Matthias Matussek.
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Von PETER BARTELS | Was haben Martin Luther und Matthias Matussek gemein? Beiden waren/sind Katholen, Christen. Als Luther vom katholischen Glauben abfiel, eine Nonne heiratete, wurde er von der Macht, vom Papst, verbannt … Als Matussek vom “Glauben” der Macht der Politik, des Mainstreams abfiel, wurde auch er verbannt. Sogar verdammt …

Heute gibt es einen Sozialisten-Papst, eine Protestanten-Päpstin, Pfaffen mit breit gefressenem Kreuz, die das Kreuz verleugnen. Und eben Matthias Matussek. Der war selbst mal eine Art Papst, Feuilleton-Papst. Hoffiert in den TV-Untersuchungsausschüssen der Political Correctness (Talkshows), gefeiert in dem Zirkel der selbstbeweihräucherten Geistes-Elite. Matussek hat ein neues Buch geschrieben: “White Rabbit oder Der Abschied vom gesunden Menschenverstand”. Und das Hamburger Abendblatt (sic) vom Mainstream der Macht, hat den Verbannten sogar interviewt …

Um zu verstehen, wer Matussek ist, muß man wissen, wer er war: Jesuitenschüler, FU Berlin, Amerikanistik, Germanistik, Literatur, Münchner Journalistenschule, tz-Praktikant, Kultur beim Berliner Abend, STERN, SPIEGEL. Für den schrieb er sich von der “Mauer in Berlin” (Egon E.Kisch-Preis) um die halbe Welt: New York, Rio, London, dann Feuilletonchef in Hamburg. Spätestens nach seiner legendären Woody Allen-Rezension/Zeile “Tod oder Hähnchen” war Matussek sowas wie “Feuilleton-Papst”. Und dann geriet er in die Jauche von Springers WELT. Das Ende …

Matussek hatte nach den moslemischen Massenmorden in Paris ein Post gewagt: “Ich schätze mal, der Terror von Paris wird auch unsere Debatten über offene Grenzen und eine Viertelmillion unregistrierter, junger islamischer Männer im Lande in eine ganz neue frische Richtung bewegen.” Sein Punktum war ein Grinse-Smiley.

Genau der aber ließ den damaligen WELT-“Chefredakteur” Jan-Eric Peters auf Facebook theatralisch schnappatmen: “Durchgeknallt!” Er feuerte Matussek fristlos! “Leberecht Hühnchen” Peters, der zuvor die Hamburger MoPo an die Wand klatschte, dann die Zeitschrift MAX zielsicher in den Abgrund lenkte, machte Redaktionskonferenzen gerne mit Kind und Kegel “gegenüber” im Ristorante da Mario unter der Linde im feinen Hamburger Pöseldorf. Na ja, nach “Matussek” verschwand der Jan-Eric dann bald in den unendlichen Weiten des Springer-Hauses in Berlin.

Nachfolger wurde Schmolli Ulfi Poschardt. Der war vorher in München dadurch aufgefallen, dass er erfundene Storys seines Freundes ins Magazin der SÜDDEUTSCHEN Alpenpravda hievte…

Matussek, der für den Zölibat ist … Aber gegen die Schwulen-Ehe … Für den der Islam NICHT zu Deutschland gehört … Der tatsächlich noch zur Beichte geht, weil ihn das schon mal etwas vor der unweigerlichen Endabrechnung “entlastet”… Für den die Kirchensteuer eine Art Ablasshandel ist: “Erst zahlen, dann Sakramente!” (Kein Witz, werte Atheisten, Agnostiker, Anbeter …)

Man ahnt, warum das Zentralkomitee der Mächtigen diesen Matussek stante pede entsorgte. Deutsch: Zum Untoten erklärte. Erst als er auf einer Protestversammlung in Hamburg auf einer leeren Bierkiste vor 200 Bürgern skandierte “Merkel muß weg … Merkel muß weg …”, nahm man ihn angewidert wieder wahr. Vor allem, als er mit Vera Lengsfeld, Thilo Sarrazin, Henryk M. Broder und inzwischen 150.000 anderen klugen Deutschen die “Gemeinsame Erklärung 2018” unterschrieb. “Gegen Illegale Masseneinwanderung … Für die Wiederherstellung rechtsstaatlicher Ordnung an den Grenzen.”

Erst recht, nachdem sein neues Buch da war. “White Rabbit – oder Der Abschied vom gesunden Menschenverstand”. Die erste Titelhälfte hat er der bekifften Woodstock-Hymne geklaut, die zweite gehörte schon im letzten Jahrtausend zur Philosophie von Gilbert K. Chesterton (“Pater Brown”). Dieser Philosoph und Journalist sagte einst sogar: “Schlimmer als die Zensur der Presse ist die Zensur durch die Presse.” Nachdem Matusseks Buch sechs Wochen totgeschwiegen wurde, durfte jetzt Matthias Iken vom Hamburger Abendblatt mit ihm sprechen. Verkürzte Auszüge:

Abendblatt: “Gefährlicher Bürger” … “Führender Kopf einer neuen Rechten” … ”Hassfigur” … ”Menschlicher Sandsack” …

Matussek: “Im Grunde war ich AfD, bevor es sie überhaupt gab.”

Abendblatt: Niemand kommt darauf, dass der einstmals kluge Matussek vielleicht immer noch klug ist …

Matussek: Man darf links sein und sonst nichts, trotz Stalin, Mao, Pol Pot…

Abendblatt: Sie schreiben vom ‘Krieg der journalistischen Klassen gegen Pegida’

Matussek: Ein Krieg der Worte. Pegida hat recht gehabt (“Lügenpresse”). Die Presse hat einseitig berichtet, wie die (SPD-nahe) Otto-Brenner-Stiftung nachgewiesen hat. 80 Prozent waren in der Flüchtlingskrise regierungsfreundlich …. Die meisten Journalisten sind eingeschüchtert. Das habe ich beim SPIEGEL so erlebt und bei der WELT auch.

Abendblatt: Sie sprechen von einem kümmerlichen Haufen angepasster Kugelschreiberträger… Sie werden sehr persönlich, ziehen die Welt-Chefredakteure Ulf Porschart und Jan-Eric Peters und alte SPIEGEL-Kollegen wie Jakob Augstein durch den Kakao.

Matussek: Ich finde, was Augstein schreibt ist gaga. Der behauptet, wir leben im Faschismus. Weiß der eigentlich, was Faschismus ist? Antifaschismus ist, wenn Willy Brandt außer Landes flieht und dort den Widerstand aufbaut.

Das Abendblatt-Fazit: Matussek ist kein Nazi. Er setzt sich in seinem Buch mit der gebrochenen Sicht zu Deutschland auseinander, sagt: “Wir halten Heimat mittlerweile für eine Nazivokabel. Da wir glauben, dass unser Boden kontaminiert ist, schneiden wir die Wurzel gerne ab, bauen in der Luft und behaupten, das sei die Gartenpflege der Zukunft.”…. Die Flüchtlingskrise nennt Matussek eine deutsch nihilistische Untergangslust …

Bei BILD kritisiert er den Versuch, “aus einem Boulevardblatt einen Liedtext zum Kirchentag zu machen”. Matussek: Es zeigt, wie korrupt und opportunistisch Medien sind. Das Abendblatt: Sie äußern Sympathie für die Identitären. Mitte ist Ihnen wohl zu lau? Matussek: Ich liebe die drastische Formulierung und die Polemik. Das ist der Lorbeerkranz des Journalismus …

“Was ist nur aus Ihnen geworden, Herr Matussek?” So barmt das Hamburger Abendblatt in seiner Schlagzeile. Jedenfalls kein Pharisäer, wie ihr vom Mainstream, würde wahrscheinlich Martin Luther seufzen. Und: “Hier stehe ich. Ich kann nicht anders”. Reichstag in Worms hin, Reichstag in Berlin her – heute seufzen Millionen mit!!


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!

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82 KOMMENTARE

  1. „Was haben Martin Luther und Matthias Matussek gemein? Beiden waren/sind Katholen, Christen. Als Luther vom katholischen Glauben abfiel, eine Nonne heiratete,…“

    Was hat der?
    Des is jo furchbar!

    „Das darf nicht sein!“…—„…..Aber es ist so!…“
    oohstännich

  2. Ja,ja die Lügenmedien haben mit Recht Ihren Namen verdient. Eine organisierte Verbrechermafia die im ganz großen Stil das Volk die Freiheit nimmt und auch noch sein hart erarbeitetes Geld.

  3. Die AfD wurde gegründet, einfach weil der Bedarf nach einer neuen Volkspartei vorhanden ist. Und stimmt, die Mitglieder und Sympathisanten waren da schon geboren. Herr Matussek hat recht.

    Genauso ist es mit PEGIDA. Die gibt es deshalb seit drei Jahren, weil einfach der Bedarf danach da ist. Unsere Heimat, unser Vaterland. Wir haben nur das eine. Fakt ist, die antideutschen Altparteien und Merkelmedien, die kriegen uns jetzt nicht mehr los. Wir waren schon immer da und jetzt hört man uns auch. Jeden Tag mehr.

  4. Ein sehr gelungenes Kurz-Portrait eines Journalisten, der sich nicht verbiegen lässt!

    Wo Bartel(s) den Most holt, ist Matussek schon da.

    Mathias Matussek zitiert in seinem wirklich lesenswerten Buch Franz Werfel, der in seinem 1946 erschienenen Roman „Stern des Ungeborenen“ folgendes schreibt: „„Zwischen Weltkrieg II und Weltkrieg III drängten sich die Deutschen an die Spitze der Humanität und Allgüte. Und sie nahmen das, was sie unter Humanität und Güte verstanden, äußerst ernst. Sie hatten doch seit Jahrhunderten danach gelechzt, beliebt zu sein. Und Humanität schien ihnen jetzt der bessere Weg zu diesem Ziel. Sie fanden diesen Weg sogar weit bequemer als Heroismus und Rassenwahn. So wurden die Deutschen die Erfinder der Ethik der selbstlosen Zudringlichkeit.“

  5. „Die Presse hat einseitig berichtet, wie die (SPD-nahe) Otto-Brenner-Stiftung nachgewiesen hat. 80 Prozent waren in der Flüchtlingskrise regierungsfreundlich …. “

    Wenngleich selbst in der heißesten Phase der Flutungspropaganda im Jahr 2015 für ein oder zwei Wochen, nicht mehr als 32% der Deutschen auf der Seite der Regierung standen, ist es gelungen den Eindruck eines Willkommenswahns der Deutschen zu erwecken, und das wird bis heute so geglaubt.

