Plädoyer für die Einheit des patriotischen Widerstandes

Wurzel, Stamm und Krone

Von SELBERDENKER | Ein Baum ohne Wurzeln wird fallen. Ein Baum ohne Stamm kommt nicht ans Licht. Ein Baum ohne Krone kann das Licht nicht fangen. Die folgende Kritik zur Pressekonferenz der parlamentarischen AfD-Spitze am 11.09.2018 (PI-NEWS berichtete) soll zwar deutlich aber konstruktiv sein, im Sinne der Sache:

Liebe Führung der AfD! Lasst Euch nicht vom Zeitgeist treiben! Es geht ums Ganze, es geht um die wichtige Sache! Dazu brauchen wir eigene Maßstäbe, die wir dann auch selbstbewusst setzen! Dafür brauchen wir die Einheit aller Verbündeten, aller Verbündeten, die sich in der Sache grundsätzlich einig sind! Dazu gehört aber auch die Würdigung des für die Sache effektiven Einsatzes dieser Verbündeten!

Vieles, was der AfD heute – zum Glück – einen Erfolg nach dem anderen einbringt, wurde lange vor der AfD, bei PEGIDA oder bei Medien wie PI-NEWS vertreten. Liebe parteipolitische Vertreter des patriotischen Widerstandes! PEGIDA ist Symbol und Ausdruck des gleichen legitimen demokratischen Stroms, der Euch dahin gespült hat, wo ihr seid und wo ihr einen enorm wichtigen Job für die Zukunft Deutschlands zu machen habt.

Herr Bachmann hat PEGIDA maßgeblich mit initiiert und zahlt einen sehr hohen Preis für seine bedeutende Initiative – auch im Privatleben. Er legt sich ehrenamtlich mehr ins Zeug, als die meisten bezahlten Funktionäre der AfD. Er vertritt dabei keine fragwürdigen Positionen, soweit mir bekannt ist. Herr Bachmann hat in der Vergangenheit, vor PEGIDA, Mist gebaut. Das ist allen bekannt. Er spricht jedoch darüber, bereut es und wurde dafür bereits nach geltendem Recht bestraft!

Die Distanzierung von PEGIDA-Dresden aus diesen Gründen wirkt, bei aller Hochachtung, deshalb abgehoben. So etwas erzeugt genau den gleichen Eindruck einer elitären Bürgerferne, wie bei allen anderen Parteien. Hat Euch das „Raumschiff Bundestag“ schon bequem gemacht, AfD? Das glaube ich nicht – doch die Gefahr besteht.

Die unbestellten Mitläufer

Von Neonazis, irrationalen Ausländerhassern, Antisemiten oder entsprechenden Provokateuren muss sich selbstverständlich distanziert werden! Kein vernünftiger Mensch will solche Tendenzen! Der patriotische Widerstand ist vielseitig – aber ganz bestimmt antitotalitär! Dass sich undemokratische NS-Nostalgiker die legitimen Massendemonstrationen zu Eigen machen wollen, schadet der Sache enorm und man wird sich mit diesem Problem beschäftigen müssen.

Tut aber bitte dem politischen Gegner (wozu bekanntlich auch leider heute die meisten Medienvertreter gehören) nicht den Gefallen, Euch vom jenem Protest auf der Straße zu distanzieren, der nicht unter AfD-Flagge läuft! Ihr müsst Euch im Zweifel auch nicht rechtfertigen, nicht ohne Not distanzieren, nicht defensiv entschuldigen – für Dinge, die nicht in Eurer Macht stehen!

Listige Journalisten

Ihr könnt gegnerischen Medien nicht dadurch gefallen, dass Ihr ihr Spiel mitspielt! Gegnerische Journalisten, leider muss man sie so nennen, werden Euch mit ihren Fragen immer in die Defensive, in die Rechtfertigungspflicht von Nebensächlichkeiten treiben und so von den Hauptsachen ablenken wollen. Ihr könnt Euch ihnen auf diese Weise immer nur anpassen, Euch von ihnen dahin schieben lassen, wo sie Euch haben wollen! Die AfD gilt ihnen als böse. Böse müssen verhört werden. So treten sie oft auch auf. Auch die sogenannte „Qualitätspresse“ muss sich harte Vorwürfe machen lassen, was ihre kritiklose Hofberichterstattung und ihren deutlich gewordenen Mangel an Investigation angeht. Der Vorwurf wird noch härter, wenn ihr schlechter Journalismus noch von uns allen per Verordnung finanziert werden muss!

Habt Ihr nicht die Erleichterung bei anwesenden Pressevertretern gespürt, als ihr Herrn Bachmann als Kriminellen bezeichnet habt? So etwas erzeugt ohne Not Risse im Widerstand – und genau das beabsichtigen sie. Auch eine Spaltung in „AfD-Landesverbände im Westen und im Osten“ würde natürlich zuerst dem politischen Gegner nutzen.

Nicht Defensive, sondern sachliche, legitime Offensive ist gerade angesagt – wo es nur geht!

Wurzelstrang an Krone!

Medien wie PI-NEWS, Bürgerbewegungen wie PEGIDA und die AfD sind Teile derselben Sache und brauchen einander. Sie sind jedoch verschiedene Teile des gleichen Baumes.

PEGIDA liegt richtig damit, eine parteiunabhängige Bewegung zu bleiben, ein konstruktives, verbündetes Korrektiv gegen aufkommende Bequemlichkeiten innerhalb der bezahlten Parteipolitik. Selbstgefälligkeit, Postenschacher und Egoismen werden immer ein Problem sein. Besonders da, wo Geld, Macht und Eitelkeiten im Spiel sind. Davon wird auch die AfD nicht verschont bleiben. Auch Lucke und Petry haben sich von PEGIDA-Dresden distanziert. Mit ihrem Abgang sind wir jedoch besagte Probleme nicht los.

