Interview mit dem AfD-Sprecher von Münster

Martin Schiller zum Spießrutenlauf: Es hat mich an die DDR erinnert!

Martin Schiller ist Sprecher und Gründungsmitglied des AfD-Kreisverbands Münster in NRW. Er wuchs in der DDR auf, war dort nach einem Fluchtversuch inhaftiert und weiß, wie es ist in einem Land zu leben, das einen als Mensch nur akzeptiert, wenn man gehorsam den Vorgaben folgt, offensichtliche Missstände ausblendet und Lügen als Wahrheit akzeptiert. 1989 angekommen im Westen wähnte er sich in Freiheit. Heute erlebt er, wie auch hier eine Gesinnungs- und Meinungsdiktatur Fuß fasst.

Am 19. September besetzten linke Schreihälse zum wiederholten Mal das Rathaus in Münster, um die Ratsmitglieder durch Drohungen und Bedrängen vor dem Sitzungssaal in ihrer Stimmabgabe zu beeinflussen. Vorwiegend junge Leute, indoktriniert von linker Ideologie, machten den Weg zum Saal zu einem Spießrutenlauf für Martin Schiller.

Der AfD-Ratsherr suchte das Gespräch mit den verblendeten Leuten. Im PI-NEWS-Interview nimmt er Stellung zu dem Vorfall, erklärt seine Meinung dazu, wie so etwas in einem freien Land passieren kann und sieht unverkennbar Parallelen zur DDR.

PI-NEWS: Herr Schiller, was haben Sie empfunden, als Sie am 19. September die Treppe des Rathauses Münster hochgegangen sind und die jungen Leute skandiert haben: „Ganz Münster hasst die AfD!“ Geht so etwas an Ihnen spurlos vorüber?

Martin Schiller: Mein erstes Gefühl war – jetzt machen die das schon wieder. Das letzte Mal war am 31. Januar so eine Demonstration. Da ging es um die Errichtung einer zentralen Ausländerbehörde – das wurde ganz knapp mit 34 zu 35 Stimmen abgelehnt. Auch da gab es so einen Spießrutenlauf – gleiche Situation. Das ist ein großes Problem. Hier werden Ratsmitglieder vor dem Rathausfestsaal bedroht und bedrängt, so in der Ausübung ihres Mandats insofern behindert, als sie dann wohl nicht mehr frei entscheiden. Ich habe dazu auch auf meiner Facebook-Seite einen recht ausführlichen Bericht geschrieben.

Mein zweiter Gedanke war: Ich überlasse denen nicht Deutschland! Für mich ist aber auch ganz wichtig, dass die linken Demonstranten wissen, dass ich mich von Ihnen nicht einschüchtern lasse. So kam spontan der Gedanke: „Ich spreche die jetzt einfach mal an.“

Ich bin seit April 2013 in der AfD und inzwischen einiges gewohnt. Nehmen Sie die Attacken auf unsere Infostände oder das Spießrutenlauf auf Parteitagen. Aber dass diese Taktik nun auch auf andere Ratsmitglieder angewendet wird, um politische Ziele durchzusetzen, halte ich für einen Tabubruch.

Einer der Schreihälse auf der Treppe berief sich dabei auf Kant (im Video bei 1:14 min.), der etwas zu Flüchtlingen geschrieben haben soll.

Es gibt eine Abhandlung von Kant, die heißt „Grundlegung zur Metaphysik der Sitten“. Ich glaube aber, Kant würde es als unmoralisch brandmarken, wenn einer sich damit brüstet, Helfer zu spielen, um sozial anerkannt zu werden. Auch glaube ich nicht, dass es im Sinne von Kant wäre, wenn jemand unter Vortäuschung falscher Tatsachen in ein fremdes Land geht und ein Recht beansprucht, das ihm nicht zusteht. Die hohe Zahl abgelehnter Asylanträge sind ja ein Beleg dafür, dass das Asylrecht als Einwanderungsmöglichkeit missbraucht wird. Auch werden die sogenannten Flüchtlinge ihrer Verantwortung dem eigenen Land gegenüber nicht gerecht.

Seitens der Linken wird der AfD immer wieder vorgehalten, sie würde Hass sähen. Gleichzeitig schreien diese jungen Leute auf der Treppe voller Inbrunst, „ganz Münster hasst die AfD“. Wie passt das zusammen?

Ja, das passt natürlich überhaupt nicht zusammen. Auf der einen Seite stellen sie sich mit Liebe, Multikulti, bunt und tolerant und all diesen Schlagworten dar, mit denen sie sich selbst als Gutmenschen auf ein überhöhtes Podest hieven. Aber sobald mal jemand anderer Meinung ist, wird er niedergebrüllt und es wird ihm mit purem Hass begegnet. Außerdem ist dieses „Ganz Münster hasst die AfD“ auch schon rein rechnerisch falsch, denn immerhin haben uns einige Tausend Menschen gewählt.

Halten Sie es für möglich, dass die AfD diese jungen, verblendeten Menschen noch mit Argumenten erreichen kann?

Ja, beim einen oder anderen sehe ich da schon Möglichkeiten. Gerade wenn vielleicht gewisse Realitäten auch bei ihnen eintreffen. Jeder Mensch ist in der Lage seine Meinung zu ändern. Bei vielen ist da aber natürlich wenig Hoffnung. Doch auch bei denen gilt, dass sich vielleicht mal im unmittelbaren,  privaten Lebensumfeld negative Auswirkungen aufgrund Merkels Zuwanderungspolitik ergeben und dann so ein Umdenken stattfindet – also bedingt durch eine schlechte reale Erfahrung. Aber grundsätzlich wird das wohl schwierig.

Wenn man sich das Video anschaut, fragt man sich unweigerlich: Ist so eine Demonstration im Rathaus überhaupt erlaubt?

Grundsätzlich ist das Rathaus ja eine öffentliche Einrichtung und natürlich kann man sich dort aufhalten. Dass man dort Banner ausrollt, rumschreit, rumkrakeelt, eine Spontandemo macht, das glaube ich, ist nicht erlaubt. Das ist aber ein Problem in Münster. Münster ist in Bezug auf Demokratieverständnis ein failed state. Der Meinungskorridor lässt hier in Münster nur LINKS zu. So macht die politische Linke, was sie will. Da kann man dann eben auch mal das Rathaus besetzen. Die CDU ist schon längst eingeknickt und in der Koalition mit den Grünen gefangen. In Münster sind alle konservativen Werte über Bord gegangen.

Wieso ist der Oberbürgermeister von Münster, Markus Lewe (CDU), eigentlich nicht sofort eingeschritten, als er die schreienden Pöbler auf der Treppe bemerkt hat?

