Spanische Medien gehen davon aus, es handle sich um die vermisste Deutsche

Fall Sophia Lösche: Frauenleiche in Spanien gefunden

Einem Bericht der spanischen Zeitung „El Correo“ zufolge wurde am Donnerstagnachmittag an einer Tankstelle in Asparrena, in der nordspanischen Provinz Álava die Leiche einer jungen Frau gefunden. Wie „El Correo“ berichtet gehen die Ermittler davon aus, dass es sich um die seit 14. Juni vermisste 28-jährige SPD-Politikerin Sophia Lösche handeln soll. Die Tote sei am Nachmittag von der baskischen Polizei gefunden worden und weise Zeichen „körperlicher Gewalt“ auf. „Eldiario“ berichtet, dass der Körper teilweise verbrannt sei.

Die Studentin soll an einer Raststätte in Schkeuditz bei Leipzig in einen LKW mit marokkanischem Kennzeichen gestiegen sein und wollte in ihre Heimatstadt Amberg trampen (PI-NEWS berichtete). Seither fehlte jede Spur von der jungen Frau.

Der Tat verdächtige LKW-Fahrer Merabet B. (41) wurde am Dienstag in Bailén, etwa 650 km vom Fundort entfernt, auf seinem Weg nach Marokko festgenommen.

Einem spanischen Medienbericht zufolge, soll er zugegeben haben, die Leiche der jungen Frau an der Tankstelle liegengelassen zu haben. Das setzte den Suchtrupp in Gang, der letztlich auf die Tote stieß. Nun würden belastende Beweise gesucht, die den Verdächtigen über das Ablegen der Leiche hinaus mit ihrem Tod in Verbindung bringen, heißt es.

Die Tote wurde zur endgültigen Identifizierung der Pathologie übergeben. Die Staatsanwaltschaft Leipzig wollte sich am Donnerstagabend noch nicht zu den spanischen Medienberichten äußern. Eine offizielle Bestätigung, dass es sich um Sophia Lösche handelt steht also zur Stunde noch aus.

Freunde von Sophia Lösche waren aber schon vor Tagen damit beschäftigt die Tat im Sinne einer kulturellen Kausalität möglichst herunterzuspielen und posteten in linksdummer, gutmenschlicher Art auf Twitter:

Wer angesichts des Verdachts des gewaltsamen Todes eines nahestehenden Menschen keine anderen Probleme hat, ist zwar vielleicht noch nicht ganz so verroht wie der Täter, aber wohl mindestens so gestört. (lsg)




CSU-Augenwischerei: „Zurückweisungen bei Wiedereinreisesperre“

Von SELBERDENKER | Es wird viel spekuliert, ob Seehofers Pseudoaufstand einen Politikwechsel bedeuten könnte. Auch wird beklagt, dass Merkels Mittel zum Machterhalt, die CSU, nun das Programm der AfD kopieren würde.

Bei Lichte betrachtet bleibt jedoch davon nicht viel übrig.

Seehofers Getöse und der Medienzirkus darum erwecken gerade einen Schein, der bei der Bayernwahl am 14. Oktober Stimmen für die CSU bringen könnte.

Es ist momentan lediglich eine Scheinrebellion gegen Merkel, die mittelfristig sogar ihrem eigenen Machterhalt dienen könnte, zumindest dem Machterhalt der Union.

Der Mann, der tut, was getan werden muß?

Wäre Seehofers Getöse wenigstens „copy and paste“ aus den Forderungen der AfD, könnte man sagen, dann wäre eben Seehofer jetzt der Mann, der tut, was getan werden muß. So ist es aber nicht. „copy and paste“ aus dem AfD-Wahlprogramm 2017 ist dies:

Die Grenzen müssen umgehend geschlossen werden, um die ungeregelte Massenimmigration in unser Land und seine Sozialsysteme durch überwiegend beruflich unqualifizierte Asylbewerber sofort zu beenden.

Konsequente Umsetzung von Dublin III ist AfD-Forderung! Schlicht: Die Durchsetzung geltenden Rechts gegen Merkels mörderische Eigenmächtigkeit!

Demgegenüber bewirkte das gegenwärtige Seehofer/Merkel-Theater diese wahrhaft orgastische Schlagzeile:

Zurückweisungen bei Wiedereinreisesperre ab sofort angeordnet

Ein Paukenschlag! Wow! „Zurückweisungen bei Wiedereinreisesperre ab sofort angeordnet“ – das ist etwa so bescheuert, wie der alte Witz aus der Bundeswehrdienstvorschrift: „Nach Beginn der Dämmerung ist mit Dunkelheit zu rechnen“. So etwas ist wirklich heute eine Schlagzeile wert! Das hat Merkels bayrische Handpuppe zum Machterhalt „erreicht“!

Was war denn eigentlich vorher „angeordnet“ in Deutschland? Wilkommenskultur bei Wiedereinreisesperre? Wieder Teddybären von deutschen Mädchen und die Mädchen vielleicht gleich dazu? Davon mal abgesehen: Wer garantiert eigentlich, dass „zurückgewiesene wiedereinreisegesperrte“ Kerle nicht am nächsten Baum den U-Turn machen?

Doch auch mit heißer Luft kann man wohl schlichte, unkritische Wählergeister wieder der CSU in den Stall treiben, damit die Macht der gleichen alten Figuren nicht gefährdet wird.

Falsche Signale

Hat Merkels Wauzi irgendwas von konsequenten Massenabschiebungen Abschiebungspflichtiger gesagt oder gar mal etwas dahingehend durchgesetzt? Hat Seehofer das grundsätzliche Problem der Sogwirkung überhaupt auf dem Schirm? Hat er nicht! Wir brauchen groß angelegte Abschiebungen abschiebepflichtiger Illegaler, notfalls mit Nachdruck durch Abschiebehaft – anders geht es nicht mehr! Die richtigen Signale müssen in die Welt, damit die Sogwirkung in Merkels Schlaraffenland endlich aufhört, zumindest abgeschwächt wird!

Das Gegenteil passiert jedoch! Man soll künftig ins deutsche Sozialsystem wandern dürfen, wenn man schon Leute im Land hat. Das bedeutet noch mal einen zusätzlichen Sog, einen zusätzlichen Anreiz, sich auf den Weg zu machen.

Seehofer verhandelt darüber, wie viele tausend Familienmitglieder von Illegalen jeden Monat noch dazu kommen dürfen. Er verhandelt das Ausmaß des fortgeführten Gesetzesbruches statt das Recht wieder herzustellen! Auch das ist Wahnsinn – und ganz bestimmt nicht AfD-Politik.

Natürlich muß die Bevölkerung vor kriminell gewordenen Illegalen geschützt werden – doch selbst die polizeibekannten unter ihnen streifen unter unserem Innenminister weiter unbehelligt durch unser Land!

Seehofer und seine CSU sind nicht die Lösung! Seehofer und seine CSU sind Teil des Problems und als Mitwirkende, Verantwortliche, Profiteure und/oder jahrelang Untätige endlich zur Verantwortung zu ziehen.




Hessen: „Flüchtlinge“ ohne Schulabschluss in die Altenpflege

In Hessen fehlen, wie in ganz Deutschland Pflegefachkräfte. Aber anstatt den Beruf für die gut ausgebildeten wirklichen Fachkräfte attraktiver zu machen, deren Leistung anständig zu honorieren, werden nun die Merkelschen ungebildeten Einfallstruppen auf- und damit die deutschen gut ausgebildeten Pflegekräfte abgewertet. Ein Hauptschulabschluss soll nicht mehr als Mindestvoraussetzung sein.

Mit breiter Mehrheit stimmten die Regierungsparteien CDU und Grüne mit SPD und FDP im hessischen Landtag für eine Neuerung im Altenpflegegesetz (HAltPflG), die es ermöglicht, dass künftig sogenannte „Flüchtlinge“ auch ohne Schulabschluss als Altenpfleger eingesetzt werden können.

Die Gesellschaftsunverträglichen und Bildungsfernen aller Herren Länder sollen einen Hauptschulabschluss nachholen, aber davor schon parallel dazu als Altenpflege-Azubis auf unsere alten, meist wehrlosen Kranken und Pflegebedürftigen losgelassen werden. Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) ist entzückt, denn das sei ein Beitrag, „junge Menschen auf dem Weg zu einem qualifizierten Beruf zu unterstützen“, so Grüttner.

