Letztes Verzweiflungsangebot einer Deutschen

Dortmund-Zoo: „Schutzsuchender“ vergewaltigt 54-jährige Joggerin

Von JOHANNES DANIELS | In ihrem Strategiepapier zum „Masterplan für die gesellschaftliche Einbindung“ (der Deutschen) forderte die SPD-Politikerin Aydan Özoguz das „täglich neue Aushandeln des Zusammenlebens“. Die Gesellschaft werde „weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein.“

Am Montagnachmittag – am helllichten Tag – durfte auch eine weitere Joggerin das Zusammenleben in Dortmund neu aushandeln. Die 54-Jährige war in einem kleinen Wäldchen an der Hacheneyer Straße / Zillestraße nahe des Dortmunder Zoos joggen. Sie war gerade in Richtung Zoo unterwegs, als ein Mann hinter einem umgestürzten Baum hervor kam, sie unvermittelt von hinten angriff und zu Boden riss. Dort würgte er sie, schob ihr die Hose herunter und zog ihr Shirt hoch. Die Frau versuchte, um Hilfe zu schreien, doch der „mutmaßliche Täter“ würgte sie solange, bis sie keine Luft mehr bekam.

… bis zur Bewusstlosigkeit – ein „Verzweiflungsangebot“

In ihrem panischen Todeskampf mit dem Würger von Dortmund-Zoo versuchte sie ihren Peiniger von der Vergewaltigungs- / Tötungsabsicht abzuhalten. Die Dortmunderin „bot ihm schließlich an, ihn mit der Hand zu befriedigen“, wie der Polizeibericht weiter ausführt. Im Zuge dieses Aushandelns ging der Geflüchtete darauf ein und flüchtete nach Vollendung des Sexualdelikts anschließend in Richtung Hacheney.

Bei der Polizei konnte die 54-Jährige eine Täterbeschreibung abgeben, woraufhin Profiler ein „Phantom-Bild“ erstellten. Der Peiniger soll zwischen 30 und 40 Jahre alt und zwischen 1,70 und 1,80 Meter groß sein. Wie die Polizei in ihrem jetzt veröffentlichen Fahndungsaufruf angibt, könnte er vom äußeren Erscheinungsbild aus Nordafrika stammen. Die Person war bekleidet mit einer blau-weiß-roten Trainingsjacke, einer grauen „Jogginghose“ und einem roten T-Shirt mit einem weißen Vereinsemblem und einer weißen Aufschrift. Zudem hatte der Mann einen Drei-Tage-Bart.

Die Joggerin hatte während des Überfalls eine Person mit einem roten Schirm gesehen, die direkt am Zaun des Zoos entlang in Richtung des Berufsförderungswerkes ging. Diese Person hatte möglicherweise etwas von dem Vorfall bemerkt. Zudem seien in dem Wald immer noch JoggerInnen und Hundebesitzer unterwegs. Die Polizei ermittelt wegen versuchter Vergewaltigung und sexueller Nötigung gegen den „Unbekannten“. Wegen versuchten Mordes wird nicht ermittelt.

Die Polizei Dortmund:

„Wenn du etwas bemerkt hast oder Hinweise auf den Fluchtweg beziehungsweise die Identität des Täters geben kannst, melde dich bitte dringend bei der Dortmunder Polizei: 0231 132 7441“.

Einige wenige überregionale Medien, wie die „Westfälische Rundschau“ berichten zwar über die Tat, jedoch „verkürzen“ sie den Polizeibericht in nicht unerheblichen Details:

„Die 54-Jährige schrie laut um Hilfe und wurde so lange gewürgt, bis sie kaum noch Luft bekam. Die Joggerin versuchte, die unbekannte Person durch Ansprechen von der weiteren Tat abzuhalten. ‚Nach einer Weile‘ habe der Täter von ihr abgelassen und sei in Richtung Hacheney davongelaufen“.

Polizeisprecher „Kim Freigang“

Trotz der unvollständigen Berichterstattung habe die Gräueltat vielfache Reaktionen in den sozialen Medien ausgelöst und hätte (- unerwarteterweise -) für große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit gesorgt, erklärte Polizeisprecher Kim Freigang, sodass man sich nun doch für eine öffentliche Fahndung entschloss / entschließen musste. Der Deckel konnte anscheinend dieses Mal in NRW nicht mehr auf dem Topf gehalten werden.

Ob es eine heiße Spur gibt, konnte Kim Freigang am Donnerstag noch nicht sagen, betonte jedoch, dass mögliche Zeugen weiterhin dringend gebeten werden, sich zu melden

„Wir gehen jedem Hinweis nach“, sagte Freigang. Da Menschen in der selben Situation auf unterschiedliche Dinge achten würden, könne es niemals zu viele Aussagen geben. Es brauche auch niemand die Sorge zu haben, Unbeteiligte zu belasten – oder „Schutzsuchende“ unter Verdacht zu stellen: „Wir ermitteln grundsätzlich sowohl gegen als auch für Tatverdächtige, berücksichtigen also gleichermaßen be- wie entlastende Umstände.“

„Die Leute melden sich oft nicht, weil sie ihre Beobachtung nicht für relevant halten. Es kann sich dabei aber um den fehlenden Puzzlestein handeln“, erklärte der Polizeisprecher.

Fahndungsplakat der Polizei Dortmund.

Das Opfer sei, soweit man das überhaupt sagen könne, mit ihrer heftigen und lautstarken Gegenwehr „vergleichsweise glimpflich davongekommen. Es gibt verschiedene Meinungen, wie man da reagieren sollte. Für die Betroffenen ist es immer eine Ausnahmesituation, in diesem Fall ist der Täter sehr brutal vorgegangen. Ich persönlich würde sagen, Hut ab für die Reaktion der Frau. Ich denke, das Ergebnis spricht für sich,“ führte Polizeisprecher Freigang weiter aus.

