerlich.

    Bei den derzeitigen Zuständen und den Sprachvermögen der dahinstammelnden Kanzlerin(Merkel) und den schwätzenden Sozialfaschisten-Arbeiter-Verrätern(SPD) hätte Johann Heinrich Voß den Preis sofort ABGELEHNT!
    Unter dem Eindruck der ganze politische Klasse von den Öko-Nazis (Bündnis 90/Die Lügner über SPD bis zur -Merkel-CDU) mit ihren Handlanger-Medien und Hofschranzen hätte er die Erklärung 2018 von Frau Lengsfeld sofort unterschrieben.

  54. Broder spaltet?

    Blödsinn, Broder hat´s immerhin geschafft, Leser bei den schmuddelig-amüsanten Sankt-Pauli-Nachrichten und bei Blättern wie der halb-konservativen „Welt“ zufriedenzustellen.

    Und welche Klientel spricht die SPD an?

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