Die LINKE enthielt sich, verlangte aber zusätzlich, dass die Eindringlinge vor Abschiebung geschützt würden. Damit liegt die LINKE auf einer Linie mit dem grünen Bundesvorsitzenden Robert Habeck, der ganz im Sinne der Prämisse seiner Partei – „Deutschland verrecke“ – fordert, dass alle, die einen Pflegeberuf anstreben ein dauerhaftes Bleiberecht erhalten sollen.

Auf diese Art schlagen die Deutschlandvernichter aller Couleur gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Die Invasion hat wieder einen Anker mehr, der sie im Beuteland hält und die Umvolkung befördert und mit den Alten und Kranken verreckt Deutschland dann auch etwas schneller. So kann man den Pflegenotstand auch eindämmen. (lsg)




NDR: „Genervter Anwohner“ setzte sich mit Laser gegen Lärm zur Wehr

Was störte die Anwohner in Hamburg während des G20-Gipfels 2017 am meisten? Richtig, die Polizeihubschrauber. Warum? Weil die so viel Lärm machten. Dagegen „wehrte“ sich einer der „Anwohner“ mit einem „Partylaser“. So jedenfalls die tendenziös wertende Berichterstattung des dunkelroten NDR, voller Verständnis für die lärmgeplagten Demonstranten beim Gipfel, und mit schon weniger für die bösen Polizisten im Hubschrauber, die so viel Lärm machen. Der Hetzsender wörtlich:

Polizeihubschrauber über der Stadt. Der Lärm nervte während des G20-Gipfels damals viele Anwohner. Doch einer griff zu unerlaubter Gegenwehr, leuchtete mit einem grünen Laser gezielt auf einen Helikopter. Einen solchen Partylaser beschlagnahmten die Beamten damals, nachdem sie schwer bewaffnet eine Wohnung in der Schanze gestürmt hatten.

Schwer Bewaffnete gegen armen Partylaserbesitzer, die Welt ist grausam. Oliver Klostermann, der Anwalt des „Genervten“ mit seiner „Gegenwehr“, erwägt, die geblendeten Polizisten wegen Falschaussage anzuzeigen, sobald das Urteil rechtskräftig ist. Die Piloten hatten sich für Sekunden im Sinkflug geglaubt, was sich aber laut GPS-Daten nicht belegen ließ.

Eine Gefahr für eine Verletzung der Augen habe nicht bestanden, so der Verteidiger, der offenbar auch Augenexperte ist. Es habe sich vergleichbar um einen Taschenlampenstrahl gehandelt, der ein Zwinkern verursacht. Das Urteil von sechs Monaten auf Bewährung sei aber noch zu viel. Er prüfe deshalb in Berufung zu gehen, berichtet der NDR.

Wie schön, dass die Augen heile bleiben, wenn so ein (lauter) Helikopter mit Insassen zum Absturz gebracht wird. Dass das ein ausschlaggebender Faktor ist, wussten wir ja auch noch nicht.




Bundesweite Demonstrationen in 26 Städten zum „Tag der Patrioten“

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Die Resonanz zu diesem ersten „Tag der Patrioten“ am 17. Juni war enorm: 26 Städte beteiligten sich an diesem von uns geschaffenen neuen Nationalfeiertag, der dem 1990 ersetzten „Tag der Deutschen Einheit“ wieder eine neue Bedeutung verleiht. Es darf nie vergessen werden, wie das sozialistische Unrechtsregime seine Bevölkerung drangsalierte und unterdrückte.

Heutzutage sind viele Linksgrüne in Deutschland als geistige Brüder und Schwestern der SED-Diktatur dabei, ähnliche Zustände Zug um Zug wieder einzuführen. Nie zuvor waren Zensur und Unterdrückung der Meinungsfreiheit in unserem Land seit 1990 so ausgeprägt wie heute. Daher gilt es für alle rechtskonservativen demokratischen Patrioten, Widerstand gegen diese neue Form der Unterdrückung zu leisten, die sich bezeichnenderweise auch dem Islamfaschismus an den Hals wirft.

Unsere Bewegung ist strikt anti-totalitär, daher sind Kontakte zu den Kreisen von NPD, III. Weg und Die Rechte ausgeschlossen. Sobald Personen aus diesem Umfeld beteiligt sind, gelangt national-sozialistisches Gedankengut an Bord, das die gesamte Gruppe politisch vergiftet. Daher hat diese Abgrenzung auch nichts mit „Distanzeritis“ oder „Spalterei“ zu tun, sondern ist eine extrem wichtige politische Festlegung.

Aus diesem Grund haben wir eine Initiative aus unserer Liste streichen müssen. Aber auch so sind es noch 26 Veranstaltungen, die den Tag der Patrioten zu einem großen bundesweiten Ereignis machten. Der Bericht ist alphabetisch geordnet und beginnt in der Hauptstadt, an dem Ort des größten Ärgernisses für alle Bürger, die um die Sicherheit ihres Landes besorgt sind.

Berlin:

Der Brandenburger AfD-Landtagsabgeordnete Franz Wiese sprach zu über 200 Demonstranten vor dem Kanzleramt, von wo aus seit Jahren die völlig falsche Merkel-Politik Deutschland ins Unheil stürzt. Das interessante Dokumentationsvideo der Veranstaltung liefert einen Kommentar, Interviews mit Kundgebungsteilnehmern und alle Reden. Weitere Fotos auf der Facebookseite vom „Merkel-muss-weg-Mittwoch“.

Bitterfeld:

Der AfD-Kreisvorsitzende Bitterfeld-Wolfen, Daniel Roi, schlug mit deutlichen Worten vor rund 50 Patrioten den Bogen von den mutigen Bürgern aus der Vergangenheit in die Gegenwart. Anschließend legten sie einen Kranz im Gedenken an die getöteten Bürger des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 ab. Fotos und Video bei Facebook.

Bottrop:

200 Teilnehmer versammelten sich zu einem „stillen Bürgerprotest“ vor der Cyriakuskirche, gedachten der Gewaltopfer durch die „Flüchtlings“-Flut und hielten Gedenktafeln mit den Namen der Opfer in ihren Händen. David Berger hat auf Philosophia Perennis einen Bericht mit weiteren Fotos veröffentlicht. Im Video der Veranstaltung sind ab 6:45 Reden zu sehen.

Chemnitz:

Am Karl-Marx-Denkmal, dem „Nischl“ haben die Patrioten von Pegida Chemnitz dem Mut der Arbeiter und den Opfern der DDR-Diktatur gedacht, die diesen Aufstand blutig niederschlug. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Ulrich Oehme und Nico Köhler vom Kreisvorstand Chemnitz waren bei den Bürgern und mit ihren Wählern im Gespräch.

Cottbus:

Das Bürgerbündnis „Zukunft Heimat“ hat am Sonntag zum Tag der Patrioten mitten in der Innenstadt von Cottbus mit der „Mühle“ den ersten patriotischen Infoladen Deutschlands eingeweiht, der seitdem allen Bürgern als Ort der freien Meinungsäußerung offensteht. Damit ist das Thema Heimatliebe nun endgültig in der Mitte des städtischen Gesellschaftslebens angekommen. Dass die Cottbuser Bürger bereit sind, für eine sichere Zukunft in unserem Land zu kämpfen, beweist auch der enorme Rückhalt zu den Demonstrationen in der Stadt. Bericht und Kurzvideo bei Einprozent.

Dresden:

Der größte Publikumszuspruch kam erwartungsgemäß zu Pegida Dresden auf den Wiener Platz (Foto: Gerhard Hajek). Gut 3000 Patrioten hörten begeistert die Rede des AfD-Bundestagsabgeordneten Jens Maier. Außerdem trugen die Kreisverbandsvorsitzende der AfD Zwickau, Janin Klatt-Eberle, sowie die „Platzhirsche“ Lutz Bachmann und Wolfgang Taufkirch zu einem beeindruckenden Nachmittag bei.

Nachdem der mdr die Veranstaltung von Pegida Dresden im Rahmen anderer Gedenkkundgebungen zum 17. Juni angekündigt hatte, wie es sich für einen objektiven öffentlich-rechtlichen TV-Sender auch gehört, beschwerten sich darüber einige meinungsfaschistische Politiker von Grünen, Linken und SPD. Wegen einer linken Gegenkundgebung in Sichtweite waren über 250 Polizisten im Einsatz, von denen sich natürlich keiner um den friedlichen Spaziergang tausender Pegidaner kümmern musste.

