Klimakatastrophen, Krieg, Fakenews – aber kein Wort über Folgen der Migration

Schwedische Krisen-Broschüre lügt die Wahrheit weg

Von JUPITER | Wer schon einmal im Urlaub auf die Spitzen der vorgelagerten Schären-Inseln in der südschwedischen Hanö-Bucht geklettert ist, die lange Zeit militärisches Sperrgebiet war, der entdeckt noch heute die Ruinen der Geschütz-Bunker, die vor der (damals) sowjetischen Gefahr schützen sollten. Jetzt ist es offensichtlich wieder soweit: Schweden rüstet für den Ernstfall von außen und innen auf. Erstaunlich: Ausgerechnet von der größten Gefahr durch die Folgen der Zuwanderung schweigt die Broschüre der Zivilschutzbehörde.

Das 20-seitige Heft wird an alle 4,8 Millionen Haushalte verschickt und soll die Bevölkerung auf Krisen nahezu jeder Art vorbereiten, meldet die BILD: „Der Zweck dieser Broschüre ist es, zu helfen, uns besser auf alles vorzubereiten, das von ernsthaften Unfällen, extremen Wetterbedingungen, IT-Angriffen bis zu militärischen Konflikten reicht“, heißt es in der Erklärung.

Zuletzt wurde eine vergleichbare Warnung 1961 herausgegeben.

„Wenn Krisen oder Krieg kommen“, lautet der Titel. Bebildert wird das Ganze mit Kampfhubschraubern, einstürzenden Brücken und schwerbewaffnetem Militär. Die Menschen, die vor all dem Unheil bewahrt werden sollen, sind natürlich per Zeichnung halb und halb schwedisch-multikulti dargestellt.

Die Warnung vor Klimakatastrophen, Krieg, Terror und Falschinformation steht im Mittelpunkt der Broschüre.

Erklärt wird, welche Lebensmittel auf Vorrat gekauft werden sollten, wie man Wasser aufbereitet und welche sonstigen Güter das Überleben sichern können. Man kann sich an Strichlisten orientieren. Das schwedische Sirenen-Alarmsystem wird nach Eskalationsstufen und Bedrohungsart detailliert dargestellt.

Bebildert ist die Broschüre wie im Comic-Heft mit Kampfflugzeugen, Panzern, brennenden Häusern und Soldaten in Kampfausrüstung.

Martialisch wird an den schwedischen Widerstandsgeist appelliert: „Wenn Schweden von einem anderen Land angegriffen werden würde, geben wir niemals auf. Alle Informationen, die besagen, der Widerstand zerbreche, wären falsch.“

Was in der Krisen-Broschüre völlig ausgeblendet wird – wenn man vom Begriff „Terror“ mal absieht – sind Hinweise auf innere Gefahren durch massenhafte Zuwanderung und ihre Einbeziehung in die Krisenprävention. Eine Erklärung gibt das Gatestone-Institut: „Wenn es im Westen als anstößig angesehen wird, über die falschen tatsächlichen Folgen der Migration zu sprechen, wird es in Schweden jetzt als Verbrechen betrachtet.“

Donald Trumps Warnung vor ausufernder Gewalt in Schweden durch unkontrollierte Zuwanderung, die nicht versiegenden Gerüchte über bürgerkriegsähnliche Zustände, Schweden als Vergewaltigungs-Hochburg Europas, laut Polizeibericht 61 No-Go-Zonen, speziell in den Vorstädten von Malmö (18 unaufgeklärte Morde, Stand 2018) und Stockholm, die Warnung des Polizeichefs von Schweden, die Regierung habe die Kontrolle über das Land verloren. Im Dezember 2017 wurde nach Trumps Jerusalem-Entscheidung ein Brandanschlag auf eine Synagoge in der Hafenstadt Göteborg verübt – mit Molotowcocktails. Drei Verdächtige wurden festgenommen, zwei Syrer und ein Palästinenser. Ist das alles heiße Luft? Keineswegs! In Schweden läuft es wie in Deutschland: Klein- und Schönreden, Relativieren, täuschen, tarnen, vernebeln.

Auftraggeber der Krisen-Broschüre ist die schwedische Regierung. Ist es ein Ausdruck von Nervosität der regierenden Sozialdemokraten vor der Reichstagswahl am 9. September 2018, um Vorsorge und Sicherheit zu suggerieren? Fakt ist, dass die Sozialdemokraten letzten Umfragen zufolge 5,8 Prozent Verluste gegenüber 2014 verzeichneten, während die rechten Schweden-Demokraten 5,8 Prozent Gewinne holten.