Trotz massiven Protesten von Gewerkschaften gegen die Kundgebung der Patrioten

Fürth: Pegida macht den Linken die Straßen am 1. Mai streitig

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Das Pegida-Team Mittelfranken um Organisationsleiter Gernot Tegetmeyer war fest entschlossen, den Tag der Arbeit keinesfalls den politisch Linken und gewaltbereiten Linksfaschisten zu überlassen. Schließlich sind gerade Patrioten ein fester Bestandteil der Arbeiterschaft, mehr noch als die Teile der Linken, die sich von Sozialleistungen durchfüttern lassen und ihre freie Zeit dazu nutzen, rechtskonservative Bürger auf der Straße zu bekämpfen, die eine nicht-linke Meinung äußern.

Im Vorfeld gab es jede Menge Aufregung bei der Stadt Fürth, da man ganz offensichtlich Ausschreitungen der Linken befürchtete. So verlegte man die Pegida-Kundgebung von 14 Uhr auf 11 Uhr vor, um damit eine Zeitgleichheit mit den linken Demos zu schaffen. Grundgedanke war, dass dadurch weniger linke Gegendemonstranten bei Pegida stören können.

Der von Pegida angemeldete Streckenverlauf hätte aber an den Gewerkschaftsdemos vorbeigeführt, und das löste heftige Proteste im Stadtrat aus. Es war dort von „ausländerfeindliche Parolen“ die Rede, die am Tag der „internationalen Arbeiterbewegung“ direkt neben dem Fest des Deutschen Gewerkschaftsbundes am Grünen Markt ertönen könnten, was „großes Unbehagen“ auslöste.

Jeder, der sich auch nur oberflächlich mit Pegida beschäftigt, weiß, dass es hier absolut keine „Ausländerfeindlichkeit“ gibt, sondern ausschließlich Kritik am Islam und dem Fehlverhalten von Einwanderern geäußert wird, die eben sehr oft auch Moslems sind. Aber es gehört zum Prinzip des linken Meinungskampfes, die Bürger durch ständige Desinformation und Hetze gegen Pegida einzustimmen. Diese linksgestörten Kreise werden allerdings noch mehr „Unbehagen“ bekommen, denn die patriotische Bewegung dürfte angesichts der sich verschlimmernden Zustände in Deutschland immer mehr wachsen, was sich auch an der steigenden Zahl von Demonstrationen ablesen lässt.

Das geradezu wutschnaubende Schäumen der Linken zeigt, dass Gernot Tegetmeyer mit seinem Vorhaben, den Linken diesen 1. Mai streitig zumachen, regelrecht in ein Wespennest gestochen hat:

Schon dass Pegida am 1. Mai durch Fürth marschieren will, sei eine „ungehörige Provokation und ein Angriff auf die Gewerkschaften und die gesellschaftliche Solidarität“, sagt Niklas Haupt, Sprecher des Bündnisses gegen Rechtsextremismus und Rassismus.

Die „Verlegung“ der Demo „wirkt wie ein Geschenk an die Rassisten“, kritisiert er. Mit der jetzigen Entscheidung falle die Stadt den Arbeitern, die für Vielfalt, Gerechtigkeit und Solidarität auf die Straße gehen, in den Rücken, sagt auch die GEW-Bezirksvorsitzende Ruth Brenner.

Die üble Hetze des „Fürther Bündnisses gegen Rechtsextremismus und Rassismus“ sprengt jede Grenzen:

Und nun ist es wieder soweit: Die rassistische Pegida-Bewegung mit ihrem Nürnberger Ableger sucht sich ausgerechnet diesen Tag aus, um angeblich nur ’spazierenzugehen‘, tatsächlich aber, um ihr menschenfeindliches, nationalistisches und rassistisches Gedankengut in der Stadt zu verteilen.

Auf der Seite „Nürnberg Bündnis Nazistopp“ ist ein Foto von einem Zug Linker zu sehen, der unter Polizeibegleitung über eine Wiese pilgert, um den Demonstrationsweg von Pegida erreichen zu können.

Die 31 Bilder umfassende Galerie des Online-Portals „nordbayern.de“ der Nürnberger Zeitung illustriert hingegen, wie das Geschehen in Wirklichkeit ablief: Fotos von friedlichen Patrioten und dem gegenüber Aufnahmen eines großen Polizeiaufgebotes, darunter Hundestaffeln, um die hochaggressiven linken Gegendemonstranten im Zaum halten zu können.