    Vielleicht war es nie wirklich beabsichtigt durch die unglaubwürdige Berichterstattung unsere Einstellung zur Flutung wirklich zu verändern und das Ziel war nur uns nur glauben zu machen die Mehrheit, die ablehnend war, sei eine kleine an die Wand gedrückte Minderheit und jeder einzelne von uns stünde einem Heer Wahnsinniger gegenüber.

    Bis heute werden die Willkommensbilder, die vermutlich zum großen Teil Inszenierungen sind, ein Aufmarsch von Aktivisten, wieder und wieder reproduziert und dadurch das deprimierende Gefühl verfestigt, alle Anderen seien irre. Der Fokus wird dabei besonders auf die Bilder junger Mädels gerichtet, diese drei hübschen mit dem Willkommenstransparent zieren noch immer Artikel zum Thema und kaum ein Leser wird sich fragen, weshalb diese kleine Szene, die ja durchaus inszeniert sein kann, rund um die Welt verbreitet wurde.

    Diese drei Mädels und der ertrunkene Junge waren die absoluten Propaganda Keulen. Während aber das Bild des toten Jungen am Wasser nur eine kurzfristige Stimmungsänderung erzeugte (kurze Spitze 32%) hat das Bild von den drei Mädchen für nachhaltige Demoralisierung gesorgt.

    Der tote Junge konnte aber nicht mehr als 10% Herzschmerz Zuwachs erzeugen. Da mögen Frauen, auf die die Bilder abzielten, kurzfristig überproportional für die Zustimmungsspitze gesorgt haben. Ich habe das in Gesprächen auch so erlebt. Diese mini Gefühlsduselei klang aber rasch ab.

    Man geht in den PR Abteilungen vermutlich schon lange davon aus, dass die ventilierten Inhalte von einer Mehrheit nicht mehr geglaubt werden und arbeitet vielleicht hauptsächlich daran der Mehrheit das Gefühl der Isolation einzupflanzen.

    Wer sich isoliert fühlt, obgleich er unter seinesgleichen Mainstream ist, dessen Wahrnehmung ist verzerrt und die verzerrte Wahrnehmung wird sich auf das Verhalten auswirken. Wir erleben das ja hier im Kommentarbereich auch – diese Wut auf das „dumme deutsche Volk“, das „Immer wieder alles falsch macht“ und so leicht zu manipulieren ist. Zwei, drei echte oder falsche historische Zitate zum deutschen Volkscharakter ( charakterlos, schafsgleich …) und das Bild verfestigt sich zusätzlich, die Täuschung wird nach und nach zur Selbsttäuschung.

    Wenn es so ist wie ich denke, dann hat die Propaganda ihren größten Sieg unter den Invasionsskeptikern eingefahren und die Zahl der Invasionsbefürworter nie nachhaltig vergrößert. Anhand der Zahlen von 2015 kann man 20% überzeugte Invasionsbefürworter als festen Bodensatz vermuten und einen Spielraum nach oben von nochmal etwa 10%. Weil die sich auf der richtigen Seite wähnen (80% der Artikel in der Presse), vertreten sie ihre Meinung lautstark.

    Mir ist klar, dass ich die „87% wollten es so“ Fraktion nicht erreichen kann – sie wollen es so und haben sich in dieser Vorstellung eingegraben. Wenn wir aber in unserer alltäglichen Kommunikation erfolgreich sein und uns nicht durch die Systempropaganda demoralisieren lassen wollen, dann können die Überlegungen vielleicht helfen.

  6. Der linksfaschistoide SPIEGEL nimmt gewalttätige Illegale in Schutz und setzt ihnen den Heiligenschein auf.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/ellwangen-fluechtlinge-organisieren-demonstration-nach-abschiebe-fall-a-1207110.html

    Abartig, diese Berichterstattung von einem angeblichen Nachrichtenmagazin. Erinnert ihr euch noch an die 3x10cm große Stickerei im sächsischen Polizeiwagen vor ein paar Monaten? Das war für den Lügen-Spiegel ein größerer Skandal als wildgewordene Primaten aus Afrika, die auf deutsche Polizisten einschlagen. Meinungsmache im Jahr 2018… Gute Nacht Deutschland.

  7. Woow…dass ist ein hervorragender Artikel und ein öffentliches Bekenntnis eines Insiders, der tatsächlich noch den Mut besitzt , sich von den Mainstream zu distanzieren ! Das allein adelt Ihn und unterscheidet Ihn von den Schmierenjournalismus in Deutschland. Denke mal , er gehört nicht zu den dummen Intellektuellen ohne Rückrat ! Nur.. was hält Ihn davon ab -ähnlich wie Herr Fest – der AfD beizutreten ? Solche Leute braucht die AfD und wird diese Partei mit großer Zukunft weiter entwickeln ! Herr Matussek durchschlagen Sie den gordischen Knoten und treten Sie dieser Partei bei !

  8. Die AfD ist die Partei, auf die ich 15 Jahre gewartet habe. 1998 hatte Roland Koch noch eine Initiative gegen die doppelte Staatsbürgerschaft organisiert, da konnte man ünterschreiben. Lange ist es her.

  9. “ Wnn 10. Mai 2018 at 08:02

    Ein sehr gelungenes Kurz-Portrait eines Journalisten, der sich nicht verbiegen lässt!

    Wo Bartel(s) den Most holt, ist Matussek schon da.

    Mathias Matussek zitiert in seinem wirklich lesenswerten Buch Franz Werfel, der in seinem 1946 erschienenen Roman „Stern des Ungeborenen“ folgendes schreibt: „„Zwischen Weltkrieg II und Weltkrieg III drängten sich die Deutschen an die Spitze der Humanität und Allgüte. Und sie nahmen das, was sie unter Humanität und Güte verstanden, äußerst ernst. Sie hatten doch seit Jahrhunderten danach gelechzt, beliebt zu sein. Und Humanität schien ihnen jetzt der bessere Weg zu diesem Ziel. Sie fanden diesen Weg sogar weit bequemer als Heroismus und Rassenwahn. So wurden die Deutschen die Erfinder der Ethik der selbstlosen Zudringlichkeit.“ “

    Ein feines Zitat aber es trifft auf „die Deutschen“ nicht zu, es sei denn Sie halten eine Minderheitvon 20-30 % für „die Deutschen“ und die Mehrheit der Deutschen sind in ihren Augen keine.

    Analysen des Volkscharakters anhand der durch die Lügenmedien verbreiteten Erzählungen anzustellen ist nicht nützlich. Dass sich eine alter Medienhaase so hinters Licht führen lässt ist bemerkenswert. Sein Umfeld ist mit Sicherheit kein Spiegelbild der Deutschen insgesamt. Was er in den Redaktionsstuben erlebt hat kann man nicht einfach auf uns alle anwenden. Der Lügenklüngel aus ernannten Intellektuellen ist nicht das Volk.

    Der Willkommenswahn ist eine Medienlüge.

    „Sie hatten doch seit Jahrhunderten danach gelechzt, beliebt zu sein. “

    Allein schon dieser Satz ist absurd und Ausdruck großer Feindseligkeit. Wir hatten über Jahrhunderte überhaupt weder Zeit noch Anlass nach mehr „zu lechzen“ als danach zu überleben, für unsere Familien zu sorgen und in Frieden gelassen zu werden. Können Sie sich den Bauern, Handwerker, die Mutter einer Kinderschar oder später den Fabrikarbeiter und die Arbeiterin, Waschfrau etc. dabei vorstellen, wie er/sie Tag für Tag danach lechtzt von Leuten im Ausland, über die er/sie so gut wie nichts weiß, geliebt zu werden?
    Ganz im Ernst – können Sie sich das vorstellen?

  10. Ja, wir werden immer mehr – nicht nur im Geiste – auch in der Tat!

    Der nächste Paukenschlag kommt am Montag!!!

    Montag den 14.05. 11:00 Pressekonferenz der AfD Brandenburg

    LASST EUCH ÜBERRASCHEN!!!

    Wir halten Wort!

    Pünktlich auf meine Homepage 14.05. 11:00 😉

  11. Die AfD arbeitet mit Hochdruck daran, AfD-TV aufzubauen:

    „……. «Unser ambitioniertes Fernziel ist es, dass die Deutschen irgendwann AfD und nicht ARD schauen.» Alice Weidel AfD-Politikerin (…….)
    Keine andere Partei in Deutschland hat auf Facebook so viele Follower: Es sind rund 400 000. Persönliche Follower hat Weidel 160 000. Von solchen Zahlen können die meisten Politiker nur träumen. …….“
    https://www.nzz.ch/international/jedes-afd-mitglied-ist-ein-social-media-soldat-ld.1384297

    Leider kann die nzz es nicht lassen, auch in diesem Artikel Hiebe auszuteilen gegen die patriotische Bewegung. Sie assoziiert das Afd-TV-Projekt mit Begriffen wie „Traumgestalten“, „bescheiden“ und „PR“. Andererseits wird unumwunden zugegeben, dass die AfD auf Facebook mehr Follower hat als jede andere Partei.
    Mich würde interessieren, inwieweit die nzz einen solchen Eiertanz mit Verunglimpfung der deutschen Rechten betreiben muss, um überhaupt über solche Ereignisse berichten zu können.

    Jedenfalls finde ich die hohe Anzahl von AfD-Followern sehr ermutigend. Das ist auch eine Art von Votum. Die kriminellen Einschüchterungen, die Viele wegen befürchteter Nachteile davon abhalten, in die Afd einzutreten, wirken auf Facebook wohl weniger.

    Was AfD-TV anlangt, hoffe ich innigst, dass das bald im normalen Fernsehen empfangen werden kann. Internet ist eine Hürde, nicht nur für solche, die sich damit nicht auskennen, sondern auch eine finanzielle. Die Internet-Provider langen kräftig zu. So mancher klickt nur selten Videos an, weil die viel Hochlade-Volumen verbrauchen, und vor allem, weil die Videos sowieso nach einigen Minuten von selbst stoppen.
    Auch so funktioniert ja (bekanntermaßen) diese Gesinnungsdiktatur: Umsonst gibt es ausschließlich Regierungs-Propaganda! Was heißt „umsonst“: Die Zwangsabgabe muss ja so oder so bezahlt werden.