Frankfurt:

Auf den Tag genau drei Jahre nach ihrer letzten Veranstaltung versammelte Heidi Mund wieder Frankfurter Patrioten vor dem Symbol der Demokratie in Deutschland, der Paulskirche. Verstärkt durch Bürger vom Bodensee, Heilbronn und anderen umliegenden Städten fanden nach Polizeiangaben 70 Demonstranten zusammen. Heidi betonte, dass der Islam nicht zu Deutschland gehöre, Jesus Christus aber schon. Ein syrischer Pastor kam mit seiner Frau vorbei und sprach spontan auf der Bühne über die Verfolgung von Christen in seiner Heimat durch Moslems. Die Frankfurter Rundschau berichtete im Artikel „Viel Lärm um Heidi Mund“ gar nicht einmal zu negativ über die Kundgebung.

In der Paulskirche ging CDU-Stadtrat Dr. Bernd Heidenreich in seiner Gedenk-Ansprache für die Opfer des Volksaufstandes in der DDR auch auf die Patrioten-Demo vor der Kirche ein. Darin rückte er sie unverschämterweise in die Nähe von „Nationalismus, Antisemitismus und Rassismus“ und warf den dort versammelten Menschen vor, das Gedenken an den 17. Juni für diese Zwecke „zu missbrauchen“. Es ist schwer zu ertragen, wenn die Anmelderin dieser Kundgebung, eine politisch Verfolgte der DDR-Diktatur, die noch kurz vor dem Fall der Mauer 1989 von der Bundesrepublik freigekauft wurde, sowie alle weiteren Kundgebungsteilnehmer von einem Mitglied des Frankfurter Magistrates in einen solchen Kontext gestellt werden.

In der gut 100 Linke zählenden Gegendemo waren drei Stadtverordnete der Partei „Die Linke“. Eine trug ein „ACAB“- Shirt („Alle Polizisten sind Bastarde“), worüber die ARD Hessenschau eine zweieinhalbminütige TV-Reportage sendete. Einer drei Protagonisten, der Pressesprecher der hessischen „Linke“ und Landtagskandidat Michael Müller, versuchte sich im Interview um eine klare Distanzierung von der polizeibeleidigenden Aussage herumzuwinden.

Halle:

Sven Liebich organisierte eine Kundgebung auf dem belebten Marktplatz in Halle, die er wie gewohnt humorvoll und einfallsreich gestaltete. Hier das Video.

Hamburg:

Dr. Ludwig Flocken, Abgeordneter in der Hamburger Bürgerschaft, lud Gleichgesinnte in den Lohbrügger Wasserturm zu einem geselligen Nachmittag und gemeinsamen Fußballschauen ein. Die Grünen in Hamburg-Bergedorf riefen daraufhin zum Protest auf, da sie befürchteten, dass mit diesem Tag der Patrioten der „Rechtspopulismus“ gesellschaftsfähig werde. Unter dem Motto „Rechte Zentren schließen – Bergedorf bleibt bunt“ meldeten sie eine Gegendemo an. Da sich die „Anti“-Faschisten Bergedorf dem Protest anschlossen, sorgte die Polizei mit einem großen Aufgebot von 30 Beamten, 7 Pferden und sechs Hunden für Sicherheit. 25 Patrioten standen 40 Linke gegenüber, die aufgrund der Polizeipräsenz aber unter Kontrolle gehalten wurden, so dass die Bürger einen schönen Nachmittag verbringen konnten. Als sie dann auch noch „Die Gedanken sind frei“ und „Ich hab mich ergeben mit Herz und mit Hand, Dir Land voll Lieb und Leben, mein deutsches Vaterland“ sangen, seien sie nach dem Bericht von Dr. Flocken ganz still geworden.

Hannover:

Knapp 60 Patrioten, darunter das Bremer Frauenbündnis und eine Abordnung von „Kandel ist überall“, kamen zu der Kundgebung von Hagida auf dem Platz der Weltausstellung. Hier das Video der starken Veranstaltung.

Heidelberg:

Die Identitäre Bewegung Heidelberg rollte an der Alten Brücke ein großes Banner mit dem Slogan „Stoppt den großen Austausch“ aus und informierte die Passanten auf der Brücke über die Gewalttaten von „Flüchtlingen“ alleine in den letzten zwei Wochen. Hier das Video der spektakulären Aktion.

Jüterbog:

Der Jüterboger Bürgerstammtisch veranstaltete in dem Ort in Brandenburg eine rund dreistündige politische Wanderung zu allen Kriegsdenkmälern der Stadt, bei der ein kundiger Führer ihre spannenden Geschichte erzählte. Die gespannten Zuhörer wurden nicht enttäuscht.

Kyffhäuser Denkmal:

In der Gemarkung von Steinthaleben im thüringischen Kyffhäuserkreis haben die Identitären Thüringen am Sonntag Flagge gezeigt. Auf dem Kyffhäuser Denkmal mahnten Sie mit dem Spruch von Wilhelm I. „Noch nie ward Deutschland überwunden wenn es einig war“ an die Kraft Deutschlands.

Lahr:

In Lahr fand die zweitkleinste und die im Verhältnis am besten von der Polizei geschützte Aktion zum Tag der Patrioten statt. Drei Bürger verteilten vor den Eingängen zur Landesgartenschau und vor der Moschee BPE-Flugblätter, die über die DITIB aufklärten. Dabei wurden sie von vier Polizeiautos mit je zwei Beamten beschützt. Bei der Gefahreneinschätzung wird sich die Polizeiführung in Bezug auf den Personenkreis, der sich von Islamkritik „provoziert“ fühlen könnte, schon etwas gedacht haben.

Leipzig:

In Leipzig hielt ein wackerer Patriot vor der Nikolaikirche Stellung, um gegen Kanzlerin Merkel und ihre völlig unverantwortliche „Flüchtlings“-Politik zu demonstrieren. Respekt vor dem Mut und der Standhaftigkeit dieses Mannes, eine solche Aktion in der Linken-Hochburg Sachsens alleine durchzuziehen.

Mainz:

150 Patrioten versammelten sich am Mainzer Schloss, wo sie die „Leine des Grauens“ aufspannten, an der die Verbrechen hängen, die sogenannte „Flüchtlinge“ und vermeintlich „Schutzsuchende“ in Deutschland begangen haben. Ernst Cran aus Mittelfranken begeisterte die Teilnehmer mit seinen Liedern, die er mit Gitarre vortrug, beispielsweise „Meine Heimat bekommt ihr nicht – weil ich sie behalte“, nach einem Original von Hoffmann von Fallersleben. In seiner mitreißenden Rede über Widerstand und feiges Versagen, ja vorsätzliches Zerstören Deutschlands durch „illegale Eindringlinge aus bildungsfernen Stammeskulturen“ begeisterte er die Zuhörer.

Wie Philosophia Perennis berichtet, wurde Hyperion, ein aus Eritrea stammenden deutscher Patriot und Gestalter des Videos zum „Tag der Patrioten“, an dem auch Menschen mit Migrationshintergrund mitgewirkt haben, von hysterisch kreischenden Linksweibern als „Nazi“ beschimpft. Neben weiteren Rednern war auch Myriam aus Kandel anwesend, die betonte, dass der 17. Juni vor allem ein Tag der Menschenrechte sei. In der „Höhle der Medienlöwen“ beobachteten gleich vier Kamerateams die patriotische Kundgebung.

Mödlareuth:

PI-News berichtete bereits am Montag, wie souverän der thüringische AfD-Landesvorsitzende Björn Höcke in Mödlareuth die lärmenden Gegendemonstranten auskonterte, indem er der Bayerischen Polizei eine Frist von 5 Minuten gab, um die rechtswidrige Störung einer angemeldeten und genehmigten Veranstaltung zu beenden. Bis dahin hatten sich alle AfD-Teilnehmer geschlossen Richtung Schlagbaum begeben, um diese Forderung lautstark zur Geltung zu bringen, was dann auch geschah. Die permanente überlaute Musik und die Hetzreden aus dem Westen hatten an unselige Zeiten erinnert, als der Propagandakrieg per Lautsprecher über die Mauer tobte.

Das Dorf war am vergangenen Sonntag genauso gespalten wie einst bis 1989. Auf der Westseite die Idioten von Antifa, DGB, Linke und Grünlinge, auf der Ostseite alle Patrioten und sogar ein AfD-wählender Pfarrer mit klarem Verstand, aber ohne eigene Gemeinde. Es kamen rund 500 Teilnehmer in das ehemals in der Mitte geteilte Dorf an der bayerisch-thüringischen, früher innerdeutschen Grenze. Auf dem Podium standen u.a. auch Dr. Christina Baum, Christiane Christen und Gabi vom Frauenbündnis Kandel, flankiert von einigen AfD-Kandidaten zur Landtagswahl in Bayern. Höhepunkt der Veranstaltung war natürlich die Rede von Björn Höcke.