Ein gesunder Baum

Freie Diskussionen und Autoren, rebellische Geister und kritische Journalisten sind die Wurzel. Der Protest auf der Straße, die Wähler an den Urnen sind der Stamm. Die demokratischen Repräsentanten der AfD in den Parlamenten sind die Krone.

Die Teile sind verbunden, überschneiden sich, unterscheiden sich, kommen jedoch ohne einander nicht aus. Das Häuflein lauter, bestellter oder echter NS-Nostalgiker ist wie Efeu, das am Stamm ins Licht klettern will, weil sie es alleine zum Glück niemals wieder nach oben schaffen können. Wegen ihm darf die Krone sich aber nicht von Teilen des Stammes „distanzieren“. Nur so steht und wächst der Baum des patriotischen Widerstandes – auch in stürmischen Zeiten.




EinProzent-Doku: Der Fall Marcus H.

Überall in Deutschland werden Söhne, Töchter, Väter und Mütter Opfer von Migrantengewalt. Wie der Staat dann reagiert, lässt die Hinterbliebenen oft verzweifeln. „EinProzent“ erzählt die Geschichte von Marcus Hempel aus Wittenberg (PI-NEWS berichtete ausführlich) und seinem Vater Karsten, der bis heute für Gerechtigkeit und die Wahrheit kämpft. Denn sein Sohn wurde von einem „Flüchtling“ totgeschlagen. Doch der Staat schweigt.




„true fruits“-Gründer zeigt (seine) Eier im Kampf gegen Rechts

Wer Apfelsaft trinkt, also deutschen Apfelsaft, gerät nun auch bald in die Nähe von Rechtsextremisten. Das legt jedenfalls die letzte Aktion des Mehrfruchtgetränkeherstellers „true fruits“ nahe, deren aktuelles Früchte-Gemisch u.a. aus Drachenfrucht und Banane besteht. Ohne das wäre es nur „schnöder deutscher Apfelsaft“, sagt der Hersteller.

Analog zu der geschmacklichen Aufteilung in gut und böse („schnöder deutscher Apfelsaft“ vs. „wahre Früchte“) wird auch die politische Einteilung der Konsumenten vorgenommen:

Wer „true fruits“ als Getränk wählt, wählt garantiert nicht „braun“, also „Nazi“. Heißt im Umkehrschluss, dass sich alle die verdächtig machen, die den deutschen Apfelsaft pur trinken und auf „true fruits“ verzichten.

Begründet wird diese These damit, dass viele der Früchte aus anderen Ländern kommen, also aus Vietnam, Costa Rica, Ecuador oder Guatemala. Wären diese Früchte nicht, dann wäre das Mischgetränk nicht bunt, sondern stattdessen braun.

Und weil da Ausländer wohnen, in Guatemala oder Vietnam, die die Früchte produzieren, also Flüchtlinge im weitesten Sinne, muss man jetzt eben für die Aufnahme von Flüchtlingen und für unsere Regierung sein, die sich dafür einsetzt. Wer „true fruits“ wählt, wählt „bunt“ und nicht „braun“, ist Genusstrinker und kein Nazi, der nur schnöden deutschen Apfelsaft zu sich nimmt, wie einer der angehängten hashtags nahe legt:

Diese Mitnahme der aktuellen politischen Situation („aus gegebenem Anlass“) als Gelegenheit, um ein geschmacklich fragwürdiges Getränk zu bewerben, also das indirekte Denunzieren der Kaufverweigerer als Nazis, findet Marco Knauf, der Gründer der Firma, auch noch besonders mutig.

Er findet sich überhaupt, grundsätzlich und immer, sehr mutig, zeigt Eier, wie man heutzutage sagt. Und weil das so ist, weil er so ist, hat er sich diese seine Eier auch in Stahl gießen lassen, um sie mit seinen Smoothies besonders mutigen Menschen zu kredenzen:

„True Fruits steht auf Eier – beziehungsweise auf Unternehmen, die welche beweisen“, heißt es in der offiziellen Mitteilung. Dass es der Smoothie-Hersteller mit seiner Zuneigung ernst meint, will er mit den „Eiern aus Stahl“, deren Produktion in einem Onlinefilm (siehe oben) dokumentiert ist, zeigen. Mit dem Award will die Marke künftig in unregelmäßigen Abständen Unternehmen, Privatpersonen oder Menschen in der Öffentlichkeit auszeichnen, die sich nicht verstellen, um einer möglichst großen Zielgruppe zu gefallen, Mut beweisen und ihr Ding gegen alle Widerstände durchziehen.

Da wünschen wir uns mal, dass er der Merkel, einer der Mutigsten nach seiner Diktion, eine gebührende entsprechende große Menge seiner Eier um den Hals legt, um sie für ihre Verdienste angemessen zu ehren. Dazu natürlich einen Smoothie. Die Bundeskanzlerin dürfte erfreut sein.