  12. Gestern war Militärparade in Moskau. Man bekommt jede Menge Soldaten an einem Ort zu sehen wie auch das neueste Gerät, z.B. Panzer, Flugabwehr und Tarnkappenjäger.

    http://augengeradeaus.net/2018/05/fuers-archiv-siegesparade-auf-dem-roten-platz-2018/

    Im Vergleich dazu hat die Bundeswehr bis vorgestern für Winterbekleidung gesammelt (sprich bei anderen Einheiten geplündert), damit ein paar Soldaten bis Oktober/November eine Gesichtshaube haben.
    Wir reden über 6000 Stück zu 6,44 Euro.

    http://augengeradeaus.net/2018/05/bundeswehr-sammelt-fuer-nato-speerspitze-gib-deine-winterkleidung-einem-kameraden/

    Munition und Piloten für unsere High Tech Jäger gibt es ebenfalls kaum.

    http://augengeradeaus.net/2018/05/kaum-kampfbereite-eurofighter/

    Aber auf dicke Hose gegen Russland machen!

  13. Es ist eine doppelte Wohltat diesen Bericht über MM zu lesen: zum einen tut es einfach gut zu wissen, dass es gottlob Menschen wie ihn gibt und zum anderen bestärkt es mich in den eigenen Wahrnehmungen, die von so vielen (in meiner Umgebung) ignoriert werden… so dass ich mich wirklich manches mal frage, ob nicht doch ich spinne.

    Das Buch werde ich mir wohl kaufen.

    Und hier noch ein OT Bericht einer älteren jüdischen Dame, die leider nicht beherzigte die Armlänge Abstand einzuhalten gegenüber den Andersartigen:
    http://juedischerundschau.de/paris-ist-ueberall-wie-mein-somalischer-nachbar-zur-bedrohung-wurde-135911958/

  14. Matthias Matussek gehört zu denjenigen, die bis vor wenigen Jahren noch Menschen mit genau dem Vokabular abgebüstet hat, mit denen er sich heute konfrontiert sieht. Was waren dass doch damals alles für Nazis, die vor diesen Zuständen schon vor Jahrzehnten gewarnt hatten. Niedergebrüllt, verachtet und beleidigt wurde man. Und zwar eben von Matussek, Herles, Tichy & Co, die damaligen „konservativen“ Hetzer, die bestimmt haben, wie weit einer „Rechts“ sein darf. Jetzt sind diese „linken“ liberalen, konservativen Vordenker links überholt worden und fühlen sich nicht mehr in „unserer“ Bunten Republik wohl. nein, sie fühlen sich sogar belästigt. So hatten sie sich das nicht vorgestellt. Nun spielen sie sich als die Mahner auf, appellieren an den gesunden Menschenverstand, an den Erhalt der deutschen Kultur, Bildende Kunst, Musik, Sprache, geschichte etc. Damals suhlten sich die Herren im eigenen Saft, weil sie sich überlegen fühlten und selber noch nicht betroffen waren von all dem multikulturellen Wahn, der aber schon in den 80ern klar zu erkennen war.

    Matussek ist ein Heuchler. Er sucht ein neues Klientel für seine Bücher, weil seine ehemalige Kundschaft ihm die Gefolgschaft verweigert. Die ist inzwischen auf der politsch korrekten linken Spur an ihm vorbeigezogen…

  15. Wieder einmal hatte sie es geschafft ein Essen auf den Tisch zu bringen. Als sie sich am Tisch niederließ, seufzte sie, „wenn das Ausland uns nur lieb haben würde … “ und der Mann antwortete mit bebender Stimme, „ja, das ging mir auch den ganzen Tag bei der Arbeit durch den Kopf. Es lässt mich nie los. “ Stumm sah die Frau auf die Teller die sie füllte.

    Die Kleinste versuchte die Eltern aufzuheitern. “ Wir haben Euch doch lieb“, rief sie und streckte die Ärmchen aus. Sie verstand noch nicht, was das Volk in seinem Innersten bewegte. Wenn sie erst einmal eine Kinderschar zu versorgen hätte, dann würde auch sie es verstehen und wie alle anderen Deutschen, nun schon seit Jahrhunderten, danach lechzen vom Ausland geliebt zu werden.

    Ja, so war das. Und jeden Tag findet ein Flüchtling eine Geldbörse mit 300 000 Euro drin und gibt sie ab.

  16. Es ist so.

    Viele Menschen brauchen große Männer und Frauen, an denen sie sich orientieren, zu denen sie aufschauen können. Das ist halt so.
    Solch einer ist Matthias Matussek oder auch Erika Steinbach und – Gott sei Dank! – viele, viele andere!

    Dagegen sind Leute, wie dieser CDU-Bosbach „Merkel-Taqqiya-Soldaten“, die das Elend, welches unser Land erfaßt hat, nur noch verlängern.

  17. Genau so war es bei mir auch! Born to be AfD!

    Viele Bürger hatten so um die 2000er Jahre auch große Hoffnungen in die Schill-Partei gesetzt, doch leider hatten die Lügenmedien damals Erfolg damit die Partei kaputt zu schreiben, nicht zuletzt weil ihr Begründer diesen Lumpen von System-Schreiberlingen stets genug Futter gab.

    Aber unvergessen bleibt die Rede im Bundestag,

    https://www.youtube.com/watch?v=HrERKeKOR7Q

  18. Ein Aussenseiter in DE, ganz klar. Vor allem, weil er sich und seiner Überzeugung treu bleibt. Damit können viele gar nichts anfangen, weil sie keine Überzeugung haben.

  19. Alucard 10. Mai 2018 at 08:56

    „…Matussek ist ein Heuchler. Er sucht ein neues Klientel für seine Bücher, weil seine ehemalige Kundschaft ihm die Gefolgschaft verweigert. Die ist inzwischen auf der politsch korrekten linken Spur an ihm vorbeigezogen… “

    Gefolgschaft – ja, darum geht es. Wenn die Gefahr besteht, dass das Volk anfängt Fragen zu stellen und sie sich sogar selbst zu beantworten beginnt, dann gib im intellektuelle Führer und mache es wieder zur Gefolgschaft.

  20. angrree 10. Mai 2018 at 08:46

    Die AfD arbeitet mit Hochdruck daran, AfD-TV aufzubauen: “

    Super!!!!

  21. „Und hier noch ein OT Bericht einer älteren jüdischen Dame,“

    Die Tür ist ja noch in den Angeln.
    Sie lebt ja noch.

    Ironie aus
    Man weiß ja heutzutage nie, welcher Interpretations-Künstler da mitliest.

  22. Ja, natürlich gab es schon immer Patrioten und es wird sie auch weiter geben.
    Aber die grosse Masse der Jungen, die von den 68ern versauten Menschen sind verloren.
    „Wer den ganzen Tag in Jogginghose oder Trainingsanzug herumläuft, hat die Kontrolle über sein Leben verloren!“ sagt Karl Lagerfeld und ich pflichte ihm bei.
    Die Masse lebt dumpf in den Tag hinein, unfähig und unwillig ihr Tun und Treiben zu hinterfragen.
    Erst wenn es an den eigenen Geldbeutel oder ums nackte Dasein geht wird die dumpfe Masse aus ihren Tagträumen aufwachen.
    Für diese Idioten auch nur den kleinen Finger krumm zu machen ist vergebene Muhe und sie sind es auch nicht Wert. Wer die Gemeinschaft des Volkes verlässt, hat seinen Untergang verdient.

  23. @Alucard, nur weil Sie vielleicht früher als andere die bunte Republik durchschaut haben steht es Ihnen nicht zu andere die dies nicht früher getan haben in dieser Art zu verurteilen. Matussek hat dies sicher bereut. Wichtig ist: Er ist auf unsere Seite, und es werden täglich mehr! Oder um es mit anderen Worten zu sagen: Manche merken es früher andere später, mancher nie.

  24. OT
    Ist über die Identität der militanten Kopftuch-Verfechterin näheres bekannt?

    Zum Prozesstermin am Montag war sie nicht erschienen, die Rede im Netz ist von einer „Türkisch-Stämmigen“.Bei solchen militanten Moslem-Missionaren frage ich mich immer, ob es auch für sie nicht besser wäre, in einem ihrer 50 Moslem-Länder tätig zu werden, zumal es sich in aller Regel um Doppelpass-Inhaber handelt, die stets auch noch einen Pass von ihrem Heimatland besitzen.

    Der Klägerin dürfte es sicherlich nicht entgangen sein, daß 3/4 der befragten Deutschen vom Islam wenig halten und sowieso finden, daß der Islam und insbesondere dessen aggressiv empfundenes Zurschaustellen nicht zu Deutschland gehören..

    Kopftuchträger bei dieser Gelegenheit scheinen Wert darauf zu legen, nur von hinten fotografiert zu werden. Was haben sie denn zu verbergen?

    https://www.morgenpost.de/berlin/article214241245/Streit-um-Lehrerin-mit-Kopftuch-Gericht-hat-entschieden.html

  25. Wenn ich mit Bekannten über die Lage in Deutschland rede, bekomme ich oft zu hören, da könne man nichts tun. Doch da kann man was tun, und zwar jeder auf seinem Gebiet , bzw. in seinem Umfeld.
    Ich sage immer was ich über diese Regierung denke, und das ich AFD Wähler bin. Was diese Gutmenschen oder Schlafheinis über mich denken ist mir völlig egal. Allerdings gebe ich zu, das wenn man im Berufsleben steht, oder sogar noch Beamter ist im diesem Staat verbal ( leider ) vorsichtig sein muss. Die AFD ist Deutschlands letzte Hoffnung.

  26. Ulf Poschardt ist heute abend (10. Mai) bei Markus Lanz. Zusammen mit sexy Klaus Wowereit.

  27. Vielen Dank an PETER BARTELS für diesen Super Artikel!!!

    Ich wünsche Ihnen und allen männlichen Mitforisten alles Gute zum „Männertag“!
    LG von Barbarella

  28. Danke!, Herr Mattusek. Die Ehrfurcht vor Gott ist der Anfang der Weisheit; die danach leben, sind klug. Ps 111, 10. Der Herr sei mit Ihnen. Er schütze und segne Sie! Wir haben einen Verstand und eine Vernunft mitbekommen, aber nicht, um das Kreuz zu verstecken, den Auferstandenen zu verleugnen und uns unter einen Mordgötzen zu unterwerfen. Danke, Herr Matussek, ja Merkel wirkt seit 2015 offenkundig als eine zerstörerische Kanzlerin für unser Land. Sie hat m.E. nicht viel drauf, wurde lange überschätzt und verspielt mit ihren offenen Grenzen das größte Staatskapital, nämlich das Vertrauen in ein Gemeinweisen, das Gefühl von Schutz, Sicherheit und Verlässlichkeit, und den sozialen Frieden. In Europa richtete sie ein Desaster an, undiplomatisch, selbstherrlich, arrogant und vor allem undemokratisch. Helmut Kohl, dem sie in den Rücken fiel, kann sie nicht das Wasser reichen. Er hätte ihre Rede bei seiner Trauerfeier strikt abgelehnt. Seine Witwe wollte im Sinne ihres Mannes verfahren und dieses Merkelgeschwätz am Sarg sich, ihrem Mann und den Menschen ersparen. Warum konnte sie sich nicht durchsetzen? Man schaue sich nur ihren Gesichtsausdruck auf dem Bild an. Der sagt alles: http://www.pi-news.net/2017/07/merkel-und-die-schwarze-witwe-es-war-eine-schoene-beerdigung/ Dieser gemeine Tritt von Merkel gegen Kohl rächt sich, was denn sonst? Auch Merkel hat Grenzen und ist nicht allmächtig. Hochmut kommt vor dem Fall.