Ja, das ist der eigentliche Skandal, dass Lewe hier nicht räumen, sondern den linken Pöbel gewähren ließ. Dafür fehlen ihm Charakter und Durchsetzungsvermögen. Aber das ist ein allgemeines Problem in Münster. Vor dem linken Spektrum knicken alle ein, der OB, die CDU, die konservativen Kräfte der FDP und auch alle möglichen Wirtschaftsvereinigungen. Die Linken machen in dieser Stadt, was sie wollen. Der Zustand im Rathaus symbolisiert genau das in eindeutiger Weise, wie konservative Kräfte kapituliert haben und, um des lieben Friedens willen, linken Ideologen den politischen Raum kampflos überlassen.

Wie erklären Sie es sich, dass die Grünen in Münster bei der anschließenden Ratssitzung dagegen gestimmt haben, mehr Flüchtlinge aufzunehmen?

Nun ja, es ist in Münster so, dass seit einigen Jahren die CDU hier mit den Grünen regiert. Manchmal hat man das Gefühl, dass die CDU über jedes Stöckchen springt, das die Grünen ihr hinhält. Es gab hier schon die eine oder andere Ratsentscheidung, wo die Grünen die CDU regelrecht vorgeführt haben und eigentlich hätte die CDU schon längst hinschmeißen müssen. Aber die CDU ist machtverliebt und die Grünen sind gestaltungsverliebt und wollen indoktrinieren und ihr Ding weiter durchziehen. In diesem Fall mussten die Grünen auch einmal eine Kröte schlucken, denn eigentlich sind sie ja programmatisch für Aufnahme ohne Ende. Wenn man sich genau anschaut, was da letztendlich nun entschieden wurde, dann liest es sich doch wieder so, dass Münster eigentlich für eine unbegrenzte Aufnahme von Flüchtlingen ist. Insofern alles noch schlimmer, als das, was SPD und Linke gefordert hatten. Letztendlich war der Antrag der Linken und der SPD ja mehr ein Symbolantrag, denn eigentlich bekommen wir diese Flüchtlinge sowieso zugewiesen – ob das einer ist oder eintausend sind, wir müssen sie, vom Land her verpflichtend, aufnehmen. Insofern war das alles nur ein Schmierentheater seitens der Linken und der SPD um die GRÜNEN zu provozieren. Sie müssen wissen, dass die Grünen und die LINKE in Münster ziemlich zerstritten sind.

Sie sind in der DDR aufgewachsen und wurden dort auch nach einem Fluchtversuch inhaftiert. Nun erleben Sie die Bundesrepublik im Jahr 2018, wo Andersdenkende mit Repressalien bedroht und – wie in Ihrem Fall – von indoktrinierten Jugendlichen öffentlich schikaniert werden. Was geht da in Ihnen vor?

Man kann die beiden Gesellschaftssysteme nicht direkt vergleichen, aber ein paar Gemeinsamkeiten, Parallelen sehe ich schon – vor allem was die Behandlung des politischen Gegners angeht. Hier wollen Leute an der Macht bleiben und deren Verhalten ist absolut gleich dem in der DDR. Das beginnt damit, dass der politische Gegner diskriminiert und kriminalisiert wird. Andersdenkende werden sozial ausgegrenzt, während lienentreue mit Wohlstand und Privilegien belohnt werden. Und natürlich der klassische Dreiklang, den es in der DDR auch gab. Dass der Mainstream, also Medien, Kirche und Gewerkschaften bzw. Betriebe im gleichen Kanon über Andersdenkende herfallen.

Im Übrigen hat mich der schmale Meinungskorridor der Linken immer schon gestört, auch in der Zeit, als ich noch „unpolitisch“ war. Es hat mich damals in der DDR wahnsinnig aufgeregt, dass die Linken immer meinten, im Recht zu sein. Das haben die so in ihren Köpfen drin. Sobald man bei den Linken eine andere Meinung hat, ist man „Nazi“. Wenn du in der DDR anderer Meinung warst, dann warst du „rückwärtsgewandt“, vom Westen gekauft oder ein Nazi „wie die da drüben“.

Woran liegt es, dass die heutige Jugend – vor allem in den alten Bundesländern – so links-grün tickt?

Es liegt vor allem daran, dass das linksgrüne Milieu bundesweit die Schulen und die Lehrerzimmer gekapert hat. Lehrer haben nun mal Vorbildfunktion. Das war in der DDR so, das war im Dritten Reich so. Genauso kommen diese indoktrinierten Jugendlichen zustande, egal in welcher Diktatur sie aufwachsen. Wir haben zwar noch keine Diktatur, aber das Kalkül der Grünen geht auf, gerade in Bildungseinrichtungen zu gehen und die Jugendlichen zu beeinflussen. Es wird auch ganz schwer, das aus den Köpfen wieder rauszubekommen.

Welche Rolle spielt dabei die Familie als Keimzelle der Gesellschaft?

Wenn wir starke Familien hätten, die ihre Kinder nicht schon früh in staatliche Betreuung geben müssten, sondern doch ein Elternteil länger zu Hause bliebe, dann hätten die Eltern auch wieder mehr Einfluss auf die Kinder und es würden diese erst einmal als Vorbilder fungieren und nicht irgendwelche links-grünen Lehrer. Insofern machen es sich auch manche Eltern einfach, geben ihre Kinder in staatliche Obhut und wundern sich danach, dass sowas dabei herauskommt. Die AfD in Münster spricht sich bei jeder Gelegenheit gegen die Unterbringung von Kindern unter drei Jahren in Kindertagesstätten aus. Ich halte es für brandgefährlich, wenn der Erziehungsauftrag den Eltern abgenommen wird und Ideologen das dann übernehmen.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Schiller.

Ich danke auch.




Hildesheim: Klonovsky-Zitat bringt SPD-Genossen in Rage

Von H.G. | Im Bundestag und danach fielen kürzlich harsche Worte: „Auf den Misthaufen der Geschichte“ wünschte Ex-SPD-Chef Martin Schulz den AfD-Chef Alexander Gauland. „Bebend wie eine Teilzeit-Hure“ charakterisierte daraufhin der Münchner Publizist Michael Klonovsky den intervenierenden  Schulz. Diese „Hate-Speech“ vom 12. September hat nun ein Nachspiel in der Provinz. Weil das Zitat den Genossen Bernd Lynack aus Hildesheim an den Rand des Nervenzusammenbruches gebracht hat, lässt er Schulz den Text vorlegen und droht, die AfD anzuzeigen.

Lynack ist immerhin SPD-Abgeordneter im Niedersächsischen Landtag und Fraktionsvorsitzender im Stadtrat Hildesheim. Als solcher stellt er für örtliche Verhältnisse schon eine gewisse Partei-Prominenz dar. Aber die Nerven sind offenbar schwach. Ihm geht es so wie wohl den meisten Genossen derzeit: sie sind in höchster Panik darüber, von der AfD in den Umfragewerten überholt worden zu sein und selbst als Rand-Partei unaufhaltsam in den Keller zu rauschen.