Kontakt:

Marco Knauf.
true fruits GmbH
Marco Knauf
Auguststr. 19-29
53229 Bonn
Tel.: 0228-38733-0
info@true-fruits.com

(Spürnase: lorbas)




NRW: Rechte Schöffen unerwünscht

Dass an Rhein und Ruhr eher ein ideologischer Linksstaat als ein funktionierender Rechtsstaat anzutreffen ist, ist leidlich bekannt. Neu hingegen ist die Offenheit, in der sogar ein CDU geführtes Innenministerium zu dieser kruden Auffassung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit steht. Akutes Beispiel hierfür ist die anstehende Neuwahl tausender ehrenamtlicher Gerichtsschöffen. Landesweit wurden von den Kommunen alle Bürger aufgerufen, sich dafür zahlreich zur Verfügung zu stellen. Doch wenn sich aus Sicht des Altparteienkartells plötzlich die “Falschen”, weil “Rechten”, dazu melden, ist Schluss mit lustig, wie die Zeitung mit den großen Bildern berichtet:

“Wollen Rechte das Recht unterwandern? Nachdem u.a. AfD, Pegida und NPD im Internet dazu aufriefen, sich als Schöffe zu bewerben, tauchen jetzt seltsame Namen auf den Wahllisten auf. Hintergrund: Im Oktober müssen die Kommunen den Gerichten Vorschläge für die neuen Laien-Richter machen. Ab 1. Januar kommen tausende neu ins Amt. U.a. die Kölner AfD hatte Anfang des Jahres getwittert: „Liebe Leute, werdet Schöffen und sorgt für Gerechtigkeit in Strafprozessen!“

 Tatsächlich drängen nun Rechte in die wichtigen Ämter (ein Schöffe hat formal das gleiche Gewicht wie der Richter): Auf der vertraulichen Wahlliste der Stadt Remscheid für das Landgericht Wuppertal (liegt BILD vor) stehen unter 37 Kandidaten fürs Hauptschöffenamt gleich vier Männer, die u.a. in der rechtsextremen „PRO Deutschland“-Bewegung engagiert sind oder waren, darunter die Remscheider PRO-Ratsherren Andre Hüsgen und Thorsten Pohl (…) Eine Sprecherin des NRW-Innenministeriums zu BILD: „Die Problematik ist dem Verfassungsschutz bekannt, der in jedem Einzelfall die zuständigen Behörden informiert.“

Das Schild und Schwert der Altparteien ist also auch im Bereich der dritten Gewalt erfolgreich Stellung gebracht. Auf dass böse Konterrevolutionäre in der Justiz keine gefährlichen Zusammenrottungen oder republikfeindliche Hetze betreiben können! Keine Bürgerrechte für Rechte! Da seien auch die Genossen der Presse vor! Denn wer vollwertiger Staatsbürger mit allen Rechten und Pflichten ist, bestimmen immer noch Bild, Bams und Glotze – oder?




Aufstand! SPD-Kahrs treibt AfD-Fraktion aus dem Reichstag …

Von PETER BARTELS | „Hass macht häßlich – schauen Sie mal in den Spiegel!“ So keifte Johannes Kahrs (55) im Reichstag die AfD-Abgeordneten an. Wahrscheinlich hat der SPD-Schwule „schon etwas länger“ nicht in den Spiegel geblickt …

Und dann kam es zu einer einmaligen Hass-Tirade … Die AfD verließ geschlossen den Bundestag … Der Bundestags-Vize-Präsident (CSU!) ihr hinterherflehte: Bitten setzen Sie sich wieder …

ER ist Oberst d. Reserve der Bundeswehr. Schlimm genug. ER ist stockschwul. Sein Bier. Auch, dass seine Parteizöglinge ihm regelmässig einen Kasten Bier in die Berliner Bleibe holen mussten (müssen?). Prost! ER kann natürlich auch die AfD hassen, die „seine“ SPD von Platz 2 der Parteienrangliste verjagte. Was ER aber nicht machen darf, sagte Bundestags-Vize Hans-Peter Friedrich: „Herr Kollege Kahrs … ich glaube nicht, dass es zielführend ist, wenn wir eine solche Aggressivität in dieses hohe Haus bringen… Ich möchte Sie wirklich bitten, sich zu mäßigen … Das ist nicht in Ordnung.“

Was hatte Kahrs gekeift?

Er fing gaaanz langsam an: „Liebe Kollegen und Kolleginnen, ich möchte mich an dieser Stelle als erstes ganz herzlich bei Martin Schulz bedanken, dafür, dass er hier mal eine klare Ansage gemacht hat.“

Und „Ich bin d’Martin“, der größte SPD-Wahlverlierer aller Zeiten, hatte Gauland sowas wie Nazi genannt“ … Nun also Kahrs: „Die größten Rechtsradikalen in diesem Parlament sind unappetitlich! … Und wenn man sich das anguckt, dann haben sie außer dummen Sprüche, keine Inhalte, keine Lösung … Das ist peinlich …. Man muss sich diese Traurigen da nur angucken, dann weiß man, von denen sind keine Lösungen zu erwarten, sondern nur Spaltung, Hetze und alles das, was bei denen dazu gehört … Hass macht hässlich, schauen Sie mal in den Spiegel …“

Der wirklich nicht gerade schöne Schwuli, der eher an „Stechauge“ und Sozi-Vertreiber Ralf Stegner erinnert als an den gutaussehenden Helmut Schmidt, den letzten Sozialdemokraten, Gott hab ihn selig, keifte sich wörtlich (!) so in Rage:

„Wenn sie sich die angucken, werden sie feststellen, dass es keine Inhalte gibt. Herr Gauland gibt ja manchmal Interviews – ab und an sollte man sie sich antun: Bei einem seiner Sommer-Interviews (es gab nur eines!!) hat er gesagt: Zum Klimaschutz – ich glaube nicht, dass es etwas gibt, was der Mensch gegen Klimawandel tun kann… Zur Digitalisierung hat er gesagt: Von einer Strategie zur Digitalisierung kann nicht die Rede sein und ich wüsste im Moment auch keine… Während Herr Meuthen als Bundessprecher die Abkehr von der Zwangsfinanzierung ‚Umlagesystem‘ fordert, stellt Herr Gauland fest, dass er nicht glaube, dass wir vom Umlagesystem wegkommen, und so weiter und so weiter …“