  29. Gemeinderat 10. Mai 2018 at 09:30

    @Alucard, nur weil Sie vielleicht früher als andere die bunte Republik durchschaut haben steht es Ihnen nicht zu andere die dies nicht früher getan haben in dieser Art zu verurteilen. Matussek hat dies sicher bereut. …“

    LOL, es steht uns nicht zu Leute zu „verurteilen“. Ich denke, wir müssen uns Jeden genau anschauen, der Einfluss hat oder Einfluss gewinnt. Sind wir denn Schafe?

    „Matussek hat dies sicher bereut. …“ Öffentlich? Vertrauen muss erarbeitet werden und egal ob Einer prominent ist oder nicht, wir haben das Recht zu beobachten, zu urteilen und sogar das Recht Prominenten die Gefolgschaft zu verweigern. Ein Mann, der im Desinformationsgewerbe sein Geld verdient hat (es sind ja einige Leutchen, die von dort her kommen) muss durchaus nicht mit offenen Armen empfangen werden. Ich kann das Gefühl der Dankbarkeit nachvollziehen aber ich teile es nicht.

  30. Der Artikel ist über den angegebenen Link nur mit Bezahlschranke erreichbar.
    Man kriegt ihn aber mit Googeln: „was ist nur aus ihnen geworden“

  31. @ Penner 10. Mai 2018 at 08:30:

    Nur.. was hält Ihn davon ab -ähnlich wie Herr Fest – der AfD beizutreten ?

    Nun, er ist Journalist.

    Das ist natürlich kein Hinderungsgrund, einer politischen Partei beizutreten. Aber wenn er zum Parteipolitiker wird (und es geht dir ja vermutlich nicht darum, dass er einfach nur Mitgliedsbeitrag zahlt und passiv ist), dann muss er seine jounralistische Tätigkeit aufgeben. Das hat gar nichts speziell mit der AfD zu tun, das ist bei allen Parteien so. Es gibt zum Beispiel jede Menge Journalisten, die inhaltlich der SPD nahestehen, aber die sind keine SPD-Politiker. Es ist nicht notwendig, dass jeder sich in eine Partei einsperren lässt (Herr Höcke hat es einmal in einem Interview als „Käfig einer Partei“ bezeichnet, und das ist sehr treffend.) Ganz im Gegenteil!

    Meiner Ansicht nach sind Journalisten erstens wesentlich einflussreicher als Politiker. Das ergibt sich daraus, dass alles, was ein Politiker sagt, über die Medien zum Volk kommt. Wenn Journalisten nicht wollen, dass es ankommt, dann kann der noch so was Tolles sagen – dann schreibt das einfach keiner auf. Wenn ein Journalist eine bestimmte Aussage oder Forderung veroffentlichen will, dann sucht er sich einfach einen Politiker, von dem zu erwarten ist, dass ihm diese Aussage liegt (und es gibt ja genug) und lädt ihn zu einem Interview ein. Zum Beispiel ist das sehr auffällig bei den Grünen. Wenn Journalisten eine hanebüchene Aussage veröffentlichen wollen (z.B. neulich: Alle Illegalen dürfen bleiben, wenn sie Alternpfleger werden), dann interviewen sie einen Grünen. Der geniert sich nicht, das zu sagen. Konsquent zu Ende gedacht würde man Politiker eigentlich gar nicht brauchen. Die Journalisten könnten auch Zeichentrickfiguren dafür nehmen, aber das Volk würde das vermutlich nicht goutieren, deshalb muss man echte Menschen nehmen.

    Zweitens ist ein Journalist deutlich freier als ein Politiker. Er ist zwar auch unfrei, aber wenn er finanziell einigermaßen abgesichert ist und Beziehungen hat, kann er sich einiges erlauben. Was für ein Zirkus eine Partei wegen einer Aussage veranstalten kann, hat man am Beispiel von Herrn Höcke gesehen, der übrigens in einem Interview mal den Begriff „Käfig“ dafür gebraucht hat. Das ist doch zum Kotzen, wenn man jedes Mal, wenn man den Mund aufmacht, wie so ein Hausierer an den „Verkaufserfolg“ denken und überlegen muss, ob der Vorstand rummeckert : „Halt bloß dein Maul zu dem Thema, das vergrault uns die Zimperlieschen-Wähler!“
    Das will vielleicht nicht jeder. Und es ist auch nicht gut.

  32. .
    Die MSM,
    also die Hetz-
    und Lügenmedien,
    sollte man zukünftig SPM
    (= Staatspropagandamedien)
    nennen. Das trifft deren
    Funktion wie auch
    Auftrag einfach
    viel besser.
    .

  33. @ erich-m 10. Mai 2018 at 09:15

    Ja, natürlich gab es schon immer Patrioten und es wird sie auch weiter geben.
    Aber die grosse Masse der Jungen, die von den 68ern versauten Menschen sind verloren.
    „Wer den ganzen Tag in Jogginghose oder Trainingsanzug herumläuft, hat die Kontrolle über sein Leben verloren!“ sagt Karl Lagerfeld und ich pflichte ihm bei.
    Die Masse lebt dumpf in den Tag hinein, unfähig und unwillig ihr Tun und Treiben zu hinterfragen.
    ____________________________________________________________________

    Es hat jeder selbst in der Hand!

    Habe letzten Freitag das Goldene Sportabzeichen abgelegt

  34. Was am meisten nervt – siehe zB das Interview -:
    kaum neigt diese Lügen- / Lücken- / Lumpenpresse (Begriff selber wählen, wahr sind sie alle) mal zur korrekten und zugleich interessanten Berichterstattung, errichten sie eine Bezahlschranke!

    Hört zu, ihr Idioten:
    sobald ihr konstant bei der Wahrheit bleibt, abonniere ich sogar eure Printausgaben. Was genau kapiert ihr daran bloß nicht?

  35. erich-m 10. Mai 2018 at 09:15

    Ja, natürlich gab es schon immer Patrioten und es wird sie auch weiter geben.
    Aber die grosse Masse der Jungen, die von den 68ern versauten Menschen sind verloren.“

    Alles ist aus.

    „Wer den ganzen Tag in Jogginghose oder Trainingsanzug herumläuft, hat die Kontrolle über sein Leben verloren!“ sagt Karl Lagerfeld und ich pflichte ihm bei.“

    Das mag in der Theorie irgendwie stimmen aber ich sehe es in meiner Umgebung nicht. Andererseits, wird doch oft behauptet, dass gerade die Jogginghosenfraktion, die die von denen die „Lagerfeld“ tragen können die „Abgehängten“ genannt werden, die AfD wählt und eine robuste Sprache spricht.

    „Die Masse lebt dumpf in den Tag hinein, unfähig und unwillig ihr Tun und Treiben zu hinterfragen.“
    Genosse Lenin oder doch eher Trotzki ?

    Oder, um mit Marx zu sprechen: Deutschland ist die Scheiße an und für sich.

    Wir können das überhaupt nicht oft genug sagen und schreiben und denken.

    „Es ist aus und wir sind Dreck.“ Alte Weisheit aus den Kommentarkästchen, Autorenschaft: zu Viele.

  36. Patriotismus und Fortschrittsorientiert waren vorher einige. Die AfD sammelt diese ein und konzentriert es.

  37. @Apusapus 10. Mai 2018 at 08:34. ….“Sie hatten doch seit Jahrhunderten danach gelechzt, beliebt zu sein…
    .Ein feines Zitat aber es trifft auf „die Deutschen“ nicht zu, es sei denn Sie halten eine Minderheit von 20-30 % für „die Deutschen“ und die Mehrheit der Deutschen sind in ihren Augen keine.“.
    ——————————————-

    Es ist aber nun mal Fakt, daß immer noch 87% der Deutschen die Altparteien gewählt haben und das zu einem Zeitpunkt, als die desaströse Umsiedlungspolitik schon voll im Gange war. Die Mehrheit der Deutschen hat also ein weiter so gewählt und sich damit für das grosse Multi-Kulti-Experiment ausgesprochen, auch und vor allem weil man nicht anecken und in die rechte Ecke gestellt werden wollte, also gefallen wollte. Wenn man in Freiheit leben will, reicht es eben nicht „in Frieden gelassen zu werden zu wollen und sich um seine Familie zu kümmern.“
    Das ist und war der grosse Fehler bei den Konservativen, dass sie sich nur um ihre Arbeit und ihre Familien gekümmert haben und zugesehen haben, wie die linken durch die Institutionen marschiert sind und sich unseren Staat und unsere Medien unter den Nagel gerissen haben und mit dieser Meinungshoheit alles in unserem Land bestimmen. Zwar wachen die Patrioten jetzt langsam auf, aber der Karren steckt schon so tief im Dreck, dass der Weg vom linksversifften Shit-Loch-Country zu einem in Freiheit wenigstens auf einem niedrigen Niveau nachhaltig blühenden Deutschland ein extrem steiniger werden wird.