Also muss man der AfD am Zeuge flicken und sie jagen, wo immer es geht, und sei es, dass der Anlass auch noch so läppisch und die Zuständigkeit noch so fern liegt. Immerhin kümmert sich die Hildesheimer SPD auch um die Seenotrettung im Mittelmeer und inszeniert entsprechende Resolutionen für noch mehr Aufnahme. Auch hier liegt sie mit der AfD im Clinch.

Da kam es Lynack gerade recht, als er einen Beitrag der AfD-Stadtratsfraktion Hildesheim auf Facebook las. Die hatte folgendes gepostet:

Erst zu spät erkannten die Genossen, dass der Text nicht von der AfD-Hildesheim stammte, sondern vom international bekannten Publizisten Michael Klonovsky. Der ehemalige Focus-Journalist betreibt den Blog „Acta diurna“ und steht daneben im Dienst von AfD-Chef Alexander Gauland. Die Hildesheimer AfDler hatten listigerweise den Hinweis auf den Zitat-Urheber weg- und die entnervte SPD in die Falle tappen lassen.

In Unkenntnis dessen rang Lynack wie weiland Versager-Schulz nach Worten: „Das ist widerlich, widerlich, unglaublich.“ Solche Beiträge hebelten seiner Ansicht nach „die Demokratie aus“,  womit er wohl das Verhalten von Klonovsky und der AfD-Hildesheim meinte und nicht den peinlichen Ausraster seines Ex-Vorsitzenden.

Diesem wird jetzt der Text auf Bitte Lynacks über den Hildesheimer SPD-MdB Bernd Westphal vorgelegt. Lynack selbst „überlegt“, ob er die AfD anzeigen und den Text auf „strafrechtliche Relevanz“ prüfen lassen will.

Einmal in Rage, gibt sich Lynack weiter der Lächerlichkeit preis und hinterfragt eine Kappung der AfD-Fraktionskostenzuschüsse. Ziel dürfte sein, die AfD dauerhaft mundtot zu machen. Oberbürgermeister Ingo Meyer soll deshalb prüfen, „inwieweit die Fraktionskostenzuschüsse bei den Facebook-Aktivitäten der AfD eine Rolle spielen“, berichtet die örtliche Zeitung. „Dass die Zuschüsse dazu dienen könnten, solche Facebook-Beiträge zu ermöglichen, müsse ausgeschlossen werden“.

Im fremdenfreundlichen Oberbürgermeister hat Lynack denn auch einen Bruder im Geiste. Meyer verurteilte die AfD-Facebook-Beiträge „aufs Schärfste“. Schließlich will der Parteilose auch mal wiedergewählt werden.




Totales Asylchaos: Polizei fahndet nach 450.000 Ausländern

Regierung und Bundesinnenministerium geraten zunehmend unter Druck – Grund: Komplettversagen. In Deutschland wird derzeit nach insgesamt 643.000 Menschen polizeilich gefahndet, darunter rund 450.000 Ausländern. Auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hat die Bundesregierung diese Zahlen erstmals nicht mehr geleugnet.

Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Jürgen Braun: „Dies ist Ausdruck einer totalen Überforderung der Sicherheitsbehörden. Unser Land leidet unter den Auswirkungen einer plan- wie verantwortungslosen Grenzöffnung.“

Zehntausende Salafisten und Gefährder

Die 450.000 Ausländer sind entweder zur Festnahme, zur Abschiebung oder zur Feststellung des Aufenthaltes ausgeschrieben – das sind vorsichtige Mindest-Schätzungen von Sicherheitsexperten. Jürgen Braun stellt fest: „Hunderttausende Ausländer sind untergetaucht. Keiner weiß, wo sie sind. Wenn sich nur wenige von denen zu Gruppen zusammenschließen, wie zum Beispiel in der Silvesternacht von Köln, ist dies mit regulären Polizeikräften nicht mehr zu bewältigen.“

Zum so genannten „Stichtag“ am 1. September 2017 waren schon 280.000 Ausländer im Fahndungssystem der Polizei zur Festnahme ausgeschrieben. Das war bereits eine Steigerung um rund 140 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bis zum September 2018 erfolgten nun knapp 300 Prozent Zunahme.

Ausländer werden zur Fahndung ausgeschrieben, wenn sie das Land verlassen müssen, die Behörden sie aber nicht finden können. Eine Sprecherin des BKA wies allerdings darauf hin, „dass ein Teil der Gesuchten bereits abgeschoben worden sei“. Wie viele der Gesuchten das betrifft, teilte das BKA demnach nicht mit. Die Zahl dürfte übersichtlich sein.

Die Bundesregierung ist in fast keiner Antwort direkt auf die Fragen der AfD eingegangen. Sie räumte aber indirekt ein, dass die Rückführung abgelehnter Asylbewerber nicht funktioniert. Die Bearbeitung vieler Fälle sei unmöglich, Flüge in die Heimatländer undurchführbar. Dazu Jürgen Braun: „Die Behörden finden einfach kein Mittel, den Asylbetrug zu stoppen. Die von der AfD seit drei Jahren geforderte Kontrolle der deutschen Grenzen ist das wirksamste und einfachste Mittel, dieses Chaos zu beenden.“




Berliner Schwimmbäder erklären die Kapitulation 

Von JIM KNOPFLOCH | Was tut man als Betreiber und Manager einer Badeanstalt mit den Gästen, die „schon länger hier leben“, aber öffentliche Schwimmbäder und Saunen auch aufgrund von muslimischen Krawallmachern zunehmend meiden? Richtig, man schert sich einen Dreck um sie und akzeptiert und hofiert – auch im Hinblick auf eine eindeutige demographische Entwicklung – die Unruhestifter als willkommene neue Kunden.

Diese perverse und opportunistische Logik und Selbstaufgabe spiegelt sich in einem befremdlichen Plakat- und Anzeigenmotiv aus der aktuellen Werbekampagne der Berliner Bäder-Betriebe wider. Was ist zu sehen? Ein Typ, der aussieht wie ein Macho-Araber in einer Sauna-Situation, reichlich mit Muskeln und Vollbart ausgestattet, blickt misstrauisch zu seinem stark tätowierten, ethnisch nicht eindeutig zuordenbaren Sitznachbarn. Sein Gesichtsausdruck sagt: „Was guckst du? Bist du womöglich schwul? Willst du Ärger?“ Am rechten Bildrand steht, mit einem Handtuch dem Pascha frische Luft zuwedelnd, eine junge Frau, die sich mit ihrer Rolle „als Dienende“ freudig abgefunden zu haben scheint. Daneben der Satz: In Neukölln ordentlich Dampf ablassen. (Neukölln ist Berliner Brennpunkt-Kiez mit hoher Muslimdichte.)

