Hier muss Merkels Kammerzofe noch nacharbeiten

CDU-Wähler „stalkt“ grüne Lehrerin

Von REALSATIRE | AKK (Sie wissen schon, das ist die, bei der man sich einen Wolf tippt) wird bekanntlich nicht müde, labile CDU-Wähler vor der AFD zu retten. In Bad Salzdetfurth, einer Kleinstadt im Landkreis Hildesheim, hat die CDU-Generalsekretärin schon einen schönen Erfolg errungen.  Ein 73-jähriger Rentner, der zu 2.800 Euro Geldstrafe verdonnert wurde, weil er eine grüne gutmenschliche Lehrerin (64) beleidigt hatte, nachdem er üble Erfahrungen mit Merkels Selfie-Folgen gemacht hat, hält nämlich trotz allem in Treue fest zur Kanzlerin.

Dem bekennenden CDU-Fan war wichtig, den Richtern des Amtsgerichts seine politische Einstellung und den unerschütterlichen Glauben an die Christdemokraten in den Block zu diktieren. „Mit der AfD habe ich nichts am Hut“, sagte er, „ich bin CDU-Wähler“.

Der frühere Monteur berichtete über seine aufregenden Erlebnisse mit der Willkommens-Kultur seiner Kanzlerin im Sommer 2017. Das heißt, beim Einkauf hatten ihn zwei junge mutmaßliche Araber auf offener Straße von der Last seiner Geldbörse mit 140 Euro befreit. Am nächsten Tag las er von der grünen Lehrerin und ihren gutmenschlichen Vorschlägen zur erfolgreichen Integration der Neubürger. In Rage rief er die Frau an und fragte, was sie denn für ihn zu tun gedenke, der gerade Opfer von mutmaßlichen Ausländern geworden sei. Der Kommentar der Flüchtlingsversteherin fiel seinen Worten zufolge wenig mitfühlend aus: „Sie hat mich abgebürstet und sinngemäß gesagt, wenn ich nicht auf mein Geld aufpassen könne, solle ich eben nicht in die Stadt kommen“, berichtet die örtliche Zeitung. Stimmt nicht, behauptet die Lehrerin, die auch Ratsfrau für die Grünen ist. Aber kann ein so CDU-Mann lügen?

Die harsche Antwort muss auf den CDU-Mann so ansteckend wie die Empfehlung der Kölner Bürgermeisterin Rekers gewirkt haben, bei Gefahr durch Neubürger immer eine Armlänge Abstand zu halten. Jedenfalls trank er sich einen an, die Wut kam hoch und er dachte an seinen Vater, der sein Leben lang gearbeitet habe, verletzt aus russischer Gefangenschaft gekommen sei und „für den auch keiner was getan hat“. Daraufhin soll er die Lehrerin auf Anrufbeantworter mehrfach unflätig beleidigt und bedroht haben. Neudeutsch spricht man vom „Stalken“.

Was er auch zugab. Nur entschuldigen wollte er sich nicht dafür, da biss die Staatsanwaltschaft bei ihm auf Granit.

Man kann nur hoffen, dass AKK ihren treuen CDU-Wähler in dieser Hinsicht doch noch zur besseren Einsicht bekehrt. Oder er überlegt sich noch mal, wem er bei der nächsten Wahl die Stimme geben wird.