Ausmaß der Bürgerproteste völlig unerwartet für Poltik und Behörden

Bringt Chemnitz die Wende 2.0?

Von EUGEN PRINZ | Wer wissen will, wie das Immunsystem eines gesunden Volkes funktioniert, der braucht seinen Blick nur nach Chemnitz in Sachsen zu richten. Nein, gemeint sind hier nicht vereinzelte Asoziale mit dem Hakenkreuz im Kopf, die „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“ gerufen und den Hitlergruß gezeigt haben sollen, sondern die 5000 bis 8000 Chemnitzer Bürger (siehe Video oben), die am Montag wütend, aber dennoch friedlich auf die Straße gegangen sind, weil einer der ihren (ja, auch mit kubanischen Wurzeln war er einer der ihren) von Fremden unter gröblichstem Missbrauch des Gastrechts mit einem Messer feige abgeschlachtet wurde.

Nachdem diese Fremden, aus deren Kreis die beiden Tatverdächtigen stammen, den Chemnitzern wie auch dem Rest der Republik gegen ihren Willen aufgezwungen wurden, richtet sich die Wut der Bürger auch gegen ihre Regierung und die Stadtoberen, die ihnen in den Rücken fallen, statt in Trauer mit den Angehörigen des Opfers vereint zu sein.

Dass Fremde in großer Zahl, nein, in zu großer Zahl in fremdes Siedlungsgebiet eingedrungen sind, das gab es schon öfters in der Geschichte der Menschheit. Dass dies allerdings mit Wunsch, Billigung und Förderung jener geschieht, die dort das Sagen haben, das gab es in der Menschheitsgeschichte noch nie.

Immunsystem des Volkes nur noch im Osten intakt

All das sind Vorgänge, die normalerweise das Immunsystem eines Volkes, den Willen zur Selbsterhaltung aktivieren. Dieses Immunsystem funktioniert bei den Deutschen jedoch nur noch in einigen Landesteilen, allen voran in Sachsen. Auch im Rest der Republik gab es Messertote und anderweitig bestialisch Ermordete, die auf das Konto von Fremden gehen. Verglichen mit Chemnitz war aber der Protest der Bürger in diesen Regionen allenfalls ein laues Lüftchen. In diesen Landesteilen haben der Zeitgeist und die linksgrüne Ideologie das Immunsystem des Volkes zersetzt und sie zu wehrlosen Opfern von einzelnen Fremden aus gewaltaffinen Kulturkreisen und einer Regierung gemacht, die gegen die ureigenen Interessen des ihr anvertrauten Staatsvolks handelt.

Wie das Immunsystem bei anderen Völkern arbeitet, zeigt dieses jüngste Beispiel aus Brasilien. Hier ein Auszug aus der taz:

 Im Norden Brasiliens ist es zu Ausschreitungen gegen venezolanische Flüchtlinge gekommen. In der Grenzstadt Pacaraima griff eine aufgebrachte Menge am Samstag (Ortszeit) ein Flüchtlingslager und andere Unterkünfte von Migranten aus dem Nachbarland an. Notdürftige Behausungen und Habseligkeiten der Venezolaner wurden in Brand gesteckt, wie die Zeitung O Globo in ihrer Online-Ausgabe berichtete. Auch Steine wurden geworfen, Hunderte Menschen seien gezwungen worden, zu Fuß zurück über die Grenze Richtung Venezuela zu gehen. Über Verletzte gab es zunächst keine Angaben. Auslöser der Gewalt war ein Überfall auf einen brasilianischen Händler, für den die Bewohner von Pacaraima Venezolaner verantwortlich machten. (…) Auch in Kolumbien, das noch weit mehr Flüchtlinge aus Venezuela aufgenommen hat, gab es bereits Proteste in grenznahen Städten.

Natürlich ist eine solche Vorgehensweise zutiefst verwerflich. Aber antropologisch gesehen eine normale Reaktion, wenn auch strafrechtlich und ethisch nicht vertretbar. Fakt ist jedoch, dass eine Immun-Reaktion nicht stattfinden würde, wenn alle Völker der Erde friedlich wären oder aber die Regierung ihre Bevölkerung ausreichend schützt, wie es in Ungarn, Polen, der Tschechischen Republik usw. der Fall ist.

