Grüner Justizsenator will Leben im Gefängnis dem in Freiheit angleichen

Berlins Verbrecher bekommen Tablets um 1,3 Mio. Euro

Berlins grüner Justizsenator Dirk Behrendt, der uns erst im April durch die geniale Idee, mehr Verbrecher früher aus der Haft zu entlassen auffiel, hat schon wieder probiert zu denken und noch einen großen Wurf gelandet. Er lässt 1,3 Millionen Euro Steuergeld springen, um Häftlinge der Justizvollzugsanstalt Heidering mit Tablets zu erfreuen. Ein Tablet zu bekommen fällt im Rahmen des grünen Denkvermögens unter „Resozialisierung“.

35 Verbrecher des Berliner Männergefängnisses können sich so nun zum Beispiel weiterbilden und „Wer wird Millionär“ schauen, Emails schreiben und was die meisten ganz bestimmt auch sofort machen werden, eine Sprache lernen.

Ein „pädagogischen Forschungsprojekt“ sei das, heißt es und Behrendt möchte es bis zum Ende der Legislaturperiode noch ausweiten. Bis dahin sollen alle Inhaftierten ein kostenloses Tablet erhalten. Derzeit handelt es sich um eine dreimonatige Testphase mit 35 Knastbrüdern.

Der Internetanschluss sei aber auf ausgewählte 20 Websites begrenzt. Die meisten der Insassen der JVA  Heidering verbüßen Haftstrafen wegen Diebstahls, Körperverletzung, Erpressung und Betruges, auch Internetbetrug. Anstaltsleiter Christian Reschke scheint irgendwie klar zu sein, dass der eine oder andere in der Lage sein könnte, die Sperren zu umgehen, meint aber locker dazu, sollte jemand eine Sicherheitslücke auf den Tablets „entdecken“, werde man dafür dankbar sein. Ganz nach linker Manier ist natürlich auch klar, dass das keine Bestrafung nach sich ziehen würde.

„Wir wollen das Leben im Gefängnis dem Leben in Freiheit angleichen“, erklärt Behrendt sein teures Geschenk an jene, die dieser Gesellschaft Schaden zugefügt haben und denen es nun dafür an möglichst wenig mangeln soll. (lsg)