„Glückaufsegen“ in Hacheney

Nur wenige hundert Meter entfernt errichtete die Stadt Dortmund in der „Glückaufsegenstraße 60“ eines der größten Willkommenzentren Nordrhein-Westfalens. „Mit der Errichtung einer sogenannten ‚Asylstraße‘ wurde ein zeitoptimiertes Verfahren umgesetzt. Die „Asylsuchenden“ wurden bei ihrer Ankunft von der Betreiberfirma European Homecare (EHC) erfasst und anschließend der Registrierung mit umfassendem Gesundheitscheck zugeführt“. Die EAE Dortmund, immer noch die einzige EAE mit „einem ungesteuerten Zugang in NRW, hat wesentlich zu der Weiterentwicklung der Prozessschritte mit allen beteiligten Partnern im Asylverfahren beigetragen“, wie der FOCUS stolz berichtete. Nach der Schließung der EAE fanden die meisten „Asylsuchenden“ schnell Zugang zu den Sozialsystemen und Sozialwohnungen im umliegenden prekären Stadtteil Dortmund-Hacheney. Auch dort sinkt die Zahl der Straftaten laut Kriminalitätsstatistik NRW unaufhörlich und tendiert gegen Null. Die Gesamtzahl aller Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung ist allein in Dortmund von 543 (2016) auf 688 (2017) gestiegen.

„Jogger“ Dortmund-Wambel

Vor einigen Wochen hat sich ebenfalls im östlichen Dortmunder Stadtteil Wambel ein Überfall ereignet: Ein 44-jähriger Jogger wurde von zwei jungen Männern zunächst durch Querstellen eines BMX-Rades am Weiterlaufen gehindert und anschließend mit einem etwa 20 Zentimeter langen „Rambo-Messer“ bedroht. Um die Drohkulisse zu untermauern, zog der zweite Räuber ein tarnfarbendes „Butterfly-Messer“ und forderte den Jogger zur Herausgabe seines Handys aus – dieser Forderung kam der eingeschüchterte Mann nach, anschließend flüchteten die Geflüchteten. Der Täter mit dem „Rambo“-Messer wird als „etwa 16 bis 18 Jahre“ alt beschrieben. Er trug ein T-Shirt mit dem weißen Schriftzug „Snipes“, außerdem eine schwarze Basecap mit goldenem Adidas-Emblen, er führte ein schwarzes Mountainbike mit sich. Der zweite Täter soll ebenfalls „zwischen 16 und 18 Jahren“ alt sein, hatte eine unreine Haut (Hepatitis C) und einen leichten Silberblick. Bekleidet war er mit einem gelben Shirt, auf dem der hippe weiße Schriftzug „Stüssy“ prangte. Auf dem Kopf trug er eine weinrote Basecap mit „Mighty-Ducks“-Schriftzug, er fuhr auf dem blauen BMX-Rad mit Schaumstoffverkleidung am Lenker. Beide Täter sollen nordafrikanisch wirken, laut Dortmunder Polizei handele es sich um minderjährige, unbegleitete Asylbewerber, sogenannte “MUFls”.

Der Peiniger soll zwischen 30 und 40 Jahre alt und zwischen 1,70 und 1,80 Meter groß sein.

„Joggerin“

Auch in Münster sprach ein „Mann“, 25, im Zuge des täglichen Aushandelns eine Joggerin an. Der Verhandlungsführer erreicht damit aber ein für ihn suboptimales Ergebnis. Er entschloss sich, sie plötzlich in ein Gebüsch zu zerren und vergewaltigt sie „brutal“. Laut Polizei konnte sich die Frau retten, indem sie im Zuge des interkulturellen Diskurses ein Auto auf sich aufmerksam machte, als es sich näherte. Der Vergewaltiger flüchtete zunächst. Wegen der guten Täterbeschreibung und eines Zeugenhinweises wurde der „Noch-nicht-so-lange-hier-Lebende“ 20 Minuten später bei festgenommen.

Der Pole wohne laut Polizei erst seit drei Wochen in Münster. Er räumte ein, das Opfer zwar angetroffen zu haben, bestritt aber die Vergewaltigung. Ein Haftrichter erließ wegen des Verdachts der Vergewaltigung im besonders schweren Fall Haftbefehl.

Aydan Özoguz joggt nicht – der „Masterplan“

Die frühere „Integrationsbeauftragte der Bundesregierung“ Aydan Özoguz hatte höchstpersönlich ein Strategiepapier verfasst, das als so genanntes living document als Diskussionsgrundlage für Bundes- und Landesministerien für die Flutung Deutschlands mit archaischen Lebenskulturen dienen soll. Es sollte ein „Masterplan für die gesellschaftliche Einbindung derjenigen, die in Deutschland bleiben werden“ sein. Sie fordert darin deutlich mehr Anstrengungen von Bund, Ländern, Wirtschaft und der „deutschen Gesellschaft“. Özoguz’ Ausführungen enden mit einer klaren Botschaft:

„Wir stehen vor einem fundamentalen Wandel. Unsere Gesellschaft wird weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein.“ Das Zusammenleben müsse täglich neu ausgehandelt werden. Eine Einwanderungsgesellschaft zu sein heiße, „dass sich nicht nur die Menschen, die zu uns kommen, integrieren müssen“. „Alle müssen sich darauf einlassen und die Veränderungen annehmen“.

Özoguz schloss mit dem Satz: „Es wird Zeit, dass sich unser Selbstbild den Realitäten anpasst, davon profitieren wir alle.“