Kriegsende 1945 - Frankfurts Alstadt liegt in Trümmern.

Von WOLFGANG HÜBNER | Wenige Wochen vor der offiziellen Eröffnung der Neuen Altstadt in Frankfurt ist die Diskussion um das international vielbeachtete Projekt um einen brisanten Aspekt reicher geworden: In einem Text von Wolfgang Voigt bei „ZEIT online“ weist der Architekturexperte nach, dass die Nazis entschiedene Gegner des Wiederaufbaus der im März 1944 von alliierten Bombenangriffen völlig zerstörten historischen Altstadt waren.

Das ist für die heutige Auseinandersetzung über den Sinn von Rekonstruktionen kriegsbedingter Zerstörungen in Deutschland insofern von Bedeutung, weil Projekte wie die Neue Altstadt in Frankfurt gerade in linken und dogmatisch modernistischen Kreisen abgelehnt und als „reaktionär“ oder „geschichtsvergessen“ kritisiert werden. Die Recherche von Wolfgang Voigt bringt Wortführer dieser Kreise wie den Stuttgarter Architekturtheoretiker Stephan Trüby nicht nur in Argumentationsnöte, sondern auch in eine besonders trübe Gesellschaft.

Noch am 1. Mai 1944, ganz unter dem traumatischen Eindruck der verheerenden Folgen der Bombenangriffe auf Frankfurt, gab es laut dem Bericht von Voigt einen Aufruf zum Wiederaufbau nach Kriegsende, inspiriert vom Freien Deutschen Hochstift, der das damals ebenfalls zerstörte Goethehaus verwaltete. Doch das Zentralorgan der Hitler-Partei NSDAP, der „Völkische Beobachter“, reagierte mit einem Artikel, in dem die Rekonstruktion des Geburtshauses von Goethe entschieden abgelehnt wurde, denn dieses sei „dahin und ausgelöscht für alle Zeiten“. Die Ruinen sollten allerdings erhalten bleiben, um als Mahnmal an die Verbrechen der Feinde zu dienen.

In der „Rhein-Mainischen Zeitung“ hieß es damals: „Hier muss Hass heilig werden“. Kurz darauf legte der “Völkische Beobachter“ nach und bezeichnete Pläne zur Rekonstruktion der weltweit gerühmten Frankfurter Altstadt als „monströse Vorstellung“. Vielmehr solle man “zu dem radikalen Entschluss bereit sein, das, was gestorben ist, im Grabe ruhen zu lassen“. Der im „Frankfurter Anzeiger“ zitierte Text des Nazi-Zentralorgans schließt mit Formulierungen, die in der gegenwärtigen Diskussion um Rekonstruktionen, Architektur und Städteplanung von erheblicher Bedeutung sind: Der Wiederaufbau nach dem Kriege solle „nichts von einem Kompromiss an sich haben (…) Nur ein Entschluss mag die Geister leiten: im Sinne unserer Zeit, ohne einengende Hemmungen Neues zu wirken, nachdem das Alte, Ehrwürdige zu ewigem Schlaf gebettet worden ist.“

Diese Stellungnahme im „Völkischen Beobachter“ macht einmal mehr deutlich, dass die Nationalsozialisten ganz und gar keine konservativen „Reaktionäre“, sondern vielmehr besonders radikale Modernisten waren. Es wäre allerdings ganz im verachtenswerten Ungeist des denunziatorischen Stils von Trüby und Co., die heutigen Modernisten mit den Nazivorstellungen über den Wiederaufbau nach dem Kriege in direkte Verbindung zu bringen.

Doch sollten die Gegner von Rekonstruktionen oder Teilrekonstruktionen wie der Neuen Altstadt in Frankfurt sich dringend der Tatsache bewusst werden, wie sehr sowohl ihre Argumente als auch ihre Praxis denen der politischen Mitverursacher der Zerstörungen deutscher Städte vor über 70 Jahren ähnlich erscheinen.