München:

Am Münchner Siegestor versammelten sich knapp 50 Patrioten (das Foto wurde beim Aufbau gemacht), um vor allem auf den islamischen Faschismus hinzuweisen, der zusammen mit den linksradikalen Überbleibseln aus der DDR unseren freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat bedroht. Mit einem knappen Dutzend großflächigen Plakaten wurden tausende Autofahrer und viele Passanten auf die Botschaft aufmerksam gemacht.

Am Mikrofon gab es auch Diskussionen mit linken Gegendemonstranten, wodurch jene sich selber mit ihrer Unwissenheit zum Thema entlarvten. Nobel und frei hat hierzu ein sechsminütiges Video veröffentlicht.

Nürnberg:

Das Pegida Mittelfranken-Team um Gernot Tegetmeyer und Riko Kows versammelte am Aufsessplatz gut 60 Patrioten, um den 17. Juni gebührend zu feiern. In seinen zwei Reden stellte Gernot fest, dass wir mittlerweile immer mehr sozialistische Strukturen in unserem Lande haben und forderte wieder eine Einheit im Volke. Erhard Brucker berichtete über den Grund aus der CSU auszutreten und sich in die patriotische Freiheitsbewegung einzureihen. Er appellierte an die Zuschauer im Livestream, sich auch am Protest auf der Straße zu beteiligen. Barbara sprach über den Irrsinn, dass Merkel jetzt von uns verlange, die Probleme zu lösen, die sie uns selber eingebrockt habe. Sie empörte sich zurecht darüber, dass die judenhassenden, frauenfeindlichen und gewaltverherrlichenden Texte der sogenannten „Gangsta-Rapper“ Kollegah und Farid Bang von der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft als „von der Kunstfreiheit gedeckt“ eingestuft wurde, worauf die Ermittlungen eingestellt wurden. Felipe sang sein Lied „Geh, Merkel, geh“, das momentan aktueller denn je ist. Riko Kows beklagte sich über die vielen Opfer der „Messermänner“ die in unser Land eingedrungen sind.

Bei dem Spaziergang durch Nürnberg, den die Mitstreiter als einen der bisher schönsten in der dreieinhalbjährigen Geschichte von Pegida Mittelfranken bezeichneten, hielt die Patriotentruppe für eine Zwischenkundgebung am SPD-Haus an.

Offenburg:

Die Patriotischen Demokraten der Ortenau führten eine Fahrradtour durch die Innenstadt durch und rundeten dies mit einem gemeinsamen Eisessen ab. Patriotismus soll schließlich auch Spaß machen und schmecken!

Pulsnitz:

Der AfD Kreisverband Bautzen organisierte auf dem Marktplatz in Pulsnitz eine Kundgebung mit musikalischer Begleitung, das auf regen Zuspruch stieß. Weitere Fotos auf Facebook.

Rastatt:

Die Bürgerinitiative Rastatt für Sicherheit und Recht und Freiheit veranstaltete auf dem Marktplatz einen Infostand.

Salzgitter:

Die AfD Salzgitter mobilisierte gut 200 Patrioten zu einem Spaziergang und einer Kundgebung mit den Landtagsabgeordneten Stephan Bothe, Dietmar Friedhoff und Lukas Vogt von der Jungen Alternative. Hier das Video der gelungenen Veranstaltung.

Schwetzingen:

Bereits am Samstag fand dort auf den Kleinen Planken von 9-13 Uhr ein Infostand der Bürgerinitiative „Aufbruch 2016 Schwetzingen“ statt.

Wittlich:

Der AfD-Kreisverband Bernkastel-Wittlich gedachte den Opfern und Teilnehmern des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953. Bei der Gedenkfeier haben die Patrioten am Berliner Mauer-Denkmal in Wittlich einen Kranz niedergelegt. Als Ehrengäste war der rheinland-pfälzische Landes – und Fraktionsvorsitzende Uwe Junge und der Landtagsabgeordnete Jens Ahnemüller anwesend. Festrednerin der Veranstaltung war die Kreisvorsitzende Brigitte Hoffmann und der stellvertretende Kreisvorsitzende Maximilian Meurer, der früher politischer Häftling der DDR war. Weitere Fotos auf der Facebookseite des Kreisverbandes.

Zittau:

Die AfD Görlitz veranstaltete in Zittau am Platz des 17. Juni eine Mahnwache unter dem Motto „Keine neues Stasi – gegen das Vergessen“ und legte einen Kranz im Gedenken an die Opfer ab. Weitere Infos auf Facebook.

Allen beteiligten Patrioten ein herzliches Dankeschön für ihre Teilnahme und Mitwirkung. Auf dass es im nächsten Jahr noch mehr Veranstaltungen werden!


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier. Von 2009 bis 2011 versuchte er im dortigen Integrationsausschuss vergeblich die Islamkritik zu etablieren. Im Mai 2011 wechselte er zur Partei „Die Freiheit“, wo er ab 2012 bayerischer Landesvorsitzender und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender war. Seine Youtube-Videos hatten über 22 Millionen Zugriffe. Zu erreichen über Facebook.




Fall Marcus Hempel: Von Syrer ins Koma geschlagen und verstorben

Der 29. September 2017 sollte für Marcus Hempel zu einem Schicksalstag werden. Er ahnte nichts davon als er gegen 15.00 Uhr mit Agapi R., einer Freundin am Einkaufszentrum „Arsenal“ in Wittenberg ankam und die Fahrräder anschloss. Sekunden später kommt es zum Wortgefecht zwischen ihm und einer Gruppe Syrer. Fäuste fliegen, Marcus Hempel geht zu Boden und fällt ins Koma.

Stunden später erliegt er seinen schweren Verletzungen. Zurück bleiben Tränen, Trauer und Hilflosigkeit bei Angehörigen und Freunden des 30-jährigen Opfers.

Staatsanwaltschaft plädiert auf Notwehr

Über den Tathergang scheiden sich die Geister, vergleicht man die Aussagen von Augenzeugen mit dem offiziellen Ermittlungsergebnis der Dessauer Staatsanwaltschaft. Diese kam bereits innerhalb eines Werktages zu dem Ergebnis, dass es sich im Todesfall Marcus Hempel um Notwehr handelte, sehr zur Verwunderung der ermittelnden Polizei. Denn diese ermittelte vom ersten Tage an wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge gegen den 17-jährigen Syrer.

Zitat Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Dessau vom 2.10.2017:

Nach Auswertung der vorhandenen Videoaufzeichnungen und der Zeugenaussagen stellt sich der Sachverhalt wie folgt dar: Vermutlich auf Erwiderung aus dem Kreis der Syrer vorausgegangene ausländerfeindliche Beschimpfung kam Marcus H. noch einmal zu der Gruppe zurück.

Weiter heißt es in der öffentlichen Pressemitteilung:

Dass es im weiteren Verlauf einer kurzen Rangelei zu einem Faustschlag des Syrers kam in deren Folge Marcus H. unglücklich zu Boden fiel, sich dabei so stark am Kopf verletzte, dass er in der weiteren Nacht verstarb. [..] Aufgrund der bisherigen Ermittlungen dürfte derzeit von einer Notwehrhandlung des Syrers mit tragischen Folgen auszugehen sein.

Die Staatsanwaltschaft leitet demnach aus einem tonlosen Video ausländerfeindliche Beschimpfungen ab und stützt sich dabei auf „Vermutungen“? Eine juristische Schlussfolgerung die auf Unverständnis bei der Familie des Opfers stößt, aber auch bei Agapi R., der wichtigsten Augenzeugin. Die 24-jährige mit griechischen Wurzeln begleitete Marcus. Hempel an jenem tragischen Tag. Ihren Schilderungen BILD gegenüber ging der verbale Streit von der Gruppe Syrer aus. Nach einem Wortgefecht soll einer der Syrer Hempel gestoßen haben. Agapi R. ging dazwischen. Daraufhin packte der Syrer sie am Arm, worauf Hempel wiederum den Syrer wegschubste und sagte, er solle seine Freundin nicht anfassen und sie in Ruhe lassen. Dann flog die erste Faust. Laut Staatsanwaltschaft schlug Marcus Hempel zuerst. Agapi R. hält im Interview, das sie neun Tage nach dem tragischen Tod ihres Freundes dem Bild-Reporter Christian Leopold gibt, dagegen. Darin schildert sie die tragischen Ereignisse folgendermaßen:

„Der erste Schlag kam vom Syrer! Danach schlug Marcus, aber traf nicht richtig. Dann schlug der Syrer das zweite Mal und traf Marcus am Kopf. Davon sackte er zusammen und knallte ohne sich abzustützen auf den Boden.“

Das Überwachungsvideo vom Einkaufzentrum auf das sich die Dessauer Staatsanwaltschaft in ihrer Auswertung bezieht, es könnte die hitzige Schuld- oder Nichtschuld-Debatte in Wittenberg schnell beenden wenn es transparent und für die Menschen einsehbar wäre. Denn die Lutherstadt ist seit dem Vorfall tief gespalten.

