Illegale haben ein neues Hauptreiseziel

Nachschub läuft: 1100 Afrikaner seit Freitag in Spanien angekommen

Seit vergangenem Freitag landeten rund 1.100 Versorgungsfordernde an Spaniens Küsten an. Allein am Sonntag hatte die spanische Seenotrettung rund 400 Personen Richtung Spanien „gerettet“. Die Goldfracht war auf mehr als 50 Booten verteilt im Alboran-Meer und der Straße von Gibraltar unterwegs gewesen. Nach Einschätzung der IOM (Internationale Organisation für Migration) – ja, auch so etwas gibt es – sei Spanien das neue Hauptziel der Ein- und Zudringlinge aus Afrika. Seit Mitte Juli 2018 habe sich die Zahl der in von der Mittelmeer-Route eintreffenden Asylforderer zum Vergleichszeitrun des Vorjahres verdreifacht.

Die jüngst Geschleppten stammen aus den Maghreb-Staaten und afrikanischen Ländern südlich der Sahara, heißt es. Die staatlich lizensierten Schlepper brachten sie in verschiedene Häfen in Andalusien, unter anderem nach Málaga. Von dort wird nun bestimmt schon bald die Weiterreise organisiert. Nicht wenige davon werden wohl in naher Zukunft in Deutschland ankommen, um sich nicht nur die eigene Rundumversorgung zu sichern, sondern auch die Aussicht ihr halbes Dorf im Rahmen des Familiennachzuges nachholen zu können.

Auch die Malteser haben wieder fleißig „gerettet“, nur die Italiener spielten nicht mit, was sich auch in den Ankunftszahlen niederschlägt. Im ersten Halbjahr 2018 sei die Zahl der in Italien anlandenden Eindringlinge im Vergleich zum Vorjahr um 81 Prozent auf rund 16.100 gesunken. Im Juni, seit Italien beschlossen hat einen harten Kurs gegen die illegale Einwanderung zu fahren, waren es sogar 87 Prozent weniger.

Entlarvend die Meldung, dass der maltesische Küstenschutz 19 Illegale, die aus Libyen ankamen übernommen habe, weil das Boot, kurz nachdem die Reisenden mit Schwimmwesten versorgt worden seien, gekentert sei. Für wie blöd hält man die Bürger Europas eigentlich, dass man annimmt, keiner würde denken, dass hinter so einer Aktion Kalkül steckt. Märchen wie dieses, vom gekenterten Boot, nachdem keinem mehr etwas passieren konnte, beleidigen mittlerweile die Intelligenz der Dümmsten hier. Man macht sich nicht mal mehr die Mühe halbwegs glaubwürdige Drehbücher für diese Rettungsgeschichten zu schreiben.