Die weitere Diskussion über historische Rekonstruktionen in Deutschland wird jedenfalls an den neuen Erkenntnissen über die damaligen Nazi-Stellungnahmen zu den Konsequenzen aus den Kriegsschäden in den Städten nicht länger vorbeigehen können. Das ist insbesondere für die Befürworter von Rekonstruktionen eine erfreuliche Entwicklung.


Wolfgang Hübner.
Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.
PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der 71-jährige leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.

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53 KOMMENTARE

  1. da haben die Nazis ja dort,
    wo beim Wiederaufbau
    nicht der alte Originalzustand
    wiederhergestellt worden ist,
    auf voller Linie gesiegt,
    wenn auch nicht mit ihrem
    Architekturverständnis?

  2. Die Altparteien wollen vollenden was die braunen Unholde begonnen hatten. Mehr fällt einem dazu nicht mehr ein. Man muss freilich einräumen, dass die Motive andere waren. Wo die Nazis Hass säen wollten, zielen unsere „Volks-„vertreter darauf, jede Erinnerung an Deutschlands tiefreichende Geschichte auszutilgen.

  3. Nicht 89 Tagessätze, nicht 91 Tagessätze, sondern genau 90 Tagessätze bekommt man, wenn man in Chemnitz als SPD-Sozialreferentin einen Rollstuhlfahrer in einer Fußgängerzone mit dem Auto tötet. Jahre später wird das nebenbei irgendwo in der Lokalpresse erwähnt, danach wird die Täterin Oberbürgermeisterin.

  4. Wenn man die entsprechenden Bau-Kreise in Frankfurt einfach beim Wiederaufbau mit großen Kuchen- und Filetstücken bedient hätte, hätte es auch weniger Widerspruch gegeben. In Frankfurt herrscht eine seltsame Art von SPD-und weiteren -Parteien -Bau-Filz. Ehem. Baudezernenten werden zu Millionären etc. —- All das wäre auch mal einen Artikel wert.

  5. Bekannt ist doch, dass sich die Linken und anderen Aussteiger in Dreck und Trümmern am wohlsten fühlen! Dies alles verbunden mit der Nostalgie an die Hippiezeit der Hausbesetzer und der zutiefst befriedigenden Freude über anderer Leute Eigentum/Grundstücke und Bauwerke in Verwahrlosung herrschen zu können.

  6. Wen wundert es…
    Hitler und seine Schergen wurden mit Millionen aus den Händen der Britischen und US-Amerikanischen Milliardäre aufgebaut um Stalin und die Kommunisten in Deutschland zu bekämpfen. Am Schluss haben die US-Amerikaner dann alles eingenommen. Die Bleiplatten von Hitlers „Mein Kampf“ wurde zur „Süddeutschen Zeitung“ umgeschmolzen. Damit begann dann die Schuld- und Propagandageschichtsschreibung der Besatzer, welche bis heute bei Springer, Zeit, ARD/ZDF und die vielen anderen vorhält. Man trifft sich dann in Atlantikbrücken & Co und spricht die Dauerverarschung der Bürger in kleinen geheimen Hinterzimmern ab.

  7. „Die Jagdszenen auf Menschen, die nach Ausländern aussehen, machen uns Angst. Wir wollen zeigen, dass Chemnitz ein anderes Gesicht hat: weltoffen und gegen Fremdenfeindlichkeit“, sagte der Chemnitzer KPD-Vorsitzer Tim Detzner bei einer Kundgebung vor der Stadthalle.
    Gar keine Angst machte Tim die Tatsache dass dank seines weltoffenen Gesichts nur wenige Meter entfernt am Sonntagmorgen ein 35 Jahre alter Deutscher mit 25 Messerstichen freundschaftlich ums Leben gebracht worden war. Gelebter Rassismus nach KPD-Art. https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-08/gegendemonstration-chemnitz-sachsen-die-linke-rechte-gewalt
    Hat Tim vielleicht nur noch Sägemehl im Kopf?

