Polizei wortkarg - keiner will laut "Terror" sagen

Toronto: Mann schießt wahllos auf Menschen – 13 Verletzte, zwei Tote

Am Sonntagabend gegen 22 Uhr (Ortszeit) eröffnete ein Schütze in Toronto/Kanada im belebten Stadtteil Greektown, das Feuer und schoss offenbar wahllos auf Menschen. Die Tat soll sich über mehrere Häuserblocks erstreckt haben. Dabei wurde eine Frau getötet und 13 Menschen zum Teil schwer verletzt. Unter den Opfern soll sich auch ein neunjähriges Mädchen befinden.

Augenzeugenberichten zufolge soll der Mann insgesamt etwa 20 Schüsse abgegeben haben. Danach habe sich der Schütze selbst erschossen. Ausländische Medien berichten, Ziel des Angreifers wären auch Polizisten gewesen. Global News berichtet, der Täter habe auf eine Frau, die weglaufen wollte mehrere Schüsse abgegeben. Das Opfer verstarb noch vor Ort.

Ein Zeuge berichtet: „Der Kerl…. hatte diesen Gesichtsausdruck, während ich sein Profil sah, als würde er etwas schreien während er um sich schoss.“ Erschütterte Augenzeugen berichten auch, man hätte mehrmals das Nachladen der Waffe gehört.

Noch vier Stunden nach dem Anschlag hätten sich Menschen in den umliegenden Häusern und Lokalen versteckt.

Wie üblich hält die Polizei sich mit Informationen zurück. Laut Polizeichef Mark Saunders sei es zu früh, um Aussagen zum Motiv des Täters zu machen, man ermittle aber in alle Richtungen Auch Bürgermeister John Tory, warnte davor, „vorschnell Schlüsse zu ziehen“. Das Wort Terror will wiedermal niemand laut aussprechen. Tory sagt stattdessen: „Wir haben ein Waffenproblem, weil Waffen für zu viele Menschen zu leicht zugänglich sind.“

Die Opfer wurden in Krankenhäuser gebracht.

Ein Amateurvideo, das derzeit in den Sozialen Netzwerken kursiert soll den Täter bei der Schussabgabe zeigen: