WM-Erfolg auch ohne Zlatan Ibrahimovic

Schwedistan und die schwedische Fußball-National-Mannschaft

Während Imame Schweden schon unter sich aufteilen, gewann das von Zlatan Ibrahimovic befreite homogene schwedische Fußballteam ihr Spiel gegen die Multikulti-Mannschaft der Schweiz und qualifizierte sich damit erstmals seit 1994 für das Viertelfinale einer Weltmeisterschaft. Und diese Nationalmannschaft siegte mit ausschließlich schwedischen Namen und einem einzigen Finnen in der Startaufstellung (der Torwart Robin Olsen hat die dänische und schwedische Staatsbürgerschaft).

Blogger Henrik M. Jensen schreibt auf snaphanen.dk: „Der schwedische Fußballstar mit bosnischen Wurzeln, Zlatan Ibrahimovic, dient seit vielen Jahren als Alibi für die schwedische Einwanderungspolitik. Die unzähligen Probleme mit den Migranten wurden beiseite gewischt: Schau dir Zlatan an! Er ist ein Erfolg! Und sein Name wurde von weiblichen Journalisten mit einer besonders zärtlichen Stimme ausgesprochen: Zzla Tan. Ich erinnere mich an einen Reiseführer in Malmö, der nach den Verhältnissen in Rosengården befragt, ob die vielen Verbrechen kein Problem für die Tourismusindustrie sei, in Panik geriet und sofort vom „wunderbaren Zzla Tan“ schwärmte.

In der Fußballmannschaft feierte Zlatan Triumphe und verkündete lauthals, dass er der größte Star aller Zeiten im schwedischen Sport war. Aber die schwedische Nationalmannschaft feierte nie die großen Triumphe, was damit zusammenhing, dass Zlatan nicht für die Mannschaft spielte, sondern die Mannschaft für ihn spielen ließ…“

Nicht selten bezeichnet sich Zlatan Ibrahimovic selbst als eine Art Fußball-Gott. „Gott? Gerade jetzt sprechen Sie doch mit ihm!“

H.M.Jensen weiter: „So wie die deutsche Nationalmannschaft und das Fiasko des Trainers Löw bei dieser WM die Krise widerspiegeln, in der sich Deutschland und Merkel gerade befinden, spiegelt der schwedische Fußballerfolg die Zeitenwende wider, mit der Schweden im September konfrontiert wird. Schweden – Zverristan 1-0.“

Womit (Zeitenwende) die Wahlen im September gemeint sind. Zur Zeit liegen die Sverigedemokraterna vorne und wollen mit allen Parteien verhandeln.

Die Schwedendemokraten (SD) liegen laut aktueller Umfrage in Führung.

Wollen wir mal den Optimismus des Henrik M. Jensen teilen, und wer will, kann ja der schwedischen Nationalmannschaft heute gegen der Multikulti-Truppe aus England um 16 Uhr die Daumen drücken.