  38. „Matthias Matussek ist der Beste seiner Generation“, hat der Dichter Harold Brodkey souverän konstatiert. Und nur die Schlechtesten und Dümmsten werden jetzt fragen, wer denn Matussek ist. Matthias Matussek leitet (wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren: dynamisch und doch lässig, also bestens) das New Yorker Spiegel-Büro in der Fifth Avenue. Und nun hat der bewährte, feinfühlige Reporter auch noch sein literarisches Debüt gegeben, bei Diogenes, mit zehn Stories und einem Dramolett. Titel: „Fifth Avenue“. (DIE ZEIT 11/1995)

  39. Bartels:
    Nachdem Matusseks Buch sechs Wochen totgeschwiegen wurde, durfte jetzt Matthias Iken…

    Genauso lange hat auch PI gebraucht, um Matusseks Buch mit einem eigenen Thread zu würdigen, ich habe oft daraus zitiert, zum Beispiel diese Passage über den aktuellen Journalismus:

    Machen wir uns nichts vor: Der Journalismus, wie wir ihn kannten, …, ist im Sumpf gelandet. Wer mal in Redaktionskonferenzen rumsaß, wird schnell gemerkt haben, hier ist ein Haufen Irrer zusammen, die um die abwegigsten und exzentrischsten Thesen streien. Man will ja schließlich Aufmerksamkeit. Man will verkaufen, sich und das Blatt. Keiner weiß heute noch, wie das geht. Die Auflagen der Blätter schrumpfen wie Schnee in der Sonne. Doch ganz so schuldlos sind die Redakteure nicht. Sie schreiben an ihrem Publikum vorbei. Drei Viertel aller Redakteure sind linksgrün einzuordnen. Drei Viertel aller Journalisten fühlen sich als Vormund der Leser auf dem Weg in eine grüne, atomfreie, durchgegenderte, grenzenlose Internationale…

    Und dann geriet er in die Jauche von Springers WELT. Das Ende …

    War ein bisschen anders: Springer-Chef Döpfner hatte selbstherrlich beschlossen, Matussek der „Welt“ aufs Auge zu drücken, ohne die dort Verantwortlichen vorher zu fragen, sowas geht nie gut, weiß ich aus eigener Erfahrung, schafft eine Antistimmung von Anfang an. 77% von 30 Amazon-Kunden vergeben übrigens 5 Sterne für Matusseks Buch, irgendwie scheint es sich auch ohne Medien-PR rumgesprochen zu haben:

    https://www.amazon.de/White-Rabbit-Abschied-gesunden-Menschenverstand/dp/3959720807

    Und es heißt nicht „Pater Brown“, da ist Bartels en arrière, sondern „Father Brown“, Brown ist kein Pater, sondern ein einfacher Dorfpfarrer.

  40. OT Nachtrag zum Kopftuchverbot des Arbeitsgerichts

    Sehr intensiv bekämpft der Doppel-Pass-Türkenfunktionär Cinar, inzwischen muss man sagen, ein Kopftuchverbot in staatlichen Einrichtungen. Im Tätigkeitsbericht 2015 seines Türkenvereins „TBB“ wird „Kopftuch“ 153 Mal genannt. Bei den Berufstürken daher ein aktuelles Thema.

    Es ist daher anzunehmen, daß die Klägern mit „türkischen Wurzeln“, die vergeblich per Gericht erzwingen wollte, das Kopftuch an normalen staatlichen Grundschulen durchzusetzen, nicht alleine handelt. Denn einen Job an einer anderen Schule mit älteren Schülerin hatte sie ja.

    Der Türkenfunktionär Cinar, der auch kriminelle Migranten nicht ausweisen will

    http://www.pi-news.net/2015/03/cinar-straffaellige-migranten-nicht-ausweisen/

    hatte in der Frage des Kopftuchs sich offensichtlich an der islamistischen Bewegung in seinem Heimatland orientiert,

    „Wir sind für ein Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst“ sagte der Türkenfunktionär laut Tagesspiegel noch 2004. Jetzt palavert Cinar, „Ein ‚islamisches Kopftuch‘ ist in Deutschland nicht unüblich, sondern spiegelt sich im gesellschaftlichen Alltag vielfach wider“,

    Ein islamisches Kopftuch mag bei Türken und anderen Mohammedanern üblich sein, bei öffentlichen Schulen mit Kindern hat es insbesondere bei der Lehrerschaft nichts zu suchen.

  41. Matusseks Hausheiliger Chesterton (1874-1936) wusste auch ganz genau, was der Westen sich mit dem Islam einhandelt, in seinem satirischen Roman „Das fliegende Wirtshaus“ von 1914 geht es um die Islamisierung Englands mit allem Drum und Dran, vor allem dem Alkoholverbot fürs gemeine Volk, und um die „progressiven“ Eliten des Landes, die willfährig als Propagandisten der neuen „großartigen Religion“ fungieren. Das Buch endet mit der erfolgreichen Revolution englischer Christen, die ihre religiöse und kulturelle Identität gerade noch rechtzeitig wiederentdecken, um die islamischen Machthaber in die Wüste zu schicken („Patrick und Joan wandeln in einer Welt, in der wieder Wärme und Frische ist“).

    Chesterton wusste Bescheid, er wusste vor hundert Jahren, was unsere frommen Kleriker bis heute nicht wahrhaben wollen: Gleich zu Beginn lässt er einen alten Straßenprediger auftreten, der behauptet, dass „die englische Kultur von den Türken oder den Sarazenen nach ihrem Sieg in den Kreuzzügen begründet“ worden sei, und dass man allein an Londons Halbmond-Plätzen – Morrington Crescent, King’s Crescent… – erkennen könne, dass „hier überall das heilige Zeichen der Religion des Propheten verehrt wird“. Er kenne Leute, sagt der runzlige Alte, „welche sagen, es sei nicht unsere Heimat. Aber was macht es, woher wir gekommen sind, wenn wir die wahre Botschaft aus dem Paradies im Gepäck haben!“ Auch Daniels Pipes, sehe ich grade, hat den Roman gelesen:

    http://de.danielpipes.org/14414/chesterton-fliegende-wirtshaus

  42. Aus einer Kirche mit Ablasshandel sollte jeder austreten, nicht nur Luther.
    Im übrigen kommt man durch den Glauben in den Himmel, nicht durch eine Kirchenmitgliedschaft. Daher ist die kath. Kirche eine anti-christliche Kirche.

  43. Apusapus 10. Mai 2018 at 11:19
    erich-m 10. Mai 2018 at 09:15
    Ja, natürlich gab es schon immer Patrioten und es wird sie auch weiter geben.
    Aber die grosse Masse der Jungen, die von den 68ern versauten Menschen sind verloren.“
    Alles ist aus.
    „Wer den ganzen Tag in Jogginghose oder Trainingsanzug herumläuft, hat die Kontrolle über sein Leben verloren!“ sagt Karl Lagerfeld und ich pflichte ihm bei.“
    —————————————-
    Das Äussere, in diesem Fall die Kleidung, ist der Spiegel der Seele.
    Wer äusserlich verlottert ist, schlampig und unordentlich ist, ist es auch in seinem Inneren.
    So lange sich am Äusseren nichts ändert, eine absolute Kulturlosigkeit herrscht, es keine Werte, Anstand und Scham mehr gibt, ist in der Tat alles verloren.
    Ich sehe Nihilismus, so weit das Auge reicht.

  44. Am Mittwoch, 16. Mai, 15 Uhr, werden Vera Lengsfeld, Henryk Broder, Michael Klonovsky und Alexander Wendt die zur Petition umgewandelte „Gemeinsame Erklärung 2018? dem Vorsitzenden des Petitionsausschusses des Bundestages, Marian Wendt, MdB-CDU, übergeben. Am Tag danach wird es um 11 Uhr im Haus der Bundespressekonferenz eine Pressekonferenz in identischer Besetzung geben. Derzeit haben 154.084 Leute unterschrieben.

  45. „Wer den ganzen Tag in Jogginghose oder Trainingsanzug herumläuft, hat die Kontrolle über sein Leben verloren!“ Karl Lagerfeld

    Blödsinn! Umgekehrt könnte man sagen: Wer den ganzen Tag mit gestärktem hohem Stehkragen, früher „Vatermörder“ genannt, rumläuft, hat einen Sprung in der Schüssel. Ich bin übrigens ein Lagerfeld-Fan.

  46. Und Bartels könnte sich Verdienste erwerben, wenn er recherchierte – hat doch angeblich noch so gute Kontakte in der Medienbranche -, wie das mit Diekmann und den Syrern war. Diekmann hatte im „Refugees Welcome“-Taumel einen Syrer mit seinen beiden Kindern bei sich zu Hause in Potsdam aufgenommen, Matussek behauptet im „White Rabbit“-Buch, das Experiment sei „fürchterlich in die Hose gegangen“, ich wüsste da gern Genaueres.

  47. Matussek hat ein neues Buch geschrieben: “White Rabbit oder Der Abschied vom gesunden Menschenverstand”.
    —————————

    Ja, Deutschland ist im Moment im ähnlichen Zustand wie vor 80 Jahren: Kollektiver Verlust des gesunden Menschenverstandes. Immer diese teuren Sozialexperimente die in DE abgehen!

    Wieder mal prima Artikel von Bartels!

  48. Heta 10. Mai 2018 at 12:56
    Und Bartels könnte sich Verdienste erwerben, wenn er recherchierte – hat doch angeblich noch so gute Kontakte in der Medienbranche -, wie das mit Diekmann und den Syrern war. Diekmann hatte im „Refugees Welcome“-Taumel einen Syrer mit seinen beiden Kindern bei sich zu Hause in Potsdam aufgenommen, Matussek behauptet im „White Rabbit“-Buch, das Experiment sei „fürchterlich in die Hose gegangen“, ich wüsste da gern Genaueres.
    ———————–

    Na, Heta, wieder mal auf Bemängelungstour?
    Wie ich mich erinnere wurde das Thema z. Z. doch schon ausführlich behandelt – vielleicht sogar bei PI.

  49. @ lorbas 10. Mai 2018 at 08:45

    Was wäre, gäbe es noch keine AfD ?

    Das ist eine sehr gute Frage, die ich auch schon angeregt habe.

    Nun, politisch wäre gar nichts anders, die „Flüchtlinge“ und ihr Familienanhang würden in exakt der gleichen Zahl einströmen und sie würden auch im gleichen Maß zum Messer greifen. Ich schätze, niemand glaubt, dass die AfD das verursacht hat. Auch was Europolitik, Genderwahn und im Grunde JEDE politische Entscheidung angeht, sind keine Änderungen zu konstatieren.

    Die Antifa hätte möglicherweise ein bisschen weniger Aufgaben, es würde sich vielleicht schon hin und wieder irgendein Dorfbürgermeister oder Ausländerbeamter oder Polizeieinsatz finden lassen, der ihren Einsatz erfordert. Aber so richtig in hysterischer Alarmbereitschaft wäre sie nicht. Möglicherweise würde das Interesse am „Kampf gegen Rechts“ etwas abflauen. Man kann also konstatieren: Diese Szene wurde vermutlich durch die Existenz der AfD belebt.