§ 32 Notwehr – Wirklich? 

(1) Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.

(2) Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden. 

Kerzen der Erinnerung und ein „Warum?“

Am Ort des tragischen Geschehens erinnern Grabkerzen, Blumen, ein in Stein gemeißeltes Kreuz und ein Foto an das Opfer. Darauf zu sehen: Marcus Hempel in inniger Umarmung mit seinem Hund. Auf einem Stück Schiefer, das fast unscheinbar am Boden hinter den Grabkerzen liegt, steht geschrieben „Warum?“. Monate sind seit dem tragischen Tod vergangen, aber die Schmerzen des Verlustes und die Frage nach dem „Warum“ sind geblieben. Warum musste Marcus sterben? „Deine Hand hielt meine, meine Hand in deiner bis zum Schluss …“, beginnt eine der vielen persönlichen Nachrichten an Marcus Hempel. Und auch ich stelle mir die Frage nach dem „Warum?“.

Der Fall Marcus H. schaffte es bis in den Landtag

Der 3. stellvertretende Vorsitzende und Sprecher für Recht und Verfassung der AfD-Fraktion Sachsen-Anhalt, Mario Lehmann rückte den Fall Hempel parlamentarisch in den Fokus und brachte ihn am 19. April 2018 unter dem Antragstitel „Gerechtigkeit für Marcus H.“ ins Plenum. Sein Vorwurf: Der Fall habe von Anfang an keine mediale Präsenz erfahren und soll allen Anschein nach totgeschwiegen werden.

Rückblick: Es ist eine sehr aufgeladene und emotionale Rede die der Abgeordnete Lehmann, der selbst bei der Kriminalpolizei tätig ist, vor dem Landtag an diesem besagten Donnerstag hält. Er spricht im Falle Marcus H. von einer Welle des Blockierens, des Mauerns, des Schweigens und von Falschinformationen zum Sachstand. Und er merkt an: „Die Falschinformationen im Falle Marcus H. sind ein Skandal.“ Am Ende seiner Rede wendet er sich an die zuständige Justizministerin Anne-Marie Keding (CDU) und bittet sie im Falle Marcus H. ebenso aktiv zu werden wie im Falle Oury Jalloh, der mittlerweile auf Anweisung Kedings dem Naumburger Generalstaatsanwalt Jürgen Konrad zugeteilt wurde. Mario Lehmann fordert dasselbe Engagement für den getöteten 30-jährigen Wittenberger.  Und er findet klare Worte.

 „Die Einschätzung der Staatsanwaltschaft Dessau kann man politisch auch als eine Kriegserklärung an den Rechtsstaat werten“, so Lehmann. „Die AfD-Fraktion im Landtag Sachsen-Anhalt wird nicht zulassen, dass sein Tod unter den 68er geprägten Teppich gekehrt wird.“

Auszug aus dem AfD-Antrag (Drucksache 7/2702):

Die Falschbewertungen der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau und die Falschaussagen den Ausschussmitgliedern gegenüber, rechtfertigen die Übertragung der Ermittlungen im Fall Marcus H. auf die Generalstaatsanwaltschaft in Naumburg (Saale) im Wege der externen ministeriellen Einzelweisung nach § 146 GVG um den Eindruck der Rechtsbeugung und Justizverweigerung zu vermeiden. Zugleich wird ein Anfangsverdacht der Strafvereitelung im Amt nach §§ 258, 258a StGB gegen die ermittelnden Staatsanwälte und den Behördenleiter zu prüfen sein, die das Überwachungsvideo mit dem Tathergang in Wittenberg gesichtet und rechtlich bewertet haben.

Das Abstimmungsergebnis nimmt Mario Lehmann fast schon gelassen entgegen. Wie erwartet stimmt nur seine eigene Fraktion für den Antrag. Mit einer Stimmenthaltung wird der Tagesordnungspunkt „Gerechtigkeit für Marcus H.“ von den anderen Fraktionen abgelehnt und geschlossen.

Der Tod von Marcus Hempel erinnert an den Fall Tugce

Wer erinnert sich nicht an den tragischen Tod der Studentin Tugce Albayrak. Ein Fall, der deutschlandweit für Bestürzung und große Anteilnahme sorgte und der durchaus Parallelen aufweist. Der damals 18-Jährige Täter Sanel M. wurde wegen Körperverletzung mit Todesfolge nach Jugendstrafrecht zu drei Jahre Haft verurteilt. Das Gericht befand ihn für schuldig, der 22-jährigen Studentin im November 2014 auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants in Offenbach heftig ins Gesicht geschlagen zu haben. Die junge Frau stürzte daraufhin, schlug mit dem Kopf auf den Boden auf und fiel ins Koma, aus dem sie nicht mehr erwachte. Zuvor war es ebenso wie im Falle Marcus Hempel zu einem heftigen Wortgefecht zwischen beiden Parteien gekommen.

Sanel M. wurde im September 2016 per Verfügung durch die Ausländerbehörde der Stadt Wiesbaden für acht Jahre aus Deutschland verbannt und nach Serbien ausgewiesen. Dagegen wehrte sich der junge Mann vergeblich. Zuletzt entschied im März 2017 der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel, dass die Ausweisung rechtmäßig ist und bestätigte die Auffassung des Verwaltungsgerichts Wiesbaden. Demnach ginge von Sanel M. weiterhin eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit aus.

 Wird es ein Verfahren im Falle Marcus Hempel geben?

Nach der Debatte im Landtag im Fall Marcus Hempel gab die zuständige Justizministerin bekannt, dass die Magdeburger Staatsanwaltschaft die Ermittlungen in diesem Fall übernommen hat. Allerdings gibt sich Mario Lehmann damit nicht zufrieden. Vielmehr werfen diese Information neue Fragen für den Kripo-Beamten, dessen Tätigkeit für die Zeit seines Landtagsmandates ruht, auf. Eine davon betrifft die Zuständigkeit des Gerichts. Ob es jemals zu einer Anklage kommen wird, bleibt spekulativ. Ebenso das Ergebnis der Obduktion. Bis zur endgültigen Aufklärung wird wohl Wittenberg weiterhin gespalten bleiben und über die Schuldfrage im Falle Marcus H. nach wie vor nur debattieren können. Eines möchte der Landtagsabgeordnete die Wittenberger jedoch wissen lassen: „Wir, die AfD werden Marcus H. weiterhin eine Stimme geben, damit dieser Fall niemals in Vergessenheit gerät. Solange, bis es Gerechtigkeit für ihn gibt.“ (ccb)




Dresden: Syrische Fachkraft nach neun (!) Sexattacken verhaftet

Von JEFF WINSTON | Am Samstag konnte die Dresdner Polizei in der Neustadt eine lebensgefährliche Unterleibs-Fachkraft aus Syrien zunächst dingfest machen.

Eine der Geschädigten hatte das menschenverachtende Menschengeschenk an der Louisenstraße wieder erkannt.

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wird derzeit gegen einen 33-jährigen Syrer in nicht weniger als neun Fällen sexueller Gewalt ermittelt, die in den letzten Monaten in Dresden passiert sind:

Der 33-Jährige habe Anfang Juni eine 19-Jährige in Löbtau belästigt. Zwei Frauen sollen ihm Ende Mai an der Görlitzer Straße in die Hände gefallen sein. Am Morgen des 26. Mai folgte er, dem Polizeibericht nach, einer 23-Jährigen an der Grunaer Straße in einen Hauseingang und versuchte sich dort an der jungen Frau zu vergehen. Erst als sich das Opfer massiv zur Wehr setzte, flüchtete der geflüchtete Merkel-Ork.