Chemnitz kann die Weichen stellen

Es kann gut sein, dass Chemnitz zum Stolperstein für die Regierung Merkel wird. Die etablierten Medien, seit Beginn der Flüchtlingskrise zu Erfüllungsgehilfen der Bundesregierung degeneriert, schaden sich derzeit mit ihrer Berichterstattung wie seit den Ereignissen auf der Kölner Domplatte nicht mehr.

Sie legen bei der Beschreibung der Ereignisse eine Wordakrobatik an den Tag, die man sich genüßlich auf der Zunge zergehen lassen muss. Hier ein paar Highlights aus einem Bericht der dpa vom 28.8. über die Bürgerproteste in Chemnitz vom Montag:

„Ihnen gegenüber (Anm.: gemeint sind die linken Demonstranten) mobilisiert die rechte Szene ihre Anhänger in mindestens gleicher Anzahl.“

Eine Umschreibung dafür, dass sich die linken Gegendemonstranten gegenüber der Menschenmasse an protestierenden Chemnitzer Bürgern wie ein versprengtes Häufchen ausnahmen. Es sollen 5000 – 8000 Chemnitzer an der Kundgebung am Montag teilgenommen haben im Vergleich zu etwa 1000 (von den Medien schöngerechneten) linken Gegendemonstranten.

„Sie (Anm.: die Demonstranten) bilden eine Art Mauer, von denen eine unterschwellige Bedrohung und Provokation ausgeht“.

Das schreibt man, wenn man außer ein paar Knallkörpern und zwei Leichtverletzten nichts zu bieten hat.

„Sie (Anm: die Flüchtlinge) sollen mehrfach mehrfach ohne rechtfertigenden Grund auf den Deutschen eingestochen haben. Es seien verbale Auseinandersetzungen vorangegangen.“

Wir nehmen zur Kenntnis, dass es rechtfertigende Gründe gibt, jemanden so oft das Messer in den Leib zu stoßen, bis er nicht mehr lebt.

Von der weiteren Entwicklung in Chemnitz hängt Merkels Schicksal ab

Politik und Medien haben eines gemeinsam: Daniel Hillig, der Ermordete, spielt in ihrem Denken, Reden und Handeln keine Rolle. Die Bürger im Land spüren das. Es wird zu einer weiteren Polarisierung und Entfremdung führen und Politik und Medien werden immer mehr Nazis unter den Bürgern ausmachen, bis es nur noch Nazis und Regierungstreue gibt. Wer sich die Videoaufnahme des Protestzugs vom Montag ansieht, kommt zu dem Schluß, dass es jetzt schon verdammt viele Nazis in Chemnitz geben müsste, wenn man der Medienberichterstattung folgt. Es bleibt nun abzuwarten, ob sich die Gemüter der Chemnitzer wieder beruhigen oder ob die Proteste zu einer Dauereinrichtung wie die Montagsdemonstrationen werden, die 1989 zum Sturz der DDR-Regierung geführt haben. Weitere Kundgebungen sind jedenfalls schon angekündigt.

Chemnitzer, auf euch lastet nun die Hoffung der Patrioten!

Abschließend noch ein Zitat aus einem Bericht der dpa:

„Aber es fällt auf: Es fehlen die Gruppen junger ausländischer Männer, die sich gewöhnlich rund um den Stadthallenpark treffen“ (Anm: Als Folge der Kundgebungen und der PresseMeldungen über einzelne Übergriffe).

Ob das die Sicherheitslage dort verbessert oder verschlechtert, bleibt der Fantasie des Lesers überlassen. So eine Situation ist auf alle Fälle auch ein untragbarer Zustand für die Anständigen unter den Flüchtlingen, die in gewisser Weise ebenso Opfer von Merkel und ihrer zerstörerischen Poltik sind.


Die sächsische AfD und Pegida werden am Samstag, den 1. September um 17 Uhr (alle Infos hier) im Chemnitzer Stadtzentrum friedlich und gemeinsam gegen die durch die CDU-Politik der offenen Grenzen erzeugte Gewalt in Sachsen demonstrieren.