    Eine weitere Szene, die dadurch belebt wurde, ist die Talkshow-Szen, sowie die von den Medien inszenierte „öffentliche Debatte“ ganz allgemein, zu der Politiker verschiedener Couleur unerlässlich sind. Es wäre problematisch gewesen, jemanden zu finden, der komplett harmlose Äußerungen tut, die dann tagelang als „Das darf man nicht“-Struwwelpetergeschichte oder zumindest als „Bis hierher und nicht weiter“-Grenze verwurschtet werden können.

    Die interessanteste Veränderung, die durch die Erschaffung der AfD entstanden ist, findet sich – wie alles Interessante – im Inneren. Ich möchte nicht sehr tief darauf eingehen, weil ich denke, es ist besser, jeder fragt sich das selber: „Was wäre mit mir anders, wenn es die AfD nicht gäbe?“

    Um ein einziges Beispiel zu geben:
    Dieser Kommentar von

    @Cato 10. Mai 2018 at 11:32

    Es ist aber nun mal Fakt, daß immer noch 87% der Deutschen die Altparteien gewählt haben

    und viele, viele gleichlautende würde anders lauten, nämlich vielleicht so:

    „Es ist aber nun mal Fakt, daß immer noch 80 % der Deutschen gewählt haben.“

    Das Wort „Altparteien“ würde NICHT EXISTIEREN. Wenn jemand von dem Wunsch beseelt wäre, etwas Negatives zu sagen, würde er stattdessen das Wort „Parteien“ benutzen.

    Das wäre eine GANZ ANDERE Aussage mit einer GANZ ANDEREN Implikation bei einer beträchtlichen Minderheit.

    Das wurde durch die AfD erfolgreich verhindert und ich bin darüber nicht glücklich.

  50. @ omega 10. Mai 2018 at 08:02
    https://mobile.twitter.com/AvichayAdraee eilmeldung: Israel hat heute Nacht brutal in syrien zugeschlagen und dutzende Einrichtungen der schiitischen Assad-Truppen vernichtet

    Nun, das ist missverständlich. Israel hat nicht „zugeschlagen“, sondern „zurückgeschlagen“. Soviel Genauigkeit sollte sein.

  51. @ ridgleylisp 10. Mai 2018 at 13:07:
    Na, Heta, wieder mal auf Bemängelungstour? Wie ich mich erinnere wurde das Thema z. Z. doch schon ausführlich behandelt – vielleicht sogar bei PI.

    Und wie ist es ausgegangen, ich meine die Geschichte Diekmann und seine Syrer?

  52. “Was ist nur aus Ihnen geworden, Herr Matussek?” So barmt das Hamburger Abendblatt in seiner Schlagzeile.“
    ——————–

    Ja, ja, das ABENDBLATT: Symbolisiert wie kein anderes DRECKSBLATT den ganzen Hamburger Politdachschaden – und nicht nur der Hamburger!

  53. Cato 10. Mai 2018 at 11:32 ,

    ich schrieb doch, dass ich erwarte, dass Kommentatoren, die Wahlergebnisse als einzig mögliches Meinungsbild akzeptieren, obgleich es keine unschärferen Aussagen geben kann als Kreuzchen bei Parteien, mit einiger Wahrscheinlichkeit überhaupt nichts mit meinen Überlegungen anfangen können.
    Es ist ja jedem freigestellt, welche Werkzuge er zur Analyse benutzen will. Wenn Sie die 87% Zustimmung sehen wollen, dann verlassen Sie sich ganz auf Wahlergebnisse. Allerdings sind ja nicht mal alle Leute zur Wahl gegangen.

    Anders als die PR Leute haben wir wenig belastbares sozialwissenschaftliches Material zur Hand. Darin, diesen Mangel auch noch durch Eingrenzung auf Wahlen zu vergrößern, sehe ich einfach keinen Sinn.

    Mir ging es auch darum zu zeigen, dass auch die Wahrnehmung der Invasionskritker manipuliert werden kann und wie ich denke auch wird. Es gab keinen flächendeckenden Willkommenswahn. Die Deutschen sind 2015 nicht übergeschnappt. Der Mehrheit war es doch scheinbar egal, was das Ausland über uns denkt, ob das Ausland uns lieb hat. Aber ich schrieb ja weiter oben schon weshalb das wichtig zu wissen ist.

    Nebenbei zeigte man uns ja den Tsunami in aller Deutlichkeit und durchaus als Ansturm von Männern,sonst hätten wir das ja gar nicht gewusst, während man uns gleichzeitig den Schwachsinn an den Bahnhöfen servierte. Also Bilder, die Angst machten,einschüchterten und Hilflosigkeit verbreiteten und die totale Wut auf die eigenen Landsleute in Gang setzten.

  54. Als er vor einigen Jahren die Hände des deutschen Papstes tätschelte und gleichzeitig für sein Buch warb, nach dem der Katholizismus ein Abenteuer sei, da inszenierte er sich als Kämpfer für den ursprüngliche Glauben, aber man ahnte nicht, was er unter einem Abenteuer versteht. Abgewandelt mit Brecht möchte man heute feststellen: „Wenn die Nicht-Bekämpfer des Unrechts Ihre gebräunten Gesichter zeigen/Ist die Ungeduld derer, die in Unsicherheit sind groß.“ Nun fläzt er sich im Abenteuerurlaub, während rings um ihn herum der Teufel wütet. Das gefällt ihm, das prickelt, das hält die Spannung aufrecht. Ein Urlaub auf den Malediven, das ist soetwas wie ein Formel 1-Rennen in Dubai, Rosenwasser statt Champagner, aber viel Zucker im Ast satt. Um nochmal Brecht zu bemühen: „Hinter ihm fährt der Betrug/Schwenkend einen großen Krug Freibier/Müßt nur, draus zu saufen/Eure Kinder ihm verkaufen.“ Die Kinder verkaufen sie, die sich groteskerweise als „Bürgerliche Mitte“ sehen, sowieso – und uns gleich mit. Wenn ihre Kinder ein kostenloses Stipendium von irgendeinem Scheich erhielten, wer sähe sie nicht allesamt eher gestern als heute unter den Umhang flitzen und spritzen? Durch ihre Kinder wähnen sie sich „bürgerlich“ als letztes Kriterium, ansonsten sind auf Geldverteilung aus, nur unter dem Deckmantel der Familie. Dabei dürften sie, wenn die Pflegestunde naht, genauso wie alle anderen auf die öffentliche Hand und nicht auf die der Tochter oder des Sohnes warten, denn: Hedonisten die sie sind, erzogen sie auch ihre Kinder danach.

    Bis auf wenige Katholiken, nämlich jene, die mit dem Herzen verstehen und ein paar, die auch nachdenken, und zwar konsequent, werden sie alle gemächlich dorthin ziehen, wo die neuen „Heiligen Frauen“ ihre undurchsichtigen Umhänge zeigen. Darin ähneln sie jenen „Rechtspopulisten“ (die eigentlich keine sind), die um keinen Preis von ihrem Türkeiurlaub lassen, denn: was kümmert es sie, wenn der Islam herrscht, wo er quasi von Natur aus wüten soll. Die Malediven sind der Absteiger des Jahrzehnts und Matthias Matussek jener des Jahres. Jedes weitere Wort wäre sinnlos, weshalb ich einmal Wikipedia sprechen lasse:

    Malediven: Der Islam ist die alleinige Staatsreligion. Religionsfreiheit wird ausdrücklich ausgeschlossen: Die öffentliche Religionsausübung jeder anderen Religion ist verboten und unterliegt strafrechtlicher Verfolgung. Das muslimische Glaubensbekenntnis ist Bedingung für die maledivische Staatsbürgerschaft, seit der Verfassungsrat im Dezember 2007 eine Verfassungsänderung.

  55. Herr Matussek macht jetzt scheinbar auf progressiv. Der war mal in einer Talkshow und hat sich zur zunehmenden Homosexualität in unserer Gesellschaft geäußert. Teilweise hat er die gestellten Gegenfragen überhaupt nicht verstanden. Da war Fremdschämen pur angesagt. Man hüte sich vor solchen Wendehälsen.

  56. Dabei fällt mir ein, dass ich nachsehen wollte, wo das von Matussek zitierte Frühstückgespräch mit Claudia Roth erschienen ist. In der „Zeit“, wo auch sonst, Matussek:

    Heute merkt man, wie sehr den Feuilletonisten die Puste ausgeht. Weil sie so schmal sind, so eingehegt, so politisch korrekt, so modisch, Schrumpfköpfe. Sie schicken Moritz von Uslar zum Frühstückseieressen mit Claudia Roth. Wahnsinnig originell, mit dem erwartbaren langweiligen Ergebnis.

    Gleich zu Beginn erfährt man, wo Claudi ihre „tollen Haare machen“ lässt: in Memmingen. Die Tusse fährt also in den äußersten Süden der Republik, um sich dort im „Salon Ursula“ ihre Haare „machen“ zu lassen. Auf Kosten der Steuerzahler? Matussek:

    ➡ In der gleichen Ausgabe war eine groß aufgemachte Geschichte unter der Überschrift zu lesen: „Gemobbt, weil sie Juden sind“, in der Unterzeile hieß es dann weiter: „Ist Antisemitismus an deutschen Schulen weit verbreitet? Viele jüdische Eltern haben Angst, darüber zu reden. Manche tun es aber doch.“ Was ist daran falsch? Alles. Denn erst in der Mitte des dritten Absatzes wird erwähnt, dass drei Viertel der Schüler arabischer oder türkischer Herkunft sind, dass also dieser „Antisemitismus“, wiewohl an einer „deutschen Schule“, muslimischer Natur ist.

    https://www.zeit.de/2012/20/Gruene-Claudia-Roth

  57. @ ridgleylisp 10. Mai 2018 at 13:25:
    Ja, ja, das ABENDBLATT: Symbolisiert wie kein anderes DRECKSBLATT den ganzen Hamburger Politdachschaden – und nicht nur der Hamburger!

