Diskutieren – auch mit Feinden der Demokratie?

Aktion von Steinmeier und ARD: „Deutschland spricht“

„Deutschland spricht“ heißt eine Aktion von ARD, ZEIT, der Süddeutschen und anderen für ihre Einseitigkeit Bekannten unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Steinmeier. Der stellt die Aktion beziehungsweise seine Meinung dazu so vor:

„… (M)eine größte Sorge ist die, wenn die Gesellschaft auseinanderdriftet, wenn der Ton, erst recht im Internet, immer schroffer wird, wenn politische Kontrahenten sich nicht mehr als Gegner, sondern als ‚Feinde‘ begegnen, dann geht etwas verloren, was für die Demokratie überlebenswichtig ist: nämlich die Bereitschaft zur Vernunft.“ (Rede vor dem Schweizer Bundesrat am 25.04.2018)

Nun weiß jeder vernünftige Mensch, wen Steinmeier mit seinen salbungsvollen Worten meint und wen nicht. Er denkt bei dem „schroffen Ton“ nicht an die Gewaltaufrufe auf „indymedia“, nicht an die Pöbler und Randalierer, die den Gegnern der Regierung Merkel die Fenster einschmeißen, die friedliche Demonstranten als „Feinde“ sehen und verfolgen mit dem Ziel, sie totzuschlagen und totzutreten.

Er kritisiert mit seinen mahnenden Worten nicht die rot lackierten Faschisten der ANTIFA, die die politische Drecksarbeit wie ihre Vorbilder von der SS und der SA erledigen. Wenn die rote Sturmabteilung des deutschen Linksfaschismus Versammlungen der AfD sprengt, Demonstrationen behindert, Menschen bespuckt, Menschen schlägt oder gar zu töten versucht, dann schweigt der Präsident in der Regel dazu.

Darf man so einen ernst nehmen? Kann man mit solchen diskutieren, die unter „Gesicht zeigen“ oder „Vielfalt und Toleranz“ eben das verstehen, was das rote Lumpenproletariat wie oben skizziert veranstaltet? Dies ist eine zentrale Frage, die wir hier zur Diskussion stellen wollen.

Bei der Aktion sollen sich Teilnehmer mit verschiedenen Meinungen austauschen. Zu Beginn beantwortet man zentrale Fragen zur aktuellen politischen Debatte und die Organisatoren versuchen dann, solche zusammenzubringen, die entgegengesetzte Meinungen vertreten. Ihnen wird ein Platz in der Nähe des Wohnortes vorgeschlagen, an dem sie sich austauschen können. Bis Ende August kann man sich noch melden. Folgende Fragen sollen dann (kontrovers) diskutiert werden:

  • Sollte Deutschland seine Grenzen strikter kontrollieren?
  • Haben die #Metoo-Debatte und die Diskussion um sexuelle Belästigung etwas Positives bewirkt?
  • Sollte Fleisch stärker besteuert werden, um den Konsum zu reduzieren?
  • Sollten deutsche Innenstädte autofrei werden?
  • Können Muslime und Nicht-Muslime in Deutschland gut zusammen leben?
  • Geht es den Deutschen heute schlechter als vor zehn Jahren?
  • Ist Donald Trump gut für die USA?

Die Organisatoren sprechen von einer bislang regen Teilnahme (Hervorhebung von PI-NEWS):

Bisher haben sich schon 26982 Menschen in ganz Deutschland registriert, um am 23. September 2018 um 15 Uhr mit einem politisch Andersdenkenden zu debattieren.

Ende August schließen wir die Anmeldung und melden uns dann (hoffentlich) mit einem Gesprächspartner für Sie! Bis dahin bitten wir noch um etwas Geduld. Laden Sie doch in der Zwischenzeit Ihre Freunde ein, sich ebenfalls für Deutschland spricht anzumelden, indem Sie ihnen den Link zur Anmeldung weiterleiten.

Alibi-Veranstaltung oder ernst gemeinter Austausch? Können Bunt- und Linksverstrahlte überhaupt noch erreicht werden? Wird hier vielleicht sogar versucht, im großen Stile die Opposition namentlich und mit Adresse zu erfassen? Oder bietet sich hier die Chance für die in aller Regel argumentativ gut aufgestellte konservative (rechte) Opposition, aufzuklären im besten Sinne des Wortes?

Diese Fragen muss sich wohl jeder selbst beantworten, wir bieten Ihnen als Kommentatoren wie immer gerne dafür ein Forum auf PI-NEWS.