Was für ein Motiv. Es fehlt eigentlich nur noch die Shisha-Pfeife (Geschmacksnote „süßer Apfel“) im Mundwinkel des Bärtigen und das Bild wäre komplett. Die Aussage ist klar: Ur-Berliner werden hier nicht angesprochen. Vielmehr sagt das Motiv sinngemäß: „Mohammedaner, kommt zu uns! Wir haben Verständnis für euer Macho-Gehabe und eure Testosteronschübe! Bei uns müsst ihr sie nicht unterdrücken, hier könnt ihr voll und ganz eure Traditionen ausleben. Deutsche Bademeister-Kartoffeln stehen euch zu Diensten! Und sollte euch hier einer blöd kommen, dann wisst ihr, was zu tun ist!“ Hinzu kommt das Wortspiel „Dampf ablassen“, worunter man ja neben „zur Ruhe kommen“ und „sich entspannen“ eben auch – und für die dargestellte Klientel viel passender – „sich abreagieren“, „herumwüten“ und „seine Wut auslassen“ verstehen kann.

Verstärkt seit 2015 sind öffentliche Schwimmbäder inflationär Schauplatz von permanenten Konflikten mit Muslimen. Das reicht von Bedrohungen und Beleidigungen, Grabschereien, Pöbeleien, Hygieneverstößen bis hin zu Vergewaltigungen. Ganz abgesehen vom Burkini-Thema und der permanenten Forderung männerfreier Schwimmzeiten.

Dass eine Anstalt des öffentlichen Rechts gerade vor diesem hochsensiblen Hintergrund ein derartiges eindeutig zweideutiges Werbemotiv verwendet, ist geschmacklos und beschämend. Es ist eine Koketterie und Selbstaufgabe vor dem archaischen Verhalten muslimischer Täter. Und eine zynische Verhöhnung all derjenigen vornehmlich Autochthonen, die öffentliche Schwimmbäder mittlerweile meiden müssen. Wenn man sich die Homepage der Berliner Bäder-Betriebe ansieht, kann man allerdings auch erahnen, um wes Geistes Kinde es sich bei dem Verein handelt. Reichlich Floskel-Neusprech ist hier vorzufinden, von der „Bevölkerung in ihrer ganzen Vielfalt“, von „gegenseitigem Respektieren“ etc.

Wer sich zu der anbiedernden Werbekampagne mitteilen möchte, kann das (bitte trotz aller Kontroversen in der Sache mit höflicher und sachlich fairer Ausdrucksweise) unter:

Berliner Bäder-Betriebe Anstalt des öffentlichen RechtsPressekontakt/Unternehmenssprecher:
Matthias Oloew
Sachsendamm 2-4, 10829 Berlin
Tel. (030) 787 32 615
E-Mail: presse@berlinerbaeder.de




„Sezession“ 85 – Theorie für Vordenker

Neben Büchern von Sarrazin oder aktuellen Berichten aus der Presse kann jeder patriotisch denkende Mensch in Deutschland auch zu grundlegenden Texten greifen. Die Zeitschrift „Sezession“ versammelt alle zwei Monate solche Grundlagen.

Das aktuelle Heft mit der Nummer 85 hat es dabei besonders in sich! Nach der Einführung von Chefredakteur Götz Kubitschek, der darlegt, was „alternative“ Politik wirklich bedeutet, wendet sich Kultautor Martin Lichtmesz dem „Ethnopluralismus“ zu. Man kennt es ja: T-Shirts, Parolen auf Aufklebern, Plakate von Jugendbewegungen – immer wieder heißt es, man sei „ethnopluralistisch“. Doch was ist das eigentlich, dieses Konzept? Lichtmesz, kluger Islamkritiker und Inspirator zur „Verteidigung des Eigenen“, erklärt diesen wichtigen Begriff. Ein Schlüsseltext!

Mit der neuen Sammlungsbewegung Sahra Wagenknechts beschäftigt sich Benedikt Kaiser. Er zeigt: „Aufstehen“ ist eine linke Mogelpackung als Instrument gegen die AfD! Auch Sahra Wagenknecht, so bezaubernd sie auf manche wirken mag, ist links und hat kein Verständnis für das Volk und seine Nöte!

Auf diese Denkblockade der Linken weist auch Götz Kubitschek hin. Seine Beobachtung: Die Linke „erdrosselt“ sich selbst. Sie hat keinen Mut zur Wahrheit, keinen Mut zur Auseinandersetzung. Sie lässt sich von Denkverboten die Agenda diktieren. Denkverbote, die von anderen Linken stammen und auch Linke wie Wagenknecht betreffen. Denken wir nur an die Frage offener Grenzen.

Im historischen Teil der Zeitschrift untersucht Erik Lehnert die Ära Salazar in Portugal, als christliche, patriotische und elitäre Ansätze vertreten wurden. Und Michael Kehlberg stellt die Vendéebewegung vor, die gegen die linke Französische Revolution ins Felde zog. Ein heute fast vergessener Heldenkampf!

Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch von Konrad Weiß bei Jean Raspail. Ja, „der“ Raspail, der Autor von Das Heerlager der Heiligen. Dieser Roman ist bis heute der wichtigste Roman der Zuwanderungskritik. Raspail, heute über 90, gewährt Einblicke in ein erfülltes, schriftstellerisches Leben. Das gibt’s nur in der „Sezession“.

Bestellinformationen:

» Sezession 85, mit Beiträgen von Benedikt Kaiser, Martin Lichtmesz, Ellen Kositza, Götz Kubitschek und anderen. Hier einsehen und bestellen.




Kann Ralph, der „Schwarze Ritter“, Merkel noch retten?

Von PETER BARTELS | „Uff“, sagte die Plumpe aus der Uckermark, legt ihren Bauch in Falten und verschwand darin … Nein, Merkel ist noch nicht weg. Nicht ganz. Nur ihr Ulane. Nur Kauder, der Schwätzer mit dem Stechmückenblick …

ER war der Kanzler-Flüsterer. Und er bleibt der Rumpel-Richelieu hinterm Vorhang. Der gelernte Vize-Landrat aus Tuttlingen war, ist und bleibt Merkel-Souffleur. Wem sonst soll das Säckel denn sonst säuseln, wenn nicht der gelernten SED-Propagandistin Änschela, wie sie Deutschland in ihren letzten drei Jahren den Rest geben kann?! Bei allem freudigen Überschwang über den Karnickelfangschlag, den die kinderlose „Mächtigste Mutti der Welt“ via Kauder von der Resterampe der CDU/CSU (28 Prozent) jetzt bekam: Keiner sollte vergessen, wo Kauder herkommt: Aus Baden-Württemberg!