    Haben Sie das Interview überhaupt gelesen? Das ist nämlich gut und von einer Grundsympathie getragen. Mathias Iken, der Interviewer, ist stellv. Chefredakteur beim „Hamburger Abendblatt“, er schreibt:

    Sein Buch – das kein großer Verlag verlegen wollte – verbindet eine Heiligengeschichte über Gilbert K. Chesterton, Gonzo-Journalismus und eine bitterböse Abrechnung. Matthias Matussek hat ein widersprüchliches Buch geschrieben; mitunter empörend, dann brillant, furchtbar eitel und dann entlarvend. Er hadert mit den Medien: „Wenn alle in die gleiche Richtung marschieren, kriege ich ganz schwere Füße. Und wenn Sprachregelungen getroffen werden, bekomme ich Atemnot.“ Und: „Der Journalismus ist keine pädagogische Anstalt.“ Wer würde da widersprechen? Vielleicht ist Matussek so, wie Thomas Brussig ihn in seinem Roman „Wie es leuchtet“ zur Figur gemacht hat – verrückt, total autistisch, aber ein genialer Reporter. Zum Autismus gehört, andere nicht richtig wahrzunehmen.

    https://www.abendblatt.de/hamburg/article214236131/Was-ist-nur-aus-Ihnen-geworden-Herr-Matussek.html

  58. Die Wahrheit ist eine unzerstörbare Pflanze.
    Man kann sie ruhig unter einen Felsen vergraben,
    sie stößt trotzdem durch, wenn es an der Zeit ist.

    Deshalb wird die AfD wachsen und gedeihen, trotz aller Erschwernisse.

    Gerade in Köln, einem ganz schwierigen extrem linkslastigen Pflaster gab es welche, die dieses Pflänzchen gepflanzt und schon sorgsam gewässert und gepflegt haben, noch ehe es die AfD gab.

  59. @ Apusapus 10. Mai 2018 at 08:56:

    Wieder einmal hatte sie es geschafft ein Essen auf den Tisch zu bringen. Als sie sich am Tisch niederließ, seufzte sie, „wenn das Ausland uns nur lieb haben würde … “ und der Mann antwortete mit bebender Stimme, „ja, das ging mir auch den ganzen Tag bei der Arbeit durch den Kopf. Es lässt mich nie los. “ Stumm sah die Frau auf die Teller die sie füllte.

    Die Kleinste versuchte die Eltern aufzuheitern. “ Wir haben Euch doch lieb“, rief sie und streckte die Ärmchen aus. Sie verstand noch nicht, was das Volk in seinem Innersten bewegte. Wenn sie erst einmal eine Kinderschar zu versorgen hätte, dann würde auch sie es verstehen und wie alle anderen Deutschen, nun schon seit Jahrhunderten, danach lechzen vom Ausland geliebt zu werden.

    Ja, so war das. Und jeden Tag findet ein Flüchtling eine Geldbörse mit 300 000 Euro drin und gibt sie ab.

    Und alle Älteren kennen es sicher noch aus Erzählungen ihrer Großeltern. „Ihr wisst gar nicht, was für schwere Sorgen wir früher hatten. Es war so belastend, immer danach zu lechzen, vom Ausland geliebt zu werden. Ich weiß noch wie heute, dass die letzten Worte meines Großvaters auf dem Totenbett den Wunsch ausdrückten, es möge kommenden Generationen doch gelingen, was ihnen nicht gelungen ist.“

    Nicht?

    Dann haben sie es wohl nur vergessen zu erwähnen. Denn stimmen muss es ja, wenn es Franz Werfel 1946 geschrieben hat und heute noch zitierwürdig ist.

    Danke Apusapus für diese wunderbare und erhellende kleine Stück Prosa. Es ist manchmal so einfach, den himmelschreienden Blödsinn einer Aussage aufzudecken, wenn man sich nur KONKRET vorstellt, wie das ausgesehen haben mag, anstatt sich an den intellektuellen Sirenenklängen zu ergötzen.

  60. Heta 10. Mai 2018 at 12:50

    „Wer den ganzen Tag in Jogginghose oder Trainingsanzug herumläuft, hat die Kontrolle über sein Leben verloren!“ Karl Lagerfeld

    Blödsinn! Umgekehrt könnte man sagen: Wer den ganzen Tag mit gestärktem hohem Stehkragen, früher „Vatermörder“ genannt, rumläuft, hat einen Sprung in der Schüssel. Ich bin übrigens ein Lagerfeld-Fan.“

    Tja, wie weit ein Mann wie Lagerfeld oder Trump oder die Kanzlerin wirklich Kontrolle über ihr Leben haben, wäre auch ein Feld das zu beackern ist, aber wohl nicht hier.

    Wer im Jogginganzug sein Auto repariert, im Garten arbeitet und auch mal zwischendurch am Kiosk ein Bier zischt und dort mit anderen Jogginghosenträgern böse Worte austauscht, mag mehr Kontrolle über sein Leben haben als Leute, die nett angezogen zur Arbeit und zum Schoppen, ins Museum und Theater gehen und anschließend müde vor dem Fernseher hängen und politische Sendungen ansehen.

    Aber auch hier fehlen die Daten und man kann nur Vermutungen aufstellen. Ich hatte mal so einen Nachbarn, immer im prolligen Outfit und immer total renitent, gegen jede Obrigkeit und heftig gegen Ausländer. Ein großartiger Mann, wenn man vom Geschmack für Klamotten mal absah. Dabei strammer SPD Wähler.

    erich-m 10. Mai 2018 at 12:24

    Apusapus 10. Mai 2018 at 11:19
    erich-m 10. Mai 2018 at 09:15
    Ja, natürlich gab es schon immer Patrioten und es wird sie auch weiter geben.
    Aber die grosse Masse der Jungen, die von den 68ern versauten Menschen sind verloren.“
    Alles ist aus.
    „Wer den ganzen Tag in Jogginghose oder Trainingsanzug herumläuft, hat die Kontrolle über sein Leben verloren!“ sagt Karl Lagerfeld und ich pflichte ihm bei.“
    —————————————-
    Das Äussere, in diesem Fall die Kleidung, ist der Spiegel der Seele.
    Wer äusserlich verlottert ist, schlampig und unordentlich ist, ist es auch in seinem Inneren.
    So lange sich am Äusseren nichts ändert, eine absolute Kulturlosigkeit herrscht, es keine Werte, Anstand und Scham mehr gibt, ist in der Tat alles verloren.
    Ich sehe Nihilismus, so weit das Auge reicht.“

    Ich verstehe sehr gut was Sie meinen und doch trifft es ja nicht allgemein zu. Klar sehen Sie überall Nihilismus, denn das ist ja auch was wir sehen sollen. Mir ist Nihilismus in meiner Umgebung aber nicht so oft begegnet. Klamotten sind auch eher nicht der Spiegel der Seele. Man müsste ja wirklich alles bis hin zu den Schuhen selbst herstellen können. Man ist einem Sortiment ausgeliefert, einer gemachten Strömung und kommt nicht daran vorbei.

    Äußerlich bin ich ziemlich unordentlich, innerlich aufgeräumt oder doch, wie es so schön heißt, immer „auf dem Weg“ zu noch mehr Ordnung. Menschen sind halt verschieden.

    Ich stimme Ihnen aber doch auch zu denn ich sehe ja auch die Verwüstungen, die das Modediktat anrichtet und die schlimmen Auswirkungen die der Fernsehapparat hat. Die Schamlosigkeit zu verbreiten ist das Regime fest entschlossen. Das sehe ich auch überall.

  61. Nuada 10. Mai 2018 at 14:07

    @ Apusapus 10. Mai 2018 at 08:56:

    höhö. Ich hab noch ein altes Sticktuch von meiner Uhroma . Umkränzt von Kreuzstichblüten: „Ob Sonne oder Regen, nur das Ausland gibt uns Segen. Flehet zum Herrn“.

    So naiv, so volkstümlich! So verbreitet! Ich halte es in Ehren, denn viel konnte aus Schlesien nicht gerettet werden – eigentlich nur dieses Tüchlein mit dem Spruch. Daran erkennt man die Bedeutung, die es hatte, die ganze Sehnsucht ist eingestickt oder, mit den Worten des Dichters gesagt: Das Lechzen.

  62. @ Dr. PeKu 10. Mai 2018 at 13:42:
    Herr Matussek macht jetzt scheinbar auf progressiv. Der war mal in einer Talkshow und hat sich zur zunehmenden Homosexualität in unserer Gesellschaft geäußert…

    Das ist Quatsch, Matussek hat noch nie „auf progressiv“ gemacht. Im Gegenteil, er war schon vor zwölf Jahren als Reaktionär verschrien, nachdem er das Buch „Wir Deutschen. Warum die anderen uns gern haben können“ veröffentlicht hatte. Er hat sich nur zu früh gefreut, er schrieb damals, 2006:

    Die unerträglichen ideologischen Gewissheiten der letzten Jahrzehnte sind verschwunden und damit auch die rot-grünen Spießerblockaden. Man überlässt sich zunehmend der Anarchie des Moments. Es ist eine Trendwende ins Unideologische und Lebenspraktische, die sich in ihrem Deutschlandgefühl Bahn bricht. … Wer begeistert sich noch für Multikulti, wenn in den muslimischen Ghettos westlicher Großstädte Frauen verprügelt und Bomben gebastelt werden. Überall wird neu justiert, und Politiker finden es plötzlich wichtig, für Familie zu werben…

    Von dem Zustand sind wir bekanntlich noch meilenweit entfernt. Und Sie sollten mal in seinem aktuellen Buch nachlesen, was nach seinem „Ich bin wohl homophob. Und das ist auch gut so“-Artikel los war, es ging genau um die von Ihnen erwähnte Talkshow. Matussek zitiert den Branchendienst „Meedia“: „Homophobiker Matussek – einmal Shitstorm frei Haus“, Seite 110.

  63. In der Wohnung hab ich immer Trainingshose an. Aber wenn ich ein paar Meter einkaufen geh, dann zieh ich mir ne Jeans an.

  64. Was an Matussek originell ist, ist, dass er ausgestiegen ist, obwohl er vorher drin war. Ich bin schon 66 Jahre und 2 Monate ausgestiegen. Deshalb alles alte Hose was er schreibt, aber kommt eben von einem der mal drin war. Ich war nie drin.

  65. @ Apusapus 10. Mai 2018 at 08:15
    „Die Presse hat einseitig berichtet, wie die (SPD-nahe) Otto-Brenner-Stiftung nachgewiesen hat. 80 Prozent waren in der Flüchtlingskrise regierungsfreundlich …. “

    Wenngleich selbst in der heißesten Phase der Flutungspropaganda im Jahr 2015 für ein oder zwei Wochen, nicht mehr als 32% der Deutschen auf der Seite der Regierung standen, ist es gelungen den Eindruck eines Willkommenswahns der Deutschen zu erwecken, und das wird bis heute so geglaubt.

    Vielleicht war es nie wirklich beabsichtigt durch die unglaubwürdige Berichterstattung unsere Einstellung zur Flutung wirklich zu verändern und das Ziel war nur uns nur glauben zu machen die Mehrheit, die ablehnend war, sei eine kleine an die Wand gedrückte Minderheit und jeder einzelne von uns stünde einem Heer Wahnsinniger gegenüber.