  8. @ D Mark 27. August 2018 at 20:41
    „Es brennt überall: In RLP wird 18 Jähriger misshandelt“

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article181322286/Gewalt-in-Rheinland-Pfalz-Gruppe-soll-18-Jaehrigen-misshandelt-und-beraubt-haben.html

    >>Der schwer verletzte Jugendliche wurde in einem Krankenhaus operiert.

    Zu den Hintergründen der Tat und den Motive der vier jungen Männer laufen derzeit Ermittlungen. Die Videoaufnahmen wurden sichergestellt. Bei den mutmaßlichen Tätern handelt es sich laut Polizei um Mehrfach- und Intensivtäter, die alle schon häufig wegen Eigentums- und Gewaltdelikten aufgefallen waren. Alle vier befinden sich auf freiem Fuß. Sie hatten sich zunächst nicht zu den Vorwürfen geäußert.<<

    Da braucht man nicht zu raten, um was für ein Gesindel es sich handelt! Denn Deutsche hätte man für Jahre sofort weggesperrt!

  9. Wooow… das ist aber eine interessante Wendung … diese Trübytasse wird ganz entzückt sein … oder ???

  10. In den 50er Jahren gab es einflussreiche Leute in Regensburg, die allen Ernstes forderten, die wunderbare Altstadt platt zu machen und eine zeitgemäße, moderne Stadt zu errichten. Regensburg gehörte zu den fast unversehrten Städten in Deutschland. Heute ist es Welterbe. Was sagt uns das?
    Kleine Denkaufgabe für die Leser …

  11. Beim Plaßberg jammern die Migrus sich wieder gegenseitig in die Tasche. Alles Nazi in Deutschland.

    Wann lernen diese Leute mal: Eine Kuh, die im Pferdestall geborenen werden, bleibt eine Kuh. Nur Idioten schmeißen der Kuh einen Pferde-Pass hinterher.

    Es sind keine Deutschen und werden auch nie welche sein! Auch wenn sowas im Pass steht, ausgehändigt von einem Beamten.

  12. WahrerSozialDemokrat 27. August 2018 at 20:31

    Die damaligen Nazis waren Sozialisten!

    Die heutigen Sozialisten sind neue Nazis!

    Die damaligen Nazis waren Sozialisten!

    Die heutigen Sozialisten sind neue Nazis!

    Ein sehr guter und zutreffender Spruch.
    Ist das geschützt © , ® oder ™ oder kann man den Spruch frei verwenden ❓

  13. Sozialisten, egal ob brauner oder roter Couleur, egal ob Nationalsozialisten oder Internationalsozialisten sind Ausgeburten der Hölle. Kein Kommunist oder Sozialist ist auch nur einen Deut besser als irgendein Faschist. Beide sind absolut identisch.
    Auch die DDR-Sozis wollten alle alten Häuser abreißen und alle Leute in Plattenbauten umsiedeln und uniformisieren. Allein das Geld hat vorn und hinten für diesen Plan nicht gereicht. Paradoxerweise haben so durch diesen Mangel in Mitteldeutschland enorm viele Gründerzeitbauten überlebt. Nun geben die aktuell herrschenden Internationalsozialisten diesen Kulturdenkmälern den letzten Stoß. Denkmäler stürzen ein, Plattenghettos werden saniert. Und wird doch mal ein Gründerzeithaus „saniert“, dann wird es mit Plastefenstern, Laminat, Gipskarton, Paneelen und anderem Müll derart entstellt, daß es auch kein Denkmal mehr ist. Schämt Euch!
    Ich habe über 20 Jahre 4 Gründerzeitmehrfamilienhäuser restauriert, alles original, Denkmalfenster, alte Dielen, Farbgebung. Klinkerornamente nachbrennen lassen, Wand- und Deckenmalereien usw. usf. Das volle Programm. Leider kann ich allein mehr nicht retten.