Die Schwaben waren zwar gleich nach ihren Ur-Ahnen, den Sueben, mehrheitlich immer CDU-Schwarz. Aber sie waren auch immer massenhaft Rot, vulgo: Sozis; Metaller, Textilindustrie, Bizerba-Waagen. Und Kauder, von Adonis leider etwas lieblos behandelt (die alemannischen Holzlarven gibt’s ja nur einmal im Jahr beim Narrensprung!) i s t nun mal linkischer, aber auch linkelnder Schwabe. Eben der achte der tapferen sieben Schwaben. Aber Schwabe, ebe, ebe. Und Schwaben können bekanntlich alles, außer Hochdeutsch, ha noi. Also Deutsch …

So flennen heute die grünen und SED-Roten Götter von SÜDDEUTSCHER Alpenpravda bis Antifa-SPIEGEL: Schwerer Schlag für Merkel … Und die rosarote Gender-BILD heuchelt: „Kann Merkel noch Kanzlerin?“ Schnappatmet: „Kauder weg! Wahl-Klatsche für wichtigsten Vertrauten der Kanzlerin … Merkel gesteht „Niederlage“ ein… Rückhalt in der CDU/CSU bröckelt … SPD spricht von „Aufstand gegen Merkel“ … Kann sie so noch regieren?“

Und Nikolaus Blome, der Watschn-Schäl von Tünnes Jakob Augstein, kommentiert mit heißer Kartoffel im roten Mündchen nebulös: „War das jetzt der Anfang vom Ende der Ära Merkel? Man muss es wohl so sehen, denn das Schicksal von Kanzlern entscheidet sich brutal, wenn es um die Macht geht: Wenn sie andere Leute dazu bringen können, etwas zu tun, was die eigentlich nicht tun wollen…“ Verstanden, Genosse Wikipedia? Auch nur „irgendwie“?? Macht nix, die sterbende BILD ist eh in vier Jahren weg …

Nun also Ralph Brinkhaus (50). Sieht aus wie ein Steuerberater, ist auch einer. Ost-Westfalen, Wiedenbrück/Rheda, Krs. Gütersloh, 20.000 Einwohner, CDU 20, SPD 9, GRÜNE 5, FDP 2 im Stadtrat. Ralph: Kathole, Abi, Panzerjäger, verheiratet mit einer Frau (sic, sic), auch Finanzen (ach!?), Studentenliebe (so was gab’s wirklich mal). Der „Schwarze Ritter“ (BILD) steht „ganz fest hinter Angela Merkel“. So hofft jedenfalls Nikolaus Schäl „für die Fraktion“. Na ja, Sieger sagen viel, wenn die Fahne flattert. Auch wahr: Sieger haben oben auf dem Treppchen einen besseren Blick. Immerhin, Wiedenbrück liegt 70 Meter über dem Meerespiegel, Berlin nur 34 Meter. Guckst Du, Änschela? Ach was, die sieht seit 12 Jahren eh nur ihren Bauchnabel, der jetzt, wie beim Mondkalb, im Fett versinkt …

Götterdämmerung? Die Genossen auf dem Weg nach Canossa, wenigstens zum Lippeseiten-Kanal? Har! Har! Von Honecker lernen, heißt verlieren lernen. Oder, etwas variiert: Den Sozialismus in seinem Lauf halten nur noch Ochs und Esel auf! Darum schallt es jetzt auch schon aus dem Reichstagsrund: Völker der Fleischtöpfe, hört die Signale: VERTRAUENSFRAGE!! In der blöden Demokratie braucht halt alles seine Tarnkappe, islamdeutsch: seinen Schleier. Aber Not lehrt nun mal Ermächtigung. Und so winken Geld-Gelb, Gender-GRÜN und SED-Rot der maladen „lamé Duck“ Merkel wie wild mit dem weißen Leichentuch: Ver-trau-ens-fra-ge!! Änschela, jetzt!! Wir sind doch ALLE bei Dir … Wir tarnen das als „Unternehmen Jamaika“, notfalls Kenia. Mal hätten wir fulminante 61,7 Prozent, mal immer noch 52,5 Prozent. Reicht allemal …

BILD-Print-Titel vom 26.9.2018.

Und die Salon-Sozen der SPD könnten endlich in Frieden in der ersehnten Oppa-sition zu Ende sterben; in Bayern humpeln sie ja schon bei senilen elf Prozent am Krückmann. Geht doch alles, Oppermännchen… Gut, Antifa-Pate Stegner müsste dann vielleicht bei Erdowahns Grauen Wölfen um milde Milliönchen-Gaben vorstellig werden. Aber er hat ja zum Glück so nette Muslimas wie Sawsan Chebli und Aydan Özoguz. Die schwimmen in Merkel-Millionen – die eine in Palästina, die andere in Anatolien. Bessere Bettlerinnen kann sich die Pöbelralle aus dem Finsterwalde nicht wünschen…
 
Und Michels AfD? Die muss halt noch etwas wachsen. 18 Prozent sind zu wenig. Ja, ginge die Vertrauensfrage widererwarten schief … Käme es wirklich zu Neuwahlen … Dann, ja, dann … „Hätte, hätte Fahrradkette“, sagte Peer Steinbrück, der letzte Sozi (und Helmut Schmidt-Schüler), der was von Geld u n d Deutschland verstand, bevor er in die Hall of Fame zu Konfuzius verschwand. Zurück ließ er uns nur seine sozialistisch-tibetanischen drei Affen. Die sehen, obwohl sie blind sind … Hören, obwohl sie taub sind … Reden, obwohl sie nichts sagen. Sogar im Schloss.

Und die Schrumpf-Schreiber von Merkels ZK-Schalmeien? Sorg Dich nicht, Michel. Die Journaille wusste schon immer am besten, woher der Wind of Change weht. Jetzt aus dem Osten. Je nun!! Eben mal wieder „Alles auf Anfang“!! Noch verschanzen sich die Rasenden Apportierer zwar in den photovoltaik beheizten Büros hinter ihren teuren Laptops. Aber die Zähne klappern schon. Die Hemden werden gerade gefärbt, hängen noch feucht auf dem Kleiderbügel. Schon die Väter hatten Übung: Erst nach der Nazi-Stunde Null … Dann nach der SED-Stunde Null-Null …

Noch ist Polen nicht verloren? Deutschland auch nicht. Die Blauen Dragoner von der AfD reiten schon wider den Schwarzen Ritter. An ihren Lanzen flattert das blaue Band der Hoffnung. Guten Morgen, Deutschland!


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!