Ähnliche Taten soll der Syrer im Februar, sowie im März an der Hechtstraße, der Fichtenstraße und der Rudolf-Leonhard-Straße begangen haben.

Anfang März wurde eine 24-Jährige ebenfalls an der Görlitzer Straße attackiert, ebenso wie eine 34-jährige Frau am Bischofsweg, die auch körperlich bedrängt und sexuell massiv genötigt worden sei. Weitere mögliche Opfer und „Erlebende“ des großen multikulturellen Austausches sollen sich bei der Polizei Dresden melden.

Am Montag wurde der Syrer einem Ermittlungsrichter vorgeführt, dieser erließ zunächst Haftbefehl.

Die importierten Gewalttäter der Systemparteien sollen sich nicht nur in unseren Sozialsystemen wohlfühlen – auch die sächsischen Frauen und Mädchen müssen jetzt zunehmend für die krude Bespaßung der bestellten Genital-Goldstücke herhalten!




Endspiel für die Kanzlerin? „Endsieg“ für Deutschland!

Von PETER BARTELS | Deutschland geht am Stock – nicht nur wegen Löwi, Özil und Gündowahn. Vor allem wegen Merkel und ihrer Migranten-Mafia. Aber noch hängen die Fahnen nicht auf halbmast – sogar die übliche „Polit-Maische“ bei Maischberger macht plötzlich Hoffnung. Wenn auch verkniffen und widerwillig: „Endspiel für die Kanzlerin?

Da … zynelt der unrasierte GRÜNE (hach, wie süß, seufzen die reichen, grünen Witwen), der von der Maske sorgsam auf Wuschel geföhnte Robert Habeck (43), wie ein Koberer von Scientology: Die CSU will Merkel stürzen, mindestens demütigen! … Natürlich sagt er nicht, „unsere Merkel“, nicht „unsere GRÜNE Kanzlerin“ … Das Antonia könnte ja wieder krebsrot schimpfen, das ungewaschene Zottelhaar schütteln.

Da … salbadert ein rothaariges, ebenfalls auf locker gekämmtes Knickauge namens EU-Elmar Brok (72), wie es nur ein Berater von Bertelsmann kann: Ist doch nichts Besonderes, wenn Merkel jetzt endlich mit Herrn Orban redet … Selbst Josef Nyary, als er offenbar aus der nächtlichen Ohnmacht am Laptop erwacht ist, schreibt heute morgen verdattert in BILD: „War der Ungar für unsere politische Klasse nicht vor kurzem noch ein Hunne?“ … Schlimmeres, Herr Kollege … Jesses, Maria und – Josef!!

Da … seziert die eigentlich nette SPIEGEL-Fechterin Melanie Amann (39) skalpellscharf: Merkel ist die größte Verliererin in diesem Spiel! … Immerhin, Blondchen, ein „Spiel“ bei dem der Einsatz Deutschland ist. Aber was kümmert das schon eitle Backpfeifengesichter wie Georg Dietz und die anderen Undertaker von Rudi Augsteins SPIEGEL?

Da … doziert der eitle Gabor Steingart (55), vormals Chef vom Handelsblatt, jetzt liberales Feigenblatt für TV-Untersuchungsausschüsse wie MAISCHBERGER und sich selbst: Merkel hat das Gefühl für die Stimmung in der Bevölkerung verloren! … Ach, Gabor, diese „Stimmung“ ist aller-aller-spätestens (!!) seit Silvester 2015/16 überall mit „anschwellendem Bocksgesang“ frei nach dem Philosophen Botho Strauß zu hören und zu greifen – warum griffen Sie immer nur geziert mit spitzen Fingerchen zu?

Da … piepst Drehhofers und der CSU neuer Oberlehrer namens Markus Blume (43): „Wir brauchen eine echte Asylwende!“ … Ach, jetzt schon? Einfach so über Nacht … weil die AfD die CSU um den Schlaf gebracht?? Im Namen … des Heiligen Geistes.

Da … schnappatmet Rolf Dieter Krause (68), jahrelang EU-Kostgänger in Brüssel, jetzt GEZ-Groß-Rentner, in vorauseilendem Gehorsam: Die CSU ist eine Regionalpartei, die das Land in Geiselhaft nimmt! … Nein, Oppa Schildkrötenhals mit dem verrutschen Seidenschal: Nur EUER Land. Aber Euer Land ist nicht UNSER Land, schon gar nicht DEUTSCHLAND! EUER Land ist abgebrannt…

Dann die übliche Laber-Schlacht um Mitternacht, zwar unter Ausschluss der Öffentlichkeit, aber genauso teuer, wie zur besten Tagesschau-Zeit. Steingart: Da rasen zwei Lokomotiven aufeinander zu! … Bitte? Da watschelt nur eine Ente plattfüßig auf einen alten Brummkreisel zu. Und sie muß eigentlich nur warten bis er wieder mal umfällt … Amann: Sie kehrt das Migrantenproblem seit 2015 unter‘n Teppich! … Jau, der Teppich heißt Drehhofer. … Krause: Und was würde (schon) passieren, wenn sie ihn (Seehofer) rausschmeißen würde? ER handelt doch wieder mal, ohne das Ende zu bedenken … SIE will doch nur die EU-Partner ins Boot holen, lügelt der Groß-Renter. Dann auch noch alzigerecht: Die Flüchtlingszahlen sind seit dem Türkei-Abkommen doch dramatisch zurückgegangen …

Doppel-Jau: Erdowahn hatte vor den Merkel-Milliarden drei Millionen Syrer in der Türkei. Und er hat nach IHREM vagen Angst-Abkommen mit IHM immer noch drei Millionen Syrer. Des Sultans Pfand für die nächsten Merkel-Milliarden: Wir Türken sind doch nicht blöd … Und Brok? Das Dickerchen legte seinen Bauch in Falten und verschwurbelte darin: Wir würden beide (CDU/CSU) dafür bestraft, dass wir nicht einig sind! Deshalb wird der Minister nicht gegen die Kanzlerin entscheiden“ …

CSU-Oberlehrer Blume: “ER nimmt seine Aufgabe eben sehr ernst, hat sehr viel überlegt, glaubt, es für dieses Land tun zu müssen, überhaupt, was, wenn es keine EU-Lösung gibt?“ … Ach, Bayern-Bua, Dein Seehofer wurde doch nicht nach einer Maß zum Drehhofer… Wie auch dies längst nicht nur die AfD, sondern der Wähler schlechthin weiß: Es gibt keine EU-Lösung – nicht in Polen, nicht in Ungarn, nicht in Italien. Da kann Merkel noch so mit unseren Milliarden wedeln oder mit Macrönchen schmusen … Noch mal Wuschel Habeck: Das alles haben wir (GRÜNEN) doch schon bei den Jamaika-Verhandlungen gesehen: Für die CSU geht es nur um die Machtfrage … Die wollen die Kanzlerin stürzen, eine fundamentale Rückabwicklung der CDU-Politik der letzten 13 Jahre…

Was – vielleicht – die Rettung Deutschlands wäre. Und des Abendlandes. Vor den Sozialschnorren aus dem Morgenland und Afrika. Gott sei Dank gibt es noch Ungarn, Tschechien, Österreich, Italien, Polen. Und noch ist auch Deutschland nicht verloren. Weil es hier die AfD gibt, die Merkel und ihre Migranten-Mafia vor sich hertreibt, wie Gauland versprach. Endspiel für die Ente? Ja, so oder so. Und endlich ein „Endsieg“, den Deutschland wirklich braucht …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!




Müller-Westernhagen: „Demokratie ist im Augenblick in Gefahr“

Von SELBERDENKER | Der Musiker Marius Müller-Westernhagen hat sich politisch zu Wort gemeldet. Wie bei Stars und Sternchen des Establishments üblich, äußert er sich im Sinne der Regierenden. Die wird es freuen. Westernhagen empfindet seinen Song „Freiheit“ heute wieder als sehr aktuell. Er sieht „die Demokratie im Augenblick in Gefahr“.

Zitat: „Wir erleben eine unglaubliche Flut von Populismus in der Welt. Das ging mit Donald Trump los und setzte sich dann erstaunlicherweise fort“. Die Menschen würden vergessen, was sie an Demokratie und Freiheit hätten. „Sie vergessen, dass es Werte sind, für die man jeden Tag kämpfen und einstehen muss“, so der Musiker.