  14. Haremhab 27. August 2018 at 20:48

    Papst sorgt mit Aussage über homosexuelle Kinder für Kritik seitens einschlägiger Sachverständigen.

    Diese Aussage der Heiligen Vaters sei „zutiefst besorgniserregend und falsch“, sagte Henny Engels vom LSVD-Bundesvorstand. „Äußerungen wie diese schüren Menschenfeindlichkeit und geben schwulenverachtenden Konversionstherapien Rückenwind.“ Homosexualität sei ja genauso wie eine Hasenscharte keine Krankheit sondern eine Fügung Gottes und bedarf folglich auch keiner Therapie. https://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2018-08/vatikan-papst-franziskus-rom-homosexualitaet-kinder-psychatrische-behandlung

  15. In FFM wohnen schon 51% Ausländer. Glaub kaum, dass diese Leute sich für deutsche Geschichte interessieren.

    Und noch ein Phänomen wird FFM bald ereilen: Die Stadt wird Linkenfrei werden. Wenn Ausländer dort die Mehrheit stellen, dann verschwindet auch der deutsche linke Abschaum. Ob den linken Schwachmaten das so bewusst ist?

  16. @ ridgleylisp 27. August 2018 at 21:26
    Haremhab 27. August 2018 at 20:48
    „Vatikan: Papst sorgt mit Aussage über homosexuelle Kinder für Kritik

    https://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2018-08/vatikan-papst-franziskus-rom-homosexualitaet-kinder-psychatrische-behandlung
    —————————————–

    Ab wann werden Kinder homosexuell, oder überhaupt „sexuell“? Vielleicht erst durch die Frühsexualisierung die in den Gehirnwaschschulen gegenwärtig betrieben wird!“

    Na, der Papst nähert sich mit grossen Schritten dem Islam und Scharia an!
    Die Käsefüße von Moslems hat er doch schon abgeleckt!

  17. ridgleylisp 27. August 2018 at 21:26

    Haremhab 27. August 2018 at 20:48
    Vatikan: Papst sorgt mit Aussage über homosexuelle Kinder für Kritik

    https://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2018-08/vatikan-papst-franziskus-rom-homosexualitaet-kinder-psychatrische-behandlung
    —————————————–

    Ab wann werden Kinder homosexuell, oder überhaupt „sexuell“? Vielleicht erst durch die Frühsexualisierung die in den Gehirnwaschschulen gegenwärtig betrieben wird!

    In regelmäßigen Abständen erhebt der Berliner Forscher Michael Bochow im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wissenschaftliche Daten über homosexuelle Lebensformen. In seiner Studie aus dem Jahr 2003 kommt er zu folgenden Ergebnissen: Jeder zweite Teilnehmer hatte zum Zeitpunkt der Befragung einen Partner, wovon wiederum fast jeder zweite noch zusätzliche Sexualpartner außerhalb der Beziehung hatte . . . Homosexuelle sind häufig pädophil. Die Pädophilie homosexueller Männer zeigt sich z. B. an folgenden Tatbeständen: Beim sexuellen Missbrauch mit dem Straftatbestand Herstellung/Verbreitung pornografischer Schriften bei den unter sechsjährigen Kindern sind 50 Prozent der Opfer Jungen (und damit die Täter in ca. 50 Prozent der Fälle homosexuell). Beim Straftatbestand „Zuhälterei an Personen unter 18 Jahren“ sind bei den unter Sechsjährigen 74 Prozent der Opfer Jungen, bei den Sechs- bis 17-Jährigen sind es noch weit über 60 Prozent. Beim sexuellen Missbrauch von Kindern unter 14 Jahren sind 24,6 Prozent der Opfer Jungen. Zu erwarten wäre jedoch, dass maximal drei Prozent des pädophilen Missbrauchs durch Homosexuelle ausgeübt werden. Beim Straftatbestand „sexueller Missbrauch von Jugendlichen“ (Alter 14 bis 17 Jahre) sind 32 Prozent der Opfer Jungen.