München: AfD-Kandidat bringt Publikumszuspruch von drei auf 18 Prozent

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Die Bayerische Industrie- und Handelskammer (BIHK) hatte am 17. September Spitzenkandidaten der aussichtsreichsten Parteien zur „Wahlarena 2018“ eingeladen, damit ihre Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu Themen, die der Wirtschaft auf den Nägeln brennen, klar werden. So sollten sie ihre Stellung zu den Bereichen Fachkräfte, Infrastruktur und Flächenpolitik deutlich machen.

Diese Gesprächsrunde in München zeigte deutlich auf, wie sehr viele Bürger die AfD immer noch nach Vorurteilen bewerten, die kräftig von Medien und der politischen Konkurrenz geschürt werden. Sobald sie dann aber die Ausführungen eines Politikers der derzeit einzigen Alternative in Deutschland hören, ändert sich das Bild.

Uli Henkel, der auf der oberbayerischen Kandidatenliste der AfD auf Platz 2 steht, wurde nach einem Beschluss des AfD-Landesvorstandes in diese Runde entsendet und konnte mit sachlicher Argumentation sowie faktischen Kenntnissen punkten.

Außer ihm nahmen der CSU-Generalsekretär Markus Blume, die SPD-Landesvorsitzende Natascha Kohnen, die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Schulze, der Freie Wähler-Landesvorsitzende Hubert Aiwanger und der FDP-Spitzenkandidat Martin Hagen teil.

164 Bürger im Saal nahmen an der Abstimmung über den Zuspruch für die Parteien teil. Den größten Sprung in der Publikumsgunst im Vergleich vor der Talkrunde / nachher erreichte Uli Henkel für die AfD von 3% auf 18% und landete damit auf Rang 3, deutlich vor den Freien Wählern und nur knapp hinter der FDP.

Den größten Absturz musste Markus Blume für die CSU von 29% auf 16% hinnehmen. Auch die Grünen sackten mit Katharina Schulze von 37% auf 29% ab, lagen damit aber trotzdem vorne. Die SPD landete mit Natascha Kohnen und mickrigen 5% auf dem letzten Platz.

Moderator dieser Diskussionsrunde war der Leiter der Wirtschaftsredaktion bei der Süddeutschen Zeitung, der sich ebenso wie der Hauptgeschäftsführer der BIHK angetan von der Sachlichkeit der Kandidaten äußerte, was im Resumee des BIHK-Artikels festgehalten ist:

Das Fazit des Abends zog Hubert Aiwanger von den Freien Wählern: „Niemand hat nur Unsinn geredet.“ Auch Moderator Marc Beise, Leiter der Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung und BIHK-Hauptgeschäftsführer Peter Driessen zeigten sich überrascht über die sachliche Diskussion.

Die knapp zweistündige Gesprächsrunde wurde live im Internet übertragen und ist auch auf Youtube zu sehen. In diesem Video sind die Statements von Uli Henkel zusammengefasst:

Die BIHK produzierte mit jedem Gesprächsteilnehmer ein Kurzinterview mit Fragen zu wichtigen Wirtschaftsthemen. Hier die Stellungnahmen von Uli Henkel:

Am gestrigen Dienstag Abend gab es eine weitere Diskussionsrunde mit Landtagskandidaten, diesmal von den Wirtschaftsjunioren in der BIHK organisiert. Dies sind junge Unternehmensleiter und Manager im Alter von 25 bis 40 Jahren. Eigentlich sollte dies im Bayerischen Landtag stattfinden, aber dessen Präsidentin Barbara Stamm (CSU) wollte die Teilnahme der AfD und auch der FDP mit dem Scheinargument verbieten, dass diese beiden Parteien derzeit (noch) nicht im Landtag vertreten sind.

Hauptgrund dürfte vielmehr die nackte Angst vor der konservativen Konkurrenz gewesen sein. Die BIHK zog dann aber nicht die von der machtgewohnten CSU erwartete Konsequenz, die Gesprächsrunde ohne diese beiden Kandidaten stattfinden zu lassen, sondern wechselte den Standort in das Forum der IHK Akademie. So eine faire und objektiv-demokratische Haltung gegenüber der AfD ist in der heutigen Zeit noch eher ungewöhnlich.

Am vergangenen Samstag traf ich Uli Henkel bei der AfD-Kundgebung mit Peter Boehringer am Münchner Stachus und führte mit ihm ein Interview, in dem er neben den Themen „bezahlbare Mieten“ und „Akzeptanz der AfD“ auch auf diese verlegte Gesprächsrunde der BIHK einging:

Ende August veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung ein Portrait über ihn, das erstaunlicherweise ohne die sonst üblichen Feind-Schablonen auskam:

Wer ist dieser Mann? Ein seriöser älterer Herr mit Krawatte. Blaue Turnschuhe, Jurist und selbständiger Unternehmensberater. Seit 61 Jahren lebt er in München, kam als Bub, geboren in Dortmund. Bayerische Momente zieren sein Hochdeutsch, er spricht druckreif und gestikuliert auch im Sitzen – wie ein Italiener, sagt er über sich und blickt in einem Café in Obersendling verschmitzt auf venezianische Wandmalereien. 50:50 sagt Henkel über seine Schwerpunkte – halb Kommunales, halb klassische AfD, inklusive Migration, klar.

„Integration ist eine Bringschuld“, Kroaten, Russen oder Südamerikaner in seiner Nachbarschaft oder sein internationaler Freundeskreis hätten „nie den Anspruch gestellt, die Bedingungen, unter denen wir leben, zu verhandeln“. Die jüngsten Zuwanderer, Muslime vor allem, forderten das sehr wohl. Deutschland dürfe sich nicht „auflösen in einem multi-ethnischen, multikulturellen Staat“. Dass er auch richtig pathetisch reden kann, pauschalisierend und populistisch, hat er im Mai bei der Listenwahl in Hallbergmoos gezeigt. Von „Flutung“ durch Migranten sprach er da, so werde das Land „zum größten Sozialamt der gesamten restlichen maladen Welt“. Die Regierung Merkel habe „mit Hilfe der CSU dieses liebenswerte Land zur Schlachtbank geführt“; im Landtag werde er „mit Furor gegen jeden zu Felde ziehen“, der „unsere gewachsene Ordnung gefährdet“ und „der uns neue Götter bringen will“.