Dann unterbrach der Vize-Präsident höflich: „Herr Kollege, gestatten Sie eine Zwischenfrage?“ Kahrs lauernd: „Von wem?“ Als er gewahr wurde, dass ein AfD-Abgeordneter ihn was fragen wollte, bürstete der gelernte Jurist, wie einst der Nazi-Richter Roland Freisler angebliche Kommunisten, ab:

„Von Rechtsradikalen brauche ich keine, danke!“ Und keifte mit rosarotem Schaum vorm Mündchen, weiter: „Das merkt man doch, Rechtsradikale können spalten, sie können hassen, sie können an den Hass appellieren… Und wenn sie dann selber einmal angesprochen werden, dann reagieren sie genauso, weil sie wissen, dass es stimmt …“. Und dann wiederholt der vom lieben Gott Benachteilgte, als der die Gesichter vergab: „Schauen sie in den Spiegel, dann sehen Sie, was diese Republik in den 20ern und 30ern ins Elend geführt hat …“

Natürlich klatschen jetzt beklommen, aber in offenbar „klammheimlicher Freude“ die letzten SPD-Genossen im Reichstag Beifall. Und der Salon-Sozi keift selbstgefällig, aber lügend weiter: „Und wenn man dann von der AfD ab und zu mal sowas wie Inhalte mitkriegt, dann kämpfen sie für die Reichen, dann kämpfen sie gegen die Rente, dann kämpfen sie gegen alles das, was dieses Land zusammenhält. Gleichzeitig ist es so, dass die AfD die Partei ist, die sich hier hinstellt … und 40 Milliarden mehr für die Verteidigung ausgeben will, aber nichts für die Rentner. Man kennt das – von Rechtsradikalen kann man keine Lösungen erwarten …“

Als Keifer Kahrs merkt, dass die Abgeordneten der AfD längst aufgestanden sind, den Plenarsaal verlassen, zetert er hinterher: „Und wenn sie dann jetzt auch noch gehen, kann man Ihnen nur einen Spruch zurufen, wer rausgeht, muss irgendwann auch wieder reinkommen …“

Vize Friedrich ruft derweil mehrfach den AfD-Abgeordneten nach: „Bitte nehmen Sie wieder Platz…“. Endlich merkt auch Kahrs, was er angerichtet hat, höhnt aber restlos selbstvergessen und stammelnd: „Man merkt auch, dass es im Bundestag … auch wieder sachlich zugehen kann. Immer dann, wenn die AfD weg ist … Kommen wir also nun zu diesem Haushalt …“

Wem die Sekunde des Gewissens schlägt? In der Zeit vom Aufstehen der AfD bis zur „blitzartigen Erkenntnis“ des Wählervertreibers Kahrs‘ nächstem Satz, hat keiner im Plenum auch nur ein Wort gesagt… Äh, außer Bundestags-Vizepräsident Friedrich. Und der schämte sich offenbar für den Amoklauf des SPD-Wählervertreibers … Siehe oben!


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!




BILD: „Teenager prügeln Polizistin in Klinik“ – Es waren Libanesen…

Von PETER BARTELS | In Essen würde eine Polizistin vor einer Shisha-Bar angegriffen, zu Boden geschlagen und mit „voller Wucht in den Unterleib getreten“. Und BILD nennt die Verbrecher „Teenager“. Erst im sechsten Absatz schwurbelt das Blatt sich an die Wahrheit ran und rum …

„Die Beamten wurden … von mehreren libanesisch-stämmigen Personen beleidigt, geschlagen, getreten, gewürgt.“

Im sechsten Absatz!! Die Story hat 13 Absätze … Es waren also Libanesen!! Migranten. Erste, zweite, dritte Generation? Was spielt das für eine Rolle? Keine. Es geschieht wieder und wieder. Und es geschieht generationsübergreifend. Tag und Nacht. Norden, Süden, Osten, Westen. Und auch diesmal wieder macht BILD „Tatü Tata“: „Brutaler Gewaltausbruch“ … Fragt verlogen: „Entfesselte Gewalt in Essen?“ … Heuchelt: „Unfassbar!“ Und geniert sich nicht, einen offenbar restlos einstielten Polizeisprecher namens Ulrich Faßbender (60) zu zitieren: „Diese Übergriffe sind inzwischen leider Alltag. Das dürfen wir nicht akzeptieren!“

Und einen erbärmlichen Oberbürgermeister Thomas Kufen (45): „Die Tat und das Unrechtsempfinden des 17jährigen verurteile ich aufs Schärfste.“ Das Männeken ist von der CDU …

Sogar der „Betreiber“ der Shisha-Bar darf politically correct Empörung mimen: „Ich distanziere mich von der Gewalt gegen die Polizeibeamten. So etwas akzeptiere ich in meinem Laden nicht.“

Neiiin! Wer wird denn?! Aber warum hat der junge „Betreiber“ (26) es überhaupt zugelassen? Warum hat er die „Teenager“ nicht – allein oder mit „Personal“ – mit ein paar Backpfeifen zur Ordnung gerufen? Notfalls Knüppel aus dem Sack?? Warum mußten erst zwei „Mitarbeiter der Tierrettung Essen e.V., die zufällig vor Ort waren“, der Polizei helfen, damit sie wenigsten e i n e n der Polizistentreter (BILD: „Jugendlichen“) festnehmen konnten? Die Kumpels und Mittreter des Libanesen (17) hatten sich natürlich längst vom Acker gemacht. Und Allah lächelte wahrscheinlich, wie immer …