Westernhagen sieht die Digitalisierung nicht immer als Vorteil und begründet das so: „Meine Generation war sehr politisch interessiert. Wir wurden nicht dieser Gehirnwäsche aus dem Internet unterzogen, die ständig auf einen einprasselt.“ Die Menschen könnten gar nicht mehr unterscheiden, welche Informationen sinnlos und welche nützlich sind. „Ich hab in keiner Zeit gelebt, die oberflächlicher war als die heutige.“

Ja, man muß für Demokratie und Freiheit jeden Tag kämpfen. Auch seine letzte Feststellung empfinde ich ähnlich. Den Rest darf man kritisieren. Man muß Trump nicht mögen um einzugestehen, dass er demokratisch gewählt wurde. Das Gleiche gilt für die, die er Populisten nennt. Natürlich meint er auch die AfD.

Den Begriff „Populisten“ ist natürlich negativ gemeint und deshalb fragwürdig. Doch „Populus“ ist das Volk und in einer Demokratie geht alle Staatsgewalt bekanntlich vom Volke aus. Hier wird durch neue Parteien endlich wieder parteipolitsch repräsentiert, was lange nicht repräsentiert war. Eine undemokratische Lücke wurde geschlossen. Es gibt in unserer repräsentativen Demokratie endlich wieder eine Opposition in existenziellen Grundsatzfragen. Der Aufstieg der „Populisten“ macht nicht nur unsere satten, selbstgerecht gewordenen Parlamente wieder munter, neue Parteien wie die AfD sind ein echtes Lebenszeichen der Demokratie. Sie zeigen, dass Demokratie noch funktioniert!

Westernhagen kritisiert weiter, dass es im Internet unterschiedliche Meinungen und Informationen gibt. Wer beklagt zudem „Gehirnwäsche“? Wer hat die Macht, wer hat das (GEZ-) Geld dazu, auf breiter Ebene Gehirne zu waschen? Bestimmt nicht die alternativen Blogs im Netz, die im Vergleich zum Staatsfunk eine geringe Reichweite haben! Die alternativen Informationen würden auf die Leute „einprasseln“, sagt Westernhagen. Er zieht es offenbar vor, dass bestimmte erwählte Leute bestimmen, „welche Informationen sinnlos und welche nützlich sind“.

Wie kann er dann behaupten, für Freiheit zu sein? Wie kann er dann sogar davon singen? Sehen wir uns den Text von „Freiheit“ mal näher an:

Die Veträge sind gemacht

Ja, Marius, die sind gemacht, die wichtigsten werden aber einfach ignoriert oder eigenmächtig gebrochen, wenn sie den Herrschenden nicht mehr ins Konzept passen. Die „EU-Konvergenzkriterien“ zum Beispiel haben europäische Länder wie Griechenland nie erfüllt. Sie waren dazu gemacht, Stabilität in der Euro-Zone zu schaffen. Was wir heute haben, worüber gerade aber kaum mehr einer berichtet, ist eine Euro-Krise, deren Ursache im Bruch der Verträge liegt. Der Euro, Marius, wurde übrigens auch nicht demokratisch eingeführt. Er wurde gegen den Willen einer Mehrheit einfach so beschlossen, wie so viele Dinge. Niemand wurde gefragt. Man komme da nicht mit „Demokratie“. Das war nicht demokratisch. Dann gibt es da noch die EU-Verordnung „Dublin III“, die die Zuständigkeit bei Asylanträgen regelt. Das Mitgliedsland der EU, das von einem Asylbewerber zuerst betreten wird, ist zuständig für sein Asylverfahren. Die Verträge sind gemacht – aber sie werden einfach ignoriert, Marius. Das so gemachte Chaos nennen die dafür Verantwortlichen jetzt „Flüchtlings-Krise“.

Und es wurde viel gelacht

Es ist immer die Frage, wer lacht und über wen gelacht wird.

Und was Süßes zum Dessert

Für wen? Für die verarmten Rentner, die alleinerziehenden Frauen und Obdachlosen in Deutschland? Für die wenigen Flüchtlinge oder die vielen vielen „Flüchtlinge“? Für Leute wie dich ganz bestimmt, Marius. Du bist längst Establishment, isst von goldenen Tellen. Es geht dir gut – hast ja sogar schon ein Lied darüber gemacht.

Freiheit, Freiheit
Die Kapelle, rum-ta-ta

Genau, „rum-ta-ta“ allein reicht nicht aus, es betäubt nur, lenkt von den Ereignissen ab, die einen wirklich betreffen oder in Zukunft betreffen werden. „Rum-ta-ta“ vernebelt die Aufmerksamkeit auf das, was wirklich Folgen für jemanden hat – so wie die Fußball-WM es momentan tut.

Und der Papst war auch schon da

Papst Johannes Paul II hat der Freiheit einen großen Dienst erwiesen, indem er eine wichtige Rolle beim Sturz der sozialistischen Diktatur in Polen spielte, was auch Auswirkungen auf den Zusammenbruch der Sowjetunion und auf die Deutsche Einheit hatte. Zum Glück war dieser Papst damals da! Freiheit, Freiheit!
Die heutigen höheren Kirchenführer winken dagegen eifrig mit dem Fähnlein des Zeitgeistes – genau wie die meisten Superstars.

Und mein Nachbar vorneweg
Freiheit, Freiheit,
Ist die einzige, die fehlt

Es wird Aufgabe von jedem, von jeder Freiheitsliebenden sein, auch den Nachbarn auf die einziehende Unfreiheit aufmerksam zu machen.

Der Mensch ist leider nicht naiv

Doch, Marius. Leider ist eine Mehrheit gerade wieder äußerst naiv. Naive Menschen werden schneller Opfer.

Der Mensch ist leider primitiv

Wer das erkannt hat, dürfte eigentlich nicht mehr naiv sein.

Freiheit, Freiheit,
Wurde wieder abbestellt

Wer staatliche Zensur im Mantel des Anstands betreibt, wer demokratische Opposition durch Macht und Geld zu verhindern sucht, wer Islamisierung ignoriert und sogar noch befördert, handelt gegen Prinzipien der Freiheit. Wer solche Leute wieder an die Macht wählt, ihnen zur Macht verhilft, bestellt Freiheit ab.

Alle, die von Freiheit träumen,
Sollen’s Feiern nicht versäumen,
Sollen tanzen auch auf Gräbern

Wer gewonnene Freiheit nicht verteidigt, wird auf Gräbern tanzen müssen, Marius.

Freiheit, Freiheit,
Ist das einzige, was zählt

Freiheit ist mehr als ein schönes Wort, mit dem man Songs verkauft und zu dem man bei Rock-Events stimmungsvoll Feuerzeuge in die Luft halten kann. Für Freiheit muß man jeden Tag sehr real kämpfen – aber das hat er ja schon selbst erkannt.




Der Kreidekreis des Tamada

Von YORCK TOMKYLE | Seit Stunden geht das nun schon so. Während der Fahrer den Wagen zielsicher in jedes Schlagloch steuert, schwitzend durch eine Serpentine nach der anderen kurbelt und uns immer wieder haarscharf an tiefen Schluchten entlang bugsiert, kann ich inzwischen nur mit Mühe die aufkommende Übelkeit unterdrücken.

Allerdings bietet es sich nicht wirklich an, in dieser Gesellschaft eine solche Schwäche zu zeigen und so beiße ich die Zähne zusammen und bedaure ein wenig, dass ich die majestätische Kulisse da draußen momentan nicht recht würdigen kann.

Ich bin zum ersten Mal in Georgien. Beruflich. Vor ein paar Tagen hat mein Gastgeber Besiki mich auf dem Flughafen in Tiflis abgeholt und scheut seitdem weder Kosten noch Mühen, um mir einen tiefen Einblick in die georgische Gastfreundschaft zu verschaffen.

Heute Morgen, als er mich grinsend in der Hotellobby begrüßte, sagte er beiläufig, dass er und zwei Freunde mich nun in zentrale Bereiche georgischer Willkommenskultur – hier wurde dieses Wort endlich einmal wieder seiner Bestimmung gemäß verwendet – einführen würden.

Im Wagen dann zwei weitere grinsende Gesichter nebst Fahrer (der, wie später klar wurde, aus guten Gründen dabei war).

Kurz nachdem wir die Stadt hinter uns gelassen hatten erblickte ich eine langgestreckte Kette riesiger schneebedeckter Berge am Horizont – der Kaukasus. Unser Ziel lag, wie ich dann erfuhr, am Fuße der Berge: ein Freund von Besiki ist Besitzer eines Weingutes und freut sich, uns seine Weine präsentieren zu dürfen.