Die Abendzeitung brachte am 13. September einen Artikel mit Stellungnahmen von Münchner Landtagskandidaten zum Thema Mieterschutz, in dem auch Uli Henkel zitiert wurde. Der TV-Sender Phoenix interviewte ihn auf dem AfD-Bundesparteitag in Augsburg am 1. Juli zur vermeintlichen „Zerstrittenheit“ des Landesverbandes Bayern:

Die Landtagswahl in Bayern verspricht spannend zu werden. Je öfter die Bürger Kontakt mit AfD-Politikern und ihren Ansichten bekommen, desto höher steigt der Zuspruch für die junge Partei. Das dürfte auch der Grund sein, warum in den vergangenen Monaten viele Mainstream-Medien die AfD geradezu ausschlossen aus ihrer Berichterstattung. Nachdem sich dies aber zum Bumerang entwickelt, da die AfD dadurch in eine Opferrolle gerät und das Gerechtigkeitsempfinden in dem noch nicht linksblockierten Teil der Bevölkerung verletzt wird, denken immer mehr Medien so langsam über eine Änderung ihres Verhaltens nach. Ein solcher Richtungswechsel würde sich positiv auf die Meinungsvielfalt in unserem Land auswirken – im Sinne eines wirklich demokratischen Zustands.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier. Von 2009 bis 2011 versuchte er im dortigen Integrationsausschuss vergeblich die Islamkritik zu etablieren. Im Mai 2011 wechselte er zur Partei „Die Freiheit“, wo er ab 2012 bayerischer Landesvorsitzender und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender war. Seine Youtube-Videos haben knapp 23 Millionen Zugriffe. Zu erreichen über Facebook.




Juden in der AfD sind eine gute Entwicklung

Von WOLFGANG HÜBNER | Wenn Michel Friedman vor Wut schäumt, muss fast immer etwas richtig gelaufen sein. Und so ist es auch diesmal: Denn die bevorstehende Gründung einer bundesweiten Vereinigung von Juden in der AfD, der JAfD, ist ein wichtiger Schritt zur Normalisierung des Verhältnisses von deutschen Juden zu nichtjüdischen Deutschen. Es sind offenbar gerade die aus der ehemaligen Sowjetunion und Russland eingewanderten Juden mit deutscher Staatbürgerschaft, die nicht mehr in der alternden deutschen Bevölkerung eine Gefahr für ihre Zukunft sehen, sondern in dem religiös motivierten und legitimierten Judenhass, der in der wachsenden Zahl von Muslimen viel zu oft verwurzelt ist, aber weitgehend tabuisiert wird.

Es ist Tatsache, dass es in Deutschland immer noch Antisemitismus und antisemitische Vorurteile gibt. Dazu hat übrigens das arrogante und aggressive Auftreten des in den Medien omnipräsenten Friedman einen gewissen Teil beigetragen. Doch dieser alte Antisemitismus, der so viel Unheil gestiftet hat, ist eine gesellschaftliche Randerscheinung, die keine gefahrbringende Zukunft mehr hat. Selbstverständlich gibt es wie bei allen anderen Parteien auch in der AfD Mitglieder mit antisemitischen Tendenzen. Wo sich diese aber öffentlich artikulieren, hat die Partei bislang Konsequenzen gezogen. Eine Gruppe wie die Juden in der AfD wird künftig noch mehr darauf achten, dass solche Tendenzen frühzeitig erkannt und bekämpft werden.

In einem Interview der Regionalausgabe Rhein-Main der FAZ bezeichnet Friedman die AfD als „die falsche Partei für Juden“. Er verweist dabei auf Äußerungen von Alexander Gauland und Björn Höcke. Doch es sind gerade diese beiden AfD-Politiker, die nun ausdrücklich die Gründung der JAfD begrüßen. Die von Friedman beanstandeten Äußerungen von Gauland und Höcke, von den Medien gezielt aus dem jeweiligen Zusammenhang gerissen, waren sicher nicht gut überdacht gewählt. Doch ein Beweis für Antisemitismus waren sie bei näherer Betrachtung nie. Vielmehr waren sie – in beiden Fällen nicht sonderlich geglückte – Versuche, sich gegen den von linker Seite politisch skrupellos instrumentalisierten deutschen „Schuldkomplex“ zu wehren.

Wie notwendig das nach wie vor ist, beweist eine Passage in dem Interview, in dem Friedman sagt: „Von dem Gedanken abzugehen, dass Deutschland die Verantwortung für den Holocaust trägt, bedeutet, dass man das politische Fundament dieses Landes angreift.“ Deutlicher konnte Friedman nicht formulieren, warum ihm die Juden in der AfD solches Unbehagen bereiten. Denn für ihn und leider auch die derzeitigen Repräsentanten des Zentralrats der Juden in Deutschland ist folglich das „politische Fundament dieses Landes“ die offenbar unvergängliche „Verantwortung für den Holocaust“. Wer so etwas von sich gibt, propagiert eine kollektive Erbschuld („Verantwortung“) auch für die nachgeborenen Generationen in Deutschland. Sowenig es eine Erbsünde gibt, so wenig gibt es jedoch eine Erbschuld. Schuld und Verantwortung können immer nur Individuen oder bestimmte Gruppen haben, aber niemals eine ganze Nation.

Das haben diejenigen Juden, die nun in der AfD tätig und aktiv sind, längst begriffen. Sie blicken in die Zukunft. Friedman hingegen instrumentalisiert die nie zu tilgenden Verbrechen der Vergangenheit, um das „politische Fundament dieses Landes“ mitzubestimmen. Doch gerade der von massiver Einwanderung bestimmte deutsche Staat kann auf so wackligem, so negativ definiertem Fundament die gegenwärtigen wie künftigen Probleme nicht lösen. Das mag Michel Friedman egal sein – den Juden in der AfD ist das so wenig egal wie den Nichtjuden in der Partei. Das ist eine gute Entwicklung.


Wolfgang Hübner.
Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der 71-jährige leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Stuttgart: IG-Metall gibt „Antifa“ Unterschlupf

Immer deutlicher tritt zu Tage, was unterschwellig schon offensichtlich war. Die linksterroristische Antifa, die in den USA als Terrororganisation gilt, wird hierzulande von den Gewerkschaften offen unterstützt und bekommt Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, um ihre gesetzeswidrigen Aktionen planen zu können.

Konkret: Im Rems-Murr-Kreis (östlich von Stuttgart) planen die Linksterroristen – mithilfe Stuttgarter Linksextremisten aus Antifa und Gewerkschaftskreisen – ihren Terror gegen Andersdenkende auszuweiten.

Vergangenen Samstag veranstalteten Verbände der AfD aus dem Rems-Mur-Kreis einen Infostand zum Thema „Rettet den Diesel“ in der Waiblinger Innenstadt. Während sich Bürger am Stand informierten, kam plötzlich ein Trupp sogenannter Antifaschisten und blockierte rechtswidrig die Informationsveranstaltung.