Gleich am Anfang flöht das BILD ein Handy-Video: „Es zeigt, wie ein ‚Angreifer‘ eine junge Polizistin (26) attackiert, ihr die Beine wegzieht. Sie fällt auf den Asphalt und versucht, sich aufzurichten. Doch ein anderer ‚Mann‘ tritt ihr mit voller Wucht in den Unterleib. Schließlich kann ein Kollege (27) dazwischen gehen, sie vor weiteren Tritten und Schlägen schützen … ‚Anlass für die entfesselte Gewalt in Essen? Eine ganz normale Routinekontrolle der Polizei.“

Dann „enthüllt“ BILD endgültig die eigene Faulheit, Blindheit, Hörigkeit: Es geschah alles schon LETZTEN FREITANGABEND!! Also vor fünf (5!!) Tagen… „Zwei Beamte kontrollierten, ob sich Minderjährige im Shisha-Lokal ‚Buddy Bar‘ aufhalten … Die Situation ‚eskalierte‘, die Beamten wurden laut Polizei von mehreren ‚libanesisch-stämmigen‘ Personen erst beleidigt, dann geschlagen, getreten und gewürgt.“

Dann aber wird es selbst für BILD „UNFASSBAR!“… „Die Familienmitglieder des Festgenommenen kamen später zur Wache, drohten, ihre Familien zu mobilisieren – sie wollten die Polizisten einschüchtern!“

Ja, ist es denn zu fassen? Wo gibt’s denn so was? Ist Deutschland denn schon Balkan?? Eine Bananen-Republik etwa??? Tja, lieber BILD-Reporter Celal Cacar, in Osnabrück geborener Sohn, sicher braver, türkischer „Gastarbeiter“ (Einwanderer): DAS hast Du auf dem Weg zum Abi natürlich nicht gelernt. Auf Springers „Akademie“ für Journalisten erst recht nicht. Denn in diesem neuen „Roten Kloster“-West wird Politically Correctnes á la Merkel gelehrt. In etwa wie einst die SED in Leipzig die Schreib-Soldaten-Ost dressierte. Und die drehen heute in allen Redaktionen von BILD bis SPIEGEL, ARD bis ZDF die Rädchen.

Merke, junger Mann: Deutschlands i s t längst nicht mehr „Banane“, Deutschland ist längst „Kahane“: „Hinter Ihnen geht einer, hinter Ihnen steht einer, dreh’n Sie sich nicht um …“, Bully Buhlan wußte das schon 1951. Wir spätestens seit 2015 … Essen und der Ruhrpott schon etwas länger!


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!




Die gefährlichsten Menschen Deutschlands

Von CANTALOOP | Die Mauer der in Deutschland lebenden „Gutmeinenden“ scheint in der Tat fast unüberwindlich für alle konservativ-liberalen Freigeister geworden zu sein. Nahezu jeder, der „etwas zu sagen hat“ – ob nun als Bürger, Politiker, als Autor, oder auch als Künstler steht scheinbar auf der Seite von Kanzlerin Merkel, ihren linken „Günstlingen“ – und des neu errichteten „Flüchtlingsbollwerks“. Der Druck, den diese „Kamarilla“ zwischenzeitlich auf alle Andersdenkenden aufbaut, ist so gewaltig geworden, dass es sich viele Nichtlinke gut überlegen, ihre Meinung zu all den gegenwärtigen Problemen coram publico zu äußern. Denn sehr schnell kann man in diesen Zeiten aufgrund „falscher“ Gesinnung Job, Reputation oder selbst die körperliche Unversehrtheit einbüßen.

Ein Gesinnungsstaat par excellence

Alleine schon die Möglichkeit, dass diese Meinungsführer im Lande in der Lage sind, eine Tatsache wie mehrere Morde an Einheimischen durch einschlägig vorbestrafte orientalische „Flüchtlinge“, in einen Kampf gegen den Rechtsextremismus umzudeuten, spricht Bände. Nun werden auch Unternehmen, Universitäten, Behörden und andere Institutionen angehalten, „ganz freiwillig“ den Meldeeifer von Mitarbeitern und Bediensteten zu forcieren. In dem diese ihre „verdächtigen“ Kollegen genau beobachten und raffinierte Suggestivfragen stellen sollen, um zu überprüfen, ob die Arbeitskameraden etwa rassistisch oder fremdenfeindlich veranlagt sind. Das sind exakt jene grauenhaften Muster der kollektiven Denunziation, der allen kommunistisch angehauchten „Regimes“, so wie jetzt auch dem unsrigen, innewohnt. Melden macht bekanntlich „frei“. Und ermöglicht fortan Karrieren.

Unseriös, schlagzeilenträchtig und regierungskonform

Die gesamtdeutsche Publizistik verfällt auf der Stelle in Schnappatmung und Gehirnstarre, sobald gesellschaftlich ein Vorgang thematisiert wird, der dem Land und den Bürgern im Sinne eines gesunden Patriotismus dienlich sein könnte. Was noch vor wenigen Jahren als vollkommen normal angesehen wurde, gilt heutzutage als rechtsextrem. Ohne weitere Abstufung wohlgemerkt. Entweder ist man für den Merkel-Linksparteien-Kurs, oder eben rechtsradikal. Mehr Differenzierung gibt es nicht mehr. Ein wirklich bemerkenswert analytischer Text des Juristen Titus Gebel auf der Achse des Guten verdeutlicht dies in einer Klarheit, wie es selten zuvor einem Autor gelang.

