„Neue“ Qualität der Gewalt?

Hitzacker: Linke vermummte Terrortruppe bedroht Polizistenfamilie

Es sei eine „neue Qualität der Gewalt gegenüber der Polizei und ihren Angehörigen“, schreibt die Polizei in ihrem Bericht zu einem Überfall linker Straßentruppen auf einen Beamten und seine Familie. Am Freitagabend sollen, nach einer Anti-Atomkraft-Demonstration in Gorleben, rund 60 Vermummte im Landkreis Lüchow-Dannenberg auf das Grundstück eines Polizisten gestürmt sein. Durch lautstarkes Randalieren, Anbringen von Bannern und ihre Vermummung habe die linke Sturmtruppe versucht die allein anwesende Familie des Polizeibeamten einzuschüchtern. Im Polizeibericht heißt es weiter:

Nach Alarmierung von Polizeikräften konnten die Personen im weiteren Umfeld gestellt werden. Dabei kam es zu Handgreiflichkeiten und Widerstandshandlungen. Die Polizei hielt die Personen aus der regionalen sowie überörtlichen „linken Szene“ bis zur Feststellung der Personalien vor Ort fest und leitete in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Lüneburg Strafverfahren u.a. wegen Landfriedensbruch, Verstoß gegen das Versammlungsgesetz, Hausfriedensbruch, Bedrohung, Beleidigung, Diebstahl und Widerstand gegen Polizeivollzugbeamte ein. Einzelne Personen wurden aufgrund einer individuellen Gefahrenprognose parallel Ingewahrsam genommen. Alle weiteren Personen erhielten einen regionalen Platzverweis.

„Die Polizei in der Region verurteilt die Aggressionen und Einschüchterungsversuche zum Nachteil unserer Polizeibeamten und ihrer Familien auf das Schärfste. Mit dem gezielten „Angriff“ auf personifizierte Polizeibeamte als Privatpersonen und ihrer Familien wurde in der Region eine neue Dimension der Gewalt gegen Polizeibeamte erreicht. Dieser gilt es gesamtgesellschaftlich entgegenzutreten und mit allen rechtsstaatlichen Mitteln zu verfolgen.“

Schau mal einer an! Worte wie „gesamtgesellschaftlich entgegentreten“ kennen wir bisher nur von Statements in Bezug auf die AfD oder „rechte Populisten“. Für das linke lichtscheue Gesindel galt bisher, dass man Verständnis für deren „aufgebrachten Protest“ haben müsse, der ja nur von „den Rechten“ aufgebauscht würde. Und was bitte daran ist neu?

Auch für Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius, strammer Kämpfer gegen Rechts und Schutzvater der Linken, scheint das alles ganz neu und überraschend zu sein. Er zeigt sich, vermutlich nur wegen des öffentlichen Drucks, bestürzt: „Ich bin absolut davon entsetzt. Das ist eine unfassbare Grenzüberschreitung dieser Gruppe“, schreibt Pistorius auf Facebook. Das sei eine „unfassbare Grenzüberschreitung dieser Gruppe“, so Pistorius, der aber sichtlich ganz klar Wert darauf legt, dass es um „diese Gruppe“ gehe und nicht etwa darum, dass man endlich generell gegen den linken Terror in Deutschland, der sich erst im vergangenen Jahr in einem Akt unsäglicher Gewalt beim G20-Gipfel entlud (PI-NEWS berichtete), vorgehen wolle.

Auch wenn der linke Mob AfD-Wahlkampfstände drangsaliert, AfD-Politiker körperlich attackiert, ihre Autos abgefackelt und Häuser beschmiert werden, wenn friedliche Demonstranten auf dem Weg zu Pegida-Demonstrationen verdroschen werden zeigt man sich mitnichten „entsetzt“ von der Agitation der linken Staatsfeinde.

Nein, natürlich nicht, denn die meisten sind ja schließlich Opfer „unserer Gesellschaft“ und haben das Recht ihre „verständliche“ Wut auf selbige, sozusagen in einem Akt künstlerischer Freiheit, auf die Straße zu bringen, die dadurch ja nur bunter wird. Und vermutlich war die Bedrohung des Beamten und seiner Familie auch nur eine Bewerbung für ein politisches Amt. Denn man kann es in Deutschland ja mit dem Verprügeln von Polizisten bis zum Außenminister bringen. (lsg)