Aufruf zum Rechtsbruch – IG Metall stellt Örtlichkeit für Vernetzung

Während der Blockade verteilte die Antifa Flyer, auf denen zu regelmäßigen Treffen mit den Linksextremisten im örtlichen IG-Metall-Haus aufgerufen wird. In dem Schriftstück wird offen zum Rechtsbruch aufgerufen („Blockaden gegen die Akteure des Rechtsrucks, wo immer sie auch auftreten“). Die IG-Metall scheint das nicht zu stören. Von einer Distanzierung  der Gewerkschaft zu dem Gewaltaufruf ist bisher nichts bekannt.

Auf der Antifa-Internetseite und auf Indymedia brüstet sich die Antifa mit ihrer Störaktion in Waiblingen gegen die AfD.

Die Größe, Gesicht zu zeigen, haben sie dort allerdings nicht. Deshalb hier die aufschlussreicheren Bilder:

Linksextremist „Basti“, der schon gerne mal mit Megaphon in der Hand angemeldete Kundgebungen stört, hier ganz lieb bei einer Veranstaltung der Verdi Jugend Stuttgart.

Blockieren, stören und schlägern

Der Mann mit Bart ganz rechts ist auch kein Unbekannter. Ebenfalls als Dauerdemonstrant aktiv und vor kurzem in Winnenden bei einem Überfall auf einen ihm missliebigen freien Journalisten zu sehen gewesen (PI-NEWS berichtete).

Im Video bei Minute 0:17 links im Bild zu sehen, aus dessen Antifaschlägertruppe der Angriff auf den Journalisten Michael Stecher am 15.9.18 am Rand der Demo „gegen rechte Gewalt“ in Winnenden erfolgte.

Der Linksextremist im nächsten Bild ist ebenfalls kein Unbekannter. Bei diversen Demos und anderen Aktionen bereits gesichtet.

Er ist hier auf einem Foto des Friedrich-Schiller-Gymnasiums in Fellbach bei Stuttgart abgebildet. Es wurde anlässlich der Aktion „Schule ohne Rassismus…“ veröffentlicht. Er posiert hier ganz links im Talibanlook.

…und es gäbe da noch so viel mehr zu erzählen. Aber wir sind ja nicht Indymedia und behalten deshalb weitere Informationen und vor allem private Daten, zunächst einmal für uns!




Ein „Auf-Bruch“: Hercules Curio mistet BAMF-Augias-Sauställe aus

Von JOHANNES DANIELS | Sagenheld Hercules Curio wurde in den Künsten der Mathematik und der Physik, insbesondere der theoretische Elementarteilchenphysik und der dualen Stringtheorie unterrichtet. Doch auch bei den holden Musen der Kirchenmusik, Komposition und angewandten Orchesterlehre konnte der versatile Halbgott (-fried) Curio einen veritablen Abschluss vorweisen – allein das sollte ihn als Chefdirigent und Erneuerer eines derzeit maroden Landes für höhere Aufgaben empfehlen.

Wegen seiner ungebändigten rhetorischen Kraft wurde Hercurioles zunächst zu den Kithaironischen Parlaments-Herden in den „Fraktionsausschuss für Inneres und Heimat“ nach Berlin geschickt – dort wurde er schnell zum Obmann.

Doch bis er endlich Bundeskanzler werden sollte, wofür er von den ihm gewogenen Göttern prädeterminiert war, musste er noch zwölf – für normalsterbliche Politclowns unlösbare – herkulische Aufgaben bewältigen. Um der mittlerweile omnipräsenten vielköpfigen Hydra des immer aggressiveren „Werte- und Wahrheitssystems“, welche das ehemals stolze Land fest im Würgegriff hielt, endgültig den Garaus zu machen, musste er gar in die düstere Unterwelt des blutrünstigen Merkel-Messer-Hades absteigen. Also wurde Held Hercurioles auch zu den stark anrüchigen Augias-Ställen des BAMF entsandt. Eine „Monster-Aufgabe“ im wahrsten Sinne des Wortes.

In einer Stellungnahme nach der Sondersitzung des Bundestags-Innenausschusses mit dem neuen Präsidenten des BAMF, Dr. Sommer (viele Bravo-Leser erinnern sich …), konstatiert Gottfried Curio in einem wieder beachtenswerten Interview, dass tausende monierte Betrugsfälle im BAMF keineswegs Einzelfälle seien. Es gebe nach wie vor eine Vielzahl „systemischer Fehler im Asylverfahren, die unter der neuen BAMF-Führung nicht ausreichend eingestanden und korrigiert werden.“

„Wir Bamfen das“

Nachdem bereits im Juni die Präsidentin des BAMF, Jutta Cordt, aufgrund ihres Komplettversagens in der „BAMF-Affäre“ geschasst wurde, folgte ihr Seehofer-Vasall Dr. Hans-Eckhard Sommer, CSU, als neuer BAMF-Präsident. Seitdem hat sich geändert: Nichts. In den Mainstreammedien verschwand der unglaubliche Skandal eines wohl zehntausendfachen Rechtsbruchs und organisierter Bandenkriminalität unter willfähriger Beteiligung der Staatsbehörden gänzlich von der Agenda.

Die Mainstreammedien („nur 145 Fälle zu beanstanden“) klärten nicht über den Skandal auf, sie vertuschten ihn nun sogar komplett. Es gebe laut Dr. Curio allein in Bremen weitere „600 Fälle mit schwerwiegenden Fehlern, über 2.000 Fälle, wo nicht ausreichend ermittelt wurde, über 2.700 Fälle, wo die Bearbeitung kritikwürdig war“. Allein die 4.500 Betrugsfälle der beiden „jesidischen Anwälte“ wurden in dieser Statistik noch gar nicht erfasst. In tausenden weiteren Fällen wurde das Vier-Augen-Prinzip verletzt. Die angezeigten Missstände wurden und werden von der BAMF-Aufsicht auch jetzt nicht weiter verfolgt. Rechtsstaatliche Maßstäbe seien weiterhin ausgehebelt.

Die BAMF-Mentalität sei weiterhin: „Ist mir egal wie sie hier hergekommen sind, nun sind sie halt da“. Das sei laut Curio „eine desaströse Ausgangslage für eine Neuaufstellung des BAMF. Diese Altfälle bleiben Deutschland erhalten“ – durch die Nachprüfung könnten sogar eine halbe Million der Altfälle durch den Wegfall der „Drei-Jahres-Pflicht“ in den Genuss der Verstetigung ihres Aufenthaltsrechts kommen. Eine Pervertierung des Rechtsstaates durch den Linksstaat.

Die Ställe des Königs Augias waren sehr lange nicht mehr gereinigt worden – das Ausmisten der Ställe galt deshalb als nicht durchführbar. Mit Ausdauer, List, Herz und Verstand gelang es dem megatoughen Hercules schließlich, den Saustall für immer auszuspülen.

Die Götter sind mit Dir, Gottfried.