Bei der Gewerkschaftsdemo, die mit den Begriffen „Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit“ eigentlich eine totale Willkommenskultur, kritiklose Toleranz des Islams und kompromisslose Befürwortung der Massenzuzwanderung meint, lief auch der SPD-Oberbürgermeister Thomas Jung mit. Dieser dunkelrote Agitator hatte sich selber schon mehrfach deutlich gegen Pegida ausgesprochen, obwohl er als Bürgermeister eigentlich der Neutralität verpflichtet wäre. Er hätte den „Aufmarsch von ein paar rechten Hanserla“ am liebsten verboten oder ins Niemandsland verlegt, dem „leider“ aber das Versammlungsgesetz entgegensteht.

So war es auch nicht verwunderlich, dass Pegida bei seiner Kundgebung vom Polizei-Einsatzleiter durch das Verbot der Zufahrt des Materialfahrzeuges zur Kundgebung und des Schwenkens der Israelfahne drangsaliert wurde, wie PI-News bereits berichtete.

Die Pegida-Veranstaltung wurde trotzdem ein fröhliches und humorvolles Patriotentreffen, das Ernst Cran gekonnt musikalisch umrahmte. Als ein Renner erwies sich sein Antifa-Song:

Ernst hatte aber noch weitere ironischen Texte zu den Themen Islam, Asylmissbrauch, Massenmigration und Linksextreme zu bieten, die er zu bekannten Liedern sang. So wandelte er den bekannten Karat-Song in „Über sieben Grenzen musst Du gehn“ um. Zu einem bekannten Roy-Black-Hit reimte er „Schön ist es ein Migrant zu sein, man steckt das Geld Dir vorn und hinten rein“. Beim „knallroten Gummiboot“-Schlager fiel ihm auch etwas Passendes ein:

Lutz Bachmann überbrachte per Audio-Botschaft ein Grußwort an die fränkischen Patrioten und bedauerte, dass dieses Mal kein Vertreter des Pegida-Mutterschiffs anwesend sein konnte, da es im Osten eine Vielzahl von Veranstaltungen gebe, an denen sie teilnehmen:

Gernot Tegetmeyer teilte in seiner Eröffnungsrede mit, dass die Stadt Fürth die linken Gegendemonstranten durch das Verbot von Foto- und Filmaufnahmen geschützt habe. Selbst die „Geste“, so etwas zu tun, sei ein Verstoß gegen die Auflagen. Damit sei uns die Möglichkeit genommen, das rechtswidrige Treiben der aggressiven Gegenseite zu dokumentieren. Die versammelte Linke hätte sage und schreibe neun (!) Gegendemos organisiert. Dies zeige, wie viel Wirkung unser kleiner Haufen von aufrechten Patrioten zeige:

Ich beschrieb den Patrioten die Schikane, die uns der Polizei-Einsatzleiter eine Stunde vor Beginn der Kundgebung lieferte. Das war aber mit Sicherheit nicht seine eigene Entscheidung, sondern eine Instruktion „von oben“, um uns die Durchführung unserer Veranstaltung möglichst zu erschweren. Verantwortlich dafür sind rote Politiker, die natürlich nicht nur in Fürth und Nürnberg, sondern in vielen weiteren Rathäusern sitzen und das Land mit ihrem linken Ungeist zersetzen. Daher ist ein patriotischer Aufstand der Anständigen dringend notwendig, der politisch nur von der AfD angeführt werden kann, denn die CSU kopiert deren Positionen derzeit nur, um die Landtagswahl zu gewinnnen. Diese früher einmal konservative Partei war sogar bereit, mit den Grünen eine Koalition einzugehen:

Zu Beginn des Spaziergangs der gut 60 Patrioten kam die Meldung, dass das langjährige SPD- und jetzige AfD-Mitglied Guido Reil in Recklinghausen festgenommen wurde, als er an der dortigen 1. Mai-Demo teilnehmen wollte. Bei der Zwischenkundgebung berichtete Gernot Tegetmeyer (ab Minute 9) von der Gewerkschaft GEW, die aus einer Lehrervereinigung der Nazi-Zeit hervorgegangen und in Hamburg bis 2013 ein Gebäude besessen habe, das damals jüdischen Besitzern weggenommen worden sei. Zudem seien Funktionäre von der SED fortgebildet worden. Hier würden sich die Kreise zwischen linksextremen Sozialisten schließen, den National- und den International-Sozialisten:

Unter musikalischer Umrahmung führten wir anschließend den gemütlichen Spaziergang fort:

Gesinnungsgenossen begrüßten uns auf dem Platz der Schlusskundgebung, der Hardthöhe:

Auch am Gebäude daneben war eine deutsche Fahne gehisst. Von dort beobachteten uns nicht wenige Bürger:

Dies sind kleine Anzeichen, dass der Wind sich dreht. Daher richtete ich auch per Livestream auf Facebook einen Aufruf an die Patrioten, die Straßen Deutschlands für unsere Bewegung zu erobern und sie den Linksfaschisten wegzunehmen. Wir sind die Zukunft, jene dagegen die verstaubte 68-er Vergangenheit:

Ernst Cran bot den Patrioten „politische Bildung für lau“ und betonte, dass der Tag der Arbeit nicht den linksextremen Gegendemonstranten gehöre, sondern denen, die arbeiten:

Sebastian Nobile entlarvte den wahren Charakter der „Anti“-Faschisten:

Ich berichtete von dem anti-demokratischen Antrag der Grünen im Bundestag, die den völlig missbrauchten und falschbezeichneten „Kampf gegen Rechts“ noch mehr intensivieren wollen, um islamkritischen Patrioten weiter Unrecht zufügen und sie letztlich mundtot machen zu können. Gleichzeitig planen sie eine DDR-mäßige Unterwanderung in Schulen und Vereinen, um ihr links-utopisches, realitätsverweigerndes und daher brandgefährliches Gedankengut anderen aufzwängen zu können:

Den würdigen Abschluss einer äußerst gelungenen Veranstaltung bildete die Nationalhymne in der Version von Ernst Cran:

Noch eine Anmerkung, nachdem selbst im Kommentarbereich von PI vereinzelt Beschwerden auftauchten, dass so ausführlich über die patriotischen Kundgebungen von Pegida in Bayern berichtet wird: Es waren zwar auch in diesem Fall „nur“ gut 60 Patrioten, die in Fürth demonstrierten. Aber sie stehen für die Idee, die insgesamt bereits sechs Millionen AfD-Wähler bewegt. Jeder konservative Bürger weiß, wie viel es bedeutet, im Westen Gesicht auf der Straße zu zeigen. Die allermeisten können es sich schlichtweg aus beruflichen Gründen nicht leisten oder haben Angst vor der drohenden Stigmatisierung. Daher kann denjenigen, die jetzt schon auf der Straße Präsenz zeigen, nicht genug für ihren Mut gedankt werden.

Es ist auch nicht wichtig, wo die Kundgebungen stattfinden und von wem sie organisiert werden, sondern dass sie medial unters Volk gebracht werden und den nötigen Druck auslösen, damit sich in Deutschland etwas verändert. Die Pegida-Kundgebungen in Fürth, Nürnberg und München stehen hierbei stellvertretend für die vielen weiteren Bemühungen in ganz Westdeutschland, dem linksverdrehten Mainstream Paroli zu bieten. Es wäre schön, wenn das diesbezügliche „Meckern“, das immer von den Gleichen kommt, aufhört. Man sollte sich vielmehr darüber freuen, dass es Patrioten gibt, die sich für die Sache aufopferungsvoll engagieren.

Alle, die jetzt schon auf die Straße gehen, sind Pioniere, denen später einmal dafür auf die Schulter geklopft wird, dass sie zu einer Zeit, in der der öffentliche Druck enorm war, das Rückgrat gezeigt haben, für unser aller Überzeugung, für die Zukunft unseres Landes, unserer Kinder und unserer Kultur auf die Straße zu gehen.

Es wäre zielführend, wenn die AfD, Pegida und andere patriotische Bürgerbewegungen im nächsten Jahr flächendeckend 1. Mai-Demos in deutschen Städten veranstalten, um den Linken die Hoheit über diesen so wichtigen Tag zu nehmen. Um dann letztlich auch die Vorherrschaft über die Straße zu übernehmen.

(Fotos: Karen Fischer & Michael Stürzenberger)


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier. Von 2009 bis 2011 versuchte er im dortigen Integrationsausschuss vergeblich die Islamkritik zu etablieren. Im Mai 2011 wechselte er zur Partei „Die Freiheit“, wo er ab 2012 bayerischer Landesvorsitzender und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender war. Seine Youtube-Videos haben über 22 Millionen Zugriffe. Zu erreichen über Facebook.