    Bis heute werden die Willkommensbilder, die vermutlich zum großen Teil Inszenierungen sind, ein Aufmarsch von Aktivisten, wieder und wieder reproduziert und dadurch das deprimierende Gefühl verfestigt, alle Anderen seien irre. Der Fokus wird dabei besonders auf die Bilder junger Mädels gerichtet, diese drei hübschen mit dem Willkommenstransparent zieren noch immer Artikel zum Thema und kaum ein Leser wird sich fragen, weshalb diese kleine Szene, die ja durchaus inszeniert sein kann, rund um die Welt verbreitet wurde.

    Diese drei Mädels und der ertrunkene Junge waren die absoluten Propaganda Keulen. Während aber das Bild des toten Jungen am Wasser nur eine kurzfristige Stimmungsänderung erzeugte (kurze Spitze 32%) hat das Bild von den drei Mädchen für nachhaltige Demoralisierung gesorgt.

    Der tote Junge konnte aber nicht mehr als 10% Herzschmerz Zuwachs erzeugen. Da mögen Frauen, auf die die Bilder abzielten, kurzfristig überproportional für die Zustimmungsspitze gesorgt haben. Ich habe das in Gesprächen auch so erlebt. Diese mini Gefühlsduselei klang aber rasch ab.

    Man geht in den PR Abteilungen vermutlich schon lange davon aus, dass die ventilierten Inhalte von einer Mehrheit nicht mehr geglaubt werden und arbeitet vielleicht hauptsächlich daran der Mehrheit das Gefühl der Isolation einzupflanzen.

    Wer sich isoliert fühlt, obgleich er unter seinesgleichen Mainstream ist, dessen Wahrnehmung ist verzerrt und die verzerrte Wahrnehmung wird sich auf das Verhalten auswirken. Wir erleben das ja hier im Kommentarbereich auch – diese Wut auf das „dumme deutsche Volk“, das „Immer wieder alles falsch macht“ und so leicht zu manipulieren ist. Zwei, drei echte oder falsche historische Zitate zum deutschen Volkscharakter ( charakterlos, schafsgleich …) und das Bild verfestigt sich zusätzlich, die Täuschung wird nach und nach zur Selbsttäuschung.

    Wenn es so ist wie ich denke, dann hat die Propaganda ihren größten Sieg unter den Invasionsskeptikern eingefahren und die Zahl der Invasionsbefürworter nie nachhaltig vergrößert. Anhand der Zahlen von 2015 kann man 20% überzeugte Invasionsbefürworter als festen Bodensatz vermuten und einen Spielraum nach oben von nochmal etwa 10%. Weil die sich auf der richtigen Seite wähnen (80% der Artikel in der Presse), vertreten sie ihre Meinung lautstark.

    Mir ist klar, dass ich die „87% wollten es so“ Fraktion nicht erreichen kann – sie wollen es so und haben sich in dieser Vorstellung eingegraben. Wenn wir aber in unserer alltäglichen Kommunikation erfolgreich sein und uns nicht durch die Systempropaganda demoralisieren lassen wollen, dann können die Überlegungen vielleicht helfen.
    _______________
    Danke für die Ermutigung stets in der Realität, dem Startpunkt zu beginnen, um Entwicklung überhaupt erst frei von ‚Irrwegen durch Verzerrung von Anfang und Ziel‘ die Wegentwicklung, das Fortschreiten der Aufklärung anzugehen:

    Und wenn einige Züge weiter an ihre Aussagen sogar erste Aufklärungstendenzen, die in diskussionsfreudigen, weltoffenen, universitären Freundschaften unter verschiedenen Religionen bereits erste kleinste Wurzelfasern entwickelten, miteingestampft wurden,
    indem ein Rückhalt dafür wegeschrieben wurde und die Verängstigung der Isolation platziert:
    unfassbar alles 🙁

  66. Und ich setz mich jetzt aufs Fahrrad und gucke nach, wo im Frankfurter Niddapark eine junge Frau ermordet worden ist. Sie ist inzwischen identifiziert, 29 Jahre alt, ihr Auto, ein weißer Mercedes-SUV, stand in der Nähe des Fundorts. Der Niddapark, das ehemalige Bundesgartenschaugelände im Nordwesten der Stadt, ist riesig, 170 Hektar groß.

  67. Ich bin mir sicher, tief drinnen hat so manches Rädchen im Etablierten-Getriebe im polit-medialen Kartell bereits den eigenen Saulus zu Paulus Moment hinter sich. Ein Rädchen darf jedoch nicht frei drehen und bekennen. Das würde das Getriebe gefährden. Das Rädchen selbst natürlich auch. Fazit: Die Gänge müssen weiter hochgeschaltet werden. Es knirscht ja bereits. Das morbide und perfide Getriebe ist unsolide und invalide.

  68. Kleine Korrektur: Antifaschismus ist, wenn ein deutscher Herbert F. außer Landes flieht und als Partisan junge deutsche Soldaten aus dem Hinterhalt ermordet.

  69. Lieber PETER BARTELS,
    ich lese gerne ihre Beiträge und stimme Ihnen häufig zu.
    Ich verstehe nur nicht, warum sie so am Werdegang eines Matthias Matussek rumkritteln, also zumindest so zwischen den Zeilen.

    Dieser hatte immerhin schon 1998 festgestellt: „Grotesk etwa der Kult um die sogenannten ‚Alleinerziehende‘, der die staatlichen Helferschwadronen mittlerweile zur Seite springen wie einer Schwerverletzten, als sei das Kinderkriegen allein eine nobelpreisreife Leistung und als stünde fortan jeder bindungsschwachen Bafög-Empfängerin, die ihren Freund nicht halten konnte oder wollte, eine Kriegerwitwenrente in Form von Unterhalt und staatlichen Vergünstigungen als eine lebenslange Selbstverständlichkeit zu.
    Man sollte immer bedenken, daß die meisten Scheidungen von Frauen eingereicht werden, daß also mittlerweile die ‚Alleinerziehende‘ unter Frauen ein durchaus angestrebtes Karriereziel sein kann – kein Wunder bei all den Vergünstigungen.“
    Matthias Matussek, DIE VATERLOSE GESELLSCHAFT / ÜBERFÄLLIGE ANMERKUNGEN ZUM GESCHLECHTERKAMPF

    Mit seinem Buch über „Die vaterlose Gesellschaft“ hatte Matussek nicht nur die auch damals schon vorherrschende politische Korrektness erheblich provoziert, sondern ebenfalls thematisch die über eine überbordende staatliche Für- und Vorsorge organisierte Etablierung einer Pöbelherrschaft aus unterprivilegierten und asozialen „Randgruppen und Minderheiten“ – ein uraltes Ziel der „Achtundsechziger“ -, äußerst stimmig umrissen.

    Erst später, nachdem die von linksgrünen Kulturrevolutionären seit Andreas Baader und Gudrun Ensslin avisierte Pöbelherrschaft aus Randgruppen und Minderheiten den Charakter eines Kalifats bzw. eines Islamischen Staats annimmt – wir dürfen uns inzwischen mit Göring-Eckardt über zurückkehrende IS-Kämpfer „freuen“, insbesondere auch „alleinerziehende IS-Kämpferinnen“! – hatte der damalige Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky, immerhin Noch-SPD-Mitglied, denselben Tatbestand beschrieben: „… sind die Alleinerziehenden. War der Verlust eines Lebenspartners früher ein Schicksalsschlag, so ist ‚alleinerziehend‘ inzwischen fast zu einer Lebensphilosophie oder zu einem Label geworden, das man mit einem gefühlten Ausrufezeichen in den Lebenslauf schreibt. In Berlin sind rund ein Drittel aller Mütter oder Väter alleinerziehend. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 20%. Zu diesem Thema möchte ich mich nicht ausbreiten und mich nur auf die Tatsache beschränken, dass 45% aller Alleinerziehenden vom Sozialsystem komplett oder ergänzend getragen werden. In Gesprächen bin ich immer wieder überrascht, mit welcher Selbstverständlichkeit Menschen davon ausgehen, dass es die natürliche Aufgabe der Gemeinschaft sei, sie zu alimentieren, und ihre Lebens- wie Familienplanung darauf ausrichten. Insbesondere bei Alleinerziehenden ist diese Auffassung recht stark verbreitet. Der Umstand, durch Zeugung und Erziehung der Gemeinschaft ausreichend gedient zu haben, fungiert dabei als unerschütterliche Rechtfertigung, die jeden Zweifel als unmoralisch entrüstet zurückweist.“(2012) Heinz Buschkowsky, NEUKÖLLN IST ÜBERALL

    Noch interessanter wird die „Schicksals-“ oder besser: „Interessengemeinschaft der Alleinerziehenden“, wenn man sich vergegenwärtigt, wie viele der sozialstaatlich alimentierten Alleinerziehenden-Stati die Folge von Verhältnissen und Beziehungen mit orientalischen „Kültürbereicherern“ sind, und dass muslimische Zweit-, Dritt, Viertfrauen im Hartz-IV-System als „Alleinerziehende“ bearbeitet und falltechnisch „abgebildet“ werden – mit „Alleinerziehendzuschlag“, versteht sich.

    Ich wollte mit diesem Ausflug in perverse Abgründe der Sozial- und Migrationsindustrie als materiellem Unterbau des Multikults nur zum Ausdruck bringen, dass Matussek schon immer mal wider den Stachel löckte.

    Sie, lieber Peter Bartels, haben ja auch „ihre Vergangenheit“ – bei Springer. Es freut mich immer, wie Sie „verantwortliche“ Schriftleiter mit ihren sinkenden Auflagen vorführen, dabei hatte m. E. Karl Kraus unbedingt recht (und das schon lange vor dem Ersten Weltkrieg): „Druckerschwärze in der Hand einer weibischen Zeit ist Vitriol gegen Alles.“(1913/1925) Karl Kraus, UNTERGANG DER WELT DURCH SCHWARZE MAGIE
    [Na gut, angesichts von „Funk und Fernsehen“ haben „die Medien“ seit der Druckerschwärze technologisch eine ähnlich sprunghafte Entwicklung durchgemacht, wie die Militärrüstung vom Schwarzpulver über das Dynamit bis zur Atombewaffnung!]

    Außerdem will ich gar nicht meckern oder kritteln, ich habe auch einiges an Schuld zu bewältigen, als ehemals aktiver Linker, ebenfalls mit „Presseerfahrung“!
    Da gibt es viel „wiedergutzumachen“!

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