    In einer Studie waren von 49 Fällen, in denen Lehrer Schulkinder missbrauchten, 33 Prozent homosexueller Natur, was einer etwa 15-mal höheren Wahrscheinlichkeit entspricht, für sexuellen Missbrauch verantwortlich zu sein, als es die Häufigkeit von homosexuell Lebenden in der Bevölkerung erwarten lässt.

    https://www.aerzteblatt.de/archiv/66998/Studie-Gefaehrdung-der-Jungen

  18. Sozialisten lieben Architektur und Kunst, die eine kaputte Welt darstellen:
    – Seelenloser Beton ohne Schnörkel;
    – Häuser wie Schuhkartons, gespenstisch, gerne schief und Hauptsache schmucklos;
    – viel Glas, wo man zum Putzen ohne Förderkorb gar nicht hinkommt;
    – rostiges Eisen wie vom Schrottplatz;
    – Bilder die aussehen, als hätten Kinder das gemalt, aber viel Geld kosten.
    Aber selbst residieren sie gerne in einer historischen Mühle, einem alten Bauernhof oder einer mediterranen Villa.

    Es wird höchste Zeit, dass wir auch diese Ausgeburten der 68er davon jagen!!!

  19. Die Quintessenz dieses Beitrags: „Do it again, Harry!“

    Die strategischen Bombardements deutscher Städte waren eine bis heute völlig beispiellose Massenvernichtung mit konventionellen Waffen.

    Leseempfehlung:
    The Effect of Bombing on Health and Medical Care in Germany
    United States Strategic Bombing Survey
    War Department, 1945 – World War, 1939-1945 – 388 pages

  20. Diese Stellungnahme im „Völkischen Beobachter“ macht einmal mehr deutlich, dass die Nationalsozialisten ganz und gar keine konservativen „Reaktionäre“, sondern vielmehr besonders radikale Modernisten waren.

    Ja und was ist daran so schlimm? Die Argumente von damals gegen die Wiederaufbau klingen sehr einleuchtend und vernünftig. Nachdem ich die neue Altstadt selbst gesehen habe kann ich nur sagen an diesem Disneyland Vorwurf ist etwas dran. die Deutschen sollten wirklich mal aufhören sich nach der guten alten Zeit zu sehnen. Es muss wohl auch noch einen dritten Weg zwischen Wiederaufbau von Dingen die in der Tat tot und unwiederbringlich verloren sind und nie wieder zu Leben erwachen werden auf der einen Seite und Stalinismus und Brutalismus Architektur und modernen Glaspaläste auf der anderen Seite geben? Ich denke alles in allem waren die bösen Nazis was Architektur betraf sehr progressiv, talentiert und ihrer Zeit vorraus.

  21. francomacorisano 27. August 2018 at 22:08
    Sozialisten lieben Architektur und Kunst, die eine kaputte Welt darstellen:
    – Seelenloser Beton ohne Schnörkel;
    – Häuser wie Schuhkartons, gespenstisch, gerne schief und Hauptsache schmucklos;
    – viel Glas, wo man zum Putzen ohne Förderkorb gar nicht hinkommt;
    – rostiges Eisen wie vom Schrottplatz;
    – Bilder die aussehen, als hätten Kinder das gemalt, aber viel Geld kosten.
    Aber selbst residieren sie gerne in einer historischen Mühle, einem alten Bauernhof oder einer mediterranen Villa.

    Es wird höchste Zeit, dass wir auch diese Ausgeburten der 68er davon jagen!!!

    #########################

    Dann wird Ihnen und Gleichgesinnten das bestimmt gefallen:

    https://www.youtube.com/watch?v=yTtdVgVUAis

  22. Ryder 27. August 2018 at 22:13
    Ja und was ist daran so schlimm? Die Argumente von damals gegen die Wiederaufbau klingen sehr einleuchtend und vernünftig. Nachdem ich die neue Altstadt selbst gesehen habe kann ich nur sagen an diesem Disneyland Vorwurf ist etwas dran.

