Antwort auf Regierungserklärung

Gauland geißelt Merkels „unselige Amtszeit“

AfD-Chef Alexander Gauland hat am Donnerstag im deutschen Bundestag ein Zurück zur Realpolitik gefordert. Bei seiner Antwort auf die Regierungserklärung von Angela Merkel warf er der Bundeskanzlerin vor, andere EU-Staaten zur Aufnahme von Flüchtlingen zu drängen. Er stellte sich im Asylstreit auf die Seite von Bundesinnenminister Horst Seehofer: „Es wäre natürlich die bizarre Schlusspointe ihrer unseligen Amtszeit, wenn sie den Innenminister entlassen, weil er an den Landesgrenzen das geltende Recht wieder durchsetzt. Ich hoffe wir werden das nicht erleben.“ Gauland hatte zuvor im ARD-Morgenmagazin klar gemacht, dass die harte Kante der CSU in der Asylfrage alleine den bayrischen Landtagswahlen am 14. Oktober geschuldet ist. „Offensichtlich ist die Stimmung bei der CSU im Wahlkampf so, dass sie das Gefühl hat, je mehr sie von unseren Themen umsetzt, um so besser ist es für sie im Wahlkampf. Die Leute wählen aber das Original.“