Nach Staats- und Medienversagen

Chemnitz: Bewährungsprobe für AfD

Von BEOBACHTER | Chemnitz ist zum Synonym für Staats- und Medienversagen in Deutschland geworden. Wie in DDR-Wendezeiten lässt die Staatsgewalt bewaffnete Kräfte und Wasserwerfer gegen „marodierende Horden“ (O-Ton n-tv) aufmarschieren. In ihrer Angst haben Kanzlerin Merkel und Sachsens Ministerpräsident Kretschmer völlig überzogen.

Sie haben empörte Bürger in Sachsen zu Tätern gemacht, die Mörder und ihre Taten jedoch zur Nebensache erklärt. Sie haben ein ganzes Bundesland leichtfertig schlecht geredet. Die Medien schlossen sich feige an. Chemnitz ist deshalb auch Bewährungsprobe und Chance für die AfD.

Die Alternativen sind die einzige Partei, die von Beginn an unbeirrt auf die bedrohlichen Folgen der Flüchtlingskrise aufmerksam gemacht hat. Das Fass ist nun partiell übergelaufen. Die AfD hat sich in Chemnitz vorbildlich demokratisch und politisch angemessen verhalten. Ihr spontaner Protest war absolut friedlich. Ihren stillen Protest mit (angeblichen) „Hetzjagden“ von ein paar Hooligans zu vermengen, wie es die ARD in ihren Nachrichten getan hat, ist faktisch falsch und bewusst unfair.

Viele Bürger haben diese Lügen für sich enttarnt. Die durch die Decke schießenden AfD-Umfragegewinne sind sichtbares Zeichen für den immensen Zuspruch aus vielen gesellschaftlichen Schichten. Wenn sich „Bild“ und „FAZ“ über das “AfD-Phänomen“ wundern, dann scheint ihnen nun vollends das Lesergespür abhandengekommen zu sein.

Die AfD verkörpert gerade in Chemnitz das gesunde Volksempfinden. Und das heißt: Was wahr ist, muss wahr bleiben und darf nicht umfrisiert werden. Sie ist insbesondere in Sachsen verwurzelt und hört auf die Bürger, wie aus einem aktuellen PI-NEWS-Interview mit MdB Dietmar Friedhoff deutlich wird:

Insbesondere die regierenden Parteien werden alles tun, um die AfD in Chemnitz in die rechtsextreme Ecke stellen zu wollen. Bisher sind solche Versuche mangels Gelegenheit gescheitert. Darum beißen sie sich fest an Äußerungen wie des AfD-Abgeordneten Markus Frohnmaier, dem unterstellt wird, er rufe zur „Hetzjagd“ auf Migranten auf. Frohnmaier hat sich hierzu im Deutschlandfunk umfassend geäußert und ließ sich auch durch die insistierende Fragestellung des Reporters nicht abbringen, sich als aufrichtiger, aber kritischer Demokrat zu präsentieren:

Interview zu Demonstrationen in Chemnitz

Heute wurde ich im Deutschlandfunk zu den Demonstrationen in Chemnitz interviewt. Einen Ausschnitt können Sie hier anschauen.Ganzes Interview:https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2018/08/28/gewalt_in_chemnitz_interview_mit_markus_frohnmaier_mdb_dlf_20180828_1215_963bd284.mp3

Posted by Markus Frohnmaier – AfD on Tuesday, August 28, 2018

Die AfD hat bisher alles richtig gemacht. Alexander Gauland und Alice Weidel haben klug und angemessen reagiert. Es ist richtig, dass die AfD die Demo am kommenden Samstag in Chemnitz als Schweigemarsch verstanden wissen will. Es geht um die Trauer um den ermordeten Daniel Hillig und Mitgefühl für die Angehörigen und die beiden verletzten Opfer. Der gemeinsame Auftritt mit Pegida stärkt die AfD und ihre Basis. Jede unnötige Schärfe, jeder falscher Ton würde in dieser Situation zum Missklang führen und wäre Wasser auf die Mühlen der untergehenden Regierung und ihrer Unterstützer.

Klar muss aber auch sein, dass die AfD sich nicht weichspülen lässt. Die Bürger haben eine empfindliche Antenne dafür, wenn eine Partei aus Staatsraison plötzlich anfängt, Kreide zu fressen und dem vorgegebenen Mainstream nachjagt. Die AfD und ihre Unterstützer müssen nur einer Linie treu bleiben: Wahrheit muss Wahrheit bleiben. Dann hat sie die Chemnitzer Bewährungsprobe bestanden. Und die wirkt weit über Sachsen hinaus.