Stück für Stück kommt die Wahrheit ans Licht

Das zwielichtige Spiel von ZDF und ARD in Dresden

Von PLUTO | Im maßlos lächerlichen Hype um die angebliche Bedrohung der Pressefreiheit bei einer Dresdner Pegida-Demonstration gegen die Kanzlerin dreht sich langsam aber sicher der Wind der Wahrheit. Immer mehr Einzelheiten werden bekannt, die das öffentlich-rechtliche Fernsehen im Zwielicht zeigen und ihre politischen Unterstützer als mutmaßliche Deppen ausweisen.

So berichtet BILD zur Frage, ob sich der Pegida-Demonstrant und LKA-Mitarbeiter Maik G. (50) in irgendeiner Form durch sein Verhalten schuldig gemacht hat, wie folgt: „Außer Schreierei – nichts! Die Polizei hatte nicht mal seine Daten aufgenommen. Strafrechtlich ist der Fall nicht relevant.“ Arbeitsrechtler René Paul (50): „Dienstrechtlich gilt zwar das Mäßigungsgebot, dies rechtfertigt in dem Fall aber keine Kündigung. Allerdings könnte der Freistaat ihm eine andere Arbeit zuweisen.“ Wie BILD erfuhr, nahm sich Maik G. bereits einen Anwalt.

Gemäß Sachsens SPD-Chef Martin Dulig (44) muss Maik G. dagegen um seinen Job fürchten. In der ARD sagte der Vize-Regierungschef laut BILD: „Ich denke, das ist tatsächlich das, was man jetzt überprüfen muss, ob arbeitsrechtliche Konsequenzen zu ziehen sind“ – und bezog sich dabei auf Forderungen, den Mann „aus dem Dienst zu entfernen“.

Politische Scharfmacher wie Cem Özdemir (Grüne) und Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) hauen in die gleiche Kerbe, wie PI-NEWS bereits berichtete. Denn natürlich geht es den Gegnern der Meinungsfreiheit letztlich darum, insbesondere Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes einzuschüchtern, auf die Straße zu gehen.

Dabei scheute sich die ARD offenbar nicht, in Dresden Fake-Reporter einzusetzen und journalistisch unlautere Methoden anzuwenden, um unbedachte Demonstranten zu täuschen und reinzulegen. So wurde eine Frau mit Mikro und Kamerateam unters Dresdner Demo-Volk geschickt, die mit erkennbar russischem Akzent scheinheilige Fragen stellte, um die Fragesteller und ihr Anliegen bloßzustellen. Das verstößt ausdrücklich gegen Richtlinie 4.1 des Pressekodex: „Journalisten geben sich grundsätzlich zu erkennen. Unwahre Angaben des recherchierenden Journalisten über seine Identität und darüber, welches Organ er vertritt, sind grundsätzlich mit dem Ansehen und der Funktion der Presse nicht vereinbar.“

Den Beitrag mit der Fake-Reporterin (siehe Video oben) bekamen die NDR-Zuschauer am 23.8.2018 im Satireformat Extra 3 zu sehen, der sich schwerpunktmäßig mit der Dresdner Demonstration beschäftigte. Sie wurde dort als „russische Austauschreporterin“ Katja Clement (phonetisch so verstanden) bezeichnet, was immer das sein mag. Sie selbst brabbelte am Ende des Streifens als Legitimitätsbeweis irgendetwas von einem russisch klingenden TV-Sender in die Kamera.

Den berechtigten Hinweis des Dresdner AFD-Politikers Dr. Rolf Weigand, die ARD habe ein russisch gefaktes NDR-Team vor Ort geschickt, ließen Deutschlands Qualitätsmedien natürlich unbeachtet. Nimmt man Extra 3 beim Wort, dann beschäftigt die ARD „russische Austauschreporter“, um arglose deutsche Bürger und damit ihre eigenen Kunden aufs Glatteis zu führen. Ein gerüttelt Maß an Verluderung der journalistischen Sitten ist dem nicht abzusprechen.

Man muss festhalten: Das ZDF sprach von Behinderung der Pressefreiheit, weil ihr Team aufgrund einer Anzeige vernommen wurde. Gleichzeitig setzte die ARD ein Fake-Team ein, um die Meinungsfreiheit der Bevölkerung auszuhöhlen und lächerlich zu machen. Sie hätte sich zumindest als Mitarbeiter im Auftrag eines ARD-Satireformats zu erkennen geben müssen. Was also soll man den Öffentlich-Rechtlichen noch glauben?

Der massive Einsatz von ZDF- und ARD-Teams in Dresden lässt Rückschlüsse auf einen akribisch geplanten Einsatz der Öffentlich-Rechtlichen zu. Dabei schien es darum zu gehen, die Klischees eines sächsischen Pediga-Demonstranten zu erfüllen. BILD schreibt: Maik G. erfüllt offenbar alle vermeintlichen Klischees eines Pegida-Demonstranten: korpulent, ausgeprägter sächsischer Dialekt, eigenwilliger Kleidungsstil. Zu alledem arbeitet er noch bei der Polizei.

Man ist versucht, sich den faschistischen Nazi-Tendenz-Film „Jud Süß“ wachzurufen, in dem mit diffamierenden Klischees antisemitische Stimmung erzeugt wurde. Der Schriftsteller Ralph Giordano nannte den Film „die niederträchtigste, gemeinste und raffinierteste Form von ‚künstlerischem‘ Antisemitismus.“ GEZ-finanzierte „Journalisten“ auf faschistischen Gleisen?

Wie das ZDF mit der Wahrheit umgeht, zeigt sich auch nach einem Gespräch mit Dresdens Polizeipräsident Horst Kretzschmar (59) am Freitag mit dem Reporter und Verantwortlichen des ZDF. Das ZDF hatte im Nachgang behauptet, die Polizei habe sich „entschuldigt“. Eine ziemlich eigenwillige Interpretation des Senders, nachdem die Presseerklärung der Polizeidirektion Sachsen vorliegt. Von „Entschuldigung“ steht in der Polizei-Erklärung expressis verbis kein Wort. Der Polizeipräsident bedauert allerdings, dass die polizeiliche Vernehmung des ZDF-Teams nach Anzeigeerstattung so lange gedauert habe. Beim ZDF heißt es dagegen: „Das ZDF begrüßt, dass sich der Polizeipräsident in dem offenen Gespräch für die Art und Weise der polizeilichen Maßnahme entschuldigt hat.“ Dabei war wohl die Absicht Vater des Gedankens: Die angebliche „Entschuldigung“ als politisch-korrekte Demutsgeste der Polizei.