    Der englische Hauptkriegsverbrecher Churchill hat nicht ohne Grund die schönsten Altstädte Deutschlands ausradieren lassen, anstatt Rüstungswerke oder Armeen anzugreifen. Dieser deutschenhassende Massenmörder wollte uns heimatlos machen, damit wir nicht weiter in unseren herrlichen, jahrhundertealten Städten herumspazieren und auf Schritt und Tritt wissen sollten, welch großartiges Volk wir sind und zu welchen Leistungen wir über Jahrhunderte fähig waren.

    Ganz ähnlich dachten die Nazis und denken ihre linksgrünen Nachfolger heute. Um den neuen Menschen zu schaffen muß man ihn auch seiner Vergangenheit berauben. Deshalb wollen diese Verbrecher auch das zerstören, was an der Fassade der altehrwürdigen Frankfurter Oper prangt: „Dem Wahren, Schönen, Guten.“

  23. Herr Hübner, ja und ? Am 08. Mai 1945 war alles vorbei und es begann ein neues Zeitalter, neue Politiker, neue Menschen, viele Soldaten kehrten nach und nach zurück und wollten etwas anderes als Krieg. Alle wollten die Städte und Wohnungen wieder aufbauen, warum hat Frankfurt 70 Jahre gewartet ? Nürnberg hat 1945 begonnen die Altstadt wieder aufzubauen und war damit vor 50 Jahren fast fertig, warum nicht Frankfurt, die hatten doch mehr Geld als Nürnberg ?? In Nürnberg waren die Wohnungen zu 95% zerstört

    Warum jetzt die ollen Nazi Kamellen wieder aufwärmen ?

  24. Karl Brenner 27. August 2018 at 20:58
    Wen wundert es…
    Hitler und seine Schergen wurden mit Millionen aus den Händen der Britischen und US-Amerikanischen Milliardäre aufgebaut..
    Treffer!
    Man trifft sich dann in Atlantikbrücken & Co und spricht die Dauerverarschung der Bürger in kleinen geheimen Hinterzimmern ab.
    Und nennt dies dann ‚Demokratie‘. Da darf ja nichts ins Rutschen kommen! Schon klar.

  25. @nairobi2020

    Wenn Sie sich zu Nürnberg so gut auskennen, ist Ihnen sicher auch die überaus arrogante, zynische Rede von Dr. Joseph Goebbels am Nürnberger Hauptmarkt von 1944 bekannt. Zugegeben, er hielt sie in einer teilbeschädigten Stadt, die erst Anfang 1945 endgültig in Schutt und Asche fiel.

    Wie gleichgültig dem Naziregime die „deutscheste der deutschen“ und auch andere Städte waren, deren Zerstörung billigend einkalkuliert wurde, lässt sich aus einer Rede Joseph Goebbels schließen, die er im Juni 1944 auf dem Nürnberger Hauptmarkt hielt:

    „Wenn dieser Krieg einmal zu Ende ist, werden wir uns einmal die Frage vorlegen: Wie viele Städte sind zerschlagen worden, wie viele wertvolle Gebäude, wie viele Krankenhäuser, Universitäten, Kirchen? Aber das ist dann nicht entscheidend, sondern entscheidend ist der Sieg … Wenn ich so eine Stadt überblicke mit ihren zerstörten Straßen und Teilen, mit ihren verkohlten Häuserruinen, und ich überschlage kurz: Wie viel Arbeitskräfte und wie viel Zeit und wie viel Material ist nötig, um das mit unseren modernen Baumethoden wieder in Ordnung zu bringen? – so kann ich nur sagen: Na für Nürnberg knapp ein Jahr.“