Eiskalte linke Machtmenschen

So signifikant diese sprichwörtiche „Schreckhaftigkeit“ des Linkskartelles im Hinblick auf „rechte Verfehlungen“ aller Art auch zu Tage tritt, gilt es dennoch zu konstatieren, dass die öffentliche Aufmerksamkeit, die rechtsextremen Straftaten gewidmet wird, in keinem Verhältnis zur Häufigkeit derselben steht. Selbst die kleinste Abweichung vom „Mainstream-Verhalten“ wird zwischenzeitlich medial derart aufgebauscht, dass den Redakteuren offenbar kein Raum mehr für eine unabhängige und objektive Berichterstattungslinie mehr bleibt. Alleine auf die zahlreichen Vergehen der unerlaubt im Lande Befindlichen überhaupt hinzuweisen, gilt in manchen Kreisen bereits als verdächtig.

Der Weg zum europäisch-sozialistischen Superstaat – ganz ohne nationale Kontrolle

In ihrer elysischen Abgehobenheit sind die selbsternannten, „hochwertigen“ Journalisten, Bürger und Politiker oftmals nicht einmal mehr bereit, mit den geschmähten, in ihren Augen minderwertigen „rechten“ Gegenspielern überhaupt noch zu kommunizieren. Ganz so, wie es die Versuche von AfD-Abgeordneten und nicht zuletzt auch die Gesprächsangebote von PI-NEWS Autor Stürzenberger an Antifa und Linkspolitiker immer wieder verdeutlichen.

Wenige erfolgreiche Sozialkontakte außerhalb der eigenen ideologischen Gruppe sind hier zugleich Ursache wie Folge und machen klar, dass es innerhalb linker Milieus keine Transparenz oder Wertschätzung anderen gegenüber zu geben scheint. Man lebt gerne „unter seinesgleichen“. In zum Teil elitären Filterblasen mit einem Ziel; der Klassenfeind, namentlich – der Andersdenkende, muss mit aller Gewalt vernichtet werden.

Es wird seitens des Establishments ein ominöser Rechtsruck herbei fabuliert, der in Wirklichkeit jedoch in vielen Bereichen vielmehr eine „Linksflucht“ ist. Denn „links“ ist jetzt eben immer und überall. Man kann sich dieser allumfassenden, totalitären Dogmatik fast nicht mehr entziehen. Sollte es diesem Prä-sozialistischen System tatsächlich gelingen, die AfD unter Verfassungsschutz-Beobachtung zu stellen, wird dies das schleichende Ende der rechts-konservativen Opposition im Lande sein.

Die Wähler der Blauen werden daraufhin scharenweise abspringen, der sogenannte „Republikaner-Effekt“ wird folgen. Gleichwohl werden sich dann einige Hardliner in der völligen Bedeutungslosigkeit darüber freuen, wie sinnvoll und erfolgreich das „Gesundschrumpfen“ ihrer Partei doch eigentlich sei.

Der Robespierre-Effekt

Aber Obacht verehrte Linksmenschen; wer versucht den Bürgern gegen deren ausdrücklichen Willen seine überkommenen Moralvorstellungen aufzuzwingen, könnte auch als gesamtes Regime irgendwann möglicherweise den berühmten „Robespierre-Effekt“ erfahren, der bekanntlich 1794 auch schmerzlich feststellen musste, dass man das „Gute“ bei den Mitmenschen eben doch nicht mit Gewalt durchsetzen kann.

Diese Frühform und Vorläufer der Linken, die sogenannten Jakobiner halfen anfangs auch den unprivilegierten Menschen in hehrem Ansinnen – bis sie in ihrem Eifer irgendwann eine derartige Eigendynamik entwickelten, dass sie jeden Andersdenkenden vernichten wollten – und auch taten. Bis sie es selbst traf. Man sollte das Karma eben nie unterschätzen!




„Hetzjagd“-Debatte im Bundestag: Gauland greift Merkel frontal an

AfD-Chef Alexander Gauland hat Bundeskanzlerin Angela Merkel heute im Bundestag bei der Debatte über die Vorfälle in Chemnitz und Köthen frontal angegriffen. Er warf ihr in der „Hetzjagd“-Debatte „Fake News“ vor. Gauland: „Der innere Friede in unserem Land ist gefährdet, ein Riss geht durch unsere Gesellschaft.“ Weiter: „Die Wahrheit ist, es hat in Chemnitz keine Menschenjagden gegeben.“ Und schließlich: „Hass ist keine Straftat und hat meistens einen Grund.“ In Richtung der Kanzlerin sagte er: „Verbarrikadieren Sie sich nur weiter im Bundeskanzleramt. Ich wiederhole meine Frage: Wer gefährdet den politischen Frieden?“




Chemnitz, Köthen und die Agitation der Massenmedien

Von MANFRED ROUHS | Wer noch zweifelte am agitatorischen Charakter des massenmedialen Betriebs in Deutschland, wurde durch die Berichterstattung über die dramatischen Ereignisse in Chemnitz und Köthen im August und September 2018 eines Besseren belehrt. So viel Belehrung, so offene, unverhohlene Parteilichkeit war selten zu lesen, zu hören und zu sehen. Manche Journalisten verloren offenbar alle Hemmungen und bemühten sich gar nicht erst, den Anschein einer halbwegs objektiven Berichterstattung zu wahren.

