Gericht: Dem „natürlichen Fluchtanreiz nachhaltig“ entgegenstehend

Chemnitz und der verräterische Haftbefehl

Von MAX THOMA | Nach der unappetitlichen Hetz- und Lügenkampagne der Regimemedien gegen zehntausende betroffene und trauernde Bürger in Chemnitz gab es in den öffentlich-rechtlichen und sonstigen Propagandamedien am heutigen Mittwoch nur ein Hauptthema: Die indiskrete Veröffentlichung eines Haftbefehls im „Mordfall Chemnitz“. Mit aller Härte versuchte der Linksstaat zunächst die Verbreitung zu verhindern und zu sanktioneren.

Als die Büchse der Protokoll-Pandora in den sozialen Medien nicht mehr zu stoppen war und bereits hunderttausendfach geteilt wurde, wurde in nackter Panik agitiert. Sogar auf BILD.de war die peinliche Decouvrierung des Täterhintergrunds DAS Titelthema: „Rechte veröffentlichen Haftbefehl“. Der Stich in den Ameisenhaufen saß tief. Der brisante Inhalt durfte für keinen Fall publik werden.

Chemnitz: Wer zu spät handelt, den bestraft wieder die Geschichte

Sogar Bundesinnenminister Horst Seehofer, der tagelang zu den Brutalmord mit 25 Messerstichen an Daniel Hillig fatalistisch geschwiegen hatte, meldete sich plötzlich in „Sachen Chemnitz“ zu Wort. Er bezeichnete die Veröffentlichung eines Haftbefehls gegen einen der „Tatverdächtigen“ im Internet als „vollkommen inakzeptabel“.

Es dürfe nicht sein, dass persönliche Daten – also Daten der „mutmaßlichen“ Mörder Alaa Sheikhi, 22, und Yousif Ibrahim Abdullah, 23 – und „die Vorgehensweise der Behörden“ der Öffentlichkeit bekannt würden, betonte Seehofer sichtlich betroffen über die mutwillige Verletzung der europäischen Datenschutzgrundverordnung und der Persönlichkeitsrechte der Merkel-Gäste. Die Justizbehörden müssten darauf unverzüglich in aller Schärfe reagieren.

n-tv: Lutz Bachmann als Garant für „Echtheit der Dokumente“

Zunächst war die Echtheit des Haftbeschlusses des Amtsgerichts Chemnitz vom 27.08. bei den Propagandamedien und den Willkommens-Aktivsten aller Couleur noch unklar. Einige TV-Sender, wie ntv bestätigten aber schnell die Echtheit. Begründung: Auch der immer gut informierte „Pegida-Chef“ Lutz Bachmann habe den Bescheid veröffentlicht – diese spräche für die wahrscheinliche Echtheit der Dokumente! Bachmann hatte allerdings alle relevante Daten geschwärzt und unkenntlich gemacht. Auch die „Tagesschau“ und alle ARD-Medien erwähnten als faktische Glaubwürdigkeits-Referenz Lutz Bachmann.

Haftbefehle gehen allerdings durch viele Hände – Rechtsanwälte, Übersetzer, Asylbehörden und viele andere Einrichtungen des Justizapparates. Auf Facebook wurden die meisten Posts unverzüglich gelöscht, doch es waren zu viele für Bertelsmann-Arvato und die um Vertuschung bemühte AAS-Stiftung. Durch den unbedachten Anprangerungs-Hinweis der Medien auf dezidierte „rechte Quellen im Netz“ konnten so hunderttausende Menschen kurzzeitig den prekären Inhalt einsehen. Es dürfte ihnen dabei die Sprache verschlagen haben.

Ein Zeitdokument des „Historisch einzigartigen Experiments“

Der sächsische Justizminister Sebastian Gemkow, CDU, der bei den tausendfachen einschlägigen Straftaten in Chemnitz bislang nur stiller Beobachter war, nannte die Veröffentlichung der Haftbefehle „verantwortunglos“.

Damit liegt der Leipziger Bürgermeistersohn zum Teil sogar sehr richtig. Unter anderem findet man im Haftbefehl vom 27.08.2018 die bemerkenswerte Passage:

„Der ledige und erheblich vorbestrafte und unter Bewährung stehende Beschuldigte verfügt als geduldeter Asylbewerber über keine derart gefestigten sozialen Bindungen, die seinem natürlichen Fluchtanreiz nachhaltig entgegenstehen könnten“.

Im Haftbefehl kann man auch über die „Verletzungen des Geschädigten Hillig vom 26.8.18“ lesen und die billigende Inkaufnahme, den Geschädigten tödlich zu verletzten. Das mag sogar noch einleuchten, denn ein „Dolus directus“ im Haftbefehl könnte von den steuerfinanzierten Asylanwälten in Handumdrehen (Messerumdrehen) zerflickt werden – ebenso die Qualifizierung des „Totschlags“ zum Mord. Asylindustrieanwälte sind mittlerweile mit allen Wassern gewaschen zu Wohle ihrer Mandaten – und in „Namen des Volkes“. Beide Täter führten übrigens ein blutiges Messer mit sich bei ihrer Festnahme.

„Verantwortungslos“

Die Satzelemente „erheblich vorbestraft“, „unter Bewährung stehend“, ausreisepflichtiger „geduldeter Asylbewerber“, „natürlicher Fluchtanreiz“ des Geflüchteten dürften in dieser Kombination jedoch bei der geschundenen Bevölkerung Sachsens wie Zündstoff wirken. Der Täter ist ein wandelndes Klischee – und symptomatisch für die massenhaft tödlich Gefahr aus archaischen Kulturen, die seit 2015 nach Deutschland importiert wurde.

Eine gewaltige Kritikwelle dürfte Behörden und Altparteien entgegenschlagen – auch dem Bundesinnenminister, die alle nicht dafür gesorgt haben, dass Mehrfach-Intensiv-Täter mit Bewährungsstrafe als Asylbewerber noch in diesem Land geduldet werden und einfach auf offener Straße Menschen ermorden können. Zudem laufen noch weitere acht mutmaßliche Tatbeteiligte frei auf den Straßen in Chemnitz herum.

Das Opfer, Daniel Hillig, Familienvater und leistungsbereiter Tischler und Hausmeister mit einem kubanischen Vater, kommt in der Berichterstattung der Medien so gut wie nie vor – außer auf PI-NEWS und in den Freien Medien, die täglich mehr an Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt aller ehrlichen Deutschen bekommen.

Wegen des veröffentlichten Haftbefehls ermittelt nun die Staatsanwaltschaft Dresden. Die weisungsgebundenen Staatsanwälte sollten zukünftig andere Prioritäten setzen. „Ein ungeheurer Vorgang“ – erklärt das ZDF soeben in „heute“.

Dem kann man getrost zustimmen. Der Haftbefehl von Chemnitz – ein wahnwitziges Zeitdokument!