  26. Joachim Sauer: lesen und verstehen scheint für dich sehr schwierig zu sein ! Wir haben 73 Jahre nach Nazi und was Göppels 1944 gesagt hat ist nicht mehr interessant heute. Interessant ist dass Nürnberg sofort nach der Stunde Null 1945 angefangen hat die Stadt aufzubauen und Frankfurt erst 70 Jahre später die Altstadt versucht hat zu rekonstruieren. Ich weiss was am 2. Januar 1945 passiert ist, ich und meine Familie waren dabei

  27. Die geistige Seelenverwandtschaft zwischen den linken Sozialisten und dem Nationalsozialismus ist nicht von der Hand zu weisen.
    Da gibt es etliche ideologische Parallelen, auch wenn die Linken aller Coleur diese Beziehung heftigst bestreiten. Das ist das Dilemma der Linken; sie müssen ständig lügen, aber mit der Wahrheit hatten diese utopistischen Traumtänzer noch nie viel am Hut.

  28. Mainstream-is-overrated 27. August 2018 at 20:42
    Nicht 89 Tagessätze, nicht 91 Tagessätze, sondern genau 90 Tagessätze bekommt man, wenn man in Chemnitz als SPD-Sozialreferentin einen Rollstuhlfahrer in einer Fußgängerzone mit dem Auto tötet. Jahre später wird das nebenbei irgendwo in der Lokalpresse erwähnt, danach wird die Täterin Oberbürgermeisterin.

    ——–
    In Bayern schaffte man es mit einen ähnlichen Delikt sogar bis zum Verkehrsminister !

  29. Jeder der modern bauen will ist Nazi, weil: die wollten es auch modern. Naja, verquere Logik, aber im Einsatz der Nazikeule haben Vernunft & Logik ohnehin nix verloren — also einfach feste druff!

  30. Was die alliierten Bomberflotten nicht schafften, das besorgten die deutschen Architekten und Stadtplaner in vielen Städten nach dem Krieg.
    Zu ihrer Entschuldigung muss man feststellen, dass es meist nicht ihrer Selbstverwirklichung, sondern der Wohnungsnot geschuldet war!

  31. Ich persönlich empfinde künstlich auf alt getrimmte Neubauten ganz einfach nicht als ästhetisch! Ganz im Gegensatz zu Pflege und erhalt vorhandener historischer Bausubstanz… Für mich atmet diese Rekonstruktion reinste Puppenstuben-Athmosphäre und wirkt eher wie Disneyland als wie eine Deutsche Altstadt… Irgendwas von rechts oder nazi sehe ich dort allerdings wirklich nicht…

  32. @ Forenpilot 28. August 2018 at 09:20

    „….dass die Nationalsozialisten ganz und gar keine konservativen „Reaktionäre“, sondern vielmehr besonders radikale Modernisten waren…“

    Das wäre zuviel der Ehre.
    Was hier als radikaler Modernismus verklärt wird, war eine simple „verbrannte Erde-Ideologie“.
    Was wir nicht haben dürfen, dürfen die anderen auch nicht haben.
    Egoismus, sonst nichts.

    Das ist albern – als ob die Deutschen, die in den Häusern gewohnt hatten, mit den Deutschen, die aus ihnen ausgebombt worden waren, nicht identisch gewesen wären. Wohl kaum dürfte das deutsche Volk das so empfunden haben. Aber etwas anderes ist wahr, nämlich, daß diejenigen, die heute wieder gegen eine historische oder wenigstens historisierende Wiederherstellung von wenigen Teilen der Altstadt Frankfurts hetzen, mit denen, die schon damals gegen einen wiederherstellenden, die historisch gewachsene Substanz berücksichtigenden Wiederaufbau gewesen sind, sich in „bester“ Gesellschaft befinden.

    Deren so genannter „Kampf gegen rechts“ oder das, was die diversen „Beton-Architekten“ dafür halten mögen, die ihr Selbstverständnis darin finden, Zerstörung erst zu zementieren, dann zu feiern, dürfte nicht nur hier, da deren Heuchelei offenbar wird, deutliche Risse erhalten haben.

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