In Chemnitz wie in Köthen wurde jeweils ein Einheimischer von Asylbewerbern aus nichtigem Anlass getötet. Landläufig nennt man das Mord. Als aber Hans-Georg Maaßen, der Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz, das böse M-Wort in den Mund nahm, wurde er medial zurechtgewiesen: „Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden (…) spricht nicht von Mord, sondern von Totschlag“, rüffelte ihn selbst die als konservativ geltende „FAZ“.

Maaßen hatte die Medien gescholten und ihnen vorgeworfen, über „Hetzjagden“ auf Ausländer in Chemnitz zu berichten, die nicht nachweisbar seien. Tatsächlich wurden die einschlägigen Medienberichte lediglich mit einem aus der Antifa-Szene stammenden, kurzen Video belegt, das eine Konfrontation zweier deutscher junger Männer mit einem ihnen offenbar persönlich bekannten jungen Menschen fremder Nationalität zeigt. Verletzt wurde bei dem Vorfall offenbar niemand. Die Darstellung dieser von Aggressivität geprägten und deshalb emotional aufgeladenen Szene in den Medien als „Hetzjagd auf Ausländer in Chemnitz“ diente ganz offensichtlich dem Zweck, den legitimen Protest Tausender Bürger gegen den Mord (oder den Totschlag) von Chemnitz in Misskredit zu bringen.

Diesem Muster folgten viele andere Medienberichte über Chemnitz und Köthen: Die Tötungsdelikte von Asylbewerbern an Deutschen rückten weit in den Hintergrund. Die Bürgerproteste wurden ignoriert. Stattdessen konzentrierten weite Teile der Journaille ihre Aufmerksamkeit auf eine winzige Minderheit von Neonazis, die die Kulisse der Demonstrationen nutzte, um den rechten Arm zum Hitlergruß zu heben und stumpfsinnige Parolen zu grölen – und damit den Medienmachern genau jene Bilder zu liefern, die sie benötigen, um die Bürgerbewegungen von Chemnitz und Köthen als extremistisch in den Bann zu tun.

Wahrheit wird Lüge und Lüge wird Wahrheit, wie bei George Orwell.

Chemnitz hat in Köthen Schule gemacht. Am Anfang stand das politisch durchaus kluge und umsichtige Vorgehen des Chemnitzer Rechtsanwaltes Martin Kohlmann von pro Chemnitz, der die erste Demo nach dem Mord angemeldet hatte. Die Resonanz bei den Chemnitzern war gewaltig, das Entsetzen bei Politikern und Journalisten groß. Daraus folgte alles Weitere.

Chemnitz könnte für lange Zeit bundesweit zumindest außerhalb der westdeutschen Großstädte, in denen der Bürgerwille lange schon leer läuft und Mutlosigkeit die Gemüter beherrscht, zur Steilvorlage für eine angemessene Reaktion auf multi-kulturelle Tötungsdelikte werden. Da mögen sie zetern und agitieren, wie sie wollen: Die Bürgerproteste verändern das politische Klima in Deutschland. Sie verändern die Republik – und setzen die politische Klasse massiv unter Druck.

Das ist lange noch keine Revolution, aber ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.





Abdullah (17): Ich darf töten

Von H.L. | Deutschland 2018. Wer sich zur falschen Zeit am falschen Ort befindet, läuft zunehmend Gefahr, durch eine Messerklinge aufgeschlitzt, mithin zum Einzelfall zu werden. Wer noch „Glück“ hat, überlebt schwer verletzt und ist fürs Leben gezeichnet. So wie die 24-jährige Vivien K. aus Burgwedel bei Hannover (PI-NEWS berichtete).

Eine Zehn-Zentimeter-Klinge brach ihre Rippen, verletzte Leber, Magen, Niere, Darm. Vivien lag im Koma, Milz und Teile der Bauchspeicheldrüse wurden entfernt, schreibt BILD. Noch heute ist sie traumatisiert. Zunächst wurde nur wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Der Täter: ein 17-Jähriger aus Syrien. Das Gutachten sagt, er habe alles getan, um sein Opfer zu töten. Das Landgericht Hannover verurteilte jetzt Abdullah A. zu fünf Jahren Jugendhaft wegen versuchten Totschlags. Der Staatsanwalt hatte sechs Jahre gefordert. Möglich wären sieben Jahre gewesen. Ein 14-jähriger Mittäter bekam zwei Wochen Jugendarrest wegen gefährlicher Körperverletzung. Vermutlich flossen mildernde Umstände in das Haupturteil ein, Einzelheiten unbekannt, da nicht öffentliche Verhandlung.

Der Anlass war nichtig. Zwei minderjährige Verwandte des Messerstechers, Kinder noch, hatten sich im März dieses Jahres im Supermarkt gestritten, und Vivien und ihr Freund hatten die beiden um Ruhe gebeten. Die riefen nach moslemischer Art Abdullah zur Verstärkung, und der prügelte und stach draußen zu.

Das Motiv ist orientalischer Provenienz. Die 24-jährige Frau habe die Familienehre verletzt, indem sie den jüngeren Bruder und Cousin öffentlich im Supermarkt zurechtgewiesen hat. Aus seiner Sicht dürfe die Familienehre auch mit Gewalt verteidigt werden, lautete die Einlassung des jugendlichen Täters. Es stehe ihm zu, in dieser Situation zur Waffe zu greifen.