Die Aussicht auf einen wunderbaren Tag lockert die Zungen der Freunde. Mit glänzenden Augen erzählen sie von der sechstausendjährigen Geschichte des Weinanbaus in Georgien und der Kultur, die sich in hunderten, nein tausenden von Jahren um den grusinischen Rebensaft gebildet hat.

Als wir den Hof schließlich erreichen – zu meinem größten Erstaunen ist keine Achse gebrochen – werden wir herzlich vom Wirt empfangen, der uns zu einem opulent gedeckten Tisch führt.

Nun, so klärt Besiki mich auf, müsse zunächst der Tamada gewählt werden. Der Tamada sei der Tischmeister. Wenn Georgier zusammen essen und trinken sei ein Tamada unverzichtbar. Der Tamada verbinde die Gegenwart mit der Vergangenheit und der Zukunft.

„Weißt Du, mein Freund, wir sind ein kleines Volk und mussten immer kämpfen, um zu überleben. Unser Leben war schon immer hart und wir konnten uns nur behaupten, weil wir unsere Traditionen lebendig erhalten und sie achten. Der Tamada erinnert uns dann, wenn es uns gut geht, an das, was wirklich wichtig ist. Durch ihn sitzen alle mit am Tisch: die, die vor uns waren und die, die nach uns sein werden. Der Tamada macht die Perlenkette sichtbar, deren Glieder wir sind.“

Dann kommt mit dem ersten Wein der erste Trinkspruch des Tamada: auf die Familie, die doch das wichtigste sei, was ein Mensch haben könne. Die er beschützen, ehren und erhalten müsse und ohne die er sei wie ein Nackter auf dem Schchara. Voller Inbrunst stoßen wir an.

Der Abend ist lang, doch die Weinkarte ist länger und so trinken wir unter anderem auf die Verstorbenen, die Kinder, die Frauen, Gott und irgendwann auch auf die Heimat.

„Die Heimat“, ruft der Tamada aus, „ist gut zu uns, denn sie gibt uns, was wir brauchen. Sie gibt uns unsere Wurzeln und schützt unsere Familien. Wir müssen sie ehren und sie beschützen. Möchten wir niemals vergessen, was wir an der Heimat haben! Erweisen wir uns als würdig, in unserer Heimat zu leben!“

Erneut werden die Gläser geleert. Dann Stille. Die Männer schauen mich an.

„Sag mal“, fragt Besiki unvermittelt, „warum macht Merkel das, was sie tut? Warum tut sie Euch das an?“

Die Frage zerschneidet die Perlenkette, die ich – erstaunt und beglückt zugleich – an diesem Abend in Händen halte. Ich überlege. Macht es Sinn, diesen magischen Abend auf diese Weise kaputt zu machen? Traurig blicke ich in das samtig-rot schimmernde Glas in meiner Hand, während ich darüber nachdenke, dass wohl keine Frage in Deutschland häufiger gestellt wurde in den letzten Jahren.

„Wisst Ihr“, sage ich schließlich leise, „wahrscheinlich fehlt uns ein Tamada. Wir haben niemanden, der uns daran erinnert, auf was es wirklich ankommt. Wir haben verlernt, die Dinge, auf die Ihr hier trinkt, zu achten. Ja wir haben sogar eigentlich gelernt, sie zu verachten. Und was Du verachtest, beschützt Du nicht.“

Betroffen sehen sie mich an. Sie verstehen mich nicht. Ich suche die Perlenkette im Raum, die doch eben noch da war.

„Tamada, gewährst Du mir die Ehre, auch einen Trinkspruch ausbringen zu dürfen?“

Er nickt huldvoll.

Plötzlich sehe ich die Kette wieder vor mir.

„Ich trinke auf die Dinge, die man nicht kaufen kann. Auf die Freundschaft. Auf das, was uns unsere Vorfahren hinterlassen haben und auf das, was wir unseren Kindern hinterlassen werden. Ich trinke auf die Wahrhaftigkeit und ich trinke auf Abende wie diesen. Und schließlich auch darauf, dass man sich dessen, was man besitzt, als würdig erweisen muss.“

Lange noch trinken wir an diesem Abend zusammen den uralten Wein Grusiniens.

Erst als ein sanfter Schimmer hinter den Bergen den Tag ankündigt, schließe ich die Tür zu meinem Hotelzimmer.

Viel später dann bin ich wieder in meiner Heimat. Erneut dem ganzen Kleister und den Figuren ausgesetzt, die sie mir nehmen wollen.

Aber etwas hat sich verändert – wenn ich die Augen schließe, dann sehe ich meine Perlenkette und dann höre ich den Tamada.

Auf die Heimat – gagimardschos!




Nicolaus Fest über Ähnlichkeiten zwischen der AfD und der alten BILD

Vor einiger Zeit wies ich in einer Rede auf die konzeptionellen Ähnlichkeiten zwischen der AfD und der erfolgreichen BILD alter Tage hin. Wie heute die AfD stand die BILD der 1980 und 1990 Jahre klar gegen Regierung und Establishment; wie die AfD war die alte BILD realistisch-konservativ, folgte also nicht den Tagesparolen der Refugees-Welcome-Utopisten; wie die AfD war die vergangene BILD unverstellt patriotisch, nationalstaatlich und skeptisch gegenüber der Brüsseler Bürokratie; wie die ‘Alternative’ war BILD politisch unkorrekt und stolz darauf, ‘populistisch’ zu sein, also Sprachrohr des Volkes; wie der AfD galt BILD aus diesem Grunde der Haß des linken, volksfernen Juste Milieu. Beide fassten ihr Markenversprechen in ähnliche Claims: “Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht”, hieß es bei BILD, “Mut zur Wahrheit” verlangt die AfD. Und bei beiden war manche Formulierung unzulässig schief: “Vogelschiss” korrespondiert mit “Asyl: Deutschland gibt Gas” oder mit der unerreichten Feststellung: “Schlimm: Aids trifft nicht nur Fixer und Homosexuelle, sondern auch Unschuldige!”

Und noch eine Parallele gibt es: Früher setzte BILD die großen Themen, heute tut es die AfD: Euro, EU, Islamisierung, Ausländerkriminalität, Herrschaft des Unrechts, Patriotismus respektive – als Gegenstück – die sehr fragliche Loyalität der hiesigen Türken. Und schließlich das übergroße Thema der ‘sozialen Frage’, also der finanziellen Diskriminierung der Deutschen gegenüber Flüchtlingen, verbunden mit der Plünderung der Sozialkassen zugunsten parasitärer Existenzen aus fernen Ländern. Alle die Themen, die vor der Bundestagswahl von den Altparteien als Hirngespinste und Verschwörungstheorien abgetan wurden, sind plötzlich jene, die den politischen Alltag von Union und SPD, von Grüne und Linke bestimmen: Kreuze in Amtsstuben, Italienkrise, BAMF, Zurückweisung von Migranten, Özil & Gündogan, Susanna, EU-Spaltung, Altersarmut.

Wie toxisch die Ära Merkel und ihrer Claqueure war und ist, zeigt sich auch daran: Dass weder Altparteien, Gewerkschaften noch Kirchen in der Lage sind und waren, irgendeine gesellschaftspolitische Debatte anzustoßen; und schon gar nicht die Medien. SPIEGEL, STERN, ZEIT, WELT, Süddeutsche, vom Fernsehen ganz zu schweigen – alle sind mit Blick auf den innergesellschaftlichen Diskurs vollkommen abgemeldet. Während die Deutschen seit Monaten über die Folgen der Merkelschen Grenzöffnung debattierten, verbissen sich die Medien in Trump, Putin, Nordkorea oder, immer hochaktuell, in Kapitalismuskritik. Und wenn es doch mal über die Zustände in Deutschland ging, dann in Form des betreuten Denkens, exemplarisch exekutiert von SPIEGEL, Süddeutsche und ZEIT: Gewiß, Bandenvergewaltigung, ‘Ehrenmorde’ und Messerattacken seien unerfreulich, aber doch nur Einzelfälle, Blitzradikalisierungen, posttraumatische Störung, Beziehungstaten. So adaptierten die Printmedien den Sedierungsjournalismus Anne Wills und Maybrit Illners: Diskurstheater im ängstlich zementierten Meinungskorridor des illiberalen Mainstreams. Entweder offene Lüge oder schlicht Laber, Rhabarber.

(Weiterlesen bei nicolaus-fest.de)