Der Integrationserfolg nach fünf Jahren mit seiner Familie in Deutschland: Er hat zahlreiche Integrationsangebote genutzt. Er selbst bezeichnet sich als „Musterflüchtling“. Sein Anwalt sagt: Er wisse zwar, dass man hier Konflikte nicht mit Gewalt lösen dürfe. Der „Stress“ während der Tat habe dazu geführt, dass seine alten Verhaltensweisen wieder aufgebrochen seien. Kriegs- und Fluchttraumata usw..

Was lernen wir daraus?

  • Die Integration macht – gefühlt – große Fortschritte, weil sich die Migranten selbst günstige Integrationsprognosen ausstellen.
  • Was nicht ausschließt, dass auch jugendliche Migranten weiterhin Messer tragen.
  • Das permanente moslemische Beleidigtsein, die gewaltsame Verteidigung der „Familienehre“ aus nichtigstem Anlass konnte noch nicht allen abtrainiert werden.
  • Die Täter können auf verständnisvolle Richter zählen, die auch bei migrantischen Schwerverbrechen strafmildernd urteilen. Die volle Härte des Gesetzes trifft vielfach deutsche Kriminelle (Beispiel „Moschee-Bomber“, keine Verletzten, nur Sachschaden, fast zehn Jahre).
  • Es kann jeden treffen.

PS.: In der Gemeinde der Tat von Abdullah wohnt Ex-Bundespräsident Christian Wulff hinter alarmgesicherten Türen. Von ihm stammt der Spruch: „Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland“. Inzwischen wissen wir, was er damit (auch) gemeint hat.




Amtlich: Es gab keine Hetzjagd in Chemnitz

Von ARENT | Die ZDF-Sendung Frontal21 vom 11. September wollte den Ministerpräsidenten von Sachsen, Michael Kretschmer, in die Pfanne hauen. Deshalb haben sie sich den Polizeibericht in Chemnitz besorgt. Dummerweise steht darin nichts von einer Hetzjagd oder einem Pogrom.

Die Welt bringt leider nicht die Originalquelle, sondern nur ein paar Zitate. Bei diesen dürfte es sich aber um die schlimmsten handeln, die Frontal21 finden konnte, und sie werden selektiv zitiert worden sein:

Der Polizeibericht […] spreche von „Vermummten“, die sich „mit Steinen bewaffnen“ und die „Ausländer suchen“[…]

Beispielsweise heiße es: „100 vermummte Personen (rechts) suchen Ausländer.“

Selbst Frontal21 muss, bei allem Willen zur Interpretation, also zugeben, dass es keine Hetzjagd gab. Auch kein Pogrom, keine Verletzten oder Toten. Denn die würden im Polizeibericht stehen.

Stattdessen versucht Frontal21 etwas in den Polizeibericht reinzuinterpretieren:

Demnach gehe aus dem Film hervor, dass es innerhalb einer Stunde mehrfach Versuche rechtsgerichteter Gewalttäter gegeben habe, linke Demonstranten oder Ausländer zu attackieren.

Dabei fällt sofort die ideologisch eingefärbte Interpretation auf: Die Formulierung „Linke Demonstranten“ und „rechtsgerichtete Gewalttäter“ findet sich offensichtlich nicht im Polizeibericht – das ist Frontal21. Genauso die Formulierung „mehrfach Versuche rechtsgerichteter Gewalttäter gegeben habe, linke Demonstranten oder Ausländer zu attackieren.“

Die einzige Aussage, die Frontal21 hat ist:

Beispielsweise heiße es: „100 vermummte Personen (rechts) suchen Ausländer.“

Es mag sein, dass vermummte Personen gezielt nach Ausländern oder Linken gesucht haben – genauso wie Linke gerne auch Rechte attackieren. Aber wenn jemand gehetzt worden wäre, würde das im Polizeibericht stehen. Zum Beispiel „100 vermummte Personen jagen Ausländer über den Brühl“. Oder wenigstens ein Bericht über Schlägereien, Verletzte, irgendwas.

Stattdessen steht dort nicht mehr als das hier:

Gegen 21.47 Uhr vermelde der Bericht: „20 bis 30 vermummte Personen mit Steinen bewaffnet in Richtung Brühl, Gaststätte ‚Schalom’“. Wie WELT berichtete, hatten etwa ein Dutzend vermummte Neonazis das Lokal mit Steinen, Flaschen und einem Stahlrohr beworfen und „Hau ab aus Deutschland, du Judensau“ gerufen. Der Eigentümer wurde verletzt.

Zu dieser Zeit sei es am Bahnhofsvorplatz schon zu Handgemengen gekommen. „Zwei Personen mit Eisenstangen am Bahnhofsvorplatz in Richtung Brückenstraße unterwegs.“

Das ist eine komplett andere Dimension als der G20 Gipfel oder der Mord an Daniel Hillig. Alles, was vorgefallen ist: Handgemenge auf dem Bahnhofsvorplatz und ein Lokal wurde mit Steinen beworfen.

Es ist also amtlich: Die einzige Hetzjagd in Chemnitz war die auf Daniel Hillig und seine Freunde. Und der einzige Tote und die einzigen Schwerverletzten waren sie.




Video: Die Macht der Demografie

Wie werden sich Deutschland und Europa im Laufe der nächsten Generation verändern? Was sagen die nüchternen Zahlen und Fakten zur demografischen Entwicklung? Und wer kommt da zu uns mit welchen Werten und Normen? Der Krefelder Arzt und Landtagsabgeordnete Dr. Martin Vincentz (AfD) hat angesichts der frischen Eindrücke während einer Wahlbeobachtungsreise nach Schweden versucht, sachliche und unaufgeregte Antworten auf diese Fragen zu geben.